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skikyfit  erfahrenes Mitglied
       

Status: Offline Registriert seit: 02.02.2009 Beiträge: 21 Nachricht senden | Erstellt am 31.03.2009 - 13:03 |  |
Hallo,
nachdem ich hier gelesen habe, dass der Reifenplatzer mehr oder weniger von den Auswirkungen her, unweigerlich eines Tages auf einen zukommt, stelle ich mir die Frage, ob man diesen Ernstfall quasi proben kann, sprich, wie halte ich mich dabei auf den Beinen ohne dabei unter Umständen übel zu stürzen.Eventeull gibt es ja auch eine günstige Falltchnik, die man üben könnte. Da ich selbständig bin und dabei auf Hände und Beine angewiesen, wäre ein Knochenbruch schon kathastrophal für mich.
Wie sind eure Erfahrungen? Andereseits ist es irgendwo blöd, jetzt ständig beim Skiken den Tag x, wo es passiert, im Kopf zu haben.
Eine andere Idee wäre, die Reifen nach einer bestimmten Kilometerzahl bzw wenn sie ziemlich abgefahren sind (die Profile) prophylaktish zu wechseln wie beim Auto auch.
Noch dazusagen möchte ich, dass ich aus obengenannten Gründen nicht riskant fahre, so dass ich (mit Ausnahme der allerersten Ausfahrten) bisher noch keinen Sturz gebaut habe.Spaß machen tut die Sache trotzdem riesig.
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skikyfit  erfahrenes Mitglied
       

Status: Offline Registriert seit: 02.02.2009 Beiträge: 21 Nachricht senden | Erstellt am 04.04.2009 - 22:29 |  |
Hallo,
wenn mir schon keiner eine Antwort geben kann, kann mir dann jemand die Frage beantworten, wieviele Kilometer ein Original-skike-Rad verkraftet (Modell 07)? Könnte mir vorstellen, dass dies auch vom Untergrund abhängt. Gehen wir einfach mal von betonierten Wegen aus. Wäre schön, wenn jemand was dazu sagen könnte.
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XO  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 16.07.2006 Beiträge: 145 Nachricht senden | Erstellt am 05.04.2009 - 09:26 |  |
Hallo skikyfit
Du erkennst es ja schon richtig: jeder Fahrstil, der das Sturzrisiko vermindert oder im Fall des Falles kontrollierbar bleibt, ist fad/öde/langweilig! Um seinen Spaß – und den physischen Effekt - beim Rollsport zu erhalten gibt’s nur ein Rezept: Protektion! Und ich sage bewusst ganz allgemein Rollsport, denn es darf keinen Unterschied machen, ob ich mit dem Rad, Inlinern, Skikes oder Sonstigem* schneller als zu Fuß unterwegs bin – in jedem Fall kann mir Murphy egal wie das Vorderrad blockieren oder einen speedwütigen, kurvenschneidenden Kollisionspartner auf mich hetzen (meist Radlfahrer) – und das geht in Sekundenbruchteilen ab, da reagierst Du nicht mehr - vergiß "Sturztechnik". Nur wer auch Abwegigkeiten mitplant, muß sich danach nicht die Haare raufen.
Ich fahre immer mit Kinnbügel-Helm, Rückenpanzer incl. Schulterprotektor, Hüftprotektor, Gelenkschonern und Handschuhen. So bin ich trotz einiger wuchtiger Stürze im Gelände nie beruflich ausgefallen. Und eine Steigerung der Leistung ist auch nur mit diesem Quäntchen Sicherheit drin, da Du Dich sonst selbst blockierst.
Es stellt sich also nicht die Frage, wann ich statistisch mit dem Versagen z.B. eines Reifen rechnen muß, sondern wieweit ich präventiv Risiken minimieren will - und die Abwägung trifft jeder für sich selbst!
Du frägst nach Erfahrung? Das ist meine:
* meinen schlimmsten Unfall hatte ich 2003 in Kroatien, als ich im T-Shirt mit einem Cityroller die Frühstückssemmeln holte. Ich dachte nämlich irrigerweise, daß das ja nur ein harmloses Spielzeug sei - dann brach die Alu-Gabel…, der Urlaub war gegessen!
Auch wenn's nicht ganz das ist, was Du lesen wolltest, ich hoffe trotzdem, damit dienlich gewesen zu sein 
[Dieser Beitrag wurde am 05.04.2009 - 09:43 von XO aktualisiert]
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skikyfit  erfahrenes Mitglied
       

Status: Offline Registriert seit: 02.02.2009 Beiträge: 21 Nachricht senden | Erstellt am 05.04.2009 - 15:18 |  |
Hallo,
danke für deine Antwort. Wenn ich mir deine Schutzausrüstung so ansehe, dann frage ich mich,ob man nicht einiges zusätzlich an Gewicht mit sich rumschleppt? Würdest du das alles auch fürs Fahrrad als Schutz vorsehen?
Ich werde mir auf jeden Fall mal einiges davon zulegen. Das einzige, was man wohl nicht schützen kann, sind die Handgelenke .
Noch eine kurze Frage, fährst du im Sommer bei großer Hitze auch mit voller Montur??
Übrigens macht mir im Moment auch noch das Fahren auf betonierten Straßen viel Spaß (mit inlinern kann man ja im Prinzip auch nichts anderes, außer dass ich für mich skikes sicherer finde, hab da so meine schlechten Erfahrungen mit inlinern gemacht). Der Puls hat sich jetzt nach meheren Wochen täglich skiken auf Normalmaß eingependelt (wenn man von heftigen Steigungen mal absieht).
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XO  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 16.07.2006 Beiträge: 145 Nachricht senden | Erstellt am 05.04.2009 - 20:01 |  |
Hallo skikyfit
Gewicht: kaum (is’ ja alles Plastik!) – aber das fließt alles in die subjektive +/-Abwägung mit rein! Ich persönlich skike nicht um hundertstel Sekunden, sondern zwecks Trainingseffekt – und der darf z.kl.T. ruhig auch mit dem Gewicht zusammenhängen. Und was den Schwitz angeht: Protektoren gibt es heute schon mit hervorragenden Belüftungseigenschaften!
Im Sommer skike ich lediglich ohne den Schulterschutz – und sowieso nur in der Nacht (sonst müsste ich ein Faß Wasser hinter mir her ziehen). Ausdauersport unter der Sonne ist Schm… nicht zweckgemäß.
Alpin-Ski geht bei mir auch nur mit Helm, Rücken- und Hüftpanzer - und zwar schon lange vor den Unfall des Politikers.
Beim Radeln… keine Ahnung, ich radle nicht! Weder sportiv noch sonst wie. Mein letztes Rad hab ich ich vor 2 Jahren in einen Container für Afrika geschmissen! Aber auch da gilt ggf.: wer sich mal an ein sicheres Gefühl gewöhnt hat, der verzichtet nicht mehr darauf – oder wer würde heutzutage noch ohne Gurt Auto fahren?
Übrigens habe ich bis vor 1 Jahr auch die Handgelenkschoner beim Skiken getragen. Mit der alten Generation mit den geschwungenen Plastikschienen kann man problemlos den Stock führen – nur die Schlaufen muß man dann 1-2 Nummern größer kaufen! Irgendwann fielen die bei meiner Abwägung raus, weil Geländeböden nicht so hart sind wie Asphalt.
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skikyfit  erfahrenes Mitglied
       

Status: Offline Registriert seit: 02.02.2009 Beiträge: 21 Nachricht senden | Erstellt am 05.04.2009 - 22:08 |  |
Hallo xo,
vielen Dank für deine Geduld, dann were ich mich mal eindecken mit Schutzvorrichtungen. Was braucht man denn für Lichtquellen für die Nachfahrten? Die Stirnlampe ist mir klar, muss wohl aber eine mit einem weiten Lichtkegel sein, oder? Auf dem Foto von dir ist aber noch eine 2. Lichtquelle zu sehen.
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XO  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 16.07.2006 Beiträge: 145 Nachricht senden | Erstellt am 08.04.2009 - 22:38 |  |
Hallo skikyfit
Die „Schutzvorrichtungen“ kann ich Dir wirklich nur wärmstens empfehlen - gerade anfangs besser mehr, bis Sicherheit eingeübt ist.
Aber nenn’ mich konservativ oder pseudo-ritterlich: ich hab’ Skrupel, Dir als Mädel zu Nachtfahrten zuzuraten. Es fängt gerade jetzt wieder die Zeit der „wilden“ (auch im Sinne von ungenehmigten) Seeufer-Lagerfeuer-Feten und open-air-Ausnüchterungen an. Wenn das Gegröle schon von weitem hörbar ist, schalte ich auch mal alle meine Lichter (Helm, Bauchtasche, Skates) aus, um möglichst unbehelligt vorbeizukommen (auf die Sprüche kann ich nämlich verzichten!). Auch mancher im Schutz der Nacht unangeleinte „Der-tut-Nix“ flippt bei fahrenden Christbäumen gerne aus. Wobei… meine schauerlichste Begegnung im Mondschein ist immer noch die Wildsau am Waldwegesrand damals! Nicht jedem liegen Nachtfahrten so wie mir.
Es sei denn, Du fährst im fahlen Lichte urbaner Straßenbeleuchtung…
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skikyfit  erfahrenes Mitglied
       

Status: Offline Registriert seit: 02.02.2009 Beiträge: 21 Nachricht senden | Erstellt am 09.04.2009 - 14:11 |  |
Hallo xo,
ein bisschen Bedenken hatte ich schon als Frau nachts zu skiken. Allerdings hatte ich weniger an die Fete-Gröler oder freilaufende Hunde gedacht, aber der Hinweis ist gut. Ich glaube, ich werde mich an heißen Tagen auf den frühen Morgen beschränken. Es ist ja doch schon sehr früh hell und die Temperaturen sind dann wirkklich noch erträglich.
Danke für deine guten Ratschläge.
[Dieser Beitrag wurde am 09.04.2009 - 14:13 von skikyfit aktualisiert]
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BoldeckSkater  schreibendes Mitglied
     

Status: Offline Registriert seit: 29.04.2007 Beiträge: 15 Nachricht senden | Erstellt am 09.04.2009 - 18:45 |  |
Hallo skikyfit,
habe Deine ursprüngliche Frage nach den Auswirkungen eines Reifenplatzers erst jetzt gelesen. Ich skike ziemlich genau seit 3 Jahren und hatte bisher 2 Reifenplatzer. (Andere Plattfüße auch, aber die lassen wir mal außen vor.)
Bei mir liefen diese Platzer beide Male so ab, dass es zunächst einen Knall wie bei einem Gewehr- oder Pistolenschuss gab. Beim ersten Mal dachte ich, ein Jäger hätte in meiner Nähe einen Schuss abgegeben. Unmittelbar nach dem Knall bremste das Skike mit dem Plattfuß jeweils sehr stark ab und zog seitlich weg. Obwohl es in beiden Fällen bergab ging, konnte ich auf den Beinen bleiben. Aber eine gewisse Standfestigkeit muss man schon mitbringen, um so eine Situation ohne Sturz zu meistern. Günstig ist in einem solchen Fall, wenn man in der Mitte des Weges fährt.
Ich mache das jedenfals bei Abfahrten so. Wenn Gegenverkehr kommt, also Fußgänger, Jogger oder Radfahrer, nehme ich noch Tempo raus. Mein zweiter Reifenplatzer ereignete sich nämlich, als gerade zwei Radfahrer auf meiner Höhe waren. Es ist zum Glück gutgegangen. Was die aber gedacht haben, als es neben ihnen plötzlich geknallt hat, hätte ich gerne erfahren.
Was die Platzer verursacht hat, kann ich nur vermuten. Ich fahre immer mit einem Druck von 7,5 bis 8 bar und fast ausschließlich auf nicht asphaltierten Waldwegen. Die Chance, auf geteerten Strecken einen Platzer zu bekommen, schätze ich bei korrektem Luftdruck als vergleichsweise gering ein.
Ich wünsche Dir jedenfalls unbeschwertes und unfallfreies Skiken!
BS
Signatur Just keep them rolling ... |
Noob  erfahrenes Mitglied
           

Status: Offline Registriert seit: 26.06.2007 Beiträge: 71 Nachricht senden | Erstellt am 10.04.2009 - 15:31 |  |
Hallo BS,
da muss ich Dir leider widersprechen. Ich fahre fast ausschließlich nur auf Asphalt und habe bereits mehrere Reifenplatzer erlebt, obwohl ich sehr penibel den Reifendruck kontrolliere. Ich fahre die skikes immer mit 7,5 - 8 bar.
Den Druck überprüfe ich mit einer Dämpferpumpe.
Bei den ersten drei Reifenplatzern konnte ich mich noch abfangen, aber beim vierten verlor ich den Kampf. Die Schürfwunde war halb so schlimm, jedoch hab ich mir auch noch die Klamotten zerrissen, was mich sehr ärgert.
Da ich auch auf den korrekten Ventilsitz achte und die Ventillöcher in den Felgen entgratet habe, gehe ich davon aus, dass der Fehler nicht bei mir liegt.
Hier mal ein paar Bilder von meinem letzten Reifenplatzer:
Bilder vom Reifenplatzer
Da ich momentan kein Vertrauen mehr in die skike-Reifen habe, habe ich mich dazu entschlossen, Reifen eines anderen Herstellers zu verwenden. Ich fahre diese Reifen jedoch erst seit diesem Jahr. Daher kann ich noch nichts über die Qualität und Verlässlichkeit berichten.
Ich berichte hier in der Hoffnung, dass sich die Qualität der Reifen zukünftig verbessern möge.
Dennoch weiter viel Spaß beim skiken.
Signatur http://www.noworob.eu/skiken/index.php |
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