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BDBruemmer1  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 15.08.2006 - 15:55 |  |
Italienische Spezialitäten

Eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen ist Italien und italienische Küche hat weit mehr zu bieten als nur Pizza und Pasta.
In der Vielfalt der italienischen Küche spiegeln sich die Unterschiede der einzelnen Landstriche wider. Spezielle regionale Erzeugnisse aus dem Obstanbau, der Viehzucht und dem Fischfang prägen die einheimischen Kochkünste und lassen einzigartige, unverwechselbare Spezialitäten entstehen, die man so sonst kaum irgendwo auf den Speisekarten findet.
Hier finden Sie ein paar wenige ausgesuchte, ganz typischen regionale Spezialitäten, vielleicht machen sie Lust auf Urlaub in Italien. Dort können Sie dann selbst auf Entdeckungsreise nach weiteren regionalen Köstlichkeiten gehen:
Kalabrien und Sizilien
Unumschränkte Herrscherin der Küche an der südlichen Spitze Italiens und auf Sardinien ist zweifelsohne die Tomate. Hier wird die aromatische, sonnengereifte Frucht industriell verarbeitet und in alle Welt verschickt: als Püree, Tomatensoße oder getrocknet und in Öl eingelegt. So wurde das Gemüse quasi zum Synonym für italienische Küche. Es verleiht den Speisen Würze, Aroma und Farbe. Nur in Sizilien wird „Estratto di pomodore“ hergestellt. Das Konzentrat verwendet man für Suppen und Soßen und verfeinert damit viele Gerichte.
Auf Sizilien ist der Einfluss der arabischen und spanischen Küche besonders bei den Rezepten für Desserts, Gebäck und Zuckerwerk zu finden. Keine andere italienische Region ist so reich an köstlichen, sehr süßen Sachen.
Lombardei
In den feuchten Niederungen des Po - Tales wächst der italienische Reis. Er hat die besondere Fähigkeit, viel Flüssigkeit aufzunehmen und sein Volumen dabei um das Dreifache zu vergrößern. Die besten Sorten sind Arborio, Baldo, Carnaroli, Vialone nano und Roma. Die Lombardei ist deswegen auch die Heimat des Risotto. Fast jede Hausfrau dort hat dafür ihr Spezialrezept. Man kocht ihn unter anderem mit Spargel, Erbsen, schwarzem Tintenfisch und Leber. Und natürlich darf der Parmesan nicht fehlen.
Mindestens 50 „risotto“ Variationen soll es geben.
Hier findet man auch „la polenta“- köstliche Schnitten und Scheiben aus stark gequollenem Maisgrieß, der als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten gegessen wird.
Abruzzen
In den Abruzzentälern wachsen die kleinen Pfefferschoten, Peperoncini. Je kleiner sie sind, desto schärfer ist ihr Geschmack. Die kleinsten werden „diavoletto“ (Teufelchen) genannt. An langen Schnüren aufgereiht, sieht man sie in den Bergdörfern an den Hauswänden und Balkonen entlang hängen. Sie finden in einer großen Zahl italienischer Gerichte Verwendung - vor allem in Spaghetti aglio, olio e peperoncini und Penne all'arrabbiata. Man nimmt sie aber auch für Eintöpfe wie Tofeja und für die berühmte grüne Soße Salsa verde.
Latium
Die Region Latium wird hauptsächlich von der römischen Küche geprägt. Dort schätzt man das kräftige, gehaltvolle Essen. Im Gegensatz zum übrigen Italien werden Öle nur mäßig verwendet. Schweineschmalz, Speck und Eier geben den Gerichten den typischen Geschmack. Spaghetti alla carbonara sind das beste Beispiel dafür.
Auf den Wiesen des Landstrichs wächst vom August bis November der Prataiolo, der Wiesenchampignon. Er wird roh in Salate gegeben oder al funghetto mit Knoblauch und Petersilie in der Pfanne gebraten.
Kampanien
Jede Region Italiens hat ihre eigene Wurstspezialität. Eine sehr beliebte ist die Salame napoli. Sie wird zu gleichen Teilen aus Schweinefleisch, -fett und Rindfleisch hergestellt und enthält zudem Knoblauch, Pfeffer, Paprika und gehackte Peperoncini -ist also ideal für jene, die ein kräftigeres, würziges Aroma bevorzugen. Nicht weniger pikant und scharf schmeckt die ausgezeichnete Salsiccia napoletana. Bei ihr wird das Brät in einen dünnen Darm gefüllt und zu einem Ring gebunden. Man isst sie mit Vorliebe zu einem guten italienischen Wein.
Umbrien und die Toscana
In den Laubwäldern dieser Regionen ist eine kulinarische Delikatesse zu Hause: schwarze Trüffel. Der Schlauchpilz gedeiht vom Winter bis zum späten Frühling. Man verwendet ihn ausschließlich roh in gehobelter Form für Soßen, Pasteten, Gerichte, mit einer Teighülle, Risotti und Tagliatelli oder zu Eierspeisen. obwohl Trüffeln sehr teuer sind, isst sie doch jeder Italiener mindestens einmal im Jahr - und seien es nur einige gehobelte Späne über der Pasta. Nur in Umbrien hackt man sie und dünstet sie in Butter als Pastasoße.
Das Geheimnis der Toscanischen Küche besteht unter anderem darin, dass zwar nicht so viele, aber dafür nur die allerbesten Zutaten verwendet werden und man die Kunst beherrscht, auch die schlichten Gerichte raffiniert mit vielen frischen Kräutern zu würzen.
Alpengebiete
Der Apfel ist in Italien die am häufigsten verzehrte Frucht. Statistisch gesehen isst jeder Italiener im Jahr über 50 kg davon. Die mehr als 250 Sorten wachsen vor allem in Südtirol, dem Trentino, in Friaul und der nördlichen Lombardei, da die Frucht kühle Temperaturen bevorzugt. Neben dem rohen Verzehr wird sie zu Kompott, zu Soßen, Torten und zahlreichen anderen Backwaren verarbeitet. Am beliebtesten dürfte der Südtiroler Apfelstrudel sein, mit viel Fingerspitzengefühl hauchdünn ausgezogen und mit Zimt fein abgeschmeckt.
Ligurien
Die Ligurier haben ein besonderes Faible für die intensiv mit Kräutern gewürzte Küche. So gehört Pesto aus feinblättrigem Basilikum, Olivenöl, Knoblauch, Pinienkernen und Käse zu den berühmtesten Spezialitäten. Das klassische Rezept schreibt zwei Käsesorten vor: Parmesan und frischen Pecorino. In Ligurien verwendet man Pesto vor allem für drei Gerichte: als Soße zu Troffie, den genuesischen Gnocchi, als Würze zu heißen Trenette und in der Minestrone.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 09.11.2006 - 16:35 |  |
Chinesische Küche
Küche in China - gelebte Kultur
Chinesisches Essen, vor einigen Jahrzehnten noch fremdexotische Besonderheit, hat längst Eingang in unseren Speiseplan gefunden. Chinesische Restaurants gibt es jede Menge, aber auch zu Hause wird gekocht und gezaubert, mit frischen Zutaten, die es im Asialaden oder im Supermarkt zu kaufen gibt. Essen hat in ganz Asien einen deutlich höheren Stellenwert als bei uns: Es ist mehr als reine Nahrungsaufnahme, es ist eine der größten Freuden im Leben und wird dementsprechend zelebriert. Nicht nur Geschmack und Aroma sind wichtig, es kommt auch auf den optischen Gesamteindruck an: die Farben, die Konsistenz, die kunstvolle Ausschmückung. So werden aus einfachen Zutaten oft raffinierte Gerichte. Die asiatische Küche strebt bei der Auswahl der Speisen eine körperliche und geistige Ausgeglichenheit an. Sie vermeidet Extreme und versucht, durch eine Kombination von bestimmten Lebensmitteln eine gleichmäßige Versorgung des Körpers zu erreichen. Oft wird ganz allgemein von "Asiatischer Küche" gesprochen - doch die gibt es so eigentlich nicht, denn die Küchen der einzelnen Länder unterscheiden sich stark. Bestimmte Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Sojaprodukte oder Fisch finden sich zwar überall in Asien, doch wird in Thailand anders gekocht als in Vietnam oder Indonesien, in China anders als Korea oder Indien. In Asia-Restaurants gibt es manchmal eine Auswahl von Spezialitäten verschiedener Länder. Ganz vorne im Trend aber liegt immer noch das chinesische Essen.
Chinesische Küche in Deutschland
Man findet in Deutschland immer mehr chinesische Restaurants, auch in kleineren Ortschaften. Leider sind die dort verwendeten Produkte nicht immer hochwertig! Häufig werden Konservengemüse und Dosenpilze bei der Zubereitung eingesetzt. Die Gerichte sind dann nicht knackig frisch, sondern weich gekocht. Die chinesische Küche gilt als leicht und fettarm, was auch zutrifft. Trotzdem gibt es auch hier Speisen, die nicht zu häufig oder in zu großen Mengen gegessen werden sollten. Mit Bierteig umhülltes, frittiertes Gemüse oder Fleisch zum Beispiel saugt sich voll mit Fett.
Übrigens: Auch der Geschmacksverstärker Natriumglutamat, der insbesondere in den chinesischen Soßen (z.B. Sojasoße) zu finden ist, ist nicht ohne. Manche Menschen reagieren darauf mit Kopfschmerzen und Übelkeit.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 09.11.2006 - 16:38 |  |
Chinesische Küche
Zuhause
Knackig frisches Gemüse und hochwertiges Fleisch aus deutschen Landen eignet sich hervorragend um, gemischt mit original chinesischen Zutaten, exotische Genüsse in der eigenen Küche zuzubereiten. Hilfreich ist dabei ein Wok oder eine Wokpfanne. Wer keinen besitzt, kann aber auch eine Bratpfanne verwenden. Und da kommt dann zum Beispiel hinein:
Frisches Saisongemüse wie Karotten, Lauch oder Weißkohl. Längs schneiden oder in Scheiben. Wichtig: Nur kurz garen, damit Aroma und Nährstoffe erhalten bleiben!
Sojaprodukte wie Sojabohnensprossen oder Tofu. Sojabohnen sind reich an bestimmten Pflanzenhormonen (Phytoöstrogene), die eine schützende Wirkung vor Brustkrebs haben. Sie besetzen anstelle der von Körper produzierten Östrogene bestimmte Andockstationen in den Brustzellen, ohne entsprechende Wachstumsimpulse für krankmachende Krebszellen hervorzurufen. So hat man festgestellt, dass Asiatinnen, die sehr viele Phytoöstrogene über die Nahrung aufnehmen, ein viel geringeres Risiko aufweisen, an Brustkrebs zu erkranken, als die Europäerinnen.
Mungobohnen: Sie sind in der Regel leichter verdaulich als die mitteleuropäischen Gartenbohnen und verursachen keine Blähungen.
Frische Pilze wie Champignons oder Austernseitlinge.
Getrocknete Schwarze Pilze wie Mu-Err Pilze oder Tonko (Shiitake Pilze). Leider wurden bei den verschiedenen getrockneten Pilzen immer wieder zu hohe Keimbelastungen festgestellt. Daher wird die generelle Empfehlung weitergegeben, sie nicht nur in Wasser einzuweichen, damit sie ihr Volumen vergrößern, sondern zur Keimabtötung mindestens 10 Minuten lang bei 80 Grad Celsius zu erhitzen.
Bei Fleisch, Geflügel, Fisch oder Meeresfrüchten unbedingt auf frische Qualität achten. Tipp: Eiweißreiche tierische Produkte werden zarter und bekommen einen kräftigeren Geschmack, wenn man sie erst einmal in Marinade einlegt.
In der chinesischen Küche werden viele Gewürze und Gewürzmischungen (Fünf-Gewürze-Pulver) verwendet. Häufig sind sie sehr scharf. Daher besser Einzelgewürze einsetzen wie Pfeffer, Kurkuma, Kardamon, Koriander, Nelken, Safran, Zitronengras, Fenchelsamen, Sternanis oder Zimt und selber dosieren.
Frischer Ingwer enthält viele ätherische Öle, die neben schmerzlindernden Wirkungen auch verdauungsfördernd und appetitanregend sind. Man sollte auf eine feste, pralle Wurzel achten, die geschält und in kleine Stücke geschnitten wird. Mit Ingwer mariniertes Fleisch wird zarter.
Koriandergrün und Knoblauch: Knoblauch frisch pressen oder klein schneiden. Durch die schwefelhaltigen, ätherischen Öle wirkt er appetitanregend und verdauungsfördernd, außerdem tötet er Keime ab. Koriandergrün frisch verwenden und nicht mitkochen. Es verleiht den Speisen den typischen Duft und die appetitliche Farbe.
Fertige Saucen (Sojasauce, Bohnensauce ..) und Pasten enthalten oft viel Salz, daher sollte man mit der sonstigen Verwendung von Salz sehr sparsam sein. Auch Geschmacksverstärker wie das Natriumglutamat (E 621) finden sich in fast allen Saucen. Bei empfindlichen Menschen können die Geschmacksverstärker zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen. Bio-Saucen dürfen keine Geschmacksverstärker und Farbstoffe enthalten!
Sesamöl und Sojaöl zeichnen sich durch eine gute Fettsäurenzusammensetzung und einen hohen Gehalt an Vitamin E aus. Sie sind wichtige Geschmackkomponenten im Essen. Sparsam verwenden.
Oft wird Langkorn- oder Duftreis verwendet, zur Abwechslung könnte man auch einmal einen Naturreis ausprobieren. Der ist reicher an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen!
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 22.11.2006 - 11:37 |  |
Die marokkanische Küche
Einleitung
Unendlich reich an Düften, Aromen, Geschmackskompositionen und köstlichen Spezialitäten ist die Küche der Maghreb - Staaten.

Trotz des Einflusses der französischen Kolonialherren hat sich die Küche Nordafrikas ihren berberisch - arabischen Charakter weitestgehend bewahrt.
Das absolute Nationalgericht ist der Couscous. Er lässt sich fast unbegrenzt kombinieren und ist unerlässliche Beilage zu vielen Speisen. Man verwendet einen speziellen Kochtopf, den Gsâa.
Ein weiters unverzichtbares Utensil der nordafrikanischen Küche ist die Tajine, eine gewölbte Schale aus Ton, deren Deckel sich nach oben verengt. Damit kann man aromatische Gerichte langsam und schonend im Ofen garen.
Spezialitäten
Wer im Urlaub die Länder Tunesien, Marokko oder Algerien bereist hat, wird sich noch lange an die raffinierten Vorspeisen (Mezze), wie z. B. Briks mit Thunfisch, Fleisch oder Gemüse gefüllt und in viel Öl ausgebacken, an die frischen, raffiniert mit köstlichen Aromen parfümierten Salate, sämige Suppen aus Kichererbsen, Linsen oder Bohnen und sanft geschmorte Lammgerichte mit Gemüse erinnern. Lamm ist sowieso, neben Geflügel und Fisch, die am bevorzugteste Zutat der Küche in diesem Gebiet.
Dazu kommen die wunderbaren Gewürze wie Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel, Ingwer, Zimt oder Nelken - intensive Düfte aus 1001 Nacht entströmen den zahlreichen Gewürzläden in den Basaren.
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Die marokkanische Küche

Sei hier stellvertretend für die Küche der Maghreb - Staaten etwas näher vorgestellt.
Die marokkanische Küche zählt für viele zu den besten, was nicht zuletzt an den vielfältigen Farben, Gerüchen und Geschmäckern liegt. Besonders Gewürze wie Zimt, Koriander und Kreuzkümmel dürfen bei den bunten Kompositionen nicht fehlen und natürlich die beliebte Gewürzmischung „Ras el Hanout“, sie soll bis zu 35 verschiedene Gewürze enthalten.
Selten wird aufgrund der trockenen Hitze in Marokko gefrühstückt, man beginnt häufig mit einem leichten Mittagessen, bestehend aus Salaten begleitet von reichlich Couscous, einem Hartweizengrieß, sowie frischem Obst. Das Abendessen wird in Marokko besonders gastfreundlich zelebriert, oft mit 10-20 Personen, die an niedrigen, runden Tischen Platz nehmen. Sehr beliebt sind Gerichte mit Huhn, Lamm, Fisch und Gemüse, häufig in der „Tajine“ geschmort.
Hülsenfrüchte, wie Bohnen oder Kichererbsen sind oft Grundbasis für einer guten Suppe. Dazu wird Brot, Fladenbrot, gereicht, das nicht nur als Sättigungsbeilage, sondern auch als Besteckersatz dient.
Zum Abschluss eines jeden Mahles gehören Früchte, das können z. B. Datteln, Orangen, Grantäpfel oder Feigen sein, die man mit Orangenblütenwasser, Zimt, Mandeln und, sehr beliebt weil schön süß, Honig verfeinert.
Ein gekühlter Minztee, das Nationalgetränk, rundet einen marokkanischen Abend ab.
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Wenn Sie zu einem "Italienischem Abend" einladen; hier ein paar Tipps für Ihr Pizza-Menü:
Ein Gedeck wie beim Italiener, der Wein wie beim Italiener - und dann der Duft aus der Küche: als gäb's eine ganze Palette von Pizzen. Stimmt, denn wir laden ein zum Pizza-Menü. Und keine Angst: Wenn Sie alles planen wie beim Pizza-Bäcker, kommt kein Stress auf:
Stellen Sie die Tomatensaucen und alle Zutaten für den Belag der Pizzen vorher in Schüsselchen bereit. Für die kleinen und die klassischen Pizzen wird ein Grundteig verwendet, so dass Sie die benötigte Teigmenge auf einmal zubereiten und dann in entsprechende Portionen teilen können.
Zeitplan:
Eine bis zwei Wochen vorher:
Gäste einladen. Haltbare Lebensmittel, Getränke und Dekorationsmaterial kaufen.
Ein Tag vorher:
restliche Lebensmittel einkaufen. Tomaten-Consomme und Falsche Apfelpizza zubereiten. Fenchel garen. Käsesorten sowie Walnüsse, Palmito, Pomelos, Salatmarinaden und Hefeteig vorbereiten. Alles auch die Getränke kalt stellen. Tisch decken.
Am Tag der Einladung:
Calzone-Füllung bereiten. Gemüse putzen, zerkleinern. Zutaten für den Belag in Schüsselchen bereitstellen. Tisch dekorieren.
Eine Stunde bevor die Gäste kommen:
Pizza-Sticks, Calzone und Mini-Pizzas formen. restlichen Teig wieder kühlen. Sticks backen. Mini-Calzone füllen und backen. Die Mini-Pizzen belegen und backen.
Im Verlauf des Abends:
Salat mischen. nacheinander die grossen Pizzen backen. Suppe erhitzen, Dessert portionieren.
Deko-Ideen:
Um jedes Gedeck werden - wie Sonnenstrahlen - Blätter von Lorbeer oder Eukalyptus gelegt. Beides bekommen Sie beim Floristen.
Kleine Tomaten in Tontöpfchen - und um jeden Topf eine Efeuranke geschlungen: knallrote Hingucker, die zum Naschen einladen.
Statt Servietten: Geschirrtücher in der Mitte knoten, Besteck und Kräuter hindurchschieben.
Eine Schale mit Limetten und Zitronen füllen. Einige Zitronenblätter dazwischen stecken. Bringt Sommerstimmung auf den Tisch.
Orangenkerzen verströmen einen angenehmen Zitrusduft. Hübsch in kleinen Zink-Eimerchen mit Sand.
Einen kleinen Henkelkorb üppig mit verschiedenen Kräutern bepflanzen. Als Farbtupfer rotes Seidenpapier dazwischenstecken.
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Melonen aus Cavaillon
Mit ihrem leuchtend orange-roten Fruchtfleisch, ihrem intensiven Duft und ihrem aromatisch-süßen Geschmack ist die kleine Cavaillon-Melone unbestritten die Königin der Kürbisgewächse. Ihren Namen hat die beliebte Frucht von der südfranzösischen Stadt Cavaillon, in deren Umgebung sie hauptsächlich angebaut wird. Eigentlich heißt sie „Charentais“-Melone und gehört zur Familie der Zuckermelonen.
Im heißen provenzalischen Sommer schmecken Melonen am besten, wenn sie reif, gut gekühlt und einfach aus der Schale gelöffelt werden. Cavaillon-Melonen eignen sich auch hervorragend als Bestandteil eines Obstsalats, als Sorbet, als Gelee oder pikant angerichtet, zum Beispiel mit Schinken. Außerdem passen sie zu Salaten oder zu Fleisch- und Fischgerichten. In den Restaurants und Cafés der Melonenstadt findet man die erstaunlichsten Zubereitungen.
Ernte nach und nach
Zwischen Aussaat und Ernte der Melonen liegen zwei bis drei Monate. Nicht alle Früchte werden zur gleichen Zeit reif. Daher kontrollieren die Bauern während der Sommermonate täglich, welche Melonen geerntet werden können. Wann eine Frucht reif ist, kann der Bauer an der Schale erkennen, die leicht gelblich sein sollte, und am Stielansatz, der etwas abgeflacht sein muss.
Tour zum Melonenbauernhof
Während der Haupterntezeit von Juni bis September kann man in Cavaillon eine geführte „Melonentour“ auf einem Melonenbauernhof buchen. Man sollte sich aber unbedingt vorher beim örtlichen Fremdenverkehrsbüro nach den aktuellen Terminen erkundigen, denn die Erzeuger sind während der Melonensaison so beschäftigt, dass nur eine begrenzte Anzahl von Führungen angeboten wird.
Das Melonenfestival
Jedes Jahr findet in Cavaillon auf dem Höhepunkt der Erntezeit ein mehrtägiges Melonenfestival statt, das von den Wein- und Melonenbruderschaften der Stadt im Freilichttheater des Städtchens eröffnet wird. Bei dem anschließenden öffentlichen Melonenessen auf dem Marktplatz von Cavaillon wird – ganz klassisch - Parmaschinken zur Melone serviert. Der Schinken wird von Freunden aus der Partnerstadt Parma beigesteuert.
Dazu gibt es ein Gläschen „Muscat de Beaumes de Venise“. Der Geschmack dieses milden Weins, der hier traditionell zur Melone ausgeschenkt wird, verbindet sich hervorragend mit dem fruchtig-süßen Aroma der Frucht.
Der Melonenmarkt
Natürlich steht auch der Melonenmarkt auf dem Festivalprogramm. Stolz präsentieren die Bauern ihre Melonen, die botanisch eigentlich eine Gemüsesorte sind. Außer riesigen Mengen frischer Früchte und verschiedenen Zubereitungen rund um die Melone werden auf dem Marktplatz noch andere einheimische Erzeugnisse verkauft: provenzalische Stoffe, Keramik, handgemachte Seifen, Lavendelsäckchen und Olivenöle.
Link: www.cavaillon-luberon.com
quelle: www.wdr.de
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 10.06.2007 - 09:50 |  |
Die Küche Japans
Japan steht seit dem 7.-8- Jahrhundert (nach Chr.) unter dem Einfluss seiner chinesischen Nachbarn. Hauptnahrungsmittel ist somit der Reis. Die alten Familien assen täglich Fisch, Seegras, Gemüse, japanische Suppe und Reis. Sie kannten kein Fleisch, der Eiweissbedarf wurde durch pflanzliches Eiweiss der Sojabohne und durch den Fischverzehr gedeckt. Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts nahm der Kontakt mit europäischen Ländern zu und es wurde begonnen Fleisch zu essen. Mittlerweile wird in Japan auch international gekocht. Kennzeichnend für die japanische Küchenkultur ist jedoch ihre Naturverbundenheit, im Einklang mit den vier Jahreszeiten. Eine bedeutende Rolle spielt, wie in der chinesischen Küche, die Sojabohne mit ihren Produkten Tofu, Sofasauce, Misopaste usw. aus denen die japanische Küche eigenständige Gerichte kocht. Auf die saubere, ordentliche Zubereitung und dem schönen Anblick der fertigen Speisen legen die Japaner grossen Wert.
In der japanischen Küche gibt es drei Grundtypen von Suppe. Klare Brühe - Misosuppe - kompliziertere Suppen
Zum Nachtisch werden häufig nur Früchte gegessen. Japanische Süssigkeiten werden immer zum Tee geboten. Da die Herstellung dieser Süssigkeiten sehr kompliziert ist, kauft die japanische Hausfrau sie gewöhnlich im Geschäft.
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Schweiz - Die grosse Laibeslust
Käse in allen Variationen ist aus den Rezepten der nicht wegzudenken. Besonders die bodenständige Küche nutzt seine zahlreichen Möglichkeiten.
Für viele typische Schweizer Gerichte wird Käse verwendet: in Fondues und Raclettes fast ausschliesslich, aber auch in Suppen, Souffles und Salaten, auf Überbakkenem und Gratins, selbst bei der Süssspeise darf dieses Milchprodukt in seinen unterschiedlichen Formen und Geschmacksrichtungen nicht fehlen.
Gruyere oder Greyerzer, Inbegriff alpenländischer Lebensart wie Swatch-Uhren und Nummernkonten, wird im Ausland allerdings häufig als gummiartige Stangenware von der Schweizer Käseunion angeboten. Um das Beste der Schweiz nicht in die Hände der Fremden fallen zu lassen, wie Patrioten ironisch vermuten.
Wo viel Käse ist, gibt's auch viel Butter und Sahne. So ist die bodenständige Schweizer Küche nicht gerade für eine Diät geeignet. Entwickelt hat sie sich ursprünglich für schwer arbeitende Landleute. Städtischer Wohlstand und weniger kräftezehrende Berufe haben diese mächtige, kalorienreiche Kost vielerorts in Vergessenheit geraten lassen. Inzwischen sind Grossmutters Rezepturen von Liebhabern des Ursprünglichen wieder hervorgekramt worden.
Tradition und Brauch-tum spiegeln sich in solchen Rezepten wider. Landesprodukte sind gefragt, Raffinesse ist dieser ländlichen Schweizer Küche allerdings fremd. Das schliesst aber interessante Kombinationen nicht aus.
In der Schweiz nimmt man sich Zeit zum Essen, genauso wie für die Vorbereitung. Gehudelt wird nicht und gekocht gern mit frischen Zutaten a la minute. Die Verbindung der sprichwörtlichen nationalen Tugenden - Sorgfalt und Präzision - erzielt ein bemerkenswertes Ergebnis.
Nehmen wir zum Beispiel die Rösti, ein äussest simples Kartoffelgericht. Trotzdem ist die Zahl der Variationen kaum zu schätzen. Selbst innerhalb einer Region können die Ansichten über die richtige Zubereitung deutlich auseinandergehen. Unbestritten ist aber, dass es die Rösti heisst, und zwar auch in der Mehrzahl. Also keine Röstis. Die Rösti eignet sich auch für Köche ohne Schweizer Pass.
Rezepte: Ofenkartoffel mit Vacherinkäse (Ofehärdöpfel mit Vaschrin) / Bauernzopf (Buurezüpfe) / Meringüs (Merängge mit Nidle) / Gebratenes Kaninchen (Chüngelibraate) / Geschnetzeltes Kalbfleisch (Zürcher Gschnäzlets) / Berner Kartoffelrösti (Bärner Rööschti)
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Scharfmacher aus Afrika
Harissa, die rote Paste aus Chili, Knoblauch, Kreuzkümmel und Olivenöl, ist die unverwechselbare Gewürz-Grundlage der meisten Speisen in Tunesien. Ganz gleich ob Fleisch, Fisch oder Gemüse - richtig dosiert krönt sie jedes Gericht.
Abends stecken sich tunesische Männer gerne Jasminblueten- Sträusschen hinters Ohr. Das macht sich hübsch, ist aber weniger als Zier gedacht. Die Blueten verströmen einen betörenden Duft, wenn die Herren in den Cafehäusern die Wasserpfeifen rauchen und an den Gläschen mit The a la menthe nippen.
Der Tourismus veränderte die Küste, doch den Alltagsrhythmus dahinter kaum. Und wenn sich die Gäste an den kulinarisch international bestückten Hotel-Buffets bedienen, speisen die Einheimischen weiterhin im Kreis der Familie Suppe mit Nudeln, fritierte Teigtaschen, Gemüsepaste auf Brot. An Feiertagen werden Fleisch-Gemüse-Ragouts oder Fisch in pikanter Tunke auf einem Berg aus Couscous angerichtet. Eine rustikale, raffinierte Küche. Dabei macht sich Harissa geschmacklich überall bemerkbar, diese rote scharfe Paste aus Chili, Knoblauch, Kreuzkümmel und Olivenöl. Der Gewürzhändler hält sie in grossen Schüsseln bereit. Bei uns wird sie in Tuben und Döschen angeboten.
Einer, der die traditionelle Küche seines Landes pflegt, ist Bechir Ennouri. Sein Restaurant Les Emirs liegt am Yachthafen Port El Kantaoui bei Sousse. Für die Spezialität Gargoulette, im Tonkrug sanft gegartes Lamm, greift der Ober zum Hammer, um das mit Gips verschlossene Gefäss aufzuklopfen. Danach breitet sich Knoblauch- und Kräuterduft aus, und es schmeckt so herrlich, wie es riecht. Garküchen und winzige Cafes im Souk, im Gewirr der Händler- und Handwerkergassen, sind nicht minder verlockend. Zwischen Hutmachern, Stoffhändlern und Silberschmieden isst man aus der Hand, würzig scharfe Würstchen zwischen Brot, frisch ausgebackene Yo-Yo-Krapfen und Dattelgebäck.
Wer so gestärkt, eine der malerischsten Seiten der Küste erleben möchte, fährt am Nachmittag nach Sidi Bou Said, steigt die schmalen Gassen hoch, vorbei an schneeweissen Häusern. Der Ort wurde im 13. Jahrhundert von moslemischen Flüchtlingen aus Andalusien erbaut. Einen Blick auf das Gewimmel der Gassen geniesst man vom Cafe des Nattes aus. Die Stadt liegt so schön da oben und blickt weit ins Meer, das hochaufatmend mit uns emporsteigt, schrieb der Maler Paul Klee 1914 während eines Besuches in sein Tagebuch. Sein Freund August Macke hielt das Cafe in leuchtenden Pastelltönen fest. Es fällt nicht schwer, sich in diese Zeit zurückzuversetzen. Denn an der Einrichtung hat sich kaum etwas verändert.
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