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Ellute 
50 Liter Wein
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...   Erstellt am 05.11.2009 - 18:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja, genau so meinte ich es. Ob dies aber der richtige Grund dafür ist, weiß ich nicht.

Wo vorne und hinten an der Rute ist... ich glaube, da streiten sich die Geister.
Für mich ist an der Spitze der Ruten vorne und der stammnahe Rutenteil ist für mich hinten.





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El-Lute

Dreizehn 
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 05.11.2009 - 18:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Traubenstolz schrieb
    (1) ... meint er die Nodien am Ende der Rute. Die Triebe am Ende einer Rute wachsen ja normaler Weise immer am stärksten.
    (2) Auf diese Weise könnte das unterdrückt werden...


(1) Da habe ich wohl auf der Leitung gestanden, weil auch für mich die Ruten immer am Stamm beginnen.
(2) So gesehen könnte das möglich sein, obwohl das durch das Abwärtsbiegen der Rute eigentlich auch geschehen soll.


Ellute schrieb

    Ja, genau so meinte ich es ... Wo vorne und hinten an der Rute ist ... ich glaube, da streiten sich die Geister.
    Für mich ist an der Spitze der Ruten vorne und der stammnahe Rutenteil ist für mich hinten.


Wie gesagt, ich war „entgegengesetzt“ programmiert, aber das ist nun geklärt. Letztlich ist es auch gleich, wie man die Richtung bezeichnet. Wäre schön, wenn uns der Winzer von Traubenstolz aufklärt.

Grüße, Dreizehn




Traubenstolz ...
50 Liter Wein
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...   Erstellt am 10.11.2009 - 11:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

also gestern war ich bei dem Winzer und habe ihn nochmals auf den Rebschnitt angesprochen, aber leider wußte er auch nicht, warum er die Rute am Ende nach unten bindet. "Das habe ich so gelernt" war seine Antwort aber er hat gleichzeitig überlegt, warum das so ist. Er meinte, die Triebe aus den letzten Augen tragen fast immer 3 Trauben und mit dem nach unten biegen wäre der Bewuchs über die Rute hin gesehen gleichmäßiger.

Ich werde das nächstes Jahr mal bei einigen Stöcken ausprobieren, ob es wirklich einen Unterschied gibt.

@ Ellute

In welchem Weinanbaugebiet wohnst Du?

Grüße Traubenstolz




Ellute 
50 Liter Wein
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...   Erstellt am 10.11.2009 - 22:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Württemberg, natürlich!





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El-Lute

Traubenstolz ...
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...   Erstellt am 11.11.2009 - 11:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Ellute,

den Württembergern sagt man ja nach, dass die kaum Wein exportieren, weil sie ihn lieber selber trinken. Hast Du auch eigene Reben, wenn ja welche Sorte?

Gruß Traubenstolz




Dreizehn 
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 11.11.2009 - 11:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Traubenstolz schrieb
    ... Ich werde das nächstes Jahr mal bei einigen Stöcken ausprobieren, ob es wirklich einen Unterschied gibt ...


Dein Ergebnis würde mich natürlich auch interessieren.

Ich kann mir allerdings vorstellen, dass der stärkere Wuchs der endständigen Triebe bei den Sorten unterschiedlich ausgeprägt sein dürfte. Bei meinen Regent (Flachbogen) z.B. ist der Wuchs ziemlich ausgeglichen, Kümmertriebe und stärker wachsende kommen an allen Stellen auf dem Bogen vor.

Grüße, Dreizehn




Traubenstolz ...
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...   Erstellt am 11.11.2009 - 11:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dreizehn schrieb

    Dein Ergebnis würde mich natürlich auch interessieren.


Hallo Dreizehn,

ich werde nächstes Jahr berichten. Das, was Du vom Regent berichtest, kann ich auch von meinem Calandro sagen, der ja den Regent als Elternteil hat. Allerdings stelle ich jetzt schon das 2. Jahr fest, dass der Calandro einen anderen entscheidenden Nachteil hat. Die Beeren an einer Traube wachsen so dicht, dass sie mit zunehmender Reife platzen und damit die Fäulnis auslösen.

Ich werden nun nächstes Jahr die Trauben unterschiedlich anschneiden und so versuchen einen gangbaren Weg zu finden. Nochmals neue Reben pflanzen will ich nicht unbedingt.

Grüße Traubenstolz




Dreizehn 
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 11.11.2009 - 12:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Traubenstolz schrieb
    ... Nochmals neue Reben pflanzen will ich nicht unbedingt.


Ach nein, die auch in der Sortenbeschreibung erwähnte Dichtbeerigkeit („kompakt“) wirst Du sicher mit geeigneten Maßnahmen in den Griff bekommen. Andere Sorten, wie z.B. die Burgunder, Riesling oder Silvaner haben ja auch das gleiche Problem. Traubenteilung oder das Abstreifen von Beeren nach der Blüte sollen da helfen. Nach meinem Wissen hat das WBI Freiburg (evtl. auch andere Institute) Untersuchungen zu diesem Thema angestellt. Vielleicht kannst Du dort Informationen finden – oder hier:

http://www.winzerpraxis.de/L0NCQl9MSVNU … DC906C6AB0

Grüße, Dreizehn




Traubenstolz ...
50 Liter Wein
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...   Erstellt am 11.11.2009 - 18:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Dreizehn,

das ist ein hochinteressanter Link. Ich habe mir schon den Kopf zermartert, wie ich dieses Problem lösen könnte. Von der Halbierung der Trauben wusste ich bereits, aber hier werden noch viele andere Möglichkeiten beschrieben. Am sinnvollsten erscheint mir noch die Abstreifmethode kurz nach der Blüte.

Danke für den Hinweis.

Gruß Traubenstolz




Ellute 
50 Liter Wein
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...   Erstellt am 11.11.2009 - 19:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nur ein paar Weinstöcke ums Haus herum. Und dann auch nur Regent und nur so zum essen, nicht zum "verweinen". Für mehr Reben fehlt mir Grund und Boden dazu.





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El-Lute

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