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Maximus  Romanos Sohn Administrator

Status: Offline Registriert seit: 14.02.2007 Beiträge: 1539 Nachricht senden | Erstellt am 28.05.2007 - 22:10 |  |
CALIDUS

Calidus war nur wenig beruhigt von den Worten des Heilers. Argwöhnisch schaute er zu Aine und dann zu Maximus. "Sie gehören zusammen." Calidus erzählte das, was er im Circus gehört hatte. "Sie ist Centuria und er ein Sklave, aber er ist auchd er des Richters." Calidus überlegte eine Weile. Ihm war der Name des Richters entfallen. Doch der fiel ihm wieder ein. "Der Name des Richters war Romano." Diesmal war Calidus richtig froh, dass er ein Gespräch belauscht hatte.
"Aine und Maximus haben sich wohl gestritten und sie hat den Circus verlassen. Ich bin mit Maximus hinerher sie zu suchen, da wurde sie schon von zwei Männern bedrängt. Dann ging alles ziemlich schnell. Ein dritter Mann tauchte auf und half uns. Aber die Angreifer waren zuviele." Calidus sah zu Maximus hin. Diesen hatte es wirklich schlimm getroffen,a ber auch Aine war schwer verletzt. Wie sollte er das nur im Circus erklären.
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Julissa  Schmiedemeisterin

Status: Offline Registriert seit: 08.06.2005 Beiträge: 1029 Nachricht senden | Erstellt am 28.05.2007 - 22:35 |  |
GAIUS

Gaius nickte und rieb sich das Kinn. So oder so musste er eh noch mal isn Unwetter hinaus. Plötzlich stürmte noch ein Mann ins Zimmer und erzählte wer die beiden waren. Gaius spitzte die Ohren als ein bestimmter Name erwähnt wurde. "Die zwei gehören zusammen? Bist du verrückt geworden? DAS ist eine Centuria? DAS soll der Schmied sein, den meine Herrin Julissa bekommen soll? Nie und nimmer ist der der Sohn eine Richters. Der konnte sich nicht mal wehren. Wahre Richtersöhne sind in keinem so üblen Zustand." fluchte er mit halblauter Stimme. "Von wegen ist das Richter Romanos Sohn. Nie im Leben. Dieser Mann der Justiz ist ein überzeugter Junggeselle." Gaius führ sich durch die nassen Haare. "Der dritte Mann war ein Bekannter von Julissa. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Männer einfach so Passanten angreifen. Außerdem dachte ich, dass nun Frieden herrscht."
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Aine unregistriert
| Erstellt am 28.05.2007 - 23:00 |  |
Der Heiler schüttelte nachdenklich den Kopf, das war ja eine recht abenteuerlicher Geschichte, aber er nahm es Callidus durchaus ab, das die junge Frau Centuria war, auch wenn er ihrer Figur nur wenig Beachtung geschenkt hatte udn sich viel lieber um ihre Wunde gekümmert hatte, war ihm aufgefallen, das sie im Gegensatz zu anderen Frauen erstaunlich sehnig war.
"Es schließt nicht unbedingt aus, das selbst eine Centuria überfallen wird. Wenn sie überrascht worden ist, dann wird sie wohl kaum Zeit gehabt haben sich zu wehren!" sagte er ernst udn wunderte sich vielmehr darüber, das es eine Frau in die Armee geschafft hatte, war doch eine militärische Laufbahn nicht das was Frauen sonst als Karriere vorzogen.
Doch das mit dem Sohn Romanos, wollte er selbst nciht glauben, er hatte viel von dem Richter gehört und dieser war wirklich ein Junggeselle wie aus dem Bilderbuch.
"Seid ihr euch sicher, das der Mann hier zu Romano gehört... wenn ja, dann sollte man diesem wohl als erstes Nachricht überbringen, das sich sein 'Sohn' hier befindet!" sagte er und zweifelte immer noch daran, das es sich um den Sohn von dem Richter hielt.
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Maximus  Romanos Sohn Administrator

Status: Offline Registriert seit: 14.02.2007 Beiträge: 1539 Nachricht senden | Erstellt am 28.05.2007 - 23:11 |  |
CALIDUS

Calidus merkte, dass man ihm nicht glaubte. "Aber Maximus...er hat es selbst gesagt. Er hat ihn ja selber nicht gekannt. Maximus lügt nicht. Er ist der uneheliche Sohn von dem Richter. Aber fragt diesen doch selbst. Er wird es euch bestätigen." Calidus versuchte alles damit man ihm glaubte und niemand Maximus als einen Lügner an sah. Dann sprach er weiter mit der Hoffnung, dass ihm irgendjemand glaubte. "Maximus wurde vor einigen Jahren in Rom überfallen und versklavt. Deshalb sieht er so herunter gekommen aus."
Calidus war ein wenig erregt, weil er Maximus verteidigen musste. Er sah ihn als einen Freund an, weil er die Leute vom Circus einfach mochte.
[Dieser Beitrag wurde am 28.05.2007 - 23:19 von Maximus aktualisiert]
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Julissa  Schmiedemeisterin

Status: Offline Registriert seit: 08.06.2005 Beiträge: 1029 Nachricht senden | Erstellt am 29.05.2007 - 11:18 |  |
GAIUS

Gaius lachte bitter auf. "Soweit geht das also schon, dass Armeeangehörige sich nicht mal zu verteidigen wissen, wenn sie angegriffen werden?! Genau deswegen haben wir eine Armee damit sie die Stadt und die Bürger schützt. Wozu zahlen wir dann Steuern? Die Stadtwache hat sich nicht mal blicken lassen, obwohl jemand den Lärm des Überfalls mit Sicherheit gehört haben müsste. Den Weg bis hierher sind wir auf keinen Stadtwachenangehörigen getroffen." erwiderte er dem Heiler. Er trank den lauwarm gewordenen Tee aus und blickte den Heiler an. "Nunja.. wir sollten den Richter versuchsweise benachrichtigen. Ansonsten sind wir einem Gerücht aufgesessen, dass nur der Bewusstlose bestätigen kann. Wer weiss wann einer von den beiden wieder aufwacht..." Gaius schüttelte den Kopf und musterte Maximus ab, um eine Ähnlichkeit zwischen dem Richter und dem Mann festzustellen. "Ähnlich sehen die sich kaum." brummelte er und legte Calidus einen Hand auf die Schulter. "Also gut, ich nehme mal dein er-hat-es-selbst-gesagt-und-er-lügt-nicht-Spielchen an. Und übrigens, Ich weiss wie Sklaven aussehen wenn sie aus Rom geholt werden. Da brauchst du mir da nix mehr zu erzählen." Schweigend schob er seinen Umhang zurück und rollte einen Ärmel hoch, zeigte eine römische Brandmarkung auf dem Oberarm vor. "Es ist ein Siegel eines Bundes, der Sklaven zu halten versteht." fügte er knapp hinzu und rollte den Ärmel runter. "Also, Calidus. Du kannst mit mir kommen. Ich habe einen Pferdekarren, mit dem kömmen wir voran. Wir müssen das Pferd holen. Hast du eine Waffe?" Ihm fiel Julissa ein. "Dich habe ich nicht bei den anderen gesehen. Wo kommst du eigentlich her? Hast du jemanden auf der Straße gesehen?" Gaius schob den umhang wieder vor und öffnete die Tür. "Wir brauchen Umhänge und Decken." sprach er zum Heiler.
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Aine unregistriert
| Erstellt am 29.05.2007 - 14:50 |  |
Der Heiler zuckte mit den Schultern. In der letzten Zeit hatte sich eine Menge verändert, selbst das sogar Frauen in die Armee integriert wurden, aber so ganz konnte er sich nicht wirklich vorstellen, wie die Frau es bis dorthin geschafft hatte. Für solch eine Karriere brauchte man viel Geduld, ständiges Training und ein dickes Fell, denn nciht alles was in der Armee geschah, war gut. Oft genug hatte er Soldaten, die sich gegenseitig im Streit einfach nieder stachen hier liegen.
"Die Welt ist nicht immer so, wie ihr sie seht! Was denkt ihr wie oft ich Soldaten behandeln darf, die entweder durch ihre eigene Dummheit oder die eines anderen verletzt wurden, manchmal sogar tödlich. Es mag sein, dass die Stadtwachen für unseren Schutz zuständig sind, aber seit der Rebellion ist nichts mehr wie früher! Außerdem hab ich oft genug festgestellt, dass sich Soldaten einen Dreck um die Bürger kümmern!" sagte er düster und schickte jemanden Decken und Umhänge besorgen.
Der Mann war also ein Sklave, oder eine ehemaliger Sklave, was ihm überhaupt nicht behagte, eigentlich durften er keine Sklaven behandeln, aber sollte es sich wirklich um den Sohn des besagten Richters handeln, dann durfte er selbst keine Mühen scheuen ihm zu helfen.
Er seufzte, es hatte sich wirklich viel verändert und nciht viele sahen die Dinge, so wie er es tat, viele behandelten ihre Sklaven nun noch grausamer um zu verhindern, dass sie sich ein Beispiel an den Rebellen nahmen um an ihre Freiheit zu gelangen.
Aine schlief tief und fest und ahnte nichts von dem geschehen um sie herum, nur einmal seufzte sie leise, aber darauf folgte keine weitere Reaktion, außer ein tiefes gleichmäßiges atmen.
Doch so friedlich ihr Schlaf noch vor wenigen Augenblicken war, war er nciht mehr so ganz. Immer wieder huschten kurze Bilder durch ihr Bewusstsein, flackerten gleich einem Blitz auf, und verschwanden dann ebenso flüchtig. Sie hinterließen aber kurze Eindrücke von Schmerz, Einsamkeit oder Verzweiflung, wie es schon ihr ganzes Leben lang war. Trotz ihrer körperlichen Erschöpfung, schien ihr Geist immer reger und wacher zu werden und sie wieder quälen zu wollen, mit Erinnerungen die sie lieber vergessen würde.
[Dieser Beitrag wurde am 29.05.2007 - 14:51 von Aine aktualisiert]
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Maximus  Romanos Sohn Administrator

Status: Offline Registriert seit: 14.02.2007 Beiträge: 1539 Nachricht senden | Erstellt am 29.05.2007 - 15:23 |  |
CALIDUS

Mit Bestürzung sah Calidus auf Gaius und die Heiler. Warum wollte ihm denn niemand glauben. Wieso waren sie so misstrauisch. "Wenn ihr das wisst, wie Sklaven aussehen, warum misstraut ihr ihm dann so?Nur weil er nicht frei ist? Er ist doch genauso ein Mensch wie wir." Calidus versuchte Maximus zu verteidigen. Er verstand es nicht, wie andere Leute Sklaven so schlecht behandelten. Er verstand auch nicht, dass es überhaupt Sklaven geben musste. Er sah zu Gaius. "Ich komme mit euch, die anderen holen, aber ich habe keine Waffe. Ich mag dieses Dinger nicht."
Noch einmal sah er auf Maximus und Aine. Was würde passieren, wenn er verriet, dass auch sie eine ehemalige Sklavin und Gladiatorin war. Würden die Männer dann über sie genauso abfällig reden, wie sie es bereits bei Maximus taten. Calidus beschloss den Mund zu halten. "Wenn ihr ihn nicht hier lassen wollt, dann werde ich Maximus zurück zu meinen Leuten in den Circus bringen. Dort kümmert man sich besser um ihn." In Calidus regte sich trotz und ein leiser Widerstand gegen die Behandlung.
Wieder wandte er sich an Gaius. "Nein, ich habe niemanden gesehen. Aine war allein unterwegs und man kann nicht verlangen, dass sie immer Schwert zu ihrem Kleid trägt."
Endlich brachte jemand einige Decken und Umhänge. Er nahm sie an sich und wartete darauf, dass Gaius das Zeichen zum Aufbruch gab. Ein letztes Mal wandte er sich zu den Heilern. "Gebt ihm wenigstens auch eine Decke und lasst seinen Vater holen." Er war leise geworden, weil er sah wie Maximus zu zittern begann. "Wenn dieser Richter nicht sein Vater ist, dann hat er gelogen, aber wenn er es doch ist, habt ihr einen großen Fehler gemacht, wenn er nicht zu seinem Sohn konnte."
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Julissa  Schmiedemeisterin

Status: Offline Registriert seit: 08.06.2005 Beiträge: 1029 Nachricht senden | Erstellt am 29.05.2007 - 16:58 |  |
GAIUS

Gaius nickte zu den Worten des Heilers. "So scheint es auch zu sein. Nichts bleibt wie es ist.. nichts ist so wie vorher." stellte er für sich klar. Ob das auch die Meinung der anderen beiden war liess er offen.
Schweigend hörte er sich Calidus Protest an und schüttelte den Kopf. "Misstrauisch bin ich, dass ausgerechnet derjenige, den meine Herrin zu einem lukrativen Auftrag gegen Lohn und Brot beschäftigen sollte, nun hier im Hospital liegt. Wenn er denn der Hufschmied ist, von dem sie erzählte und Sohn des Richters ist von dem ihr erzählt." setzte er hinzu. "Lasst die beiden verletzten hier bis sie wach sind. Zu eurem Circus können sie so oder so noch gebracht werden. Doch das schlechte Wetter draussen ist momentan nicht sehr ideal für Krankentransporte. Sie sind ja gerade erst versorgt worden." Tief durchatmend bebobachtete er die Übergabe der Decken an Calidus, die sie für nachher brauchten und legte eine davon demjenigen über, der vorhin zusammengeklappt war, nämlich Maximus. "Halt die Ohren steif... die brauchen dich hier." brummelte er diesem noch zu, bevor er das Zimmer endgültig verliess.
Gaius eilte schnellen Fußes durch die Gänge und schlug den Weg zum Raum ein, wo das Pferd notdürftig untergebracht war. "Die Geschichte um ihn ist schon recht abenteuerlich. Um euer Gewissen zu beruhigen. Wir fahren zuerst zum Richter. Oder wollt ihr erst zu diesem Circus?" fragte er Calidus. "Doch lieber würde ich nach Julissa suchen. Ich hoffe, ihr ist nichts passiert" Er nahm eine der Decken und hüllte sich in diese ein, so ausgestattet trat er zum Pferd, packte es am Zügel und führte es nach draussen zum Karren, wo er es wieder ins Geschirr anschallte. Der Regen trommelte nur so auf seinen Umhang nieder, sein eigener war gerade erst trocken geworden. "Festigt die Gurte auf der anderen Seite, dann sind wir schneller unterwegs und zurück."
[Dieser Beitrag wurde am 29.05.2007 - 17:18 von Julissa aktualisiert]
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Aine unregistriert
| Erstellt am 29.05.2007 - 17:13 |  |
Wie bitte? Der Heiler sah von einem zum anderen, der Sklave, der auch Romanos Sohn sein sollte, sollte bei der Herrin von Gaius arbeiten... So langsam hatte der heiler das Gefühl, nicht zu wissen, was nun der Wahrheit entsprach.
"Wir helfen eurem Freund mit all unserem Mitteln udn haben nciht vor ihn nicht zu behandeln!" stellte er erst einmal richtig. "Aber das ich zweifel habe an euer Geschichte ist doch nur zu verständlich, oder etwa nicht? Was würdet ihr denn sagen, wenn man euch so etwas erzählen würde?" fragte er und warf noch einmal einen Blick auf Maximus, die junge Frau, war ja verborgen hinter einem Vorhang und wurde von einer Pflegerin betreut.
"Soll euch ein heiler gleich mit begleiten?" fragte er um das Thema zu wechseln. "und wir schicken dann jemanden gelich zum Richter!"
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Maximus  Romanos Sohn Administrator

Status: Offline Registriert seit: 14.02.2007 Beiträge: 1539 Nachricht senden | Erstellt am 29.05.2007 - 17:24 |  |
CALIDUS

Calidus war nicht zufrieden mit den Antworten, blieb jetzt aber ruhig. Es war das beste für Maximus und für Aine, wenn sie hier blieben. So schlimm wie es um die beiden stand, würden sie den Transport zum Circus nicht überleben. "Kann ich mich darauf verlassen, dass ihr den Richter herholt? Es ist vielleicht besser, wenn ein Heiler mit uns kommt." Er fragte lieber noch einmal nach und sah auf die Heiler und dann folgte er Gaius.
Calidus half Gaius das Geschirr Pferd einzuspannen. ihm machte der Regen nicht allzuviel aus. Hinten am Karren wartete bereits der Heiler und stieg dann zusammen mit Calidus auf. "Wir sollten erst diese Julissa suchen. Ich glaube jemand aus dem Hospital holt schon den Richter." Calidus musste wegen des Gewitters ziemlich laut rufen.
Aus den Augenwinkeln heraus sah er wie bereits ein Bote aus dem Hospital eilte und in Richtung Stadt ging. Es war der Bote, der Romano benachrichtigen sollte.
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