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Acuma unregistriert
| Erstellt am 18.02.2007 - 14:47 |  |
Acuma wandte seinen Kopf um, so dass er noch einmal Aine anschauen konnte. Ihre Worte klangen leicht grausam, dass hatte er bemerkt und irgendwie tat es ihm ja auch gut, eine Verbündete zu haben. Sein ernster Gesichtsausdruck wich einem kurzen Lächeln. »Na, gut, aber pass auch du auf dich auf. Sie nehmen sich gerne das, was sie wollen ...« Er dachte an die Sklavin, welche nicht gerade glücklich ausgesehen hatte, als einer der Kerle sie unsanft auf seinen Schoß im Aufenthaltsraum gezogen hatte.
Dann seufzte er und starrte wieder zur Decke. Ja, er war erschöpft von dem Schmerz und der Wunde und dann dachte er an das ebenmässige Gesicht seiner bezaubernden und geheimnisvollen Fürstin.
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Aine unregistriert
| Erstellt am 18.02.2007 - 14:57 |  |
Keine sorge1 ich weiß was ich tue! So schnell lass ich mich von keinem Mann überwältigen! Sie werden schon noch ihr blaues Wunder erleben!
In einer Gruppe waren sie zwar überlegen. Doch wenn man sie sich einzeln vornahm, dann würde man ihnen schon schnell das fürchten lehren. Jeder Gladiator hatte so seine Achillesferse und bei solchen dummen Muskelkolossen war es meist ein überlegener Verstand den sie fürchteten.
Vale Acuma! sie nickte ihm noch einmal kurz zu und zog dann erst einmal wieder ihrer Wege.
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Aine unregistriert
| Erstellt am 20.02.2007 - 19:02 |  |
[aus den Gängen kommend]
Aine kehrte mit ziellosen Gedanken zurück in den Raum der Heilung. Mit Erleichterung stellte sie fest, das nur Acuma hier war und der schlief.
Sie setzte sich auf eines der Bette und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand an.
Sie ballte die Hände zu Fäusten. Wie sie es hasste wenn man ihr versuchte Hoffnung zu machen Wusste denn dieser Kerl nicht, wie zerbrechlich diese war, wie schmerzhaft es war, wenn ihre Hoffnung wieder vernichtet wurde.
Sie kämpfte mit Tränen, zog die Beine an und legte die Stirn auf die angewinkelten Knie. Sie kämpfte gegen ihre eigenen Ängste und versuchte seine Wort zu vergessen.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 20.02.2007 - 21:33 |  |
Nachdem Aine gegangen war, lag Acuma zwar noch etwas wach, doch irgendwann übermannte auch ihn den Schlaf, denn die Verletzung , welche er davon getragen hatte, war nicht ohne, schliesslich war er eh noch verletzt von dem heftigen Kampf in der Arena vor einiger Zeit. Er träumte von seiner Evaliia, doch da mischten sich auch schrecjliche Dinge in den Traum, die ihn fast um seinen Traum brachten.
Und irgendwie merkte er dann, dass da jemand in seine Nähe war. Er bewegte sich kaum und sah dann aber die herbe Gladiatorin, die mit ihren Tränen zu kämpfen schien. Es war seltsa: Er wusste genau, dass sie niemals so handeln würde, wenn sie sich gewiss wäre, dass er bei Bewusstsein war, denn auch wenn er sie nur kurz kennengelernt hatte, verstand er ihre ablehnende Haltung. Er war nicht anders. Er hasste de Menschen, oder das Leben oder was auch immer und wollte niemanden vertrauen.
Doch was er nun sah, rührte ihn. Doch er wollte es nicht zeigen und schon gar nicht Aine, denn er glaubte, eh, dass es ihr unangenehm war. Aber er gluabte zu spüren, dass es dieser sonst so starken Gladiatorin gerade nicht wirklich gut ging. Doch er wollte sie nicht blosstellen und so tastete vorsichtig eine Hand zu der ihren. Nicht so, als wollte er etwas von ihr, sondern rein Freundschaftlich.
»Aine, du bist zurück? Was ist passiert?« fragte er vage und sah sie mit seinem ernsten Blick an. Auch wenn sie sich kaum kannten, sie hatte ihm beigestanden und er sah mehr als nur eine Gladiatorin in ihr.
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Aine unregistriert
| Erstellt am 20.02.2007 - 21:51 |  |
Aine spürte wieder einmal in sich die Verzweiflung aufkommen. Alles woran sie sich erinnern konnte was ihr Leben, ihre Vergangenheit anging, waren schreckliche Momente, der Tod ihrer Familie, die grausamen kalten Jahre ihrer ersten Gefangenschaft und viele andere Ereignisse während ihr Leben als Sklavin, die ihre kurzen glückliche Kindheit überdeckten. Und nun kam einer dieser Menschen an, glaubte sie für sich zu gewinnen, in dem er ihr falsche Hoffnungen machte, in dem er sie verunsicherte.
Sie hasste diese eigene Schwäche, es machte sie verletzlich und angreifbar und würde ihrem Herrn nur wieder die Möglichkeiten bieten, seine Grausamkeit an ihr auszulassen.
Dann spürte sie doch reichlich überraschend eine warme Hand auf der ihren und hob den Kopf. Erstaunlich schnell hatte sie sich wieder im griff, zumindest äußerlich, innerlich war sie nach wie vor aufgewühlt.
Ja, was war passiert? Jemand reichte ihr einen rettenden Strohhalm und sie, sie hatte Angst, Angst vor den Konsequenzen, die mit dieser Rettung, wenn sie denn eine war, mit eingingen.
Sie wusste nicht ob sie sich ihm öffnen sollte.
Aber andererseits, ihre Verzweiflung fraß sie von innen aus und Acuma schien zu verstehen, was in ihr vorging. Es kostete sie viel Mühe, sich zu überwinden. Sie blickte ihm nicht in die Augen, sondern starrte an die Wand.
Hoffnung ist ein zerbrechliches Gut für unser eins! sagte sie tonlos.
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Quintus unregistriert
| Erstellt am 21.02.2007 - 18:53 |  |
[cf Kasernen-Quintus Octavius Büro]
Nachdem er die Kasernen verlassen hatte, machte sich Quintus wieder auf den Weg in die Arena. Erst vor ein paar Stunden hatte er mit der jungen Gladiatorin gesprochen, die er eigentlich für die Truppen als Ausbilderin gewinnen wollte...
Nun, ein paar Stunden später, brachte er ihr zumindest eine gute Nachricht. Ob sie für ihn arbeiten wollte, oder nicht, war ihre Entscheidung, aber er konnte ihr endlich ihre Freiheit geben. Natürlich hoffte er, ihr so beweisen zu können, dass seine Motive nur die Besten waren, aber das musste sie leider selbst entscheiden.
Er streifte durch die Arena, als die Wache seine Centurio Uniform erkannt und ihn durchgelassen hatte. Er fühlte sich wieder fast wie früher, als er bei den Legionen Roms gedient hatte, aber diese Arbeit hier war etwas abwechslungsreicher und somit interessanter.
Zuerst sah er in der Arena selbst nach und hoffte sie dort zu finden, dann erinnerte er sich an den Gang, auf dem er sie getroffen hatte. Als er den Gang betreten hatte, sah er einen Raum, in dem sie auf einer Liege zu dösen schien. Er zog das Holzschwert hervor, drehte es herum, sodass er die Spitze in Händen hielt und schlich sich an Aine heran. Dann berührte er sie sachte mit dem Griff des Holzschwertes an der Schulter und sah zu ihr herunter.
Er schwieg weiterhin, in der Hoffnung, dass sie diese Geste verstehen würde...
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Aine unregistriert
| Erstellt am 21.02.2007 - 19:06 |  |
Noch immer starrte sie mit leerem Blick vor sich her und war dankbar, auch wenn sie es niemals zugeben würde, für Acumas Nähe und Freundschaft, den es ein war, schließlich kannten sie einander nur wenige Stunden.
Zu sehr mit dem Kampf gegen ihre dunklen Gedanken beschäftigt, merkte sie nicht wie der Centurio zurück kehrte, aber wohl merkt sie, wie sie mit etwas an der Schulter berührt wurde und sie sprang reflexartig auf und funkelte ihr Gegenüber wütend an.
Zu ihrem Missmut, war es wieder dieser Centurio, der ihr irgend welche Flöhe ins Ohr gesetzt hatte und sie nun deswegen, so mit sich selbst zu kämpfen hatte.
Sie begriff zuerst nicht, was er wollte, hielt er schließlich ein Übungsschwert aus Holz in den Händen und funkelte sie belustigt an. Wollte er jetzt etwa das Duell von vorhin mit einem Holzschwert weiterführen, nachdem er sich so schnell und feige verdrückt hatte.
Ihre Miene war wieder einmal verschlossen und sie verschränkte die Arme vor der Brust.
Ihr seid wohl wirklich auf Streit aus! sagte sie trocken. Sie war sich der neugierigen Blicke von Acuma durchaus bewusst.
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Quintus unregistriert
| Erstellt am 21.02.2007 - 19:12 |  |
Quintus stöhnte innerlich auf und seufzte dann laut
"Kämpfen könnt ihr, aber von Tradition wisst ihr herzlich wenig... Kennt ihr die Tradition dieses Holzschwertes nicht? Wenn ein Besitzer einen Gladiator mit dem Holzschwert an der Schulter berührt, so ist dieser von diesem Augenblick an frei. Ihr habt richtig gehört...
Trotz eurer "charmanten" Art und Weise zu mir habe ich es fertig gebracht, euch die Freiheit zu bringen."
Er stand etwas unschlüssig da und kramte dann die Pergamentrolle hervor und reichte sie ihr. Auf dieser stand ihr Freilassungsschein, mit allen erforderlichen Dingen versehen.
Quintus fiel dann allerdings auf, dass er nicht wußte, ob diese junge Frau wirklich lesen konnte oder nicht. Er hoffte es erstmal und wartete auf ihre Reaktion.
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Aine unregistriert
| Erstellt am 21.02.2007 - 19:20 |  |
Zum ersten Mal in ihrem Leben war sie mehr als erleichtert darüber, das man ihre Gefühle nicht vom Gesicht ablesen konnte.
Sie fühlte sich reichlich durcheinander. Was sollte das heißen sie war frei? Seit wann verkaufte Sextus seine Einnahequellen und seit wann gehörte sie diesem Mann.
Aine konnte es nicht fassen und blinzelte ihn erst einmal an. Sicher sie hatte von dieser Tradition gehört, aber niemals damit gerechnet, das man sie frei ließ. Sie hatte sich bereits damit abgefunden bis zum Ende ihrer Tage Sextus dienen zu müssen und so mir nichts dir nicht sollte sich das alles geändert haben. Sie sollte frei sein?
Dieser neuen Freiheit stand sie höchst misstrauisch gegenüber. War das nur ein grausamer Scherz den Sextus mit ihr trieb um sie wieder einmal zu quälen und zu bestrafen.
Als er ihr dann eine Schriftrolle überreichte fühlte sie sich in ihrem Verdacht nur bestätigt. Sextus wusste sie konnte nicht lesen.
Es schien als kehrte ihre Verzweiflung in einer großen Welle zurück und überspülte sie. Sie musste schlucken und ihre Augen wurden zu schmalen Schlitze.
Schickt euch Sextus? Soll das mal wieder einer seiner Scherze sein? fragte sie äußerst misstrauisch und beachtete die Schriftrolle nicht weiter.
[Dieser Beitrag wurde am 21.02.2007 - 19:22 von Aine aktualisiert]
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Quintus unregistriert
| Erstellt am 21.02.2007 - 19:34 |  |
Quintus nahm als Antwort die Schriftrolle wieder an sich und las sie dann laut vor.
Quintus Octavius
Centurio Primus Pilum I.Legion
Brief der Freiheit der Aine.
An den Iden des Februar, wurde die Sklavin Aine, von Beruf Gladiatorin, aus Gründen der Staatsräson von Centurio Quintus Octavius gekauft.
Centurio Quintus Octavius, als Vollstreckungsorgan des Besitzers, die Stadt Mediteranea, bescheinigt hiermit die rechtmässige Freilassung der Sklavin Aine.
Mit sofortiger Wirkung ist Aine nun eine freie Frau und nicht länger als Sklavin anzusehen. Außerdem erhält sie, da sie ihre Freiheit auf dem Lande Mediteraneas erhalten hat, die vollen Bürgerrechte.
gezeichnet
Quintus Octavius
Danach sah Quintus zu Aine und hoffte, dass sie ihm endlich glauben würde.
"Es ist alles rechtmässig. Ihr seid nun eine freie Bürgerin Mediteraneas. So glaubt mir doch endlich!!"
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