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Acuma unregistriert
| Erstellt am 17.02.2007 - 21:40 |  |
Und Acuma bemerkte, dass sie nicht wahrlich daran interessiert war, sich mit ihm zu unterhalten, nur nahm er dies nicht persönlich. Ernst sah er sie an, während er immer noch so dämlich auf dem Bauch lag.
Und ehrlich sprach er es aus: »Du weisst selber, dass du mich hier nicht unterhalten musst. Wenn du gehen willst, mach es, ich halte dich nicht auf. Das Ding eben mit den vier Gladiatoren geht nur mich was an!« Er klang nicht verbittert, sondern lediglich zeigte auch er, dass ihn andere Menschen nicht sonderlich interessierten.
Und dann sprach er doch: »Ich stamme wohl aus Dakien, ich weiss es nicht genau. Hast du in Rom gekämpft?«
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Aine unregistriert
| Erstellt am 17.02.2007 - 21:45 |  |
Ich habe oft in Rom gekämpft! Dort hat auch meine Karriere, wenn man es denn als solche bezeichnen will, angefangen! antwortete sie. Mit Rom verband sie viele schlecht Erinnerungen und dunkle Gedanken.
Und was soll ich dann deiner Meinung machen? Ich hab eh nichts besseres zu tun! Also kann ich auch hier bleiben und dir Gesellschaft leisten! entgegnete sie und legte sich hin, verschränkte die Arme unter dem Kopf und starrte die Decke an.
Ihre Gedanken kreisten wieder um die Kämpfe und ihre zerschlagenen Träume und Hoffnung.
Warst du shcon einmal in Rom? fragte sie.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 17.02.2007 - 22:20 |  |
Ja, war seine innere Antwort: Er kannte Rom nur zu gut. Doch es erinnerte ihn auch an eine schlimme Zeit, doch das zeigte er nicht. Er dachte nur an diese Zeit und wollte nur noch seine Ruhe, doch dem war nicht so.
Und so antwortete er sichtlich ruhig, aber eben auch versucht freundlich, auch wenn man ihm ansehen konnte, dass er sich nicht gerne an diese Zeit erinnerte: »Ja, ich kenne Rom nur zu gut.« Irgendwie hätte er sogar gerne mehr gesagt, aber er unterliess es. Gladiatoren sprachen ungerne über ihr Leben und so schwieg auch Acuma und dennoch murmelte er dann: »Danke, Aine. Es ist selten, dass wir Gladiatoren mit einander reden und vielleicht ist es auch besser so, wer weiss, wann wir auf einander gehetzt werden ...«
Und dann dachte Acuma an sein kägliches Leben und auch an das, woran er glaubte. Doch er war sehr alleine damit. Aber das war er gewohnt. Und so sagte er nur: »Wollen wir hoffen, das wir ehrenwert sterben ...« Das dies nicht seine Meinung war, sagte er nicht. Er dachte immer über sein armseeliges Leben nach und wünschte sich etwas anderes, als Ruhn und Ehre.
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Aine unregistriert
| Erstellt am 17.02.2007 - 22:30 |  |
Was ist schon Ehre? Nur ein Wort! Im Grunde dienen wir nur zur Unterhaltung! Unser Leben ist nichts wert! sagte sie trocken, ohne jedes Gefühl. Es war eine Entgültigkeit mit der sie sich schon lange abgefunden hatte. All ihre Träume von Freiheit hatte man ihr mit der Zeit genommen, sie immer wieder auf das neueste gequält und dann zerbrochen, innerlich, so das sie nur noch das tat, was man von ihr verlangte.
Erstaunlich ist doch aber, das unsere Herren immer wieder uns erklären, das wir nur aus Ruhm und Ehre kämpfen! Ruhm vergeht und was ist Ehrhaft daran, ein ausgehungertes Tier, einen verletzten Mann zur Unterhaltung einer wilde Horde zu töten. Nichts! Nur das wir durch unsere Tat einen anderen von seinem erbärmlichen Leben in der Sklaverei befreien.
Noch immer starrte sie mit leerem Blick an die Decke.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 17.02.2007 - 22:38 |  |
Acuma lauschte ihren Worten. Endlich war da mal wer, der ähnlich dachte. Er hatte am Anfang noch so gekämoft, doch dann irgendwann nicht mehr. Er genoss nus noch die kleinen Vorzüge, die er als erfolgreicher Gladiator genossen hatte und fühlte sich dennoch nicht gut.
»Ich gebe dir Recht ...« sagte er mühsam. »Hast du von der Rebellion hier in der Stadt gehört?«
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Aine unregistriert
| Erstellt am 17.02.2007 - 22:44 |  |
Aine schüttelte den Kopf.
Nein! Ich bin erst gestern angekommen und heute hier eingetroffen um mein Quartier zu beziehen!
Hauptsache soweit wie Möglich entfernt von ihrem Herrn, den sie aus tiefsten Herzen hasste. Aber sie hatte keine Wahl, sie war eine Sklavin, weit würde sie nicht kommen, man würde sie schnell wieder eingefangen haben und ihr Herr würde sich wieder irgend eine grausame Strafe einfallen lassen um ihren Willen zu brechen, um sie zu brechen. Also gab sie sich ihrem Schicksal hin.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 17.02.2007 - 23:28 |  |
AcumaAcuma merkte, wie müde er wurde, doch die Frau interessierte ihn. Warum? Weil sie wie er eine Sklavin war? Er wusste es nicht. Dabe war sie doch so wortkark, ähnlich wie er. Aber irgendwas verband er mit ihr. Und sie war auch noch ganz neu und doch kam er nicht an sie heran, weil sie es nicht wollte, und er verstand es.
»Wer ist denn dein Herr? Jemand privates oder der Herr der Arena?«
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Aine unregistriert
| Erstellt am 17.02.2007 - 23:33 |  |
Bei der Frage nach ihrem Herrn verdunkelten sich ihre Augen eine Spur und ein Schatten legte sich auf ihre Züge. Sie wirkte nun verschlossener als vorher. Ihr Herr, hatte ihr mehr als die Freiheit genommen und sie hatte keine andere Wahl als ihm zu Diensten zu sien.
Mein Herr ist Sextus Quintus Agrippa! Ein reicher Händler, der durch mich mehr Geld verdient hat, als viele andere.
Düster starrte sie die Deck an und versuchte das Grinsen von ihrem Herrn aus dem Kopf zu bekommen.
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Acuma unregistriert
| Erstellt am 18.02.2007 - 00:04 |  |
Acuma konnte es verstehen und nur leise sagte er: Ja, ich wurde neulich auch an meinen neuen Herren "verschenkt" ... aber er sprach nicht weiter, Und doch glaubte er, etwas mit Aine gemeinsam zu haben: Das sie es nicht dreiwillig taten, sondern gezwingen und er hasste es so. Docj was sollte er tun, was konnte er ändern. Und die Frau wirkte nicht so, als dass sie Freunde werden könnten, dennoch sprach er dann:
»»Ich danke dir für deine Hilfe, aber lass die vier meine Sorge sein. Sie hassen mich ... ich werde es schon schaffen ...« Und auch wenn Acuma stark sein wollte, so spürte er seine Schwäche von dem Messerstich und sein Kopf sackte auf das Lager.
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Aine unregistriert
| Erstellt am 18.02.2007 - 00:09 |  |
Ich bezweifel nicht das du die vier packen kannst! Aber ihn ein wenig Angst ein jagen, wäre nicht schlecht! sagte sie mit einer Spur Grausamkeit in der Stimme.
Sie merkte das Acuma ruhe brauchte und erhob sich.
Ich lass dich jetzt in Ruhe! Vale! sagte sie und nickte ihm zu. Pass auf das dich die vier nicht im Schlaf überraschen! Das würde ich ihnen glatt zutrauen, so feige wie die sind!
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