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navigator  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 04.11.2005 Beiträge: 481 Nachricht senden | Erstellt am 28.07.2006 - 17:39 |  |
Southern Grenadines Yacht Attacks not be Taken Lightly.
ein Bericht von Chris Doyle über die zunehmenden Überfälle mit Waffengewalt in den Grenadines.
Guckst Du HIER:
http://www.bluewater.de/revierberichte/karibik/grenadinen.htm
Gruss
Helmut
[Dieser Beitrag wurde am 29.07.2006 - 22:14 von navigator aktualisiert]
Signatur Umwege fördern die Ortskenntnis. |
info 

Status: Offline Registriert seit: 30.12.2005 Beiträge: 91 Nachricht senden | Erstellt am 29.11.2007 - 21:22 |  |
Informativ und ebenfalls up to date zu diesem Thema:
http://www.safetyandsecuritynet.com/reports.html
Signatur Gruss, René |
Caspilot 

Status: Offline Registriert seit: 05.11.2005 Beiträge: 394 Nachricht senden | Erstellt am 30.11.2007 - 19:58 |  |
Wenn man sich den Sicherheitsbericht von Chris Doyle anschaut, fällt sofort auf, dass es sehr häufig heißt:
"unlocked", d.h. das Boot war nicht abgeschlossen, als der Dieb einstieg.
Mich würde mal interessieren, wieviele europäische und US-amerikanische Segler ihr Haus und ihr Auto beim Verlassen nicht absperren.
Selbst wenn man an Bord ist, sollte man nicht all zu sorglos sein. Die modernen Hecks mit integrierter Badeplattform laden jeden Schwimmer mit unlauteren Absichten zum Anbordkommen geradezu ein.
Ich bin auch dagegen, sich immer und überall zu verbarrikadieren, aber einladen muss man nicht gerade. Wobei mir schon klar ist, dass gegen Schusswaffen ein Gitter vor dem Niedergang auch nicht viel hilft. Gegen "Gelegenheitseinsteiger" sollte es aber wirksam sein.
Gelegenheit macht Diebe.
Fair winds
Caspilot
Da fällt mir noch etwas ein: evtl. könnte man so ein Gitter (Grill aus VA-Stäben!) mit einer weiteren Funktion als Moskitoschutz ausstatten.
Verringert vielleicht auch das "Knastgefühl".
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joefloki 

Status: Offline Registriert seit: 17.11.2005 Beiträge: 46 Nachricht senden | Erstellt am 11.11.2008 - 18:04 |  |
Lese gerade in MSNBC im Internet:
American tourist slain on sailboat in Venezuela
Police: Tourist shot and killed, friend wounded in apparent robbery attempt
CARACAS, Venezuela - Police in Venezuela said an American tourist was shot and killed, and a friend wounded, in an apparent robbery attempt aboard a sailboat off the Caribbean coast.
The American was identified as 55-year-old Kenneth Dale Peters. His hometown was not immediately available. Authorities, who spoke to The Associated Press on condition of anonymity, said he was shot by armed men who boarded his sailboat to rob him and his passengers Saturday night.
A police official said Peters apparently tried to defend himself with a gun and wounded one of the attackers, who got away.
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Also wounded was a friend of Peters'. Police said he was recovering at a hospital.
Prosecutors said one suspect has been detained.
Signatur Joefloki
http://wiki.schwaar.com/happyii-sailing/ |
chacha

Status: Offline Registriert seit: 12.07.2008 Beiträge: 137 Nachricht senden | Erstellt am 12.11.2008 - 16:24 |  |
joefloki schrieb
Lese gerade in MSNBC im Internet:
American tourist slain on sailboat in Venezuela
Police: Tourist shot and killed, friend wounded in apparent robbery attempt
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Als singulaeres Ereignis wird so eine Nachricht immer masslos ueberbewertet. In derselben Nacht wurden in South Los Angeles 5 US-Buerger erschossen und in Washington D.C. sogar ungefaehr 10. Aber die Meldungen darueber haben's leider nicht in die Segler-Foren dieser Welt geschafft ...
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mclaus 

Status: Offline Registriert seit: 10.04.2007 Beiträge: 123 Nachricht senden | Erstellt am 12.11.2008 - 19:12 |  |
Im Grossraum Los Angeles leben natuerlich auch gute 15 Millionen Menschen, waehrend warscheinlich in ganz Venezuela nicht mehr als 100 auslaendischen Yachte kreuzen - ist halt Alles relativ.
Diese ganze Diskusssion ist eigentlich ueberfluessig, denn jeder sollte doch selber wissen, ob er sich verteidigen will, oder nicht. Ob er hofft, bei einem Ueberfall zu ueberleben, wenn man "mitspielt", oder lieber schiessen will.
Hier in den USA sind die Segelmagazine und Segelforen voll mit Ueberfaellen und bevor jetzt wieder jemand ueber die USA raesoniert, diese finden nicht in den USA statt, sondern bevorzugt Central-America und suedlich, neben den ueblichen Plaetzen, wie Somalia, Straits of Malakka, China Sea usw.
Will ich mich wehren, oder lieber die Haende hochheben? Dies ist eine Ansichtssache und beide Seiten haben Recht, wie Beispiele immer wieder zeigen.
Signatur fair winds and following seas
Michael
SY "Sail La Vie"
TO-Stuetzpunkt Miami, Florida |
dschunke 

Status: Offline Registriert seit: 03.07.2008 Beiträge: 9 Nachricht senden | Erstellt am 20.11.2008 - 19:46 |  |
Karibik-Abenteuer ?
Seit St. Vincent in Seglerkreisen einen zunehmend schlechten Ruf bekommen hatte, machten wir in den letzten Jahren immer einen großen Bogen um die Insel und legten höchstens in der Blue Lagoon an. Mit den Aufnahmen zum Film „Fluch der Karibik“ wurde dann die Wallilabu Bay wieder attraktiver, und wir gewöhnten uns an, auf dem Weg nach Bequia dort zumindest einen kürzeren Stop einzulegen, um der Crew Gelegenheit zum Schauen und Rumstromern zu geben.
Natürlich informiere ich mich vor jedem Törn im Internet im Caribbean Compass und z.B. bei http://www.safetyandsecuritynet.com/sowindwardislands.htm über die allgemeine Sicherheitslage, und so erschien es mir in diesem Frühjahr vertretbar, in der Wallilabu Bay an Boje und auf dem Rückweg in der Cumberland Bay mit Buganker und Leine zum Land über Nacht zu bleiben. Es war wunderschön.
Der Liegeplatz in der Wallilabu Bay wurde die ganze Nacht mit einem Halogenstrahler beleuchtet, was doch schon zur Sicherheit beiträgt. Und da war dann auch noch eine robuste schwarz uniformierte „Security Person“, die man im Dunklen nur sehen konnte, wenn sie lächelte. Und sie lächelte nicht, sondern vergrämte möglicherweise durch schiere Anwesenheit die Risiko-Kids.
Ein paar Meilen nördlich davon liegt die Cumberland Bay, noch ein bißchen ursprünglicher und nach meinem Geschmack auch schöner. Nach einer „Doyle-Information“ sorgt der Wirt von einer der drei Strandrestaurants durch Vergraulen (er war früher Polizist) auch für ein gewisses Maß an Sicherheit. Trotzdem schien es mir sinnvoll, in Rufnähe der anderen Ankerlieger zu bleiben,
Weiter nördlich wird die Chateaubelair Bay regelmäßig von einer Dreierbande heimgesucht, so im Dezember 2007 und zuletzt im Juni und im Juli 2008. Die Anwendung von Waffen und physischer Brutalität zeigt ein zunehmendes Maß an Gewaltbereitschaft, das weit über die sonst beobachtete Kleinkriminalität hinausgeht. Hier sollte man besser wegbleiben.
Geklaut wird überall; fast so häufig wie in Deutschland ! Aber in vielen Fällen tragen die Skipper mit dazu bei, wenn sie beim Landgang den Kahn nicht verschließen oder Dingi und Außenborder nicht mit dem üblichen Drahtseil sichern. So kann es einem sogar im ach so zivilisierten Martinique passieren, daß einem ein Mopedjüngling den Außenborder stiehlt, bloß weil er Sprit für seinen Feuerstuhl braucht.
[Dieser Beitrag wurde am 22.01.2009 - 15:34 von dschunke aktualisiert]
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