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Kristatos ...
BKD-Headquarters
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...   Erstellt am 06.10.2007 - 11:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

ich war gestern in Pixar`s neuem Werk "Ratatouille", der schon sehr lange in Deutschland beworben wurde.
Der Film hat alles gehalten, was der Trailer versprochen hat. Eine wunderbare Geschichte von der Ratte Remy, die ein Gourmet unter den Ratten ist und den Menschen noch beim Kochen helfen kann.
Einfach wunderbar.





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This is the End of BKD ...
but James Bond will return

Invincible1958 ...
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...   Erstellt am 06.10.2007 - 13:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kann mich nur anschließen. Und wenn man Regisseur Brad Bird in Interviews erlebt, dann merkt man, dass der Mann verstanden hat wie ein Animationsfilm auszusehen hat.

Bei solchen Leuten kann man beruhig sein, dass Disney und Pixar auch in Zukunft noch weitere Meisterwerke produzieren werden.




Kevin17 
Sonderstatus: M
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...   Erstellt am 06.10.2007 - 15:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hieß es nicht mal, das Disney sich selbstständig machen wollte, weil sie nicht mehr mit Pixar zusammen arbeiten wollten?





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ChrisMainz ...
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...   Erstellt am 06.10.2007 - 19:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


WOhl eher andersrum...aber jetzt schmort Michael Eisner auf der Strafbank, Disney macht wieder Gewinn und alle sind zufrieden!

Vielleicht kommen ja jetzt auch wieder die großartigen Disney Trickfilme zurück!





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DoctorMoVe ...
Status: James Bond
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...   Erstellt am 06.10.2007 - 21:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe ihn zwar noch nicht gesehen, meine Erwartungen sind nach Brad Bird's äußerst gelungenen beiden Filmen Iron Giant und Incredibles aber doch recht hoch.
Die meisten deutschen Feuilleton-Kritiker heben das Werk jedenfalls ziemlich aufs Podest.


Jörg Gerle vom Filmdienst ist ganz hingerissen von der neuesten Kreation aus dem Hause Pixar:
Dabei sei es "weniger die zugegebenermaßen wieder grandios perfekte 3D-Animation", "die den Zuschauer in den Bann zieht, als die Seele, die aus jedem Detail strömt. Hier geht es nicht um Naturalismus, hier geht es um Emotionen. Ratatouille lebt von einer wiedergewonnenen Leichtigkeit, die ohne Krampf und Sentimentalität unbeschwert zwischen Action, Comedy und Melodram changiert."


"So viel Körperkomik wie in Ratatouille gab es seit der Stummfilmzeit nicht mehr zu sehen", jubelt Martin Zeyn in der taz. Und weiter: "Nicht nur beim rasanten Slapstick verschlägt einem die Animation immer wieder den Atem. Zum ersten Mal gelingt dem Trickfilm auch ein flirrend herbstliches Abendlicht, das den Schauplatz Paris vergoldet. Mindestens genauso eindrücklich, wenn auch nicht so überwältigend, ist das Figurendesign." Zeyn betont: "Dieser Film ist kein Kinderfilm. Spitzenrestaurants, Gastronomiekritiker, Haute Cuisine, Testamentsverfügungen: Die Eckpfeiler dieser Story sagen Kindern kaum etwas."


Hanns-Georg Rodek von der Welt lobt, eine "Meisterschaft im Detail" wohne "jedem Bild von Ratatouille inne, angefangen bei den kupfern funkelnden Kochtöpfen über das wunderbar poröse Brot bis zur unterschiedlichen Durchsichtigkeit von nassen und trockenen Früchten. Solch subtile Graduierung in Licht- und Farbsetzung erwarten wir von Gemälden und nicht im Trickfilm." Und über Remy schreibt er: "Er ist auch, bei allem Fotorealismus der Computeranimation, unverkennbar eine Trickfigur; allerdings mit einem Nuancenreichtum im Ausdruck, die manch menschlichem Darsteller nicht zu Gebote steht." Ratatouille habe "einen Hang zum Heimeligen und vermag doch aus dem Stand in eine wilde Verfolgungsjagd oder Keatonesken Slapstick oder eine böse Spitze auszubrechen".


"Ratatouille markiert einen Wendepunkt für Pixar", meint Fritz Göttler in der Süddeutschen Zeitung, "und der Film wirkt, als wäre man sich der Bedeutung des Augenblicks bewusst, was die Geschichte des Zeichenfilms angeht - wird der Computer dominieren, wird es nicht doch wieder Versuche mit der guten alten 2D-Technik geben? -, aber auch was die amerikanische Gesellschaft angeht. Bislang wurde diese als Fastfood-Territorium verteufelt, seit einigen Jahren haben die Leute auch dort die Lust am besseren Essen entdeckt. In diesem Sinne tut Ratatouille alles, um dem Lustprinzip zur Herrschaft zu verhelfen."


Sebastian Handke vom Tagesspiegel stimmt in den Jubelchor ein: "Pixar-Filme unterschieden sich immer schon von Filmen wie Shrek oder Ice Age, usw, weil sie keine billigen Witze machen, sondern Geschichten von Figuren erzählen, die Herz und Seele besitzen – und manchmal sogar psychologisches Profil. Ratatouille wirkt wie ein kleiner, unbeschwerter Film und ist doch Pixars vielschichtigstes Werk, so voller Details, dass man gar nicht weiß, wo man hingucken soll. Zugleich glänzt der Film mit herrlich balletösem Slapstick wie aus Hollywoods Stummfilm-Ära und mit wilden Jagden über Häuserwände, durch Abwasserkanäle und ein prächtig leuchtendes Paris." Ratatouille sei "ein mehr als beeidruckender Film und ganz gewiss Pixars größter künstlerischer Erfolg".


Daniel Kothenschulte lobt in der Frankfurter Rundschau, Pixar verteidige "die Tugenden des Animationsfilms in einer Ödnis aus Unfug und Mittelmaß." Der Film überschütte uns "mit einer Einfallsfülle, wie man sie tatsächlich seit den Tagen des klassischen Disney in dieser Filmform kaum erlebte. Wie nur wenige neuere Filme - aber jedes gute Essen - weckt seine Rattenkomödie den Wunsch, gegen alle Gebote der Sättigung einen Nachschlag zu fordern." Zudem zeige der Film die beste Darstellung eines Menschen in einem computeranimierten Film bisher.


Thomas Binotto
meint in der NZZ der Film setze einen "neuen Massstab in Sachen technische Perfektion", doch sei dies hier "nur Mittel zum Zweck und nicht der eigentliche Grund für dessen herausragende Stellung in der Trickfilmgeschichte. Brad Bird erwiese sich wie schon bei Iron Giant und Die Unglaublichen als ein "Glücksfall für das Genre", ein "wunderbarer Erzähler", der auch den "Atem für einen zweistündigen Spannungsbogen" besitze. Der Film nutze aber auch die Möglichkeiten des Trickfilms: "Die Bilder sind zwar von einer überwältigenden Detailversessenheit, aber es sind immer noch Zeichnungen, in denen die Realität bewusst stilisiert und verfremdet wird, bevölkert von Wesen, die innerlich Charaktere und äusserlich Karikaturen sind."


Frank Arnold (edp-film) meint, der Film sei wie eine Ratatouille. Es seien "bewährte Zutaten, die hier zum Einsatz kommen. Das Originelle besteht darin, wie sie zusammenfügt sind. Der Film besticht durch perfektes Timing. Vor allem aber erobert er das Herz großer und kleiner Zuschauer durch den Charme der Ratte Remy, deren Gesten und Bewegungen mit liebevoller Perfektion gezeichnet sind.Regisseur Brad Bird ist ein eindringliches und amüsantes Plädoyer für das Besondere gelungen."

[Dieser Beitrag wurde am 06.10.2007 - 21:46 von DoctorMoVe aktualisiert]





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"Ein Spiel ist gespielt worden und ich habe verloren - that's it" Maximilian Largo (Klaus Maria Brandauer)

chrimarx ...
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...   Erstellt am 07.10.2007 - 03:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe den Film gestern gesehen und ich kann die von DoctorMoVe zitierten Kriterien absolut nachvollziehen. Ein technisches perfektes Spektakel, dazu eine wirklich herzzerreißende Story mit genug Rührseligkeit-Faktor. Einfach ein tolles Kino-Vergnügen. Absolut zu empfehlen





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"Darf ich mal meine Freundin hierhersetzen? Sie belästigt sie nicht, sie ist nämlich tot."

Invincible1958 ...
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...   Erstellt am 07.10.2007 - 03:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ChrisMainz schrieb
    Vielleicht kommen ja jetzt auch wieder die großartigen Disney Trickfilme zurück!


Yep. Da gibt es ja bereits Planungen in die Richtung.

2009 kommen "Rapunzel" und "The Princess and the Frog". Ersterer wird eine Mischung aus CGI- und Zeichentrickfilm sein, und soll ein wenig wie ein sich bewegendes Gemälde aussehen.
Und "The Princess and the Frog" wird soweit ich weiß der erste wieder ganz traditionell handgezeichnete Trickfilm (incl. der Disney-typischen Musical-Nummern) seit 2004 sein. Dieser entsteht unter der Regie von John Musker und John Clements (Arielle, Aladdin, Hercules).

Man sieht auch, dass der Trend bei Disney wieder hin zu klassischen Märchen geht. Die waren ja auch die Hauptthemen der Trickfilme der 30er, 40er und 50er.




whiteout ...
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...   Erstellt am 07.10.2007 - 18:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich fand den Film großartig. Insbesondere die Farben haben so richtig auf der Leinwand geknallt, wahrlich perfekt von der Farbumgebung.

Das einzig was ich nicht besonders mochte war der Remys Mentor, der ja bereits tot ist und für mich irgendwie eher störend wirkt, als inspirierend.

Dem Film gebe ich 9 von 10 möglichen Punkten.




ollistone 
Status: James Bond
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...   Erstellt am 17.10.2007 - 17:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Muss ich wieder mal den Spielverderber geben...

Gleich vorneweg, toller Film, macht Spaß, technisch gesehen atemberaubend. Gute Geschichte, schöne Atmosphäre.

Aber:

Erstens nehmen mir die Menschen viel zu viel Raum ein. Die Ratten sind ja fast nur Nebendarsteller. Pixar-Filme brauchen Spielzeug als Protagonisten, Insekten, Monster, meinetwegen auch Autos, aber keine Menschen.

Zweitens, das wiegt schwerer, fehlt mir dieser anarchistische Charme der früheren Pixars. Schon bei Nemo hat man gemerkt, dass Disney und damit der ganze Familien-Versöhnungs-Heile-Welt-Scheiß dahinter steckt. Darunter leidet auch Ratatouille.

Wo ist denn dieser abgefahrene Humor geblieben? Diese rasanten Verfolgungsjagden (die Tür-Hallen-Szene in Monster AG!!!!)? All die kleinen Dinge, die so am Bildrand passieren, wo man dreimal hingucken muss? Erinnert sich jemand an die Zirkus-Szene aus Das große Krabbeln ("Flammender Tod!!")? Das ist so schräg, so witzig und abgedreht! Cevap und Cici und ihre Frechheiten und Rülpser und Furzer - all das fehlt in Ratatouille.

Bezeichnend ist, dass ich im Kino zwar dauergeschmunzelt, aber nicht einmal laut gelacht habe. Und das ist mir noch nie bei Pixar passiert.





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"Schönes Gewehr für eine Frau." - "Sie verstehen etwas von Waffen, Mr. Bond?" - "Nein, aber von Frauen."

Invincible1958 ...
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...   Erstellt am 17.10.2007 - 17:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ollistone schrieb
    Bezeichnend ist, dass ich im Kino zwar dauergeschmunzelt, aber nicht einmal laut gelacht habe. Und das ist mir noch nie bei Pixar passiert.


Genau sowas wäre für mich der Höchstlob eines solchen Films.
Ich brauche keine lauten Lacher, ich brauche bei so einem Film einfach nur ein gutes Gefühl. Feel-Good-Movie ist das Stichwort. Etwas zum schmunzeln ist nicht gleichzeitig ein Scheitern, sondern kann sehr wohl so gewollt sein.




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