RascalBrooke  Ladenbesitzer

Status: Offline Registriert seit: 29.08.2006 Beiträge: 145 Nachricht senden | Erstellt am 29.08.2006 - 20:00 | |
Name
Rascal Avery Brooke
Alter
34 Jahre
Familie
Vater: Remigius Arthur Brooke , Zauberer (Todesser), Animagus, seit der Ermordung der Potters verschollen
Mutter: Richild Abigail Brooke geborene Borgin, Hexe (Todesserin),
starb als Rascal noch nach Hogwarts ging (angeblich bei einer zu harten Bestrafung durch einen anderen Todesser im Auftrag Voldemorts)
Beruf
Rascal ist der Besitzer eines kleinen, vollgestopften Bücherladens in der Winkelgasse.
Aufgrund der Konkurrenz durch Flourish&Blotts führt er hauptsächlich weiterführende, weit komplexere und auch ältere Werke als die Schulliteratur, die bei Flourish&Blotts ihren Hauptumschlagsplatz gefunden hat. Zudem verkauft Rascal auch viele Bücher die für Miderjährige noch nicht zu haben sind und ist immer mehr von seinen Stammkunden abhängig geworden, deren Mindestalter man irgendwo ab 50 und älter festmachen könnte. Wenn man ein sehr speizielles Werk such, wird man hier bestimmt fündig. Das Gebäude wirkt jedoch von aussen eher wie ein heruntergekommenes Lager das bis unters Dach mit den verschiedensten Büchern vollgestopft ist und erscheint den meisten Zauberern als unscheinbar, weshalb in Brooke - Books&Pergaments meist nur wenige Kunden anzutreffen sind
Haare
braun, dann und wann trägt er sie etwas kürzer, meist jedoch reichen sie ihm fast bis zu den Schultern
Augenfarbe
grau-grün
Körper/Statur
Rascal hat zwar den muskulösen Körperbau seines Vaters geerbt, ist aber während der letzten zehn Jahre eher schlank geworden und wirkt manchmal fast drahtig. Dieser Eindruck wird von seinen eingefallenen Wangen verstärkt. Er ist etwas größer als der Schnitt und ist nicht sehr auffallend.
Besonderheiten
Rascal beherrscht Okklumentik und kann sich auch begrenzt der Legilimentik bedienen. Er hat ein Händchen für alles was mit Verwandlungen zu tun hat und kann auch ein gewisses Repertoire an schwarzer Magie aufzeigen.
Charakter
Rascal ist wirkt auf seine Umgebung und auch auf seine Mitmenschen sehr ruhig und kontrolliert. Er lebt in sich gekehrt in der Etage über seinem Buchgeschäft und verbringt fast jeden Tag in seinem Haus. Das sagen jedenfalls dei Leute. In Wirklichkeit macht er immer wieder weite Ausflüge während denen sein treuer Assistent und Freund Vince Troy sich um den Laden kümmert. Manchmal ist er sogar mehrere Wochen unterwegs und beschäftigt sich mal mit seiner Vergangenheit, mal mit der Suche nach seinem Vater, den er zwar verabscheut, aber dessen Verschwinden ihn nicht zur Ruhe kommen lässt. Viel mehr kann man nicht darüber sagen was er auf seinen Reisen alles macht...
Obwohl er nicht in den ärmsten Verhältnissen aufgewachsen ist, war es nie Rascals Art überheblich zu werden. Er ist sehr bescheiden und genügsam, was allerdings nicht ausschließt, für ihm wichtige Dinge auch mal auf das Beste vom Besten zurückzugreifen (z.B. bei Whiskeys). Ein wichtiger Charakterzug Rascals ist, das er in vielen Dingen Gut und Böse viel schwächer voneinander abgrenzt als andere und stets versucht das Beste in den Dingen zu sehen, da für ihn alles eine gute und eine schlechte Seite hat. Obwohl er in der Öffentlichkeit mehr zurückhaltend ist, öffnet er sein Herz sehr schnell für wahre Kenner der Literatur die in seinem Geschäft nach besonderen Schätzen aus Pergament suchen und begegnet solchen Menschen immer offenherzig und großzügig. Da er jedoch seit seiner Schulzeit kaum noch engere Freundschaften pflegte, kommt diese Eigenschaft nicht allzuoft zum tragen. Ansonsten bleibt er stets höflich, ruhig und etwas unergründlich. Jemand der ihn einen guten Freund nennen kann, hat mit ihm einen Freund gewonnen der 100%ig hinter ihm steht. Denn wenn er sich auf jemanden einlässt, dann richtig. Diese "Ganz-oder-gar-nicht"-Vorgehensweise macht vielleicht auch deutlich weshalb er neben der zurückhaltenden Art manchmal auch etwas misstrauisch sein kann. Da er auf diese Weise nicht vielen Leuten sein ganzes Vertrauen schenkt ist er seit seinem Schulabschluss eigentlich ein Einzelgänger geblieben, der sich dennoch immer wieder nach der Freundschaft zu anderen gesehnt hat.
Stärken
Seine Stärken liegen im Bereich der Verwandlung. Durch sein großes Interesse und seinen Wunsch wie sein Vater einmal ein Animagus zu werden, war er stets bemüht sich im Fach Verwandlung während seiner Schulzeit viel zu lernen und war einer der Besten seiner Stufe. Sein Talent in diesem Fach war ihm schon häufiger von Nutzen gewesen und er war trotz aller Bescheidenheit stolz auf diese Fähigkeit. In den anderen Fächern war er meist durchschnittlich, lediglich in Verteidigung gegen die dunklen Künste konnte er immer wieder auch sehr gute Leistungen vorzeigen, während er in Zaubertränke immer mieser wurde.
Was bei seiner Herkunft nicht weiter verwundert ist das aussergewöhnlich umfangreiche Wissen über die Dunklen Künste selbst, das ihm zu Hause weitergegeben wurde. Obwohl er die dunklen Künste nicht verachtet, steht er dennoch nicht auf der Seite des dunklen Lords und hat noch nie zu seinen Todessern gezählt.
Seine Leidenschaft sind die Bücher. Von ihnen hat er vieles gelernt, lernt immer noch neues dazu und erkennt oft sogar Zusammenhänge im Weltgeschehen die den meisten verborgen bleiben. Er weiß sehr viel über die Geschichte der Zauberei und hat sich auch detailliert mit der Vergangenheit und dem Ursprung von Hogwarts befasst. Nach seiner Schulzeit hat er ein Buch verfasst, das er seitdem in einer verschlossenen Truhe aufbewahrt die er mit allen ihm bekannten Bännen und Fluchen verriegelt hat, da er selbst der Meinung war, das es die Zeiten noch zu gefährlich für ein solches Buch währen. Was es mit diesem Buch auf sich hat weiß nur er.
Schwächen
Seine vielleicht größte Schwäche ist die für Whisk(e)y. Für ein gutes Gläschen ist er nahzu immer zu haben. Am peinlichsten ist Rascal, das er im Fach Zaubertränke in seinem 3. Schuljahr einfach nicht mehr mitkam. Während er die Aufgaben der ersten beiden Jahre noch ganz passabel erledigen konnte, könnte man ihn für einen Erwachsenen als totale Niete beim brauen von Tränken abstempeln. Er kommt immer noch damit zurecht die einfachsten Tränke annehmbar zusammenzubrauen, doch alles was auch nur etwas Können in dieser Kunst verlangt, ist für ihn so gut wie unmöglich. Neben diesen Schwächen gibt es jedoch noch eine unangenehmere, die mit einem Kindheitstrauma zusammenhängt. Seit er selbst von seinem Vater mit dem Cruciatus-Fluch bestraft wurde hat er eine richtige Phobie entwickelt. Wenn er sieht wie jmd vom Cruciatus gefoltert wird bekommt er panische Anfälle und Angstattacken. Vielleicht ist das ein weiterer Grund weshalb er sich neutral wie die Schweiz zwischen dem dunklen Lord und den Todessern auf der einen und Dumbledore, dem Orden des Phönix und dem Ministerium auf der anderen Seite eingependelt hat. Es scheint als wolle er dem Kampf ausweichen. Doch der einzige Grund ist das sicher nicht.
Vorlieben
Zu seinen Vorlieben zählt natuürlich der Whisk(e)y und auch gutes Essen. Dazu hegt er bereits seit seiner Zeit in Hogwarts großes Interesse an alten und verschollenen Zaubern sowie an den dunklen Künsten. Insgeheim versucht er immer mehr der alten Zauber die er in alten Büchern entdeckt zu verstehen um sein Wissen über die Magie zu erweitern. Obwohl er keinen großen Wert auf Geld und andere materielle Schätze legt, sammelt er dennoch seit geraumer Zeit historisch wichtige Gegenstände. Zu seiner Sammlung zählen unter anderem Artefakte wie eine alte von Silberfäden durchzogene Schreibfeder Ravenclaws, sowie ein wertvoller Silberkrug aus Helga Hufflepuffs Geschirr. Von einer seiner Reisen brachte er sogar ein altes Medaillon in Form des Hogwartswappens mit. Ansonsten braucht er neben diesem Hobby nur die Einsamkeit und Stille seines gemütlich eingerichteten Hauses in der Winkelgasse mitsamt seinen geliebten Büchern.
Abneigungen
Um nicht schwach zu wirken versucht er immer seine Gedanken zu verbergen, was ihm dank seinen Okklumentikkenntnissen auch gut gelingt, doch die meisten Menschen die ihn besser kennen, wissen trotzdem sehr bald wie sehr er die Gewaltanwendung und Folter besonders gegenüber Schwächeren und Wehrlosen verabscheut.
Es ist allgemein bekannt das Rascal nichts gegen schwarze Magie hat und sich ihrer auch hin und wieder bedient. Trotz dieser Tatsache und der, das beide Elternteile Todesser waren, hegt er einen abgrundtiefen Hass den Todessern gegenüber, denen er seine unglückliche Kindheit und den Tod seiner Mutter zuschreibt. Spätestens seit dem Tod seiner Mutter fühlte er den tiefen Hass gegen Voldemort so fest in seinem Herzen verankert das ihn der Kampf gegen ihn nie ruhig ließ. Während der ganzen Zeit, in der Lord Voldemort irgendwo im nirgendwo vor sich hin vegetierte und verschwunden blieb, suchte er auf seinen Reisen und in alten Büchern nach einem Weg, dem dunklen Lord entgültig den Garaus zu machen.
Vorgeschichte
Seine Kindheit erlebte Rascal auf den Ländereien seines Vaters, der diese von seinem Vater geerbt hatte, wie der sie zuvor von seinem Vater erbte usw.
Die besagten Ländereien lagen in der NÄhe von Queenborough, östlich von London an Englands Küste. Trotz der Ländereien waren die Brookes nicht gerade die reichsten Leute und das alte Landhaus in dem sie lebten zeugte abgesehen von einigen Hauselfen nur noch von dem alten Glanz vergangener Generationen. Das Leben war daher nicht viel besser als für die meisten Leute und für Rascal schon gar nicht. Er hatte darunter zu leiden, das die Kinder anderer Zaubererfamilien ihn und seine Familie als Todesser bezeichneten und ihn stets ausschlossen. Daheim war es ebenfalls nicht leicht für ihn. Seine Mutter liebte ihn, was allerdings nur bedeutete das sie dafür sorgte das er stets gut angezogen war, hin und wieder heimlich Unterricht in den dunklen Künsten und grundsätzlichen Zaubern bekam um ihn wie sein Vater es nannte "auf die Schule und die große Welt da draussen" vorzubereiten. Den einzigen richtigen Beweis für ihre Zuneigung bekam er als sie sich zwischen ihn und seinen Vater stellte. Sein Vater, der es als seine Pflicht ansah seinen eigenen Sohn als Erzihungsmaßnahme mit einem verhexten Rohrstock zu bestrafen bis er ohnmächtig zu Boden fiel wenn er verweichlicht auf den Vater wirkte oder etwas falsches gesagt hatte, hatte ihn eines Tages als er schlechtgelaunt nach Hause kam auf brutalste Art und Weise mit dem Cruciatus FLuch bestraft nud gefoltert. Wäre seine Mutter damals nicht dazwischengegangen, hätte Rascal wohl häufiger mit solchen Schmerzen rechnen können. Zu seinem Glück sah Rascal seinen Vater nicht all zu häufig, doch das ersparte ihm natürlich nicht die gelegentliche Tracht Prügel oder die eine oder andere Legilimentik-attacke durch seinen Vater, der den Jungen damit unterwerfen wollte und ihn züchtigen wollte um ihm eine gute Basis für ein späteres Leben als Todesser in die Wiege zu legen. Die ganze Tyrannei seines Vaters führte jedoch vielmehr dazu,dass Rascal seinen Vater mehr und mehr verachtete und mit ihm auch den dunklen Lord, der seiner Meinung nach für die Art seines Vaters verantwortlich war. Allerdings merkte Rascal schon sehr früh das sein Vater trotz aller Gefühlskälte und Brutalität seinem Sohn gegenüber ein wirklich hervorragender Zauberer war. Diese Tatsache führte dazu, das es zwischen ihm und seinem Vater stets noch ein dünnes aber starkes Band gab, das wohl nie ganz zerreissen würde. Auch deshalb gab sich Rascal sehr viel Mühe wenn sein Vater oder seine Mutter ihm verschiedene Elemente der dunklen Künste beibrachten. Das seine Eltern Todesser waren und vor allem, was diese Tatsache und den den Unterschied zu den anderen Zauberfamilien bedeutete verstand er erst als er mit 11 Jahren nach Hogwarts kam. In Hogwarts fand er ein neues Zuhause in dem er sich wohler fühlte als daheim. Bei der Verteilung auf die Häuser hatte er zum letzten mal richtig Angst vor seinem Vater gehabt, da er zufällig aus einem belauschten Gespräch zwischen Vater und Mutter heraushören konnte was sein Vater mit ihm alles machen würde wenn er nicht nach Slytherin käme und das er, "der Junge" wie sein Vater ihn oft auch in seiner Gegenwart nannte" sowieso schon so verweichlicht sei.
Er wurde vom Sprechenden Hut nach Slytherin geschickt und im Schoße des Hauses Slytherin war er nicht mehr so vielen öffentlichen Beleidigungen wegen seiner Eltern ausgesetzt, da die meisten hier seine durch und durch reinblütige Herkunft bewunderten und scheinbar kein Problem damit hatten das seine Eltern möglicherweise Todesser waren. So bekam er nach und nach immer mehr Informationen darüber, wessen Eltern oder Bekannte Todesser waren. Dieses Wissen hütete er jedoch wie sein ganzes Wissen und drängte es niemandem auf. Nur einmal wendete er sich an einen Lehrer, als einer seiner Mitschüler der im Schlafsaal neben ihm lag nachts weinte, und er ihn trösten wollte, erfuhr er davon, wie Todesser bei seinen Eltern gewessen waren und sie dem Imperius-Fluch unterwarfen. Ihm selbst hatten sie damit gedroht es niemandem zu verraten, doch in dem Zustand dachte er nicht daran, das es schaden könnte es ihm, Rascal zu erzählen. Rascal wendete sich einem anonymen Brief an das Aurorenbüro und gab vor Augenzeuge gewesen zu sein. Der Hinweis wurde verfolgt, doch es war bereits zu spät. Die Eltern des Jungen hatten versucht sich zu befreien und waren von mehreren Todessern getötet worden.
Danach hatte Rascal immer mehr das Gefühl, das es nichts bringen würde, sich den Todessern entgegenzustellen. Es war wie mit seinem tyrannischen Vater. Nachdem er volljährig war wollte er endlich seinem Vater entkommen und verschwand für einige Jahre. Seine Mutter war kurz vor seinem Geburtstag gestorben und durch seine Fähigkeit scheinbar überall sein Ohren zu haben hörte er von den Gerüchten das sie auf Voldemorts Befehl hin gefoltert worden war. Es sei ein Unfall gewesen das sie dabei ihr Leben ließ und die Tat aufrgrund der sie gefoltert werden sollte (Verrat?) ließ diesen Verlust gering erscheinen. Wieder verlor Rascal jetzt die Hoffnung das jemand die Todesser stoppen könnte, doch dann scheiterte der dunkle Lord an dem Jungen namens Harry Potter und gerade als Rascal Hoffnung schöpfte weil man scheinbar doch nicht machtlos gegen Voldemorts Armee war, setzte das Schicksal noch einen drauf und verkündete in Form einer Notiz im Tagespropheten, das mehrere mutmaßliche todesser nicht mehr aufzufinden seien. Einige von ihnen, darunter auch sein Vater wurden totgeglaubt.
Damit began für Rascal ein neues Leben und schon bald begann er damit alle Bücher aus dem alten Landhaus zu retten, das er rechtmäßig zwar nun besaß, aber keine Lust hatte je wieder hier zu leben. Mit dem Geld, das der Verkauf das Hauses mit den Ländereien einbrachte machte er in der Winkelgasse den Laden auf...
Avaperson
Viggo Mortensen
Kesselkuchen
Ich hab ihn!
[Dieser Beitrag wurde am 04.09.2006 - 10:52 von RascalBrooke aktualisiert]
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"Erst durch lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann" |