Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Normin 
Ehem. Rebellanführer
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...   Erstellt am 04.12.2005 - 22:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Normin vernahm die Worte seines fremden Gegenübers und verstand überhaupt nicht, was hier gerade passierte. Warum nur konnte sich Normin an nichts erinnern? Lag es an den Schmerzen im Kopf oder woran? Er hatte so keinerlei Erinnerung und nicht mal im Moment daran, daß er sich dessen bewusst war. Irgendwas ging hier gewaltig schief. Sowas gab es doch nicht.

Aufeinmal kreisten seine Gedanken nur darum, wer er war und was passiert war, aber erinnerte sich an nichts. An so gar nichts, bis ihn erneut die Schmerzen trafen und diesmal schrie er einfach auf, er konnte diese Pein nicht länger unterdrücken und dann rief er: »Gabriel. Ich heisse Gabriel. Aber hör auf, ich weiss ... sonst nichts!«

Wie kam er nun auf Gabriel? Irgendwie war es einfach so. Aber wer war dieser Gabriel? Normin fehlte jegliche Erinnerung. An sein einst vergessendes Leben, sowie auch an das, an welches er sich noch vor kurzen erinnert hatte. »Aufhören, das bringt doch nichts!!«
Und dann versuchte er sich abzuwenden, dem Schmerz zu entgehen. Einem Schmerz, der ihm seltsam bekannt vorkam und der ihn langsam zornig machte.





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Ragnar 
Germanischer Hohepriester




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...   Erstellt am 04.12.2005 - 22:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Heiße Ströme des Glücks durchfuhren Ragnars Körper, als er den plötzlichen Schrei seines Opfers hörte. Sein Herz schlug schneller und er wusste: So musste das Leben sein, so musste die Welt sein, dann war alles richtig.

Gabriel hieß er also. Nun, eigentlich war das Ragnar herzlich egal. Nur ein Gedanke hämmerte durch seinen Kopf: nicht aufhören, jetzt bloß nicht aufhören, er fing doch gerade erst an! Das konnte noch lange nicht alles gewesen sein.

Seine Gefühle spiegelten sich nicht in Ragnars Gesicht, nur das Grinsen und das Funkeln in seinen Augen ließen erahnen, dass es ihm Freude bereitete, diesen Mann zu quälen.

„Woher bist du? Was machst du? Wird man nach dir suchen?“
Mit einem intensiven Blick beobachtete Ragnar seinen Gegenüber und hoffte zutiefst, dass er ihm nicht antworten würde.





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Immer in Ragnars Nähe: sein Rabe Hugin.

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Normin 
Ehem. Rebellanführer
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...   Erstellt am 04.12.2005 - 22:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mehr, als dieser Name aber war Normin einfach nicht present. Nur dieser Name und selbst der war ihm so wahnsinnig fremd. Er hieß also Gabriel, so wie er es selber gesagt hatte. Nur warum? Er konnte mit dem Namen nicht wirklich viel anfangen, überhaupt konnte er mit der Situation nichts anfangen und als der Mannn weitere Fragen stellte, da war Normin überfordert und stammelte nur: »Ich weiss es nicht. Wirklich, aber helft mir doch! Ich erinnere mich nicht!!«
Nun kam in Normin eine Panik auf, denn er verstand wirklich nicht was hier geschah. Er hatte alles vergessen. Alles. Nur sein wahrer Name war ihm geblieben. Gabriel und selbst der sagte ihm nichts.

Und doch war da etwas aus seinem zweiten Leben als Sklave und mit Athena, auch wenn er es nicht wusste. Aufeinmal kam ein wenig Wut hervor und er funkelte den Mann vor sich an, den er immer noch nicht wirklich wahrnahm: «ich weiss es nicht, aber bevor ihr weiter fragt, helft mir doch auf die Sprünge. Wer bist du, verfammter Folterknecht.« Und da war etwas Wut von Normin, auch wenn es ihm nicht bewusst war.

[Dieser Beitrag wurde am 04.12.2005 - 23:06 von Normin aktualisiert]





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Ragnar 
Germanischer Hohepriester




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...   Erstellt am 04.12.2005 - 23:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Für einen Moment schwand das Lächeln aus Ragnars Gesicht, als dieser Gabriel es wagte, ihn so zu beleidigen. Doch es hatte auch etwas Gutes, denn so hatte Ragnar einen Grund…
„Wache!“
Sofort stürzten zwei bewaffnete Männer in den Raum und sahen ihren Herren erwartungsvoll an.
„Bringt ihn in den Raum der Rituale.“
Die Männer schluckten unmerklich, nickten aber sofort.
Ohne sich noch einmal nach ihnen umzuwenden, glitt Ragnar von dem Tisch und ging mit weit ausladenden Schritten und stolz erhobenem Haupt voran.

tbc: Raum der Rituale





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Normin 
Ehem. Rebellanführer
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...   Erstellt am 04.12.2005 - 23:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Normin wusste nicht so ganz wie ihm geschah, als sich zwei Wachen auf ihn stürzten und ihn grab mitnahmen in den Raum, den der Fremde eben gesagt hatte. Raum der Rituale. Wo war er nur, wer war er? Normin war verwirrt.
Er war Gabriel, aber alles kam ihm so fremd vor. Und als die Männer ihn dann halbwegs los banden, aber eben nicht ganz, da versuchte er sich noch zu wehren. Doch er war zu verwirrt und auch zu verletzt und so schleiften sie ihn in diesen Raum und nur erst beiläufig fiel Normin auf, wie klein der Fremde war, als er sich erhob. Nein, Normin hatte sicherlich andere Sorgen gerade und so wehrte er sich, so gut es eben ging. Panik machte sich nun in ihm breit.


»Loslassen!« stammelte er verzweifelt und wehrte sich. Doch er dann wurde er in einen andern Raum gebracht, ob er wollte oder nicht.

(Weiter: Raum der Rituale)





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Ragnar 
Germanischer Hohepriester




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...   Erstellt am 11.12.2005 - 00:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


cf: Kleine Zelle im Bug des Schiffes

Mit einem Gefühl der tiefsten Befriedigung betrat Ragnar sein Gemach und ließ sich auf einen Stuhl neben dem Tisch fallen, um sich seinem Raben zu widmen, den er hier zurückgelassen hatte. Im Flüsterton erzählte er dem Vogel, was er erlebt hatte.
Heute war ein guter Tag.





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Ragnar 
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...   Erstellt am 11.12.2005 - 13:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Etwa zwei Stunden lang unterhielt Ragnar sich ruhig mit seinem Vogel, dann verspürte er plötzlich das dringende Bedürfnis nach menschlicher Gesellschaft und entschloss sich, Gabriel nun zu empfangen.

Beschwingt stand er auf, ging zur Türe und bellte einige Befehle zu den Wachen, die sofort losliefen um den Gefangenen zu holen.
Ragnar ging indessen zurück zu dem Tisch, setzte sich darauf und erwartete sein Opfer ungeduldig, während Hugin auf seine Schulter hüpfte.





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Ragnar 
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...   Erstellt am 11.12.2005 - 13:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Plötzlich hörte Ragnar ein leises Klopfen an der Türe.
„Herein!“

Zwei Wachen
cf: Kleine Zelle im Bug des Schiffes

Die zwei Männer, die Normin bei sich hatten, betraten den Raum, sahen ihren Herren respektvoll an und warfen den Gefangenen dann unsanft auf den Boden vor seinen Füßen, bevor sie den Raum schnell wieder verließen.

Ruhig betrachtete Ragnar den Mann, während sich unbemerkt ein zufriedenes Lächeln auf seine Lippen stahl.
„Ich habe gehört, du möchtest mich sprechen“, sagte er dann erhaben, aber nicht unfreundlich.

[Dieser Beitrag wurde am 11.12.2005 - 13:54 von Ragnar aktualisiert]





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Normin 
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...   Erstellt am 11.12.2005 - 14:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


(aus Kleine Zelle im Bug des Schiffes)

Sie hatten Normin unter die Arme gepackt und schleiften ihn durch den Bauch des Schiffes in eine ihm unbekannte Kajüte, schubsten ihn unsanft vor die Füsse des Mannes, der ihn gefoltert hatte und da Normin zu schwach war, sich aufrecht auf den Beinen zu halten, fiel er denn sogleich auch zu Boden, versuchte sich aber instinktiv mit seinen verbundenen Händen abzustützen, was ihm einen erneut hässlichen Schub an Schmerzen einbrachte. Dennoch wollte er kein so erbärmliches Bild abgeben und so stützte er sich mit dem Ellenbogen ab und verlagerte seinen Körper in eine weniger unterwürfige Position. Er sah den Mann nicht an, vernahm aber dessen Worte, dessen Stimme ihm seltsam vertraut vorkam, und stöhnte dann als Antwort: »Ja.« Und dann wusste Normin plötzlich nicht, wie er anfangen sollte.

»Ich ... was ich getan habe, ist nicht zu verzeihen. Aber ... ich erinnere mich nicht daran. Glaubt es, oder laßt es.«
Auf einmal wußte er überhaupt nicht weiter. Aber er wollte auch nicht winselnd um Gnade bitte, so wie er es vorhin in der Folterkammer getan hatte.





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Ragnar 
Germanischer Hohepriester




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...   Erstellt am 11.12.2005 - 14:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nachdenklich musterte Ragnar sein Opfer, das zum Glück so nah bei ihm war, dass er ihn trotz seiner immer schlechter werdenden Augen noch scharf sehen konnte. Dabei fiel ihm ein Amulett mit einem Löwenkopf auf, das der Mann um den Hals trug. Zuvor musste es wohl von seiner Kleidung – die Rüstung hatte man Normin abgenommen, nachdem er auf das Schiff gebracht worden war – verdeckt worden sein. Ob es wohl eine besondere Bedeutung hatte?

Geistesabwesend kraulte Ragnar seinen Raben, wobei er den Blick aber nicht von dem Verletzten zu seinen Füßen nahm.
„Dennoch wirst du büßen müssen.“
Es gelang Ragnar, der diesen Gedanken eigentlich sehr angenehm fand, etwas Bedauern in seiner Stimme mitschwingen zu lassen.





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Heute hat nur 1 User Geburtstag
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...bis zum 29 Mai 2008 / 17:30 Uhr


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