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Lillifee ...
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...   Erstellt am 24.04.2007 - 19:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stumm saß Rafael neben dem Bett seiner Mutter und hielt ihre dünne, kalte Hand.
Ihr Atem ging sehr flach und bereitete ihr sichtlich Mühe wie auch Schmerzen.

Ihre Gesichtszüge waren verkrampft und Schweißperlen standen ihr auf der Stirn.
Rafael hatte seine Augen geschlossen und hörte mit gezwungener Ruhe auf den unregelmäßige Atem seiner Mutter die, wie er es schon lange wusste, keine Überlebenschancen mehr hatte.

Seit Wochen nun schon hatte sie , mit den Ärzten zusammen, um ihr Leben gekämpft und den Kampf verloren.

Sie würde sterben, vermutlich noch heute Nacht.

Die Ärzte hatte Rafael zwar immer wieder Mut gemacht und gesagt er solle nicht die Hoffnung aufgeben es würde noch Chancen für sie geben doch er spürte das dies nicht der Wahrheit entsprach.

Er kannte seine Mutter wie niemand sonst und er wusste das ihre Lebenskraft aus ihr heraus tropfte wie Blut aus einer tiefen Wunde.
Schon vor Stunden hatte sich der Junge von ihr verabschiedet und quälte sich nun nur noch durch die Zeit die ihr noch verblieb.
Eigentlich ertrug er es kaum neben ihr zu sitzen und auf den Tod zu warten ohne etwas zu unternehemen zu können doch er zwang sich mit aller Kraft ruhig sitzten zu blieben.

Niemend sollte allein sterben.
Und schon gar nich seine Mutter.

Rafael wusste selbst nicht so genau wie er es schaffte so die Fassung zu behalten. So gefühllos hier zu sitzen und zu warten.
Alles woran er sich geklammert hatte, Hoffnung, Zuversicht und unerschütterlicher Glaube an die Ärzte, ja einfach alles war verloren und nun fühlte er sich seltsam leer und kalt.

Es war als würde der Tod nicht nur seine Mutter, sondern auch seine Seele und sein Herz mit sich in die unendlich schwarzen Tiefen hinunter reißen.
Rafael war nur noch wie eine lehre Hülle die nichts mehr zu verlieren hatte und so wartete er einfach nur noch. Wartete mit geschlossenen Augen auf das Unvermeidliche.

Ein leises Stöhnen glitt ihr über die Lippen und krampfartig zog sich ihr gesamter Körper zusammen.
Rafael öffnete seine Augen und sah aus dem Fenster.

Draußen war alles schwarz.

Er wusste nicht wie spät es war, er hatte schon gar kein Zeitgefühl mehr, so lange saß er nun schon in diesem Raum bei seiner Mutter.

Wieder stöhnte sie.
Langsam wandte er seinen Blick seiner Mutter zu.
Ihre Gesichtszüge waren nur noch eine einzige Grimmasse aus Schmerz und sie hatte angefangen zu zittern.

War es nun so weit?
Sollte das der Tod sein? Ein Weg voller Qualen?

Rafael schloss seine Finger noch fester um ihr Hand und starrte sie, mit vor stiller Trauer fast schwarzen Augen, an.

Ein letztes Mal atmete sie tief ein, hauchte etwas das stark nach seinem Namen klang und im nächsten Moment entspannten sich auch schon alle Muskeln in ihrem Körper.
Ihr Gesicht glättete sich und nahm den Ausdruck tiefer Zufriedenheit an.
Ihr Atem war erlöschen, für immer.

Regungslos starrte Rafael seine Mutter an.
Prägte sich ihr Gesicht ein, jedes einzelne Detail, jede noch so kleine Kleinigkeit sog er in sich auf und speicherte sie ab wie ein Foto.

Schließlich stand er auf, beugte sich vor und küsste sie auf die Stirn.

Schwach wie ein Schwerverletzer und doch so stark und gefasst wie ein Krieger aus längst vergessener Zeit verließ er den Raum, wurde erst zum Schatten bis er schließlich ganz verschwand.

Nichts erinnerte mehr an ihn als er den Raum verlassen hatte.
Nur die tote Frau lag noch auf dem Bett umgeben von Maschinen und Lämpchen die nun hektisch aufblinkten, surrten und piepten.

Auf dem Gang kam Rafael eine Nachtschwester entgegen.
Ihr Haar war zerzaust, ihr Blick, der ihn kurz streifte, war hektisch und angsterfüllt.
Sie war noch jung, traurig sah ihr Rafael nach die in das Zimmer einbog in dem er noch gerade gesessen hatte.
Ein schreckerfülltes Keuchen ertönte und wieder eilige Schritte.

Schnell bog er um die Ecke, lief auf den Aufzug am Ende des Flurs zu und drückte den Knopf.

Es wirkte alles so unwirklich und doch so brutal echt wie ein Schlag ins Gesicht.

Der Aufzug ging auf und er stieg ein.
Er wusste das er jetzt eigentlich die beste Freundin seiner Mutter anrufen müsste und auch seinen Patenonkel ja eigentlich jetzt zu ihm fahren sollte doch er tat es nicht, er wollte es nicht.
Er konnte es nicht.

Rafael fuhr mit dem Aufzug ins Erdgeschoss und verließ das Krankenhaus ohne sich noch einmal um zusehen.
Ein kühler Nachtwind strich ihm über das Gesicht und legte sich wohltuend auf seine heißen Wangen. Wo sollte er jetzt nur hin?

Er wusste es nicht.

Wusste nur das er jetzt auf keinen Fall jemand Vertrautem begegnen wollte.

Er wollte allein sein.
Allein mit sich selbst und dem Schmerz.

Es war schon so spät das kein Bus mehr an der nahe liegenden Haltestelle fuhr und so begann Rafael den Weg zu Fuß zu gehen.

Der Wind wurde stärker und blies ihm seine fettigen Haare aus dem Gesicht die ihm bis weit über die Augen hingen.
Der Junge schlug den Kragen seiner abgetragenen, lausig ausehenden Jacke hoch und vergrub seine Hände in den Taschen.
Es würde ein langer Weg bis in die Stadt sein doch das störte Rafael nicht

Das Laufen tat ihm gut und lenkte ihn von den Gedanken ab die immer wieder in ihm aufstiegen, Gedanken um seine Zukunft, Gedanken an seine Mutter und der Gedanke zu weinen, doch das wollte er nicht.

Rafael weinte nie, nicht einmal wenn er alleine war und das würde auch so bleiben.

Der Mond hing dünn wie eine Sichel am Nachthimmel und leuchtete dem Jungen dem Weg.

Rafael wusste nicht wie lange er gelaufen war als er die ersten Hochhäuser erblickte die zu seinem Viertel gehörten.
Hässliche, quadratisch, kaputte Dinger in denen hässliche, kaputte Menschen wohnten die nur so in den Tag hineinvegetierten.

Rafael bog nach rechts ab und folgte der lehren Straße weiter die zu dem Hochhaus führte in dem er wohnte.

Müllberge türmten sich auf dem Fußgängerweg und eine tote Katze lag, schon halb verrottet, auf der Straße.
Niemand schien sich berufen das Tier zur Seite zu legen.
Oder es zu begraben.

Kurz entschlossen ging er auf die Katze zu.
Der Kadaver stank erbärmlich und sah so einsam aus wie er sich fühlte.
Mit seiner rechten Fußspitzen rollte der Junge das Tier langsam zum Gestieg doch dort angekommen wusste er nicht was er nun tun sollte.
Alles war einbetoniert wie sollte er da ein Grab für die Katze graben.

Doch so einfach hier liegen lassen wollte er sie auch nicht.

Schweren herzens zog er schlißlich ein Feuerzeug hervor und verbrannte das tote Tier.
Auf wiedersehn kleine Katze, flüsterte er bevor er den Rest gimmenden Asche austrat.

Dann ging er weiter....

Ein altes Auto kam mit quietschenden Reifen um die Ecke gebogen.

Der Fahrer hupte laut und blinkte einmal kurz, vermutlich kannte er Rafael doch er hatte nicht reagiert und stur zu Boden gestarrt als das Auto an ihm vorbei raste. Ansonsten war alles still. Nichts regte sich und nur ab und zu sah er zu den Fenstern hoch hinter denen meist das blaue Licht eines Fernsehers flackerte.

Als er schließlich vor dem Hochhausblock stand in dem er mit siener Mutter wohnte brachte er es nicht über sich auch nur noch einen Schritt weiter zu gehen.
Die Angst, was ihn dort oben erwarten würde an Gefühlen, ließ seinen Beine erlahmen und seinen Kopf lehr werden.

Mit ausdruckslosen Augen starrte er die Hausfassade empor.
Was sollte er denn jetzt nur tun?
So hilflos war er sich bis jetzt noch nie seinem Leben vorgekommen.

Das passte auch irgendwie gar nicht zu ihm.
Rafael war immer der gewesen der kühlen Kopf bewahrt hatte, der die andern beruhigen konnte immer einen Plan B in der Tasche gehabt hatte falls Plan A in die Hose gehen sollte und nun?
Er wusste überhaupt nichts mehr.

Sein Kopf war lehr, sein Kraft verschwunden und sein Herz so einsam wie ein Stern im Weltall.

Panik überkam ihn, heiß wie kochenden Wasser.
Überschwappte sein Herz, nahm ihm die Sinne und machtlos sackte er auf dem Bürgersteig zusammen.
Dort blieb er sitzen wie ein kleines, krankes Baby.



[Dieser Beitrag wurde am 29.04.2007 - 15:43 von Lillifee aktualisiert]





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auf den alkohol, die ursache und lösung aller probleme - hommer simpsons- ^^

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...   Erstellt am 24.04.2007 - 20:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Huhu!
Wir handhaben es hier so, dass wir Texte, die länger als ein Scroll sind, mit Absätzen gepostet werden sollten. =)

Absatz-Information

Hier kannst du das nochmal nachlesen, weil du ja noch ein Neuling hier bist. Bitte denke daran, Absätze in deine Texte einzubauen. Das macht das Lesen sehr viel angenehmer - für jeden

Und wenn du eine Fanfiktion postest, wäre es immer schön (bezüglich der Information) wenn du angeben würdest, wovon das eine FF ist =)

[Dieser Beitrag wurde am 24.04.2007 - 20:48 von Lykanthrop aktualisiert]





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...   Erstellt am 24.04.2007 - 20:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also =) gefallen hat's mir. Ich hab trotzdem was zum Meckern gefunden und Kritik hilft und schadet nie

Um dir zu zeigen, was mir aufgefallen ist, markiere ich einmal den ganzen Text und markiere dir, was mir nicht gefallen hat, bzw. verbessert werden könnte =)

Lillifee schrieb

    Stumm saß Rafael neben dem Bett seiner Mutter und hielt ihre dünne, kalte Hand. Ihr Atem ging sehr flach und bereitete ihr sichtlich Mühe wie auch Schmerzen.
    Ihre Gesichtszüge waren verkrampft und Schweißperlen standen ihr auf der Stirn. Rafael hatte seine Augen geschlossen und hörte mit gezwungener Ruhe auf den unregelmäßige Atem seiner Mutter die, wie er es schon lange wusste, keine Überlebenschancen mehr hatte.
    Seit Wochen nun schon hatte sie, mit den Ärzten zusammen, um ihr Leben gekämpft und den Kampf verloren.
    Sie würde sterben, vermutlich noch heute Nacht.
    Die Ärzte hatte Rafael zwar immer wieder Mut gemacht und gesagt er solle nicht die Hoffnung aufgeben es würde noch Chancen für sie geben doch er spürte das dies nicht der Wahrheit entsprach.
    Er kannte seine Mutter wie niemand anders und er wusste das ihre Lebenskraft aus ihr heraus tropfte wie Blut aus einer tiefen Wunde.
    Er hatte sich schon vor Stunden von ihr verabschiedet und genoss nun nur noch die Zeit die ihm mit ihr verblieb.
    Rafael wusste selbst nicht so genau wie er es schaffte so die Fassung zu behalten. So gefühllos hier zu sitzen und zu warten.
    Er hatte alles woran er sich geklammert hatte, Hoffnung, Zuversicht und unerschütterlicher Glaube an die Ärzte, ja einfach alles verloren und war nun seltsam lehr und kalt.
    Es war als würde der Tod nicht nur seine Mutter, sondern auch seine Seele und sein Herz mit sich in die unendlich schwarzen Tiefen hinunter reißen.
    Rafael war nur noch wie eine lehre Hülle die nichts mehr zu verlieren hatte und so wartete er einfach nur noch. Wartete mit geschlossenen Augen auf das Unvermeidliche.
    Ein leises Stöhnen glitt ihr über die Lippen und krampfartig zog sich ihr gesamter Körper zusammen.
    Rafael öffnete seine Augen und sah aus dem Fenster.
    Draußen war alles schwarz.
    Er wusste nicht wie spät es war, er hatte schon gar kein Zeitgefühl mehr, so lange saß er nun schon in diesem Raum bei seiner Mutter.
    Wieder stöhnte sie.
    Langsam wandte er seinen Blick seiner Mutter zu.
    Ihre Gesichtszüge waren nur noch eine einzigste Grimmasse aus Schmerz und sie hatte angefangen zu zittern.
    War es nun so weit? Sollte das der Tod sein? Ein Weg voller Qualen?
    Er schloss seine Finger noch fester um ihr Hand und starrte sie, mit vor stiller Trauer fast schwarzen Augen, an.
    Ein letztes Mal atmete sie tief ein, hauchte etwas das stark nach Rafael klang und im nächsten Moment entspannten sich auch schon alle Muskeln in ihrem Körper.
    Ihr Gesicht glättete sich und nahm den Ausdruck tiefer Zufriedenheit an.
    Ihr Atem war verstummt, für immer.
    Regungslos starrte Rafael seine Mutter an.
    Prägte sich ihr Gesicht ein, jedes einzelne Detail, jede noch so kleine Kleinigkeit sog er in sich auf und speicherte sie ab wie ein Foto.
    Schließlich stand er auf, beugte sich vor und küsste sie auf die Stirn.
    Schwach wie ein Schwerverletzer und doch so stark und gefasst wie ein Krieger aus längst vergessener Zeit verließ er den Raum, wurde erst zum Schatten bis er schließlich ganz verschwand.
    Nichts erinnerte mehr an ihn als er den Raum verlassen hatte.
    Nur die tote Frau lag noch auf dem Bett umgeben von Maschinen und Lämpchen die nun hektisch aufblicken, surrten und piepten.
    Auf dem Gang kam Rafael eine Nachtschwester entgegen.
    Ihr Haar war zerzaust, ihr Blick, der ihn kurz streifte, war hektisch und angsterfüllt. Sie war noch jung, traurig sah ihr Rafael nach die in das Zimmer einbog in dem er noch gerade gesessen hatte.
    Er hörte ein schreckerfülltes Keuchen und wieder eilige Schritte.
    Schnell bog er um die Ecke und lief auf den Aufzug am Ende des Flurs zu.
    Er drückte den Knopf und waretet.
    Es wirkte alles so unwirklich und doch so brutal echt wie ein Schlag ins Gesicht.
    Der Aufzug ging auf und er stieg ein.
    Er wusste das er jetzt eigentlich Raja, die beste Freundin von seiner Mutter anrufen müsste, er wusste auch das er seine Patenonkel Raul benachrichtigen müsste ja eigentlich jetzt zu ihm fahren sollte doch er tat es nicht, er wollte es nicht.
    Er konnte es nicht.
    Er fuhr mit dem Aufzug ins Erdgeschoss und verließ das Krankenhaus ohne sich noch einmal um zusehen.
    Ein kühler Nachtwind strich ihm über das Gesicht und kühlte seine heißen Wangen. Wo sollte er jetzt nur hin?
    Er wusste es nicht.
    Er wusste nur das er jetzt auf keinen Fall jemand Vertrautem begegnen wollte.
    Er wollte allein sein.
    Allein mit sich selbst und dem Schmerz.
    Es war schon so spät das kein Bus mehr an der nahe liegenden Haltestelle fuhr und so begann Rafael den Weg zu Fuß zu gehen.
    Der Wind wurde stärker und blies ihm seine strähnigen Fransen aus dem Gesicht die ihm bis weit über die Augen gingen.
    Er schlug den Kragen seiner abgetragenen Bomberjacke hoch und vergrub seine Hände in den Taschen.
    Es würde ein langer Weg bis in die Stadt sein doch das störte Rafael nicht.
    Das Laufen tat ihm gut und lenkte ihn von den Gedanken ab die immer wieder in ihm aufstiegen, Gedanken um seine Zukunft, Gedanken an seine Mutter und der Gedanke zu weinen, doch das wollte er nicht.
    Er weinte nie, nicht einmal wenn er alleine war und das würde auch so bleiben.
    Der Mond hing dünn wie eine Sichel am Nachthimmel und leuchtete dem Jungen dem Weg, wenn auch nicht besonders gut.
    Rafael wusste nicht wie lange er gelaufen war als er die ersten Hochhäuser erblickte die zu seinem Viertel gehörten.
    Hässliche, quadratisch, kaputte Dinger in denen hässliche, kaputte Menschen wohnten die nur so in den Tag hineinvegetierten.
    Rafael bog nach rechts ab und folgte der lehren Straße weiter die zu dem Hochhaus führte in dem er wohnte.
    Müllberge türmten sich auf dem Fußgängerweg und eine tote Katze lag auf der Straße.
    Ein altes Auto kam mit quietschenden Reifen um die Ecke gebogen.
    Der Fahrer hupte laut und blinkte einmal kurz, vermutlich kannte er Rafael doch er hatte nicht reagiert und stur zu Boden gestarrt als das Auto an ihm vorbei raste. Ansonsten war alles still. Nichts regte sich und nur ab und zu sah er zu den Fenstern hoch hinter denen meist das blaue Licht eines Fernsehers flackerte.
    Als er schließlich vor dem Hochhausblock stand in dem er mit siener Mutter wohnte brachte er es nicht über sich auch nur noch einen Schritt weiter zu gehen.
    Die Angst, was ihn dort oben erwarten würde an Gefühlen, ließ seinen Beine erlahmen und seinen Kopf lehr werden.
    Mit ausdruckslosen Augen starrte er die Hausfassade empor.
    Was sollte er denn jetzt nur tun?
    So hilflos war er sich bis jetzt noch nie seinem Leben vorgekommen.
    Das passte auch irgendwie gar nicht zu ihm.
    Er war immer der gewesen der kühlen Kopf bewahrt hatte, der die andern beruhigen konnte immer einen Plan B in der Tasche gehabt hatte falls Plan A in die Hose gehen sollte und nun?
    Er wusste überhaupt nichts mehr.
    Sein Kopf war lehr, sein Kraft verschwunden und sein Herz so einsam wie ein Stern im Weltall.
    Panik überkam ihn, heiß wie kochenden Wasser.
    Überschwappte sein Herz, nahm ihm die Sinne und machtlos sackte er auf dem Bürgersteig zusammen.
    Dort blieb er sitzen wie ein kleines, krankes Baby.


GRÜN - Einfach zu viele 'Er'-Satzanfänge. Das fällt auf, sticht ins Auge und sieht einfach nicht schön aus. Es schadet hier gar nicht, wenn du einige Sätze umstellst, im Gegenteil - ich würde es sehr begrüßen.

Das war so grob auch das Einzige, was mich doch sehr gestört hat. Du schreibst flüssig und es ist leicht und angenehm zu lesen und wenn du die gleichen Satzanfänge eeetwas eingedämmt hast, ist das eine wirklich gute Geschichte.





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Lillifee ...
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...   Erstellt am 25.04.2007 - 21:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hey, danke kritik is natürlich imma sehr gut....
jo des mit dem ständigen "er" werd ich noch ändern *versprchen* hab das als erstes ma mit den absätzen geklärt! sorry übrigesn deswegen werd in zukunft drauf achten!

lg lillifee





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Elehn 
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...   Erstellt am 27.04.2007 - 19:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Würde allerdings auch gerne wissen, was das Original hierzu ist und was vorher passiert ist.

Lykanthrop hat Recht, aber mir hat es auch gefallen. Beim ersten Durchlesen sind mir einige Dinge aufgefallen, die du, abgesehen von den Satzanfängen, noch verbessern kannst. Hier also meine Kritik

Lillifee schrieb
    Er kannte seine Mutter wie niemand anders und er wusste das ihre Lebenskraft aus ihr heraus tropfte wie Blut aus einer tiefen Wunde.

...wie niemand sonst. Das klingt schöner, finde ich.
er wusste, dass...
heraustropfte

Lillifee schrieb
    und genoss nun nur noch die Zeit

Die Zeit am Sterbebett der Mutter genießen? Könnte ich nicht...

Lillifee schrieb
    und war nun seltsam lehr und kalt

leer, der Fehler ist weiter unten nochmal.

Lillifee schrieb
    Ihre Gesichtszüge waren nur noch eine einzigste Grimmasse

einzige... "einzigste" existiert nicht.

Lillifee schrieb
    hauchte etwas das stark nach Rafael klang

... "das sich nach seinem Namen anhörte" oder so etwas. So wie du es geschrieben hast steckt zuwenig Gefühl darin. Wenn es "stark nach etwas klingt", dann wird sie wohl seinen Namen ausgesprochen haben. Du kannst also auch gleich schreiben, dass sie "Rafael" gesagt hat

Lillifee schrieb
    Ihr Atem war verstummt, für immer.

An dieser Stelle würde ich statt "verstummt" ein schöneres Wort benutzen, das ihren Tod besser beschreibt.

Lillifee schrieb
    Er wusste das er jetzt eigentlich Raja, die beste Freundin von seiner Mutter anrufen müsste, er wusste auch das er seine Patenonkel Raul benachrichtigen müsste ja eigentlich jetzt zu ihm fahren sollte doch er tat es nicht, er wollte es nicht.

Er wusste, dass er jetzt eigentlich die beste Freundin seiner Mutter anrufen müsste; er wusste auch, dass er seinen Patenonkel benachrichtigen müsste, ja eigentlich jetzt zu ihm fahren sollte. Doch er tat es nicht, er wollte es nicht.

Falls du die Geschichte nicht vorhast fortzusetzen, ist die Nennung der Personennamen nicht angebracht, weil es in dem Augenblick egal ist, wie die beste Freundin und der Patenonkel heißt. Achte auf deine Zeichensetzung und den Unterschied zwischen "das" und "dass", kommt mehrmals vor
die beste Freundin von seiner Mutter - Franke? xD

Lillifee schrieb
    Der Wind wurde stärker und blies ihm seine strähnigen Fransen aus dem Gesicht die ihm bis weit über die Augen gingen.
    Er schlug den Kragen seiner abgetragenen Bomberjacke hoch und vergrub seine Hände in den Taschen.

Strähnige Fransen? Ich weiß wohl, was du meinst, aber die Formulierung ist ein wenig unschön gewählt.
Und unter einer Bomberjacke, obwohl ich den Begriff schon gehört habe, kann ich mir nichts vorstellen Kurz? Kuschelig? Farbe? Warm?

Lillifee schrieb
    Der Mond hing dünn wie eine Sichel am Nachthimmel und leuchtete dem Jungen dem Weg, wenn auch nicht besonders gut.

Diese Beschreibung klingt sehr gut, aber der fett markierte Teil gefällt mir gar nicht, zu nüchtern, zu realistisch (ist meine ganz persönliche Meinung). Ich würde ihn sofort streichen oder umformulieren.


Zum Ende hin könntest du noch ausführlicher beschreiben. Die erwähnte tote Katze liegt da so einsam auf der Straße herum, warum? Sieht er wirklich, dass es eine Katze ist? Wie liegt sie? Zusammengekrümmt?
Wenn du absichtlich so nüchtern beschreibst, dann entschuldige ich mich mal ^_^

Wie gesagt, sehr viele Zeichenfehler, die einen den Satz gleich zweimal lesen lassen, damit man ihn versteht. Gründlich solltest du nochmal "das" und "dass" anschauen - wenn du das Wort an der Stelle durch "welches" ersetzen kannst (--> Relativsatz), schreibt man "das". Gehört einfach dazu als Schreiber





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Lillifee ...
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...   Erstellt am 29.04.2007 - 15:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hey...danke auch für deine kritik oh man so viel wurde ich noch nicht in meinem ganze leben verbessert....naja is aba auch besser so...freunde sagen dann imma nur ja die is ehct toll.....und verbessern einen net so gerne weil se denken sie verletzten mich damit -was ja gar nich stimmt-

so ich hab des nun alles ausgeberssert was ihr vorgeschlagen habt......

komisch als ich mir die geshcihten noch ma durchgelsen habe bevor ich se weggeschickt habe sind mir diese ganze mengel überhaubt nicht aufgefallen erst als ihr mich druaf hingewiesen habt.....mmhh naja danke jedenfalls!!

lg





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...   Erstellt am 29.04.2007 - 16:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


oh scheiße mist hab grad gemerkt das was dieses fanfiktions zeugs is...wusste des vor net....*knall rot* das is die geshcihte nämlich nicht!

oh mein gott......wie kann ich den die geschichte denn etz in enen andern ordner verfrachten? man is das peinlich!





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Elehn 
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...   Erstellt am 04.05.2007 - 19:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bitte aber nicht alles kritiklos wieder zurücknehmen, sondern selbst nochmal darüber urteilen, bevor du die Geschichte verbesserst

Lillifee schrieb
    hey...danke auch für deine kritik oh man so viel wurde ich noch nicht in meinem ganze leben verbessert....naja is aba auch besser so...freunde sagen dann imma nur ja die is ehct toll.....und verbessern einen net so gerne weil se denken sie verletzten mich damit -was ja gar nich stimmt-

*winkt ab* Kennen wir sicherlich alle. Meine Eltern legen mein Zeug kommentarlos wieder zur Seite (was an sich schon was heißen mag T_T), und Freunden glaube ich die Kommentare nie so richtig. Ich meinerseits kann aber persönlich auch keine Kritik abgeben


Ich wäre mal dafür, wenn jemand mit Befugnis diesen Thread in die passende Nische verschiebt





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Lykanthrop ...
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...   Erstellt am 14.05.2007 - 18:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lillifee schrieb

    hey...danke auch für deine kritik oh man so viel wurde ich noch nicht in meinem ganze leben verbessert....naja is aba auch besser so...freunde sagen dann imma nur ja die is ehct toll.....und verbessern einen net so gerne weil se denken sie verletzten mich damit -was ja gar nich stimmt-

    so ich hab des nun alles ausgeberssert was ihr vorgeschlagen habt......

    komisch als ich mir die geshcihten noch ma durchgelsen habe bevor ich se weggeschickt habe sind mir diese ganze mengel überhaubt nicht aufgefallen erst als ihr mich druaf hingewiesen habt.....mmhh naja danke jedenfalls!!

    lg




    oh scheiße mist hab grad gemerkt das was dieses fanfiktions zeugs is...wusste des vor net....*knall rot* das is die geshcihte nämlich nicht!

    oh mein gott......wie kann ich den die geschichte denn etz in enen andern ordner verfrachten? man is das peinlich!



Huhu! Keine Panik auf der Titanic!
Wenn man verbessert wird, ist das keine Kritik, die böse gemeint ist, sondern eine Hilfestellung. Und letztendlich entscheidest ohnehin du, welche Ratschläge du annehmen möchtest. =) Kritik ist etwas gutes, vor allem für uns schreiber. Aber daran muss man sich gewöhnen. So ging es uns allen. Lass dich nicht abschrecken, schreib einfach weiter und wir helfen dir dann. Und irgendwann wirst du die Fehler auch von ganz alleine sehen - und immer mal den einen oder anderen übersehen und überlesen. Das ist völlig normal *hehe*


Und wegen dem FANFIKTION. Ich werde deine Geschichte in einen ordner verschieben, wo sie besser hinpasst, sobald ich voll wieder im Internet unterwegs bin. Oder einer der Moderatoren übernimmt das.

HUHU, MODS! Ihr seit hier gefragt!

Aber keine Panik, keine Panik... Ich hoffe, du bist von der Kritik jetzt nicht allzu abgeschreckt. Man lernt wirklich schnell damit umzugehen... Und für deine Freunde sind die Texte eben einfach klasse und supertoll - das ist Herr der Ringe auch. Und dennoch würde wohl jeder hier daran etwas verbessern können.

Das Wichtigste, bei den Kritiken ist aber, dass du für dich das auswählst, was du plausibel findest. Sprich: Übernimm keine Ratschläge, wenn du dadurch deinen Stil verändern musst oder dir die Geschichte unlieb wird.

Ich hoffe, das war jetzt wenigstens etwas hilfreich. *lach*





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