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Elehn 
Literaturkenner


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...   Erstellt am 25.01.2007 - 22:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Folgendes ist der Beginn einer Geschichte, die nach wie vor nur in meinem Kopf stattfindet. Ich konnte bisher nur diese Zeilen dazu schreiben, bei Allem, was danach kommen sollte, tue ich mir schon schwer. Ist noch dazu nicht gerade viel. Die Szene gibt wohl nicht mehr her? Lest das mal, vielleicht habt ihr Interesse und gebt mir somit einen Ansporn, doch noch daran zu arbeiten. Ich hätte nie gedacht, dass Schreiben so langwierig ist.

---
Tief unten im Tal waren durch den dichten Regen die letzten warmen Lichter der Stadt zu sehen, doch ihn umfing bedrückende Finsternis. Er wusste nicht, wo er sich befand. Das Rauschen des Regens verschluckte seinen rasselnden Atem. Nur sein rasendes Herz hörte er dumpf in seinem Körper widerhallen. Und er fühlte den Schmerz. Etwas traf ihn brutal am am Kopf, er spürte den anschließenden Fall durch die Dunkelheit. Hatte es denn niemals ein Ende?
Er schlug die Augen auf und sah schemenhaft die kleinen Lichter. So fern. Arme bremsten seinen Sturz ab und schlossen sich von hinten sanft, wie Hohn, um seinen Oberkörper. Er wurde gehalten. Er hustete, röchelte, spuckte Blut.
„Hast du genug?“
Er wollte antworten, doch seine schwachen Worte versanken in Blut und Regen. Jemand tastete nach seiner wunden Hand und legte etwas hinein. Fast ohnmächtig vor Erschöpfung erkannte er den Griff seines eigenen Schwertes nicht. Ihn interessierte nur noch das Ende, der Tod, wenn die gräßlichen Qualen aufhören würden. Seine Hand wurde umfasst, gezwungen, das Schwert zu behalten.
„Warum hast du das getan?“
Er hörte nicht auf die Stimme an seinem Ohr. Sie konnte ihm erzählen, was sie wollte. Sie hatte ihm nur Lügen erzählt und ihn zuletzt um sein größtes Ziel gebracht. Er würde es ihr nicht einmal mehr heimzahlen können, denn jetzt würde er sterben. Endlich. Er spürte ein Gewicht auf dem Kopf, gefolgt von stechendem Schmerz. Ein letztes mal riss es ihn zwischen Leben und Tod hin und her. Ein letztes Mal wurde er in die Luft geworfen. Der letzte Angriff beendete seine Folter endgültig. Etwas durchschlug seinen Körper auf der Höhe seines Herzens und verschwand in der ewigen Nacht.
---

Freigegeben zum Abschuss.





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Wake up! Wake up! There's an angel in the snow!

Wedge ...
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...   Erstellt am 29.01.2007 - 16:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*peng*
^^

also...
alles in allem hat mir das hier gut gefallen
is spannend
aber da ist erstmal etwas das du verbessern solltest (meiner meinung nach...^^):
Du hast ziemlich viele Sätze mit einem Subjekt bekommen, was auf die dauer etwas anstrengend zu lesen ist.


Elehn schrieb

    Er schlug die Augen auf und sah schemenhaft die kleinen Lichter. So fern. Arme bremsten seinen Sturz ab und schlossen sich von hinten sanft, wie Hohn, um seinen Oberkörper. Er wurde gehalten. Er hustete, röchelte, spuckte Blut.
    „Hast du genug?“
    Er wollte antworten, doch seine schwachen Worte versanken in Blut und Regen. Jemand tastete nach seiner wunden Hand und legte etwas hinein. Fast ohnmächtig vor Erschöpfung erkannte er den Griff seines eigenen Schwertes nicht. Ihn interessierte nur noch das Ende, der Tod, wenn die gräßlichen Qualen aufhören würden. Seine Hand wurde umfasst, gezwungen, das Schwert zu behalten.
    „Warum hast du das getan?“
    Er hörte nicht auf die Stimme an seinem Ohr. Sie konnte ihm erzählen, was sie wollte. Sie hatte ihm nur Lügen erzählt und ihn zuletzt um sein größtes Ziel gebracht. Er würde es ihr nicht einmal mehr heimzahlen können, denn jetzt würde er sterben. Endlich. Er spürte ein Gewicht auf dem Kopf, gefolgt von stechendem Schmerz. Ein letztes mal riss es ihn zwischen Leben und Tod hin und her. Ein letztes Mal wurde er in die Luft geworfen. Der letzte Angriff beendete seine Folter endgültig. Etwas durchschlug seinen Körper auf der Höhe seines Herzens und verschwand in der ewigen Nacht.


so das war eigendlich alles, was mir so auf anhieb aufgefallen ist
wenn ich nochwas sehen meld ich mich

MFG
Wedge





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Wahrlich Leute,
ich sage euch:
Es kommt der tag
an dem die Säge sägt!

Lykanthrop ...
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...   Erstellt am 29.01.2007 - 17:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Huhu! Ein sehr schöner Text.
Die vielen "ER" und "SIE"-Anfänge wurden ja bereits erwähnt, deshalb brauche ich darauf nicht genauer einzugehen. Obwohl diese ein sehr großes Mängel deiner Geschichte darstellen. Unbedingt überarbeiten *g*

Gegen die Satzbeginne mit JEMAND hab ich allerdings gar nichts. Den Satz finde ich ziemlich gelungen, im Gegensatz zu meinem Vorposter *g*





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Ist Realität nur die Folge der Notwendigkeit..?

Elehn 
Literaturkenner


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...   Erstellt am 31.01.2007 - 18:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hmm, in der Tat gut zu wissen. Mein einziger Leser hat das übersehen / nicht gewagt zu kritisieren. Feiner Testleser
Demzufolge danke euch, dass ihr mich darauf aufmerksam gemacht habt. Mit den eigenen Texten hat man immer so Probleme, sie mal "von weitem" zu betrachten und die eigenen Fehler zu erkennen (ist wie mit eigenen Bildern).

Statt 10x Personalpronomen gibts die jetzt nur noch 4x am Anfang. Hoffentlich habe ich mich nicht allzu verbogen dabei

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Tief unten im Tal waren durch den dichten Regen die letzten warmen Lichter der Stadt zu sehen, doch ihn umfing bedrückende Finsternis. Er wusste nicht, wo er sich befand. Das Rauschen des Regens verschluckte seinen rasselnden Atem, nur sein rasendes Herz hörte er dumpf in seinem Körper widerhallen. Und den Schmerz. Etwas traf ihn brutal am Kopf, dann spürte er den Fall durch die Dunkelheit. Hatte es denn niemals ein Ende?
Zögernd schlug er die Augen auf und sah schemenhaft die kleinen Lichter, so fern. Arme bremsten den Sturz ab und schlossen sich von hinten sanft, wie Hohn, um seinen Oberkörper. Er wurde gehalten. Ein Hustenreiz ließ ihn Blut spucken.
„Hast du genug?“
Er wollte antworten, doch seine schwachen Worte versanken in Blut und Regen. Jemand tastete nach seiner wunden Hand und legte etwas hinein. Fast ohnmächtig vor Erschöpfung erkannte er den Griff seines eigenen Schwertes nicht. Ihn interessierte nur noch das Ende, der Tod, der die gräßlichen Qualen aufhören lassen würde. Seine Hand wurde umfasst, gezwungen, das Schwert zu behalten.
„Warum hast du das getan?“
Die Stimme an seinem Ohr konnte ihm erzählen, was sie wollte. Sie hatte ihm nur Lügen erzählt und ihn zuletzt um sein größtes Ziel gebracht. Schändlicherweise würde er es ihr nicht einmal mehr heimzahlen können, denn jetzt würde er sterben, endlich. Er spürte ein Gewicht auf dem Kopf, gefolgt von stechendem Schmerz. Ein letztes Mal riss es ihn zwischen Leben und Tod hin und her, ein letztes Mal wurde er in die Luft geworfen. Der letzte Angriff beendete seine Folter endgültig. Etwas durchschlug seinen Körper auf der Höhe seines Herzens und verschwand in der ewigen Nacht.
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Btw: gräßlich. Word meint: grässlich. Was meint ihr? o.O





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Sturmvogel 
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...   Erstellt am 31.01.2007 - 21:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


also ich find die Geschichte äußerst gut
wobei ich sagen muss, dass mir die zweite Version mit den 4x ER/SIE satzanfängen auch besser gefällt, einfach, weils nicht ganz so..."eintönig" ist.
Den "Jemand"-Satz finde ich, wie mein vorredner, sehr gelungen

alles in allem schön, angenehm zu lesen, frei von gröberen Rechtschreibfehlern, super




Elehn 
Literaturkenner


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...   Erstellt am 01.02.2007 - 16:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke Sturmvogel

Sturmvogel schrieb
    frei von gröberen Rechtschreibfehlern

Welche Rechtschreibfehler? ^.^





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Wake up! Wake up! There's an angel in the snow!

Lykanthrop ...
Administrator
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...   Erstellt am 01.02.2007 - 16:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oh, super =) Eine überarbeitete Version!
Sehr schön

Jetzt gefällt mir der Text richtig gut. Dickes Lob. Die Überarbeitung ist dir hervorragend gelungen.





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Ist Realität nur die Folge der Notwendigkeit..?

Sturmvogel 
Hobby-Autor


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...   Erstellt am 01.02.2007 - 21:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Elehn schrieb

    Danke Sturmvogel


    Welche Rechtschreibfehler? ^.^


bitte bitte^^

xD ich empfinde gräßlichals Rechtschreibfehler ^^ bei uns wird das durch die Bank weg mit ss geschrieben, wer das mit ß schreibt wird glaub ich von unserer Deutschlehrerin gefaltet




TheFab ...
Literaturkenner


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...   Erstellt am 01.02.2007 - 22:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo!

Die überarbeitete Version gefällt mich auch besser.

Ich habe mir dazu auch ein paar Gedanken gemacht. Vielleicht hilft es dir, dadurch auf fortsetzende Ideen zu kommen *g*.

1. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieser Abschnitt den Anfang vom Ende der Geschichte erzählt (also eine Story die mit dem Ende beginnt).

2. Wenn du grob weißt, wer diese Personen sind, von denen du schreibt, weißt du wahrscheinlich auch, wie es zu dieser Szene gekommen ist.

3. Verknüpft mit dem 2. Punkt kannst du dir auch überlegen, wie du diese beiden Handlungspersonen bennen willst. Vielleicht kommen mit der Zeit auch weitere Personen hinzu?

4. Du schreibst von Qual, Folter und Lügen. Vielleicht eine Anspielung darauf, was zuvor geschehen ist?

5. Die beiden Personen scheinen sich schon zu kennen. Jetzt fehlen - wie oben schon kurz erwähnt - die Namen und eine kleine Schilderung, wie es zu diesem Moment kommen konnte.

6. Über eine Rückblende, bei der du schilderst, was im Zeitraum davor geschehen ist, bis zu dem Moment, an dem deine Geschichte anfängt, wäre eine gute Möglichkeit, diese Story noch weiter auszubauen.

7. Wenn du nach der Rückblende und den Ereignissen die sich dabei abspielen, wieder zu dieser Anfangsstelle gelangst, könntest du diese Ereignisse mit zusätzlichen Sätzen erweitern und dadurch ein etwas ausführlicheres Ende finden.

So, ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Überlegungen etwas helfen und du findest doch noch einen Weg, diesen Abschnitt in eine richtig gute Story zu verwandeln *g*





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MfG,

TheFab

Elehn 
Literaturkenner


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...   Erstellt am 08.02.2007 - 19:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke Lykanthrop, hat mich wieder richtig fröhlich gemacht, als ich das gelesen hab Du findest immer die richtigen Worte.

Elehn schrieb
    Btw: gräßlich. Word meint: grässlich. Was meint ihr? o.O

Der wurde schon entdeckt. Wo sind die anderen nicht so groben Rechtschreibfehler? *g*



Ich hab jetzt ja genug Zeit gehabt, um darüber nachzudenken, denn ich hab meine Faschingsferien mal eben vorgezogen und lag die Woche lang mit einer Grippe im Bett.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieser Abschnitt den Anfang vom Ende der Geschichte erzählt (also eine Story die mit dem Ende beginnt).

In gewisser Hinsicht erzählt es das Ende einer Geschichte, doch nicht das derjenige, die geschrieben werden soll. Es soll tatsächlich so am Anfang stehen und darauf aufbauen, vielleicht ist das keine so gute Idee?


Wenn du grob weißt, wer diese Personen sind, von denen du schreibt, weißt du wahrscheinlich auch, wie es zu dieser Szene gekommen ist.

Ja, weiß ich Aber nicht grob.


Verknüpft mit dem 2. Punkt kannst du dir auch überlegen, wie du diese beiden Handlungspersonen bennen willst. Vielleicht kommen mit der Zeit auch weitere Personen hinzu?

"bennen" = "nennen"? In der Tat. Geht garantiert nicht so namenlos und konfus weiter ^.^


Du schreibst von Qual, Folter und Lügen. Vielleicht eine Anspielung darauf, was zuvor geschehen ist?

Ja, aber noch nicht aufzulösen...


Die beiden Personen scheinen sich schon zu kennen. Jetzt fehlen - wie oben schon kurz erwähnt - die Namen und eine kleine Schilderung, wie es zu diesem Moment kommen konnte.

Ist das unbedingt an dieser Stelle notwendig, oder auch nur zehn Seiten später? Weil eigentlich habe ich erstmal etwas anderes vor mit der einstweiligen Handlung. *am Kopf kratz* Du kannst es ja gar nicht wissen ... kann ja noch niemand wissen... am besten, ich poste..


Über eine Rückblende, bei der du schilderst, was im Zeitraum davor geschehen ist, bis zu dem Moment, an dem deine Geschichte anfängt, wäre eine gute Möglichkeit, diese Story noch weiter auszubauen.

Hat das Zeit? ^.^"


Wenn du nach der Rückblende und den Ereignissen die sich dabei abspielen, wieder zu dieser Anfangsstelle gelangst, könntest du diese Ereignisse mit zusätzlichen Sätzen erweitern und dadurch ein etwas ausführlicheres Ende finden.

Ist ja nicht das Ende *g*

Vielen Dank TheFab Ich hoffe doch, dass es gut wird!

[Dieser Beitrag wurde am 21.02.2007 - 10:43 von Elehn aktualisiert]





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