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Ermione 
AurorIn
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...   Erstellt am 01.06.2007 - 17:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Welche Rolle hat Halbblut Prince ursprünglich in HP2 gespielt?
(von Ermione)



In einem Interview hat Joanne Kathleen Rowling, ehe der sechste Band erschienen ist, verraten, dass sie den Titel „Harry Potter and the Halfblood Prince“ bereits für Band 2 in Erwägung gezogen habe. Klarerweise wurde, bevor Band 6 da war, spekuliert, welcher Zusammenhang zwischen den Büchern 2 und 6 besteht. Ehe Band 6 herauskam, hat Rowling dann noch etwas verraten, nämlich, dass „Halfblood Prince“ nur ein Handlungsstrang von Band 6 sein wird, den sie ursprünglich in Band 2 vorgesehen hatte, dort aber mit Blick auf die Haupthandlung eliminiert hat. (Leider weiß ich nicht mehr, um welche Interviews es genau gegangen ist.)

Worum geht es nun beim Handlungsstrang „Halfblood Prince“ in Buch 6?
Die Figur des „Halbblutprinzen“ bzw. sein Schulbuch wird in Kapitel 9 (Der Halbblutprinz bzw. The Half-Blood Prince) eingeführt. Ironischerweise findet die erste Erwähnung des Halbblutprinzen erst ganz am Ende des Kapitels statt: „This Book is the Property of the Half-Blood Prince.“ (HP6, S. 183, Kapitel 9: Der Halbblutprinz), lautet der letzte Satz.

Die Handlung um den „Halbblutprinzen“ bzw. sein Schulbuch wird dadurch ausgelöst, dass Harry überzeugt ist, für dieses Schuljahr das Unterrichtsfach Zaubertränke endgültig los zu sein. Daher kauft er weder das neue Schulbuch für dieses Fach noch nimmt er seine bisherigen Schulutensilien dafür nach Hogwarts mit. Dort wird er erst von Professor MacGonagall darauf aufmerksam gemacht, dass er das Fach aufgrund eines Lehrerwechsels doch weiterbesuchen darf. Da es mehrere Wochen dauern wird, bis Harry seine Schulsachen und das Schulbuch nach Hogwarts holen kann, erhält er vorübergehend jenes gebrauchtes Schulbuch, das dem „Halbblutprinzen“ gehört hat. Harry ist von dem Schulbuch (oder eher von den Informationen, die der bzw. ein Vorbesitzer dort hineingeschrieben hat) so begeistert, dass er das Buch nicht mehr zurückgibt, als sein eigenes Buch endlich da ist.

Das Buch des „Halbblutprinzen“ verhilft ihm vorübergehend zu einer „Karriere“ im Unterrichtsfach Zaubertränke, doch wirkliches Interesse für dieses Fach entwickelt Harry dabei nicht. Die Kampfzauber des „Halbblutprinzen“ dagegen faszinieren ihn, und er probiert sie aus, wobei er vollkommen ignoriert, dass es sich zum Teil um illegale Zauber handelt und diese sich keineswegs als harmlos herausstellen. Selbst die vernünftigen Warnungen von Hermione beachtet Harry nicht. Nachdem er Draco mit einem dieser Zauber schwere Schnittverletzungen zugefügt hat, ist Harry gezwungen, das Buch im „Room of Requirement“ zu verstecken, um dessen Beschlagnahmung durch Professor Snape zu verhindern. Damit ist der Handlungsstrang „Halfblood Prince“ (zumindest für Band 6) beendet.

Dass Harry später noch von Professor Snape erfährt, dass er der „Halbblutprinz“ ist und dank Hermiones Forschungen etwas über Snapes Eltern herausfindet, ist zwar eine interessante Enthüllung, wäre aber für den Handlungsstrang selbst nicht wirklich notwendig gewesen. Dabei könnte es sich allerdings schon um eine Überleitung zu HP7 handeln, wo diese Informationen wohl noch eine Rolle spielen werden.

Wahrscheinlich wird auch das Buch selbst im letzten Band eine Rolle spielen. Abgesehen von dem Umstand, dass Harry für sein letztes Schuljahr wieder ein Schulbuch für Zaubertränke brauchen wird (ich gehe davon aus, dass er trotz seiner vorläufigen Entscheidung, nicht mehr nach Hogwarts zurückzukehren, letztlich doch wieder dorthin zurückgehen wird), hat Harry das Buch auch so versteckt, dass er es gegebenenfalls wieder finden kann. (In HP6 ist es lediglich die Angst vor Professor Snape und dass dieser das Buch doch noch beschlagnahmen könnte, die Harry daran hindert, sich das Buch zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu holen.) Zudem ist das Buch vermutlich zurzeit Harrys beste, wenn nicht sogar einzige Chance, um Snape vielleicht zu finden, wenn er tatsächlich mit ihm abrechnen will.


Was ergibt sich nun daraus:
Das Buch 6 ist nach Professor Snape benannt. (Nebenbei eine vermutlich gewollte Parallele zu Buch 3, das nach Snapes Gegenspieler Sirius Black benannt ist. Beide Bücher sind bisher die einzigen Bücher der Harry Potter-Reihe, die nach einer Figur benannt sind, und sie weisen vom Handlungsablauf her auch weitere Parallelen auf, auf die ich hier jedoch nicht näher eingehe).

Tatsächlich ist Snape in HP6 auch für andere Handlungsstränge eine Schlüsselfigur, selbst wenn seine genaue Verstrickung zum Teil verschleiert bleibt. Aber es ist klar erkennbar, dass er eine zentrale Figur, in dem Handlungsstrang um „Dracos Auftrag und den Unbrechbaren Eid“ ist, der wiederum Dumbledores Tod zur Folge hat. Daneben ist er aber auch als Heiler und vielleicht als möglicher Mitwisser in den Handlungsstrang „Dumbledores Suche und Vernichtung der Horcruxe“ verwickelt. Zusätzlich hat er in diesem Buch die Schlüsselposition der Lehrkraft für Verteidigung gegen die Dunklen Künste übernommen. Zudem ist er Zentralfigur im zweiten Kapitel (Spinners End). Somit ist seine Erwähnung im Titel von HP6 mehr als gerechtfertigt, und der Titel macht für dieses Buch wohl auch mehr Sinn als für HP2, wo Snapes Rolle trotz eines Handlungsstrangs „Halfblood Prince“ sicher nicht so bedeutend gewesen wäre.


Welche Rolle könnten nun das Buch und sein Besitzer ursprünglich in HP2 gespielt haben? Die Enthüllung um die Horcruxe und die Tötung Dumbledores hätten in diesem Buch sicher noch nicht stattgefunden, da es dafür zu früh gewesen wäre, und Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste wäre Snape wohl auch noch nicht geworden. Somit braucht sich unsere Suche nach dem ursprünglichen Handlungsstrang wohl nur auf Snapes Schulbuch beschränken.

Wo hätte nun eine Handlung mit diesem Schulbuch hineingepasst?
Dass Harry glaubt, dass er das Unterrichtsfach Zaubertränke nicht mehr besuchen wird, macht für HP2 keinen Sinn, da Zaubertränke ein Pflichtfach ist. Die Möglichkeit, Wahlfächer zu nehmen, taucht zudem erst in HP3 auf.
Allerdings hätte Rowling natürlich eine Handlung einbauen können, nach der Harry vorübergehend kein Schulbuch für Zaubertränke hat und daher eines geliehen bekommt. (Vielleicht hätte das Schulbuch ursprünglich bei der Landung mit dem Fliegenden Auto verloren gehen können oder Harry hätte es einfach im Fuchsbau oder bei seiner Befreiung aus dem Ligusterweg vergessen.) Allerdings setzt das voraus, dass das Buch des Halbblutprinzen ursprünglich ein Schulbuch war, das auch in der zweiten Klasse verwendet werden kann.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass es sich bei dem Buch des „Halbblutprinzen“ um kein Schulbuch, sondern ein Bibliotheksbuch handelt oder ein Buch (eventuell auch wieder ein Schulbuch), das Filch zum Beispiel seinerzeit beschlagnahmt hat und das Harry (etwa statt der Quikzauberkurs-Unterlagen?) ursprünglich in Filchs Büro entdecken sollte.

Wie Harry auch immer zu dem Buch gekommen wäre, am meisten Sinn hätte es wohl für die Handlung gemacht, wenn das Buch des Halbblutprinzen vielleicht jenes Buch gewesen wäre, wo Harry, Ron und Hermione ursprünglich das Rezept für den Vielsafttrank gefunden hätten.

Die Idee, dass Harry später, um zu verhindern, dass das Buch von Professor Snape beschlagnahmt wird, dieses Buch im „Room of Requirement“ versteckt, hätte auch in HP2 vorkommen können. Auf der Suche nach einem geeigneten Versteck hätte Harry diesen Raum (ähnlich wie Dobby oder Dumbledore) schon in diesem Buch zufällig entdecken können. Das Buch hätte dort wohl die nächsten Bände bleiben können, ehe Rowling es Harry vermutlich in HP7 (nachdem Snape weg ist) wiederfinden lässt.

Womöglich hätte Harry in HP2 noch nicht herausgefunden, dass Snape der Besitzer dieses Buches ist oder einmal war. Dass etwas noch nicht aufgeklärt wird, kommt bei Rowling durchaus vor (das bekannteste Beispiel dafür ist wohl der Vorfall in der Heulenden Hütte), aber in diesem Fall wäre es wohl unbefriedigend für uns, die Leser/innen gewesen. Vielleicht aber hätte Rowling Harry bereits in HP2 herausfinden lassen können, dass Snape der Sohn eines Muggels und einer Hexe ist. Wäre es wirklich so schlimm gewesen, wenn es bereits hier einen Hinweis auf Snapes Herkunft gegeben hätte?
Der Umstand, dass Rowling bis zum Erscheinen von HP5 keine Auskünfte über Snapes Herkunft gegeben hat und erst vor HP6 zumindest einen Hinweis, zeigt aber, dass sie, wenn auch nicht ursprünglich, letztlich beschlossen hatte, Snapes Herkunft doch geheim zu halten. Diese Entscheidung könnte vielleicht der eigentliche Grund dafür gewesen sein, warum Rowling diesen Handlungsstrang letztlich in HP2 getilgt hat.

Sie könnte aber auch dramaturgische Gründe gehabt haben, den „Halbblutprinzen“ und sein Buch wegzulassen, da in HP2 in der Haupthandlung um die Kammer des Schreckens bzw. Chamber of Secrets ebenfalls ein Buch (der Taschenkalender-Horcrux) eine wichtige Rolle spielt. Der Taschenkalender-Horcrux und das Buch des „Halbblutprinzen“ hätten sich, als relativ ähnliche Gegenstände, im Handlungsablauf wohl gegenseitig abgeschwächt, was ihre Wirkung betrifft.


Die Entdeckung jedoch, dass Snape ein „Halbblut“ ist, hätte bereits in HP2 mit Blick auf einen weiteren Handlungsaspekt dieses Buches interessant sein können. Hier erlebt Harry nämlich zum ersten Mal deutlich den „Reinblutwahn“ und die rassistischen Vorurteile, die viele (mehr oder weniger) „reinblütige“ Zauberer und Hexen gegen „muggelstämmige“ Hexen und Zauberer haben.
Schon das Gespräch zwischen Draco, seinem Vater und den Ladenbesitzer in der Nocturngasse wirft ein bezeichnendes Licht auf diesen Rassismus. Später in Hogwarts beschimpft Draco (zum ersten Mal) Hermione als Schlammblut. Auch der Basilisk wird von Tom Riddle in erster Linie zum Ausschalten von „muggelstämmigen“ Schülern und Schülerinnen missbracht.
Als weitere problematische (und vom Rassismus bedrohte) Außenseitergruppe tauchen in HP2 wieder die Squibs auf. "Who'd want to frighten all the Squibs and Muggle-borns out of Hogwarts?", fragt Hermione, ehe Harry, Ron und sie beschließen, den Vielsafttrank zu brauen. (HP2, S. 120, Kapitel 9: Die Schrift an der Wand bzw. The Writing on the Wall). Neville hat in HP1 bereits erzählt, was sein Großonkel mit ihm als Kleinkind alles angestellt hat, weil er fürchtete, sein Großneffe könne ein Squib sein, das Thema Squib wird in HP2 nun erweitert. Zum einen hält sich Neville, obwohl er „reinblütig“ ist, ebenfalls vom Basilisk für bedroht, da er sich aufgrund seiner scheinbar mangelnden magischen Begabung fast als Squib sieht, zum anderen ist Filch überzeugt, dass seine geliebte Katze ermordet bzw. versteinert wurde, weil er ein Squib ist.

Ob auch „halbblütige“ Schüler/innen bedroht sind, bleibt offen. Eines der Opfer ist immerhin Penelope Clearwater, die Vertrauensschülerin von Ravenclaw, die vielleicht „halbblütig“ sein könnte. (Im Buch selbst wird das aber nicht bestätigt.) Somit wird in HP2 noch nicht die Frage aufgeworfen, welcher genaue Status den „halbblütigen“ Hexen und Zauberern in der rassistischen „Reinblutlehre“ gewisser Zauberer und Hexen zusteht. Sind sie noch „reinblütig“ oder bereits „muggelstämmig“? Allerdings wird dieser Handlungsaspekt indirekt dadurch berührt, dass wir hier Tom Marvolo Riddle kennen lernen und erfahren, dass er ebenfalls „halbblütig“ und darauf keineswegs stolz ist.


In diesem Zusammenhang hätte die Entdeckung, dass ausgerechnet der Hauslehrer von Slytherin ein „Halbblut“ ist, nicht nur gut hineingepasst, sondern es wäre eine gute Möglichkeit gewesen, die Rolle der „Halbblütigen“ ebenfalls näher zu beleuchten. Ich selbst finde es jedenfalls auffallend, dass gerade dieser Aspekt in HP2 weitgehend ausgeklammert ist. Ist das die Folge davon, dass sich Rowling entschieden hat, den Handlungsstrang „Halbblutprinz“ in HP2 wegzulassen?


Was erfahren wir nun über Snapes „Halbblut“-Status in Buch 6? Nicht viel, eigentlich erfahren wir nur, dass er eben der Sohn einer Hexe und eines Muggels ist.
Immerhin gibt es aber einige vage Hinweise dazu, wie zum Beispiel die Heiratsannonce seiner Eltern im „Tagespropheten“. Sie ist jedenfalls ein Indiz dafür, dass Snapes Herkunft keineswegs ein Geheimnis ist. Hinzu kommt der Umstand, dass sein Vater der Muggel ist. Sollte Snapes Mutter tatsächlich aus der „Reinblut“-Aristokratie á la Black und Malfoy stammen, dürfte es für Snape kaum möglich gewesen sein, seinen Muggelvater geheim zuhalten, da seine Eltern schließlich verheiratet waren und er offiziell den Nachnamen seines Vaters führt.
Wenn Snapes Mutter dagegen aus einer unbedeutenden Familie oder vielleicht aus der Unterschicht kam, dürfte dieser Punkt nicht wirklich wichtig sein.
Der Hinweis von Professor Slughorn in HP6, dass Kinder meistens in dem Schulhaus landen, wo ihre Eltern waren, deutet aber an, dass Snapes Mutter wohl eine Slytherin war. Und ausgerechnet in Slytherin scheint die Besetzung wichtiger Positionen weniger vom Können als von der Herkunft und vom sonstigen Status abzuhängen. Warum wurde gerade Draco in HP5 Vertrauensschüler oder ausgerechnet seine Freundin die Vertrauensschülerin? Crabbe und Goyle sind Dracos Gefolgsleute, woran niemand Anstoß nimmt. Auch Zabini, der in HP6 von Slughorn eingeladen wird, ist offensichtlich kein Niemand, sondern aus einer bekannten und angesehenen Familie. Somit spricht doch einiges dafür, dass Eileen Prince (später Snape), die als Schülerin im Tagespropheten als Kapitänin der Gobstones-Mannschaft erwähnt wird, innerhalb der Schulhierarchie kein Niemand war. (Die inzwischen in Foren häufig zu findende Abwertung von Gobstones als unbedeutende Spielerei kann ich nicht nachvollziehen, mehr dazu unten).

Dass in Snapes Herkunft der Schlüssel zu seinem Charakter liegt und dass diese Herkunft wichtig ist, da bin ich mir ziemlich sicher. Dafür spricht auch Rowlings Geheimhaltung bis HP6. Zudem wird sie sicher ihre Gründe dafür haben, ausgerechnet Snape „halbblütig“ sein zu lassen.


Somit müssten wir überlegen, welche Bedeutung Snapes Herkunft für die Handlung und somit auch für seine Figur haben könnte.
Dadurch, dass Rowling ihn als „Halbblut“ konzipiert hat, stellt sie ihre Figur Snape eindeutig zwischen die Fronten Reinblutfanatiker/innen – Muggelstämmige, Muggelfreunde/innen und Blutsverräter. Dabei wird Snapes Stellung zwischen den Fronten noch durch Umstand verschärft, dass sein Vater der Muggel ist. Gewöhnlich erbt das Kind im Patriarchat (das in Ansätzen auch noch in unserer heutigen Gesellschaft nachwirkt) den Rang des Vaters. Da dieser ein Muggel ist, wäre der „halbblütige“ Snape aus Sicht der Rassisten/innen wohl eher als „Muggel“ oder „muggelstämmiger“ Zauberer einzustufen. Snape war zudem Schüler des Slytherinhauses, in dem Rassismus eine große Rolle spielt. Fernher schloss sich Snape den Todesser/innen an, einer Organisation, in der zwar „Halbblütige“ zugelassen sind (und somit noch als „Reinblütige“ gelten), deren Ideologie aber eindeutig ebenfalls rassistisch ist. Da er als „Halbblütiger“ dort wohl einen schweren Stand gehabt hat, könnte er durchaus versucht haben, dieses Manko dadurch auszugleichen, dass er sich „rassistischer“ als die wirklichen „Reinblütigen“ verhalten hat.

In diesem Zusammenhang würde sich die Frage stellen, ob nicht das „Schlammblut“, mit dem Snape in der Rückblende Lily beleidigt hat, hier seinen Ursprung hat. Was wiederum interessante Überlegungen zum Verhältnis Snape zu Lily zulassen würde? (Dazu mehr in der nächsten Quibbler-Ausgabe.)

Finite

Artikel v. Januar 2006 aus der dritten Ausgabe des "Quibblers"





Signatur
"Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht."
(Kurt Tucholsky)


http://de.geocities.com/ermione13/index.htm

Ermione 
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...   Erstellt am 01.06.2007 - 17:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Anmerkung für die, die es interessiert:

Eine genaue Erklärung, was Gobstones bzw. Koboldsteine ist, habe ich auf den HP-Lexika-Seiten nicht gefunden. Ich hatte jedenfalls nicht den Eindruck, dass es sich dabei nur um eine unwichtige Spielerei handelt, wie offensichtlich inzwischen in den meisten Foren als Tatsache angenommen wird. Dagegen spricht auch der Umstand, dass Hogwarts noch immer eine Gobstones-Mannschaft hat. (Vgl. in HP5 die Mannschaften, zu denen die Großinquisitorin Umbridge ihre Einwilligung geben muss.) Außerdem findet sich das Bild der Gobstones-Mannschaft von Hogwarts, auf dem Eileen Prince oben ist, im „Tagespropheten“, und der wird sicher nicht, zudem mit Bild, über nichtssagende Freizeitaktivitäten in Hogwarts berichtet haben.

Mein subjektiver Eindruck ist, dass es sich bei Gobstones um eine von Rowling erfundene Variante des Brettspieles Dame handelt. Dieses Spiel ist zwar weniger bekannt und bedeutend als das Schachspiel, aber mit diesem vergleichbar und es gibt ebenfalls Turniere. Dass wir kaum etwas über Gobstones erfahren, könnte auch darauf zurückzuführen sein, dass Harry, Hermione und Ron eben dieses Spiel nicht sonderlich interessiert oder dass die derzeitige Mannschaft nicht besonders gut ist. Vielleicht ist Gobstones einfach zurzeit nicht mehr in Mode.





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