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Olaf19 ...
Inspektor-Anwärter
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...   Erstellt am 22.10.2013 - 23:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo zusammen!

Nachdem nun alle 281 Folgen erschienen sind und von mir mit 1-5 Sternchen bewertet wurden, habe ich neben einem Gesamtranking aller Episoden auch einmal die Regisseure unter die Lupe genommen. Neben "Stammpersonal" wie Ashley, Brynych, Grädler und dem doppelten Alfred (nein - Hitchcock war nicht dabei ) gab es auch "Eintagsfliegen" wie Hans-Jürgen Tögel (Siska, Pilcher, Traumschiff, Schwarzwaldklinik) und Helmut Käutner (unzählige Regiearbeiten und Drehbüchers fürs Kino, darunter "Des Teufels General").

Hier die Aufstellung der meistbeschäftigten Regisseure:

Theodor Grädler 51
Helmuth Ashley 46
Zbynek Brynych 37
Alfred Weidenmann 30
Alfred Vohrer 28
Dietrich Haugk 15
Günter Gräwert 13
Wolfgang Becker 11
Jürgen Goslar 11
Horst Tappert 11
Franz Peter Wirth 5
Eberhard Itzenplitz 5
Wigbert Wicker 3
Michael Braun 3
Peter Deutsch 3
Gero Erhardt 3
Leopold Lindtberg 2
Erik Ode 2
Helmut Käutner 1
Hans-Jürgen Tögel 1

Interessanter, aber auch recht subjektiv, ist natürlich das qualitative Ranking. Aufgrund meiner Bewertungen der 281 Folgen ergibt sich folgendes Bild:

Leopold Lindtberg 4,50
Wigbert Wicker 4,17
Wolfgang Becker 4,14
Alfred Vohrer 4,09
Günter Gräwert 3,88
Dietrich Haugk 3,63
Alfred Weidenmann 3,60
Helmuth Ashley 3,46
Theodor Grädler 3,37
Franz Peter Wirth 3,30
Zbynek Brynych 3,28
Jürgen Goslar 3,27
Eberhard Itzenplitz 3,20
Horst Tappert 3,09
Michael Braun 3,00
Peter Deutsch 3,00
Helmut Käutner 3,00
Gero Erhardt 2,83
Erik Ode 2,50
Hans-Jürgen Tögel 2,50

Rein gefühlsmäßig hätte ich Vohrer, Ashley und Goslar - in dieser Reihenfolge! - ganz vorn erwartet. Lindtberg und Wicker hatte ich hingegen überhaupt nicht auf der Rechnung. Während ersterer nur bei zwei Folgen in der starken Frühphase Derricks mit zahlreichen gelungenen Drehbüchern als Regisseur in Erscheinung trat, führte Wicker in der von zähen Langweilern dominierten Spätphase Derricks dreimal Regie. Anscheinend erwischte er die etwas besseren Bücher jener Zeit, insbesondere "Herr Kordes" ist noch einmal ein richtiger Kracher kurz vor Ende der Serie.

Ansonsten ist eine statistische Durchschnittspunktzahl immer nur dann richtig aussagekräftig, wenn es eine hohe Anzahl gibt, so wie bei Ashley und Grädler. Alfred Vohrer verstarb leider viel zu früh, so ziemlich in der Mitte der Serie; seine letzte Regiearbeit ist die #140 und heißt makabrerweise auch noch: "Das absolute Ende". Sonst hätten wir von ihm bestimmt noch viele schöne Inszenierungen gesehen.





Signatur
"Holt schon mal den Wagen, ich komm' gleich nach!" (Kommissar Kress in: "Der Anschlag", Folge 167)

Duval ...
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...   Erstellt am 23.10.2013 - 09:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ohne bisher eine Auswertung gemacht zu haben, waren meine Favoriten meist Alfred Vohrer und Wolfgang Becker.




ross 
Inspektor
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Registriert seit: 28.07.2009
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...   Erstellt am 23.10.2013 - 13:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine interessante Spielerei, leider aus meiner Sicht mit wenig Aussagekraft, denn wie schon richtig bemerkt, können Vielarbeiter wie Grädler, Ashley oder Brynych nicht statistisch durchschnittlich verglichen werden mit Regisseuren, die nur wenig oder sogar nur einmal inszeniert haben. Würde z.B. ich derartig vorgehen, dann wäre bei mir, ohne nähere Prüfung, Helmut Käutner der "beste" Derrick-Regisseur, da seine einzige Folge "Stiftungsfest" bei mir die volle Punktzahl erhält. Dasselbe Ergebnis könnte demgegenüber Theodor Grädler nur schaffen, wenn er 51 5-Sterne-Folgen inszeniert hätte, schlichtweg unmöglich.

Fernab aller statistischen Untiefen ist für mich, das dürfte im Forum bekannt sein, Zbynek Brynych der "beste" Derrick-Regisseur, weil seine Folgen ungewöhnlich und unverwechselbar sind. Einen "Brynych" erkennt der geübte Zuseher normalerweise, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel, siehe z.B. "Die Tänzerin" oder "Mord im TEE91".

Bezüglich der Quantität der Arbeiten hätte ich mir mehr Regie-Tätigkeit von Wolfgang Becker und Dietrich Haugk gewünscht, da diese beiden stets hohe Qualität abgeliefert haben, aber bei beiden große Inszenierungspausen, teilweise von mehreren Jahren, vorliegen. Da hätten stattdessen zum Ausgleich Theodor Grädler oder Helmuth Ashley gerne die ein oder andere Inszenierung weniger vornehmen dürfen.

Mit den "neuen" Regisseuren Itzenplitz, Wicker oder Deutsch, welche in der Derrick-Schlussphase randurften, kann ich hingegen weniger anfangen, da mir deren Inszenierungen, gerade im Vergleich zu den Stammkräften, bisweilen etwas beliebig erscheinen.





Signatur
"Ironisch bin ich selber" (Derrick zu Berger in "Tod des Trompeters")

Olaf19 ...
Inspektor-Anwärter
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...   Erstellt am 23.10.2013 - 16:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ross schrieb
    Würde z.B. ich derartig vorgehen, dann wäre bei mir, ohne nähere Prüfung, Helmut Käutner der "beste" Derrick-Regisseur, da seine einzige Folge "Stiftungsfest" bei mir die volle Punktzahl erhält. Dasselbe Ergebnis könnte demgegenüber Theodor Grädler nur schaffen, wenn er 51 5-Sterne-Folgen inszeniert hätte...

Mmmh, Punkt für dich - dabei hätte ich das ganz einfach vermeiden können. Nimmt man alle Regisseure heraus, die nur 5 oder weniger Folgen gedreht haben, ergibt sich folgendes Bild:

1. Wolfgang Becker 4,14 (11)
2. Alfred Vohrer 4,09 (28)
3. Günter Gräwert 3,88 (13)
4. Dietrich Haugk 3,63 (15)
5. Alfred Weidenmann 3,6 (30)
6. Helmuth Ashley 3,46 (46)
7. Theodor Grädler 3,37 (51)
8. Zbynek Brynych 3,28 (37)
9. Jürgen Goslar 3,27 (11)
10. Horst Tappert 3,09 (11)

ross schrieb
    Fernab aller statistischen Untiefen ist für mich (...) Zbynek Brynych der "beste" Derrick-Regisseur, weil seine Folgen ungewöhnlich und unverwechselbar sind. Einen "Brynych" erkennt der geübte Zuseher normalerweise.

Originell ist Brynych allemal, und einige seiner Folgen gefallen mir auch richtig gut, z.B. Der Verlierer (der beste mir bekannte Kress-Alte), Der Spieler (Köster) oder bei Derrick Das Piräus-Abenteuer, Toter Goldfischoder Ein seltsamer Ehrenmann. Ein wenig habe ich mich an seinen Regiestil gewöhnt, tue mich aber immer noch etwas schwer damit.

ross schrieb
    Bezüglich der Quantität der Arbeiten hätte ich mir mehr Regie-Tätigkeit von Wolfgang Becker und Dietrich Haugk gewünscht,... Da hätten zum Ausgleich Theodor Grädler oder Helmuth Ashley gerne die ein oder andere Inszenierung weniger vornehmen dürfen.

Bei Grädler stimme ich sofort zu. Er liegt bei mir nur ganz knapp vor Brynych, und das auch nur, weil etliche Klassiker der Frühphase auf seine Kappe gehen. Mit zunehmendem Alter scheint er leider deutlich "abgebaut" zu haben.

Bei Ashley sind vor allem im Spätwerk auch einige Gurken am Start, die seinen Gesamtschnitt deutlich heruntergezogen haben. Das ist sehr schade, denn an und für sich mag ich Ashleys emotionalen Ansatz sehr gern, wie er die Gemütsverfassungen der beteiligten Personen psychologisch durchleuchtet.

Der Täter schickte Blumen oder Langsamer Walzer - mein Geheimfavorit!! - sind solche Fälle. Ashley inszeniert hier mit sehr viel Gefühl, stellt dieses noch über genretypische Werte wie Spannung oder Action. Nicht jedermanns Geschmack; ich mag diese Herangehensweise sehr.

ross schrieb
    Mit den "neuen" Regisseuren Itzenplitz, Wicker oder Deutsch, welche in der Derrick-Schlussphase randurften, kann ich hingegen weniger anfangen, da mir deren Inszenierungen, gerade im Vergleich zu den Stammkräften, bisweilen etwas beliebig erscheinen.

Schwer zu sagen, da man sich "mangels Masse" kaum ein Urteil bilden kann und Reinecker zudem in der Spätphase leider viele schwache Drehbücher durchgerutscht sind, bei denen ein Regisseur nicht mehr viel rausholen kann.





Signatur
"Holt schon mal den Wagen, ich komm' gleich nach!" (Kommissar Kress in: "Der Anschlag", Folge 167)

Bubach ...
darf Derrick den Wagen holen
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Status: Offline
Registriert seit: 06.05.2009
Beiträge: 200
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...   Erstellt am 03.11.2013 - 15:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Der Verlierer" war ein ganz starker Fall bei Kress. Stimme ich zu.





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