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Mortagul 



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Status: Offline
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 6
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...   Erstellt am 04.09.2008 - 19:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


PROJEKT PARAGOI

Para= verborgen, geheim, auch übernatürlich
Goi= Stadt, Stätte

Es ist mein Bestreben, mit Gleichgesinnten eine Gemeinschaft zu gründen, die sich an den traditionellen Werten
unserer mitteleuroäischen Ahnen orientiert. Dies ist nicht als rechtsextreme Sache zu verstehen, sondern als
Form einer ganz neuen Art des gesellschaftlichen Zusammenlebens von Leuten, die mit den Gegebenheiten der mo-
dernen westlichen Zivilisation nicht mehr einverstanden sind.
Es geht um ein naturnahes Leben und arbeiten, ohne aber den Kontakt zur Realität und der Welt zu verlieren in
der wir nun einmal leben. Mein Gesuch richtet sich also definitiv NICHT an Licht-und-Liebe-Esoteriker, sondern
an Menschen, die aufmerksam durch das Leben gehen, wissen, in welcher Welt sie leben und die sich auch nicht
scheuen, das nötige zu tun, um zumindest für sich und seinen Stamm eine alternative und lebenswerte Form des
Miteinander zu schaffen.
Auch plädiere ich nicht dafür, daß wir zurück in die Höhlen sollen, sondern die Sichtweise der Alten soll
lediglich als Orientierung des Zusammenlebens dienen. So sollen zwschen Mensch und Natur keine Trennung mehr
im Denken vorgenommen werden, denn Mensch IST Natur. Ebensowenig sollen geistige und spirituelle Verwaschungen
den wahren Blick auf die Notwendigkeiten des Stammes trüben, also auf gut deutsch keine Wischiwaschi Esoterik-
Lehren und keine Gummibandspiritualität. Was gefragt ist sind feste Konzepte und strikte Umsetzung ohne, daß ein
einziger die Entscheidung des gesamten Stammes zu blockieren vermag. Dieses Blockadeprinzip ist ein nettes
Spielzeug für Menschen und Gemeinschaften, die nie etwas erreichen wollen, aber in einer pragmatischen
Gemeinschaft muß jeder auch mal zurückstecken können wenn es der Sache dient. Sowas läuft unter Ehre und Demut an
eine größere Sache, von der viele Superliebe- Esos nicht mehr viel verstehen.
Also- mein Konzept sieht eine Stammesbildung nach keltischem oder germanischem Vorbild vor, angepaßt an die
Erfordernisse der modernen Welt. Das Weltbild, das der Gruppe zu eigen sein soll ist ein gesamtheitliches
Naturverständnis, dem zugrunde liegt, daß jedes Leben und jedes Sein gemäß der ihm eigenen Natur existieren kann,
darf und soll. Und dazu gehört es auch, daß man seine Natur als Mensch in jeder Weise anerkennt und sich der
Natur als solches unterwirft, also anerkennt, daß man nur ein kleines Rädchen im Getriebe der Maschine, die wir
Biosphäre nennen. Dies bedeutet, daß jede Handlung sich auf das Gleichgewicht und das Gefüge des Lebens auf der
Erde auswirkt und daß man alles zu unterlassen hat was dieses Gefüge in irgendeiner Form einen irreperablen
Schaden zufügt. Dies soll die einzige Regel sein und die genaue Auslegung dieser Regel wird dann wohl Gegenstand
der Stammesgründer sein. In erster Linie ist aber das eigene Gewissen der Ratgeber was dies belangt.
Ganz wichtig ist auch der rote Faden des geistigen Wachstums. Ich lege Wert auf Themen wie Paranormales, Magie
und all sowas. Ihr solltet zumindest keine Haltung besitzen, diese Tätigkeiten zu belächeln, sondern im Idealfall
Interesse dafür bekunden oder auch mitmachen. Meiner Erfahrung nach eignen sich Magie und Parapsychologie
hervorragend, die verborgenen Wirklichkeiten zu verstehen, die ganz wesentlich zur Realitätsgestalttung unserer
Welt mitwirken. Wer anderer Meinung ist muss sich ja nicht anschließen.
Ich habe auch Ideen zur Gründungsphase des Stammes und wer nun mehr wissen möchte, soll mich kontaktieren, um
weiteres zu besprechen. Achja, Emails, die aus Unverständnis oder Empörung geschrieben werden beantworte ich
nicht.

neweoner@freenet.de




tofu 





Status: Offline
Registriert seit: 21.02.2006
Beiträge: 51
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...   Erstellt am 18.12.2008 - 17:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo!

Das klingt ähnlich wie ein Gemeinschaftsprojekt, in dem ich vor 2 Jahren lebte. Allerdings mussten wir aus dem durchaus schönen idealen eines natürlichen Zusamenlebens in der Praxis unsere Lehre ziehen. Diese lehre ist an sich ziemlich einfach, aber in der Umsetzung eine Herausforderung, die unter Idealen wie denen, die du beschreibst und die wir damals hatten meiner meinung nach nicht umsetzbar sind.

Es ist etwa folgendes: Das natürliche Zusammenleben unserer Urkulturen ist wie alles in der Natur nicht konzipiert und dann umgesetzt worden, sondern nach und nach, schritt für schritt gewachsen. Es hat sich entwickelt, nicht aus gefertigten idealen, sondern aus der immerwährenden auseinandersetzung des Individuums mit der welt, aus erfahrungen, die auf erfahrungen basierten und wieder erfahrungen nach sich zogen, immer wieder und wieder. So entsteht kultur.

Die Startegie "wir wollen NICHT mehr so und so leben, sondern ab jetzt nur noch so und so wie früher einmal" ist mMn eine typisch westliche Art zu Handeln, die zum scheitern verurteilt ist, da sie die Entwicklung schon mit einem vorher definierten "Ideal" von Zusammenleben unterbindet. Der Weg der Natur ist für mich der Weg des sich entwickeln lassens, des Augenblickes, aus denen dann "Lebenskonzepte" erwachsen, nicht als Gesetze im westlichen Sinne von "richtig und falsch", sondern einfach als ein Verstehen und definieren des Lebenstils, den man gerade lebt.

Sich vorher schon sicher zu sein, wie "man" richtig lebt, heißt für mich, zu verkennen das eben dieses "man" nicht exiistiert, eine Projektion der eigenen bedürfnisse auf eine "Gemeinschaft" ist, die einem nur dann passt, wenn sie so ist wie man es will, und die sich schwer tut, andere "Individuen" als teil des gesamten Zusammenspiels "Gemeinschaft" zu verstehen oder übnerhaupt zu sehen...

Nun, das ist meine Meinung, würde mich freuen zu hören was du dazu sagst.

Liebe Grüße,
Maik

[Dieser Beitrag wurde am 18.12.2008 - 18:59 von tofu aktualisiert]




aussteigerblog 



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Status: Offline
Registriert seit: 26.10.2011
Beiträge: 4
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...   Erstellt am 26.10.2011 - 12:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Maik,

ich habe gerade mit Interesse deinen Forenbeitrag gelesen.
Kurz zu meinem Anliegen:
Ich bin Journalistik-Studentin der Universität Hamburg. Im Rahmen eines Uni-Projekts bin ich gerade dabei, einen Blog zum Thema "Aussteiger" zu erstellen. Dabei bin ich auf der Suche nach interessanten Persönlichkeiten, die ich portratieren bzw. interviewen könnte. Das Thema Aussteiger soll in diesem Zusammenhang sehr breit gefasst werden - alle Menschen sind angesprochen, die sich schon einmal zu einem Ausstieg bzw. einem Neuanfang entschlossen haben (also beispielsweise der Schritt zum Auswandern; der Ausstieg aus einer Partei, Sekte, Organisation; Menschen, die sich zu alternativen Lebensformen entschlossen haben..etc.)

Du hast ja kurz erwähnt, dass du auch eine ähnliche Erfahrung gemacht hast. Ob das Projekt gescheitert ist oder nicht - ich würde sehr gerne mehr darüber erfahren! Wenn du anonym bleiben möchtest, ist das natürlich auch in Ordnung.

Bei Fragen und Interesse dich doch bitte per Mail: aussteigerblog@gmx.de oder per Telefon: 0157 74653912.

Viele Grüße!
Marie





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