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zardoz ...
Leutnant






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...   Erstellt am 01.08.2005 - 22:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


In diesem Thread wird es um die Realisierung einer zwar einfachen, aber dennoch hoffentlich effektiven und vor allem Tamiya-kompatiblen Battle Unit gehen.

Damit wir ungefähr wissen, worüber wir reden, zunächst eine Prinzipskizze.



Akku/BEC:
Ohne Strom wird es nicht funktionieren. Und mit Sicherheit werden mindestens einige Komponenten eine geringere und stabilere Spannung als die Akkuspannung benötigen. Wie und von wo beziehen oder doch selbst erzeugen?

Schußeinheit:
Die BU wird mindestens über den Beginn eines Schusses informiert werden müssen. Wo wird dieses Signal in welcher Form entnommen?

Steuerung:
Was bei Tamiya die diversen Units übernehmen muß in unserem Fall nachgebildet werden. Hier ist also ein Microcontroller auszuwählen, in eine kleine Schaltung einzubauen und natürlich zu programmieren.

IR-Sender:
Scheinbar die trivialste Komponente. Eine IR-Diode hoher Abstrahlleistung im Wellenlängenbereich von 940 nm. Offen ist noch der Einbau sowie die Kabelführung zur Steuerung.

IR-Empfänger:
Hier wird es schon interessanter. Üblicherweise werden Impulse im IR-Bereich übertragen, indem man mit ihnen eine Trägerfrequenz von 35...40 kHz moduliert. Muß man machen, um normale IR-Strahlungen der Umgebung einigermaßen sicher ausfiltern zu können. Nun kann ich mir nicht vorstellen, daß Tamiya ohne ein derartiges Verfahren auskommt. Hier hilft also wirklich nur die Messung "am lebenden Objekt".

Trefferanzeige:
Sollten ein paar LED ausreichen ... auch gut. Andererseits gäbe es ja durchaus "billige" Lösungen, den Panzer auf Beschuß reagieren zu lassen. Notfalls wird per Relais der Elektronik (außer der BU natürlich) einfach der Saft abgestellt. Der Microcontroller ist ja eh da ...

Und nu?
Nun realisieren wir dieses Projekt ...

Nice week,
Zardoz




Tiger193 ...
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...   Erstellt am 02.08.2005 - 09:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Moin Zardoz,

hehe, nun ein eigener Thread? Sehr gut... Auch ich denke, die Erbsenpistole kann stillgelegt werden... Hmm, was die Streuung angeht - in den Tamys sitzt die Sendediode auch im MG-Loch der KWK-Blende... Wenngleich ein heftiger Streueffekt lt. Tmay-Eigner vorhanden ist...

Beste Grüße,

Stefan





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Frank ...
Leutnant






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...   Erstellt am 02.08.2005 - 11:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 




Ich fände es super, wenn ihr das hin bekommt habe auch noch zwei HL Tiger.Wenn der Preis stimmt brauche ich auch zwei.





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Frank


RCTiger ...
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...   Erstellt am 02.08.2005 - 12:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hmm - wär zwar mein Schußblitz weg, aber den würd ich gern dafür opfern (oder ne mini LED einsetzen).
Was das Zielen angeht wär das natürlich wesentlich besser als im MG-Loch.
Die Tankabschaltung ließe sich ja mit einem Relaisbaustein oder dem bekannten 2Kanal Schalter realisieren.

Gruß Mike





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zardoz ...
Leutnant






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...   Erstellt am 02.08.2005 - 16:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Heute geht es um die Auswahl realer Komponenten, die in diesem Projekt eingesetzt werden sollen.

Zur besseren Orientierung zuächst wieder die erweiterte Prinzipskizze.



Akku:
Eine eigene Spannungsstabilisierung macht die BU unabhängig davon, ob in der Einsatzumgebung andere Komponenten mit BEC vorhanden sind oder nicht. Der Baustein LP2950-5V wurde ausgewählt, weil er bei relativ geringen Eingangsspannungen noch ordentlich arbeitet.

Schußeinheit:
Hier gehe ich davon aus, daß bei einem Schuß von irgendwo ein Impuls geliefert wird. Die Polarität spielt zunächst keine Rolle, sie kann im Microcontroller per Software bestimmt werden.

Steuerung:
Auf der Suche nach einem passenden Microcontroller-System stieß ich auf die PICAXE-Serie. Eigentlich für Lehr- und Ausbildungszwecke gedacht bietet sie für unser Projekt eine Reihe von Vorteilen. Die Controller sind sehr einfach in Basic auf dem PC programmierbar, die PC-Software ist kostenlos, das fertige Programm wird mittels einer einfachen seriellen Verbindung und einiger Mausklicks in den (eingebauten!) Controller geladen ... und das war's.

IR-Sender:
In der Auswahl z. Zt. zwei Dioden, für die (mit passendem Empfänger, s. u.) eine Reichweite von 30 m angegeben wird. Die Typbezeichnungen sind SFH4510 und TSHA6203.

IR-Empfänger:
Die zu den Sendedioden passenden Empfänger heißen SFH5110 und TSOP1733. Es handelt sich jeweils um komplette Schaltkreise mit Empänger, Verstärker, Frequenzfilter, Demodulator und Schaltstufe. Was zwar einerseits die Gesamtschaltung vereinfacht, zum anderen aber die Festlegung auf eine bestimmte Trägerfrequenz erfordert (Tamiya-Kompatibilität!).

Trefferanzeige:
Ein leistungsfähiger Schaltausgang, an den mehrere LED angeschlossen werden können. Die Art der Anzeige wird dann letztlich in den Controller programmiert.

Und nu?
Als nächstes werden die Komponenten virtuell zusammengesteckt ... aka Schaltplan. Und dann sollten wir einmal einen kleinen Ausflug in die wunderbare Welt der Microcontroller unternehmen ...

Nice week,
Zardoz




Tiger193 ...
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...   Erstellt am 02.08.2005 - 16:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Holá Zardoz,

klingt schon vielversprechend! Gibt es schon Ideen, wie die Trägerfrequenz der Tamy-BU ermittelt werden kann??

Oh Mann, das wäre ein Hammer, wenn das alles funktioniert, bezahlbar ist und schließlich mein Tiger und M1 mit den Tamys um die Wette "ballern" können.

Zardoz, ich zähl auf dich !!!

Stefan





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zardoz ...
Leutnant






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...   Erstellt am 02.08.2005 - 19:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Holá ihr,

und erstmal für euer Interesse ...

Die Kompatibilität wird uns sicher noch einige Probleme bereiten ... aber kommt Zeit, kommt bekanntlich auch Rat.

Weil es häufig angesprochen wurde zwischendurch einige Anmerkungen zum Einbau der Sende(=Schuß)diode. Es dürfte in etwa folgender Zusammenhang gelten:



D. h. das Verhältnis zwischen Länge und Durchmesser des "Schusskanals" vor der Sendediode bestimmt direkt das Verhältnis zwischen Entfernung und Durchmesser des "Trefferfeldes".

Einbau statt Koax-MG schätze ich mal auf ein Verhältnis von etwa 1:1; Trefferfeld also 5 m bei einem Abstand von 5 m.

Einbau in Kanone schätze ich auf etwa 30:1, somit Trefferfeld etwa 17 cm auf 5 m Abstand. Da dürfte das Treffen schon Probleme bereiten ...

Nice week,
Zardoz




RCTiger ...
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...   Erstellt am 02.08.2005 - 21:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Holá,
Nun denn:
Wenn ich die Wahl zwischen 17 cm und 5m habe ist klar das ich die 17 cm wähle. Es soll ja kein Sperrfeuer werden - sondern es soll ja eine Herausforderung bleiben!

Zum Thema Impuls von der Schußeinheit (Rohrrückzug):
Würde der Controller mit der BEC Spannung klarkommen?

Gruß Mike

[Dieser Beitrag wurde am 02.08.2005 - 21:36 von RCTiger aktualisiert]





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zardoz ...
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...   Erstellt am 03.08.2005 - 16:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hier also wie versprochen ein erster Schaltplan. Für eine größere Version einfach darauf klicken ...




Akku:
Ein LP2950-5V sorgt für konstante 5V bis zu einer Akkuspannung von unter 6V. Anschluß sollte über Kabel mit Tamiya-Stecker erfolgen.

Programmierung:
Ein neues Modul. Hierüber wird später der Microcontroller mit "Intelligenz" in Form von Software versorgt. Keine Angst, niemand muß die Software selbst erstellen. Aber jeder sollte in der Lage sein, einen über das Internet verteilten Update von seinem PC in die BU laden zu können.

Schußeinheit:
Preiswerter Optokoppler PC817 als Komfortlösung. Hat man irgendwo im Tank einen Schußimpuls, der eine kleine LED über einen Vorwiderstand betreiben kann, ist er auch anschließbar. Ob gegen Plus oder Minus geschaltet wird spielt dabei keine Rolle.

Steuerung:
Für den Anfang sollte es ein PICAXE-08M tun. Er verfügt jedenfalls über alle Funktionen einer kompletten IR-Fernbedienung. Aber zur Programmierung kommen wir ja noch etwas ausführlicher ...

Für die etwas stromfressenderen Funktionen IR-Sender und Trefferanzeige habe ich erst einmal zwei Transistoren vorgesehen. Lieber wäre mir allerdings ein IC ... aber ich bin noch auf der Suche.

IR-Sender:
Triviale Geschichte, SFH4510 und Vorwiderstand. Spannend wird es dann, falls die Leistungsgrenzen der Diode getestet werden müssen.

IR-Empfänger:
Passend zur Sendediode ein SFH5110. Was in Millionen Videogeräten funktioniert sollte uns hier auch keine Probleme bereiten.

Trefferanzeige:
Ein leistungsfähiger Schaltausgang, an den mehrere LED angeschlossen werden können. Die Art der Anzeige wird dann letztlich in den Controller programmiert.

Und nu?
... sollten wir einmal einen kleinen Ausflug in die wunderbare Welt der Microcontroller unternehmen ...

Nice week,
Zardoz

[Dieser Beitrag wurde am 03.08.2005 - 17:33 von zardoz aktualisiert]




NickSpick 
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...   Erstellt am 03.08.2005 - 18:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Zardoz,

mal ne Frage zu den IR-Modulen. Verpacken diese das Signal auch und versehen es mit einer Prüfsumme und Protokoll oder so, oder ist das einfach Modulator, Demodulator?

Dann glaube ich können wir uns den Optokoppler von der Schusseinheit sparen. Da sollte es ein Einfaches RC-Glied tun.

Wiederstand an die Schusseinheit, der Bestimmt die Höhe des Spannungssprungs. Dann zwischen Pos und in 3 nen Koppelkondensator, wobei In3 mit nem Widerstand gegen Masse gezogen wird.

Wenn jetzt die Schusseinheit schaltet, gibts nen Sprungförmigen Spannungsabgall am Widerstand. Der Pflanzt sich als Impuls über den Kondensator fort und Triggert den Interupt von PIC. Der andere Widerstand zur Masse sorgt dafür, das definierter Pegel am Eingang anliegt, wenn keiner schießt.

MfG, Nico




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