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Kristina
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...   Erstellt am 22.05.2014 - 22:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Prof. Dr. Werner Gitt - Die Evolutionslüge

(Bibel-TV-Interview mit Werner Gitt)

[Dieser Beitrag wurde am 23.05.2014 - 20:57 von Kristina aktualisiert]




Jupp 

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...   Erstellt am 23.05.2014 - 00:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Evolutionslüge

http://www.youtube.com/watch?v=QKh6dqYxHE8

Sehenswert




Kristina
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...   Erstellt am 23.05.2014 - 07:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Und natürlich, Thema amerikanische Kreationisten!

Die Kirche distanziert sich von den Kreationisten.

http://www.vatican.va/holy_father/bened … re_ge.html
.......

Papst Benedikt XVI.: Mir scheint, daß Sie sehr genau ein Leben beschrieben haben, in dem Gott nicht vorkommt. In einem ersten Augenblick scheint es, daß wir Gott nicht brauchen, daß wir ohne Gott sogar freier seien und die Welt größer sei. Aber nach gewisser Zeit sieht man in unseren jungen Generationen, was geschieht, wenn Gott verschwindet. Nietzsche hat gesagt: »Das große Licht ist erloschen, die Sonne ist erloschen.« Dann ist das Leben eine zufällige Sache, es wird zu einer Sache, und ich muß versuchen, aus dieser Sache das Beste zu machen und das Leben zu gebrauchen als wäre es etwas, das einem unmittelbaren, spürbaren und machbaren Glücklichsein dient. Aber das große Problem ist folgendes: Wenn es Gott nicht gibt und er nicht der Schöpfer auch meines Lebens ist, dann ist das Leben in Wirklichkeit einfach nur ein Stück Evolution, weiter nichts, und es hat in sich selbst keinen Sinn. Ich muß jedoch versuchen, diesem Stück Sein einen Sinn zu geben.Ich sehe, daß zur Zeit in Deutschland, aber auch in den Vereinigten Staaten, eine recht erbitterte Debatte geführt wird über den sogenannten Kreationismus auf der einen und den Evolutionismus auf der anderen Seite, die als einander ausschließende Alternativen dargelegt werden: Wer an den Schöpfer glaubt, müsse die Evolution ablehnen, und wer dagegen die Evolution befürwortet, müsse Gott ausschließen. Diese Gegenüberstellung ist absurd, denn einerseits gibt es viele wissenschaftliche Beweise für eine Evolution. Sie zeigt sich als Realität, die wir erkennen müssen und die unser Wissen in bezug auf das Leben und das Sein als solches bereichert. Aber die Evolutionslehre beantwortet nicht alle Fragen, und sie beantwortet vor allem nicht die große philosophische Frage: Woher kommt alles? Und wie entwickelt sich schließlich alles zum Menschen hin? Mir scheint sehr wichtig zu sein – das wollte ich auch in meiner Vorlesung in Regensburg sagen –, daß sich die Vernunft weiter öffnet, damit sie diese Fakten sieht. Gleichzeitig aber sollte sie auch erkennen, daß sie nicht ausreichen, um die ganze Wirklichkeit zu erklären. Es reicht nicht aus: Unsere Vernunft ist größer, und sie kann auch sehen, daß unsere Vernunft im Grunde nichts Irrationales ist, kein Produkt der Irrationalität, sondern daß die Vernunft allem vorausgeht, die schöpferische Vernunft, und daß wir wirklich der Widerschein der schöpferischen Vernunft sind. Wir sind gedacht und gewollt, und daher gibt es eine Idee, die mir vorausgeht, einen Sinn, der mir vorausgeht und den ich entdecken, dem ich folgen muß und der meinem Leben letztendlich eine Bedeutung gibt. Das scheint mir der erste Punkt zu sein: zu entdecken, daß mein Sein wirklich vernünftig ist, daß es durchdacht ist, einen Sinn hat. Und meine große Sendung ist es, diesen Sinn zu entdecken, ihn zu leben und so der großen kosmischen Harmonie, die der Schöpfer gedacht hat, ein neues Element zu geben. Unter diesen Voraussetzungen werden auch die schwierigen Dinge zu Augenblicken des Heranreifens, der Entwicklung und des Fortschreitens meines eigenen Seins, das einen Sinn hat von seiner Empfängnis bis zum letzten Augenblick des Lebens. Wir können diese Realität eines Sinnes, der uns allen vorausgeht, erkennen; wir können auch den Sinn des Leidens und des Schmerzes wiederentdecken. Gewiß gibt es einen Schmerz, den wir vermeiden und aus der Welt verbannen müssen: die vielen unnützen Schmerzen, die von Diktaturen hervorgerufen werden, von falschen Systemen, von Haß und Gewalt. Aber im Schmerz liegt auch ein tiefer Sinn, und nur wenn wir dem Schmerz und dem Leiden Sinn geben können, kann unser Leben zur Reife kommen. Vor allem würde ich sagen, daß die Liebe ohne den Schmerz nicht möglich ist, weil die Liebe stets meinen Selbstverzicht voraussetzt, weil sie voraussetzt, daß ich mich von mir selbst löse und den anderen in seinem Anderssein annehme. Sie setzt voraus, daß ich mich hinschenke und daher aus mir selbst herauskomme. All das ist Schmerz, Leiden, aber gerade in diesem Leiden des Mich- Verlierens für den anderen, für den Geliebten und daher für Gott werde ich groß und findet mein Leben die Liebe und in der Liebe seinen Sinn. Auch die Untrennbarkeit der Liebe vom Schmerz, der Liebe von Gott sind Elemente, die in unser modernes Bewußtsein Eingang finden müssen, um uns im Leben zu helfen. In diesem Sinne würde ich sagen, daß es wichtig ist, daß die Jugendlichen Gott entdecken, daß sie die wahre Liebe entdecken, die gerade im Verzicht groß wird, und daß sie so auch das Gute im Leiden entdecken, das mich freier und größer macht. Damit den Jugendlichen geholfen wird, diese Dinge zu finden, brauchen sie natürlich auch immer Weggefährten, entweder die Pfarrei oder die Katholische Aktion oder eine Bewegung. Nur gemeinsam mit den anderen können wir auch in den jungen Generationen diese große Dimension unseres Seins entdecken.

http://www.dbk.de/kirche-a-z/?tx_igstic … ordeon_pi1[c]=D&cHash=a232c6b95723f852bfd1f1c827904ef8

Auszug:

Evolutionstheorie und christlicher Glaube – zwei Sichtweisen auf ein Geschehen

Die Evolutionstheorie ist grundsätzlich mit der Bibel und der kirchlichen Lehre vereinbar, da es sich dabei um zwei Sichtweisen auf ein Geschehen handelt: einerseits um die naturwissenschaftliche Erklärung, andererseits um die theologische Deutung der Weltentstehung. Zwar wurde immer wieder versucht, theologische Schöpfungsaussagen unmittelbar an die Weltbeschreibungen der Evolutionstheorie anzuschließen und ihnen so zu einer größeren, dem naturwissenschaftlichen Denken entliehenen Wirklichkeitsnähe zu verhelfen. Derartige Versuche übersehen jedoch etwas ganz Grundlegendes: Der biblische Schöpfungsglaube beansprucht Wahrheit und objektive Geltung auf eine andere Art, eben in der Form des religiösen Bekenntnisses und der theologischen Reflexion, ohne dass er damit den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen einbüßen würde.

Evolutionstheorie und Kreationismus – eine Gegenüberstellung

Der Kreationismus ist die Auffassung, dass die wörtliche Interpretation der Heiligen Schrift die tatsächliche Entstehung von Leben und Universum beschreibt. Beides wird hier durch den unmittelbaren Eingriff eines Schöpfergottes in natürliche Vorgänge erklärt. Dass daraus die Ansicht hervorgeht, dass naturwissenschaftliche Erkenntnisse im Widerspruch stehen zu einer wörtlichen Interpretation der Bibel und somit mit dem Glauben unvereinbar sind, ergibt sich daraus beinahe von selbst. Aber es geht doch vielmehr darum zu verstehen, dass biblische Schöpfungsaussagen keine protokollartigen Berichte über den Entstehungsvorgang der Welt sind, sondern ursächliche Sinndeutungen.

Das Verhältnis von katholischer Kirche und Naturwissenschaften heute

Glaube und Lehramt begeben sich gegenüber den Naturwissenschaften nicht in eine Verteidigungshaltung. Es zeigt sich vielmehr Bescheidenheit und vielleicht auch Demut im Blick auf die eigenen Grenzen. Naturwissenschaftler wiederum sehen den Glauben nicht als eine „intellektuelle Altsteinzeit“ an.
Statt Konfrontation ist in der Beziehung zwischen Naturwissenschaft und akademisch geprägter Theologie, bzw. kirchlichem Lehramt zunehmend die Suche nach einem gedanklichen Ausgleich getreten, gerade auch zwischen Schöpfungsglauben und Evolutionslehre. Ein solch offen gestalteter Dialog und die (natur-)wissenschaftliche Neugier scheinen immer wieder auf – so hat beispielsweise die Päpstliche Akademie der Wissenschaften im Jahr 2003 ihr 400-jähriges Bestehen gefeiert.

[Dieser Beitrag wurde am 23.05.2014 - 10:00 von Kristina aktualisiert]




Jupp 

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...   Erstellt am 23.05.2014 - 08:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das was Papst Benedikt XVI. erklärt, ist nachvollziehbar und akzeptabel.

Was Prof. Gitt zum Thema sagt, ist wissenschaftlicher Unsinn!
Unabhängig davon, dass er - natürlich - Wissenschaftler kritisiert, weil sie sich nicht mit der Gottesfrage auseinandersetzen ( das ist auch nicht ihre Aufgabe) behauptet er ja, dass die Evolutionstheorie nicht bewiesen wäre.
Das ist unwissenschaftlich, weil es in verschiedenen Fachbereichen lange schon widerlegt ist.
Herr Gitt ist Informatiker und hat von Biologie, Physik unjd Geologie keinen Schimmer.
Hätte er von Biologie etwas Kenntnis, wüsste er, dass die Erkenntnisse aus der Evolutionslehre schon lange in der Zucht von Tieren und Pflanzen angewendet wird.
Der Mann ist ein Ignorant und wird von keinem ernst zu nehmenden Wissenschaftler als kompetent angesehen.
Es ist gut, das Papst Benedikt XVI. klar Stellung bezogen hat. Danke für das Einstellen seiner Aussagen. Diese Aussagen belgen, dass Gitt falsch liegt.
Jupp




Kristina
unregistriert

...   Erstellt am 23.05.2014 - 20:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich konnte gestern im Internet nichts negatives über Hr. Gitt finden.
Googlet man gezielt, wird es klarer.
Gitt ist Kreationist.

Warum in einem christlichen Fernsehsender ein Kreationist zu Wort kommen darf, kann ich mir nicht erklären.
Genauso, das du ein Video zum Vergleich von Kreationisten eingestellt hast - unmöglich.

Zitat Jupp:
"Hätte er von Biologie etwas Kenntnis, wüsste er, dass die Erkenntnisse aus der Evolutionslehre schon lange in der Zucht von Tieren und Pflanzen angewendet wird.
Antwort:
Ja in der Zucht ist es möglich.
Aber ist es bisher gelungen, einen eigenständigen Grundtyp entstehen zu lassen?
Wo nimmt man die Bauanleitungen eines neuen Typs her, wenn nicht durch schon Bestehende?


Allerdings bleibt Fakt, kein Mensch war bei der Entstehung der Welt und aller Lebewesen dabei.
Gitt hat nicht in allem Unrecht.

Gott als Schöpfer auszuschließen, wie viele Atheisten es tun, ist ein großer Irrtum. Aus einem Nichts ist noch nie etwas entstanden. Kein Universum, kein Urknall, keine Welt - nichts.

Hiob 38,1-41 (EÜ)

Fragen zum Geheimnis der Schöpfung
1 Da antwortete der Herr dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach:1
2 Wer ist es, der den Ratschluss verdunkelt mit Gerede ohne Einsicht?
3 Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann: Ich will dich fragen, du belehre mich!
4 Wo warst du, als ich die Erde gegründet? Sag es denn, wenn du Bescheid weißt.
5 Wer setzte ihre Maße? Du weißt es ja. Wer hat die Messschnur über ihr gespannt?
6 Wohin sind ihre Pfeiler eingesenkt? Oder wer hat ihren Eckstein gelegt,
7 als alle Morgensterne jauchzten, als jubelten alle Gottessöhne?
8 Wer verschloss das Meer mit Toren, als schäumend es dem Mutterschoß entquoll,2
9 als Wolken ich zum Kleid ihm machte, ihm zur Windel dunklen Dunst,
10 als ich ihm ausbrach meine Grenze, ihm Tor und Riegel setzte
11 und sprach: Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muss sich legen deiner Wogen Stolz?
12 Hast du je in deinem Leben dem Morgen geboten, dem Frührot seinen Ort bestimmt,
13 dass es der Erde Säume fasse und dass die Frevler von ihr abgeschüttelt werden?
14 Sie wandelt sich wie Siegelton, (die Dinge) stehen da wie ein Gewand.
15 Den Frevlern wird ihr Licht entzogen, zerschmettert der erhobene Arm.
16 Bist du zu den Quellen des Meeres gekommen, hast du des Urgrunds Tiefe durchwandert?
17 Haben dir sich die Tore des Todes geöffnet, hast du der Finsternis Tore geschaut?
18 Hast du der Erde Breiten überblickt? Sag es, wenn du das alles weißt.
19 Wo ist der Weg zur Wohnstatt des Lichts? Die Finsternis, wo hat sie ihren Ort,
20 dass du sie einführst in ihren Bereich, die Pfade zu ihrem Haus sie führst?3
21 Du weißt es ja; du wurdest damals ja geboren und deiner Tage Zahl ist groß.
22 Bist du zu den Kammern des Schnees gekommen, hast du die Kammern des Hagels gesehen,
23 den ich für Zeiten der Drangsal aufgespart, für den Tag des Kampfes und der Schlacht?
24 Wo ist der Weg dorthin, wo das Licht sich verteilt, der Ostwind sich über die Erde zerstreut?
25 Wer grub der Regenflut eine Rinne, einen Weg für das Donnergewölk,
26 um Regen zu senden auf unbewohntes Land, auf die Steppe, darin niemand wohnt,
27 um zu sättigen die Wildnis und Öde und frisches Gras sprossen zu lassen?
28 Hat der Regen einen Vater oder wer zeugte die Tropfen des Taus?
29 Aus wessen Schoß ging das Eis hervor, des Himmels Reif, wer hat ihn geboren?
30 Wie Stein erstarren die Wasser und wird fest die Fläche der Flut.4
31 Knüpfst du die Bande des Siebengestirns oder löst du des Orions Fesseln?
32 Führst du heraus des Tierkreises Sterne zur richtigen Zeit, lenkst du die Löwin samt ihren Jungen?
33 Kennst du die Gesetze des Himmels, legst du auf die Erde seine Urkunde nieder?

[Dieser Beitrag wurde am 24.05.2014 - 15:37 von Kristina aktualisiert]




Kristina
unregistriert

...   Erstellt am 03.11.2014 - 21:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schöpfung oder Evolution?

http://www.kathtube.com/player.php?id=4626

mit Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin

30 Minuten




Kristina
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...   Erstellt am 03.11.2014 - 21:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


http://www.theo-notizen.de/theo/Exkurs_ … 6glichkeit

Exkurs: Die Evolutionstheorie

Obwohl die Evolutionstheorie nicht eigentlich in das Gebiet der Systematischen Theologie gehört, wollen wir uns kurz mit ihr beschäftigen. Auf keinen Fall kann unser kleiner Exkurs eine tiefere Beschäftigung mit diesem schwierigen Thema ersetzen. Er soll lediglich dazu dienen, sich einen Überblick über die Grundzüge dieser Problematik zu verschaffen. Für ein weiterführendes, gründliches Studium sind am Ende dieses Exkurses die Literaturhinweise gedacht. So werden wir uns nicht mit einzelnen Argumenten für oder gegen die Evolutionstheorie befassen, sondern wir betrachten kurz die "Säulen", auf denen die Theorie zu stehen meint, und geben dazu eine kurze Antwort.

Wir stoßen auf die alte Taktik des Versuchers, der mit der Frage: "Sollte Gott gesagt haben?" seit Beginn der Menschheit Zweifel an der Zuverlässigkeit des Wortes Gottes, und damit Zweifel an Gott, in das Herz der Menschen trägt. Wenn wir uns mit einer Lehre des "Vaters der Lüge" beschäftigen, so wollen wir das unter Gebet und im Aufblick zu unserem Gott und Herrn tun, der allein die Wahrheit ist!


1. Die Geschichte der Evolutionstheorie

Schon der griechische Philosoph Thales von Milet (ca. 640 - 545 v.Chr.) lehrte: "Alles Leben kommt aus dem Wasser."

Doch es war Charles Robert Darwin (1809 - 1882), der nicht nur die einzelnen Arten in der Tier- und Pflanzenwelt beschrieb, sondern auch die Frage ihrer Entstehung stellte. Nach 2 Semestern Medizinstudium studierte er Theologie. In den Jahren 1831-36 umsegelte er mit einem bibelgläubigen Kapitän die Welt und sammelte viele Beobachtungen und Präparate. 1859 veröffentlichte er sein Hauptwerk: "Die Entstehung der Arten". Sein erklärtes Ziel war es, die Entstehung der Arten unter der Voraussetzung, daß "es keinen Schöpfer-Gott gibt", darzulegen. Sein Buch enthält ca. 800 bedeutungsgleiche Sätze wie: "Wir können wohl annehmen" oder auch: "Es kann wohl angenommen werden".

Als die Alternative zur Lehre der Bibel trat der Darwinismus den Siegeszug durch die Welt der Wissenschaft an. Ungelöste Fragen wurden totgeschwiegen oder mit Hypothesen (!) beantwortet. Unzählige Male wurden als gesicherte "Forschungsergebnisse" getarnte Theorien berichtigt oder ganz verworfen. Die Hauptfragen nach der Entstehung des Lebens sind auch heute noch ungelöst.

Die heutige Wissenschaft betrachtet den Darwinismus als endgültig überholt. Da aber Schulbücher und Schullehrer der wissenschaftlichen Welt zeitlich immer hinterherhinken, ist die Evolutionstheorie nach wie vor der "intellektuelle Stolperstein" vieler Menschen.

2. Die Säulen der Evolutionstheorie

Jemand hat den Prozeß der Evolutionstheorie in folgender Formel dargestellt:

Evolution = Mutation + Selektion + viel Zeit

Wir wollen nun diese drei wesentlichen Merkmale der Evolutionstheorie betrachten:

a) Veränderung durch Mutation

Mit "Mutation" bezeichnet man plötzlich auftretende Veränderungen im Erbgefüge eines Organismus. Diese Veränderung in den Genen wird an die Nachkommen vererbt.

In der Evolutionstheorie geht man davon aus, daß eine Vielzahl dieser kleinsten Veränderungen den betreffenden Organismus so verändern, daß er komplexer, also höher entwickelt wird. Die Rolle der Mutation in der Evolutionstheorie kann nicht genügend betont werden, denn allein auf diese Art und Weise sollen sich aus einer einzelnen Zelle komplexe Lebewesen wie der Mensch entwickelt haben. Dazu kommt, daß die Mutation der einzig aktive Faktor innerhalb der Evolutionstheorie ist.


b) Auswahl durch natürliche Selektion

Die durch die Mutation hervorgebrachten Veränderungen werden durch die natürliche Selektion (Auslese, Auswahl) erhalten. Dabei gilt das Prinzip, daß alle "nützlichen" Veränderungen erhalten bleiben, die unbrauchbaren aber verschwinden. Schädliche Mutationen können nicht überleben, denn sie sterben im Rahmen dieser Selektion aus. Nützliche Mutationen, d.h. Mutationen, die die Komplexität eines Organismus erhöhen, verdrängen dann nach und nach die weniger entwickelten Organismen nach dem Motto: der Stärkere überlebt!

Der Begriff natürliche Selektion soll darauf hinweisen, daß diese Selektion nicht im Labor, sondern ungelenkt, ohne Eingriff von außen, in der Natur stattfindet. Es handelt sich also nicht um einen Eingriff - etwa eines Züchters.


c) Möglichkeit durch lange Zeiträume

So verändert sich angeblich ein Organismus allmählich durch Mutation und Selektion von einem niedrigen zu einem höheren Organismus. Da ist es nur einleuchtend, daß dazu extrem große Zeiträume erforderlich sind. So werden heute, je nach wissenschaftlicher Schule, Zeiträume um die 10 Milliarden (10 000 000 000) Jahre angenommen.


3. Die Unmöglichkeit der Evolutionstheorie

a) der falsche Ansatz

Hiob 38,4a "Wo warst du, als ich die Erde gründete?"

Die Frage Gottes bleibt aktuell. Die Evolutionstheorie ist falsch und unmöglich, weil sie dem uns geoffenbarten Wort Gottes widerspricht.

Wann und auf welche Weise auch immer der menschliche Verstand in der Trennung von Gott über den Ursprung der Welt nachdenkt, er muß irren. Der erklärte Versuch, eine Alternative zum Wort Gottes zu finden, endet zwangsläufig im Hören auf den "Vater der Lüge" (Joh 8,44), Satan.

Wahre Wissenschaft kann nur im ehrfürchtigen Aufblick auf Gott geschehen.

Ps 111,10 " Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang. Klug sind alle, die danach tun. Sein Lob bleibet ewiglich."


b) die zerstörende Mutation

Mutationsvorgänge sind äußerst selten - und eher zerstörend als konstruktiv. Auch Anhänger der Evolutionstheorie fürchten eine Veränderung der Gene. Durch Radioaktivität verursachte Veränderungen in den menschlichen Keimzellen werden niemals als Chance gesehen, höher entwickelte Kinder zur Welt zu bringen. Die Angst vor Unfällen im Betrieb nuklearer Anlagen, oder auch die Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Röntgengeräten offenbart uns die Schizophrenie ihres Denkens. Was in der Entwicklung der Menschheit so viel "Gutes" hervorgebracht haben soll, muß jetzt unter allen Umständen vermieden werden. Wo Mutationen und Genveränderungen auftreten, z.B. bei mongoloiden Kindern, da sind die Folgen erschütternd.

Einen weiteren Aspekt wollen wir noch erwähnen: Mutation kann zwar Bestehendes verändern, aber niemals eine neue Art, Gruppe oder auch nur ein neues Organ hervorbringen. Hierzu sind völlig neue Gene notwendig. Diese neuartigen Gene können jedoch nicht durch Veränderung eventuell vorhandener Gene entstehen.


c) die ungeeignete Selektion

Nicht nur die Mutation, sondern auch die Selektion ist völlig ungeeignet, die ihr zugeschriebene Funktion zu erfüllen. Unser Körper besteht aus einer Vielzahl von Organen. Jedes Organ wiederum arbeitet nur im Zusammentreffen vieler Faktoren. Wenn durch Mutation in einem augenlosen Lebewesen z.B. Linsen entstünden, so sind sie ohne die anderen Bestandteile eines Auges (Tränendrüse, Tränenpunkte, Tränensack, Netzhaut, Augenlid, Bindehaut, Glaskörper, Augenmuskulatur, Sehnerven, Hornhaut, Regenbogenhaut, Gefäßhaut, Lederhaut, usw.) zunächst völlig nutzlos. Sie würden aber im Rahmen einer natürlichen Selektion wieder ausgesondert. Denn woher sollte die "Natur" auch wissen, daß im Zusammenspiel mit den anderen Bestandteilen eines Auges ein äußerst nützliches Organ entstehen könnte? Übertragen wir dieses Beispiel auf die ungleich komplizierteren chemischen Vorgänge, wie z. B. auf die Wechselbeziehungen der Hormone, so erkennen wir, daß die natürliche Selektion vollkommen ungeeignet ist, eine Höherentwicklung zu fördern oder auch nur zuzulassen.

In der natürlichen Selektion wird der Tod (in milliardenfacher Form) zum Prinzip, aus dem Leben entstehen soll. Das kann nicht zutreffen. Gott hat uns geoffenbart, daß der Tod in eine intakte, bis dahin vollkommene Schöpfung eintrat. Der Tod schuf nicht das Leben, sondern er zerstörte es.

d) die Ausrede mit der Zeit

Mathematisch gesehen ist die Möglichkeit, daß auch nur ein Eiweißmolekül durch Zufall entstehen kann 1 zu 10243 (dies entspricht einer 1, gefolgt von 243 Nullen!!). Der Mathematiker spricht bei solchen Wahrscheinlichkeiten davon, daß die Wahrscheinlichkeit gleich 0 ist.

Das alles ist natürlich auch den im Bereich der Evolutionstheorie arbeitenden Wissenschaftlern bekannt. Sie versuchen nun, durch möglichst große Zeiträume die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen. Das hat jedoch kaum einen Einfluß, denn könnten auch einige Nullen der oben erwähnten Zahl gestrichen werden, bleibt doch die Tatsache bestehen, daß eine Theorie mit einer solch hohen Unwahrscheinlichkeit kaum "wissenschaftlich" zu nennen ist.


e) der zweite thermodynamische Hauptsatz


Der zweite thermodynamische Hauptsatz besagt, daß, obwohl die im Universum befindliche Energie konstant bleibt, die nutzbare, zur Verfügung stehende Energie immer abnimmt.

Das bedeutet, daß die Bewegung immer von dem Geordneten zum Ungeordneten, zum Chaos hin, stattfindet. Das Gesetz des 2. thermodynamischen Hauptsatzes widerlegt die Möglichkeit einer Evolution zum Höheren hin.


f) der Fossilienbefund

Obwohl Vertreter der Evolutionstheorie uns immer wieder glauben machen wollen, daß gerade die Fossilien (lt. Fremdwörter-Duden: als Versteinerung, Abdruck o.ä. erhaltener Überrest von Tieren oder Pflanzen aus früheren Epochen der Erdgeschichte) für die Evolutionstheorie sprechen, ist das Gegenteil der Fall.

- Die allermeisten Fossilien können nicht im Rahmen einer allmählichen Ablagerung versteinert worden sein. Nur ein plötzliches Verschütten, ein sofortiges hermetisches Abriegeln kann ihre Entstehung erklären. Die Sintflut und ihre Folgen bietet sich dem gläubigen Wissenschaftler als Lösungsvorschlag an.

- Fossilien müssen in vielen Fällen interpretiert werden. Je nachdem, ob ein Wissenschaftler an die göttliche Schöpfung glaubt oder nicht, kann er zu zwei völlig gegensätzlichen, jedoch begründbaren Urteilen gelangen.

- Mit den Fossilien eng verbunden ist die Frage nach deren zeitlichen Einordnung. Wir wollen hier lediglich festhalten, daß nur geeichte Meßverfahren wissenschaftlich exakt sind. Eichbar sind jedoch Meßverfahren innerhalb unserer "historischen" Zeit. Alle Zeitangaben darüber hinaus sind mutmaßlicher Natur.

Gerade zu diesem Bereich der Fossilien bietet die unten angeführte Literatur reiches Material. Wir wollen noch festhalten:

- pflanzliche Fossilien können auch im Rahmen des scheinbaren Alters der Schöpfung vorkommen.

- tierische Fossilien hingegen können nach dem Wort Gottes erst nach dem Sündenfall entstanden sein!


g) die ungelösten Fragen

In all den Jahren intensiven Forschens über Ursprung und Entwicklung des Lebens ist es den Wissenschaftlern nicht gelungen, folgende Fragen im Rahmen der Evolutionstheorie zu beantworten:

- wie entstand genetische Information?

- wie konnte sich diese Information verändern?

- wie entstand "das Leben"?

- wo ist das Übergangsglied vom Tier zum Menschen?

- woher bekam der Mensch sein moralisches Bewußtsein?

- woher hat der Mensch sein Wissen um die Existenz eines Gottes?

Diese Fragen stellt sich der Evolutionist selbst immer wieder. Aber nur Gottes Wort kann sie beantworten.

4. Die Harmonisierungsversuche mit der Evolutionstheorie

Nach allem, was wir bisher über die Evolutionstheorie gesagt haben, müßte sich dieser Abschnitt über Harmonisierungsversuche eigentlich erübrigen. Doch leider versuchen auch Gläubige, den Bericht der Bibel mit den scheinbaren Erkenntnissen der Wissenschaft zu verbinden. Sprachen wir bisher über die Reinform der Evolutionstheorie, die atheistische Evolution, so wenden wir uns nun den theistischen Evolutionstheorien zu, in deren Systemen scheinbar auch Platz für Gott ist.

Es gibt in der Hauptsache zwei Harmonisierungsversuche. Die Vertreter des einen spalten die Heilige Schrift in einen zuverlässigen Teil der Heilsaussagen und einen unzuverlässigen Teil mit Aussagen im Bereich der Naturwissenschaften. Ihnen treten wir mit dem Anspruch und Zeugnis der Bibel entgegen, in jedem Wort Gottes unfehlbare und autoritative Offenbarung zu haben (s. Theologie-Notizen Bibliologie!).

Die zweite Gruppe bezeichnet Gott als den Wächter über die Evolution. Er wachte über den Evolutionsvorgängen, gebrauchte gleichsam die Evolution als Mittel in Seiner Schöpfung. Der Schöpfungsbericht wird dann umgedeutet. Doch die theistische Evolution widerspricht der göttlichen Offenbarung von der Schöpfung.

Gott haßt jegliche Form von Vermischung. Der Heilige Geist ermahnt uns durch Paulus, daß Licht keine Gemeinschaft mit Finsternis haben kann (2.Kor 6,14-15).

Deshalb lehnen wir jeden Versuch eines Kompromisses zwischen Bibel und Evolutionstheorie ab.

Zusammenfassung:
Alle Versuche der Anhänger einer theistischen Evolution, den biblischen Schöpfungsbericht durch exegetische Mittel anzupassen, müssen scheitern! Gott schuf nicht durch Evolution!

ANREGUNGEN:


- Viele Anhänger der Evolutionstheorie bezeichnen sich als Humanisten. Dabei ist doch die Evolutionstheorie mit ihrem Prinzip der Selektion zutiefst "inhuman".

- Die Evolutionstheorie hinterließ nicht nur in der Naturwissenschaft ihre Spuren. Auch in den "Geisteswissenschaften" ist sie grundlegend, vor allem in den Sozialwissenschaften und der Psychologie.

- Die Nichtbeweisbarkeit der Schöpfung kann kein Grund sein, die Evolutionstheorie anzunehmen. Offene Fragen bleiben offen, bis man die Antwort findet.

[Dieser Beitrag wurde am 03.11.2014 - 21:56 von Kristina aktualisiert]




Kristina
unregistriert

...   Erstellt am 05.11.2014 - 16:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


http://www.0095.info/de/index_thesende3_allethesen.html

95 Thesen


Nähere Erläuterungen im Link auf die Nummerierung klicken.

01
Die Veränderung von Lebewesen über die Artgrenze hinaus (Makroevolution) durch die Bildung neuartiger Organe oder Strukturen wurde noch nie beobachtet und ist absolut unbelegt.

02
Die Forschung bringt immer mehr unsystematisch verteilte Merkmale der Lebewesen ans Licht, sodass die Hypothese eines Stammbaums der Arten als widerlegt betrachtet werden muss.

03
Für den Aufbau von nicht reduzierbar komplexen Systemen, wie sie in den Lebewesen vorkommen, ist kein Mechanismus bekannt.

04
In rund 19 Millionen wissenschaftlichen Arbeiten wurden von 453'732 dokumentierten Mutationen lediglich 186 als vorteilhaft eingestuft, wobei bei keiner einzigen eine Zunahme von genetischer Information stattfand.

05
Die bekannten Evolutionsmechanismen Mutation, Selektion, Gentransfer, Kombination von Genabschnitten, Genduplikation und andere Faktoren genügen nicht zur Erklärung neuer Baupläne und Funktionen.

06
Die Arbeitsteilung und gegenseitige Abhängigkeit einer Vielzahl der Pflanzen- und Tierarten in einem Ökosystem (Biodiversität) widerspricht der Vorstellung einer schrittweisen Entstehung.

07
Symbiosen und fremddienliches Verhalten von verschiedenen Pflanzen und Tieren können mit den bekannten Mechanismen der Evolution nicht erklärt werden.

08
Mehr als 3'000 künstliche Mutationen mit der Fruchtfliege Drosophila melanogaster seit 1908 haben keinen neuen, vorteilhafteren Bauplan hervorgebracht; die Fruchtfliege blieb immer eine Fruchtfliege.

09
Zunehmend zeigt sich, dass große Teile der sogenannten Junk-DNA, die man bis vor Kurzem als "evolutionären Abfall" bezeichnet hat, sehr wohl bestimmte Funktionen erfüllen.

10
Neuere Untersuchungen legen nahe, dass sogenannte Pseudogene, die lange Zeit als funktionslos betrachtet wurden, dennoch gewisse Funktionen haben.

11
Die Hoffnung in homeotischen Genen (Steuergenen) die Schlüsselgene für makroevolutionäre Prozesse gefunden zu haben, blieb unerfüllt.

12
Rudimentäre (halbfertige oder funktionslose) Organe sind keine wertlosen Überreste einer Höherentwicklung: Die allermeisten dieser Organe haben einen konkreten Nutzen, andere belegen eine Degeneration.

13
Obschon das Biogenetische Grundgesetz von Ernst Haeckel (1834-1919) bereits zu seiner Lebzeit als Fälschung entlarvt wurde, findet man es heute noch in vielen Schulbüchern!

14
In vielen Schulbüchern werden zahlenmäßige Veränderungen in der Birkenspannerpopulation als Beispiel für Evolution beschrieben; dabei kann nicht einmal von Mikroevolution gesprochen werden.

15
Alle DDT-resistenten Insekten sind genetische Varianten, die es seit jeher gegeben hat und die seit jeher gegen dieses Insektengift resistent waren.

16
Die Tatsache, dass Bakterien gegen Antibiotika resistent werden können, ist kein Beispiel für Höherentwicklung, da die Mutationen, die dazu führen, in der Regel einen Verlust von Information im Genom zur Folge haben.

17
Die Stasis (Stillstand) im Fossilbericht indiziert, dass keine neuen Formen und Organe entstehen und dass die Grundtypen im Wesentlichen über die gesamte Erdgeschichte hinweg unverändert geblieben sind.

18
Damit ein Lebewesen zu einem Fossil werden kann, muss es schnell mit Sedimenten überdeckt und von Luft abgeschlossen werden, weil es sonst verwest oder verfault.

19
Die Übergänge (Missing Links) von Fischen zu Amphibien, von Amphibien zu Reptilien und von Reptilien zu Vögeln und Säugetieren sind auch nach 150-jähriger Fossilienforschung nicht gefunden worden.

20
Die sogenannte Kambrische Explosion (gleichzeitiges Auftreten der meisten Stämme im Kambrium) spricht gegen die Theorie, dass die Lebewesen gemeinsame Vorfahren haben.

21
Weil natürliche Erosion die Kontinente der Erde in 10 Millionen Jahren bis auf Meereshöhe abgetragen würde, dürfte es keine wesentlich älteren Gesteinsschichten geben, die Fossilien enthalten.

22
Es gibt kein einziges Flussdelta das mehr als einigen Tausend Jahre alt ist, was einer Milliarden Jahre andauernden Erdgeschichte komplett widerspricht.

23
Beim Ausbruch des Vulkans Mount St. Helens im Jahre 1980 sind geologische Formationen entstanden, die weitgehend mit solchen übereinstimmen, die angeblich in einem viele Millionen Jahre dauernden Prozess entstanden sein sollen.

24
Die Merkmale der Sedimentschichten, die sichtbar und für die Forschung zugänglich sind, zeugen von kurzen und intensiven Ablagerungsprozessen.

25
Die Schichtgrenzen von geologischen Formationen weisen in der Regel keine oder nur eine geringfügige Oberflächenerosion, Bioturbation und Bodenbildung auf, was gegen ein hohes Alter der Schichten spricht.

26
Polystrate Fossilien, also Baumstämme und fossile Tiere, die sich über mehrere geologische Schichten erstrecken, widersprechen einer langsamen Entstehung dieser Schichten.

27
Die Existenz sogenannter lebender Fossilien lässt Zweifel an den gängigen Interpretationen des Fossilberichts aufkommen.

28
Funde menschlicher Artefakte in Erdschichten, die älter als 2 Millionen Jahre sind, stellen die Zuverlässigkeit der konventionellen Zeittafel infrage.

29
Die lebensfähigen Mikroben, die man oft in alten Salz- und Kohlelagerstätten findet, können unmöglich bis zu 500 Millionen Jahre alt sein.

30
Neuere Erkenntnisse zur mikroevolutionären Artenbildung (Unterartbildung) zeigen, dass die Artenvielfalt der fossilen Meerestiere im Nusplinger Plattenkalk in wenigen Jahrzehnten entstehen konnte.

31
Neuere Beobachtungen und Berechnungen legen den Schluss nahe, dass die bekannten Granitdiapire bis zu 100'000-mal schneller entstanden sind, als bisher angenommen wurde.

32
"Vivum ex vivo" (Leben kommt nur von Leben) - diese von Louis Pasteur formulierte Aussage ist bis heute unwiderlegt.

33
Hunderte von sogenannten Miller-Experimenten (Ursuppensimulationen) konnten die zufällige Entstehung des Lebens weder erklären noch beweisen.

34
Laborexperimente zeigen, dass eine zufällige Entstehung der DNA unter Ursuppenbedingungen und ohne hilfreiche Matrix (wie sie eine lebende Zelle bietet) nicht möglich ist.

35
Da sich in einer hypothetischen Ursuppe mit Sicherheit auch Wasser befunden hätte, ist es unmöglich, dass sich darin längere Aminosäureketten oder gar komplette Eiweiße (Proteine) gebildet haben könnten.

36
Weil zum Aufbau einer lebenden Zelle nur linksdrehende Aminosäuren verwendet werden dürfen, ist eine zufällige Entstehung von Zellen undenkbar.

37
Die korrekte Faltung von Proteinen funktioniert informationsgesteuert und kann nicht zufällig zustande kommen.

38
Eine zufällige Entstehung der korrekten Adressierung der Proteine in den Zellen ist nicht vorstellbar.

39
Der Mechanismus, der die Produktion von Proteinen startet und stoppt, muss bei jeder Zelle von Anfang an richtig funktionieren.

40
Die zellinternen Kontrollmechanismen wirken jeder artübergreifenden Entwicklung entgegen, denn das Leben ist grundsätzlich auf die Bewahrung der bestehenden Proteine (Stasis) eingerichtet.

41
Da die Resultate verschiedener radiometrischer Messmethoden beim gleichen Gestein systematisch markant differieren, muss bei den Messmethoden und/oder deren Auswertung ein systematischer Fehler vorliegen.

42
Messungen mit einem modernen Accelerator Mass Spectrometer (AMS) an kohlenstoffhaltigen Materialien wie Grafit, Marmor, Anthrazit und Diamanten zeigen ein Alter von weniger als 90'000 Jahren, trotzdem wird ihnen ein viele Millionen Jahre hohes Alter zugeschrieben.

43
In Gesteinsschichten, die angeblich Milliarden Jahre alt sind, kann man Zirkone finden, die aufgrund ihres Heliumgehalts wahrscheinlich nur 4'000 bis 8'000 Jahre alt sind.

44
Neben Uran-238 zerfallen 52 weitere Elemente mit einer Halbwertszeit von einigen Mikrosekunden bis einigen Tausend Jahren ebenfalls zu Blei-206, die in den Berechnungen der konventionellen Radiometrie nicht berücksichtigt sind.

45
Wenn man die radioaktiven Materialien bis auf Plasmatemperaturen erwärmt, sinkt beispielsweise die Halbwertszeit von Uran-238 von 4,5 Milliarden Jahren auf nur 2,08 Minuten; das widerspricht der Meinung, dass die Halbwertszeiten der radioaktiven Elemente konstant sind.

46
Die Häufigkeit der Uran- und Polonium-Strahlungshöfe im Granit des Paläozoikum/Mesozoikum weist auf eine oder mehrere Phasen vorübergehenden beschleunigten radioaktiven Zerfalls hin.

47
Die aus dem Erdinneren austretende Heliummenge macht nur 4 % der Menge aus, die man aufgrund der ebenfalls austretenden Wärme erwartet, was einem Erdalter von 4,5 Milliarden Jahren widerspricht.

48
Die gemessene ständige Abnahme des Erdmagnetfeldes weist auf ein Erdalter von weniger als 10’000 Jahren hin.

49
Wenn die aktuellen Prozesse der Ein- und Ausfuhr von Salz in die Weltmeere seit 3,5 Milliarden Jahren andauern würden, müssten die Weltmeere den 56-fachen Salzgehalt haben.

50
Anhand der Nickelmenge, die jährlich durch die Flüsse in die Meere transportiert wird und des aktuellen Nickelgehalts der Ozeane lässt sich berechnen, dass die heutigen Prozesse seit maximal 300'000 Jahren ablaufen.

51
Die Aussage, dass es lange Zeiträume braucht, damit Öl, Kohle oder versteinertes Holz entstehen kann, wurde experimentell widerlegt.

52
Da kein Mechanismus bekannt ist, der aus der sogenannten Singularität herausführen könnte, ist das Konzept der Urknalltheorie völlig spekulativ.

53
Die Entstehung der Galaxien kann im Rahmen der Urknalltheorie nicht erklärt werden.

54
Trotz anhaltender Versicherungen vieler Kosmologen ist die Sternentstehung nach wie vor ungelöst.

55
Wie aus einer Gas- und Staubscheibe Planeten entstehen konnten, ist unklar und höchst umstritten.

56
Die unterschiedlichen Oberflächen von Planeten und Monden lassen Zweifel an der Theorie aufkommen, dass alle diese aus einer homogenen Gas- und Staubwolke entstanden sein sollen.

57
Ein 4,5 Milliarden Jahre altes Sonnensystem ist schwer denkbar, da einige Planeten "bereits" nach 10 Millionen Jahren in chaotische Bahnen geraten können.

58
Die gemessene Veränderung der Erde-Mond-Distanz ist so gross, dass der Mond bei einem postulierten Alter von 4,5 Milliarden Jahren um das 3,5-fache weiter von der Erde entfernt sein müsste.

59
Dass alle vier Gasplaneten gleichzeitig Ringe tragen, ist bemerkenswert, da diese Ringe maximal einige 10'000 Jahre alt sein können.

60
In unserem Sonnensystem gibt es viel weniger kurzperiodische Kometen, als man in einem Milliarden Jahre alten Planetensystem erwarten würde.

61
Es gibt weniger Supernova-Überreste in unserer Milchstraße als man nach vielen Milliarden Jahren erwarten würde.

62
Der systematische Unterschied der Metallizität zwischen weit entfernten und nahen Objekten, der nach dem Modell der Urknalltheorie zu erwarten wäre, fehlt.

63
Die unglaublich genaue Feinabstimmung der verschiedenen Naturkonstanten, die das irdische Leben erst möglich machen, kann nicht das Ergebnis eines blinden Zufalls sein.

64
Die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung ist viel gleichmäßiger, als man anhand der Urknalltheorie erwartet.

65
Die heutige Wissenschaft forscht unter dem Paradigma der Evolution (Makroevolutions-, Ursuppen- und Urknalltheorie), deren Grundlagen nicht bewiesen werden können.

66
Es gelingt nicht, die Welt mit rein natürlichen Größen zu erklären, da nicht definiert werden kann, wo das Natürliche aufhört und das Übernatürliche beginnt.

67
Die Evolutionstheorie ist philosophischen Ursprungs (Aufklärung, Rationalismus, Naturalismus) und ihrem Wesen nach ein religiöses Dogma mit einem wissenschaftlichen Anstrich.

68
Viele Aussagen der evolutionären Psychologie erweisen sich als Zirkelschlüsse oder sind so schwammig und undifferenziert formuliert, dass man sie lediglich als plausibel klingende Geschichten betrachten kann, die sich weder bestätigen noch widerlegen lassen.

69
Die Begründung der Makroevolution mit der Kombination der Faktoren zufällige Mutationen und notwendige Selektion ist aufgrund des Zufallsbegriffs im Ergebnis stets substanzlos, d.h. ohne Aussage.

70
Die kausale Evolutionsforschung kann mit Erfahrungssätzen (Beschreibung berechenbarer und vorhersehbarer Abläufe) unmöglich eine nach eigener Theorie zufällige, also unberechenbare und unvorhersehbare Entwicklung beweisen.

71
Ähnlichkeiten (homologe Organe) sind kein Beweis für Abstammung; sie zeigen lediglich, dass bei unterschiedlichen Lebewesen dieselben Grundprinzipien zur Anwendung kommen.

72
Die Beobachtung, dass es in der freien Natur keine unfertigen Ökosysteme gibt und die allermeisten Lebewesen einen Beitrag zum Gemeinwohl des gesamten Ökosystems leisten, widerspricht einer zufälligen Entwicklung.

73
Dem Glaubenssatz der zufälligen Entstehung der unzähligen kosmischen und biologischen Strukturen widersprechen die Zielgerichtetheit (Teleologie) und Planmäßigkeit, die in der ganzen Natur erkennbar sind.

74
Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann aus der Evolutionslehre nicht beantwortet werden.

75
Die in der Natur vorkommende unzweckmäßige Schönheit kann mit dem naturalistischen Ansatz nicht erklärt werden.

76
Der in allen Lebensformen vorgefundene Code lässt nur den Schluss auf einen intelligenten Urheber/Sender dieser Information zu.

77
Das Konzept, womit die DNA-Moleküle codiert sind, übertrifft alle modernen menschlichen Informationstechnologien bei Weitem und kann sich nicht zufällig aus lebloser Materie entwickelt haben.

78
Das Wissen darüber, wie z.B. DNA-Moleküle programmiert werden können, reicht nicht aus, um Leben entstehen zu lassen; dazu ist zusätzlich die Fähigkeit erforderlich, alle benötigten Biomaschinen bauen zu können.

79
Weil sinnvolle Information wesensmäßig eine nicht-materielle Größe ist, kann sie nicht von einer materiellen Größe her stammen.

80
Der Mensch ist in der Lage, sinnvolle Informationen zu kreieren, da diese Informationen nicht-materieller Natur sind, können sie nicht von unserem materiellen Teil (Körper) stammen.

81
Die Behauptung, dass das Universum allein aus einer Singularität hervorgegangen sei (wissenschaftlicher Materialismus), steht im Widerspruch zu der nicht-materiellen Größe der Information.

82
Da alle Theorien der chemischen und biologischen Evolution fordern, dass die Information allein von Materie und Energie stammen muss, können wir schließen, dass all diese Konzepte falsch sind.

83
Aus der naturgesetzlichen Information im Universum und der prophetischen Information der Bibel lassen sich Beweise für die Existenz Gottes ableiten.

84
Die Flutberichte aller alten Kulturen auf allen fünf Kontinenten zeugen davon, dass in der Vergangenheit tatsächlich eine oder mehrere gigantische Katastrophen stattgefunden haben.

85
Die Hinterlassenschaften (vor allem Steinwerkzeuge) unserer Vorfahren erlauben höchstens einige Tausend Jahre menschlicher Vorgeschichte.

86
Von dem hypothetischen gemeinsamen Vorfahren von Affe und Mensch fehlt nach wie vor jede Spur.

87
Um aus einem gemeinsamen Vorfahren einen Menschen und einen Schimpansen hervorzubringen, wären mindestens 75 Millionen "richtige" Mutationen nötig gewesen, was höchst unwahrscheinlich ist.

88
Der aufrechte Gang des Menschen bedingt eine gleichzeitige koordinierte Veränderung von mehreren Merkmalen im Skelett und den Muskeln, was einer zufälligen, ungerichteten Entwicklung widerspricht.

89
Das menschliche Auge ist ein irreduzibel komplexes System, das bereits Darwin als möglichen Beleg gegen seine Theorie anführte.

90
Aufgrund neuer Forschungsergebnisse steht fest, dass die Anordnung der lichtempfindlichen Zellen im menschlichen Auge entgegen früheren Behauptungen optimal konzipiert ist.

91
Untersuchungen an alten Sprachen haben ergeben, dass diese am Anfang komplexer waren und mit der Zeit einfacher wurden, was einer evolutionären Höherentwicklung des Menschen widerspricht.

92
Untersuchungen von sogenannten Nahtoderlebnissen legen nahe, dass das Bewusstsein des Menschen unabhängig vom Körper existiert.

93
Die menschliche Fähigkeit zur technischen und künstlerischen Kreativität deutet darauf hin, dass sich der menschliche Geist nicht aus der Materie entwickelt haben kann.

94
Das Gewissen und die Ethik werden sich kaum in einem seit Millionen von Jahren dauernden gnadenlosen Überlebenskampf entwickelt haben.

95
Die Existenz des Phänomens Liebe lässt sich nicht mit den Vorstellungen der Evolutionslehre vereinbaren.




Kristina
unregistriert

...   Erstellt am 09.11.2014 - 17:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


http://pius.info/streitende-kirche/954- … wins-luege

Größte Fabrik der Welt widerlegt Darwins Lüge

Die Darwin-Lüge geistert seit hundert Jahren in den Köpfen der Menschen. Sie lautet: Das unfassbar vielfältige Leben auf Erden ist Zufall.

Diese These dient dem modernen Menschen vor allem dazu, Gott auszublenden. Doch das gelingt nur demjenigen, der bei der Betrachtung der Natur auch seinen eigenen Verstand ausblendet. Denn die Wunder des Lebens sind dermaßen staunenswert, dass ein einziges Beispiel genügen würde, Gottes Existenz zu beweisen.

Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie hier die Beschreibung des größten automatisierten Produktionsablaufes der Welt.

In dieser von Gott angelegten Fabrik arbeiten drei Millionen Angestellte, die Produktionsstraße hat 29 verschiedene Arbeitsschritte. Jeder Produktionsschritt wird von einem dafür speziell befähigten Mitarbeiter ausgeführt. Die Fabrik mit bis zu 1000 Hallen ernährt alle drei Millionen Mitarbeiter vollständig.

Die Blattschneideameisen.



Es war Thomas Belt, der im Jahr 1874 als erster erkannte, dass die Ameisen die Blätter, die sie von den Pflanzen schneiden, gar nicht selber fressen. Sie zerkauen sie und verwenden sie als Düngemittel, um darauf einen speziellen Pilz wachsen zu lassen, von dem sie sich ernähren.

Die Ameisen legen regelrechte Pilzfarmen an, die sie ständig ausbauen und pflegen. Der Pilzanbau erfolgt über eine fein abgestimmte Fließbandkolonne, in der jeder der 29 verschiedenen Schritte von einer speziellen Spezies der Tiere ausgeführt wird.

Ein von einer Erntearbeiterin am Bau abgelegtes Blatt wird von einer kleineren Zerschneiderin aufgenommen und in Stücke von etwa einem Millimeter Durchmesser zerschnitten.

Diese werden von noch kleineren Zerkauerinnen übernommen, zerkaut, zu kleinen Kügelchen geformt und einem Haufen ähnlichen Materials hinzugefügt. Dieser Materialhaufen, das Substrat, bildet eine Art Garten und ist von Tunnelröhren durchzogen, so dass er in seiner Struktur einem Badeschwamm ähnelt. Der darauf wachsende Pilz breitet sich wie Brotschimmel auf der Pflanzenmasse aus.

Die Pilzgärten werden von den Gärtnerinnen kontrolliert: Sie betasten die Oberfläche des Pilzgeflechts und säubern es von Sporen und Pilzfäden fremder Schimmelpilzarten. Sie zupfen immer wieder ein Stück des Pilzrasens aus und bringen es ihren Artgenossinnen als Nahrung oder sie setzen Pilzfäden auf frisches Pflanzenmaterial und legen so neue Kulturen an. Außerdem beißen sie regelmäßig die Enden der Pilzfäden ab und verhindern so die Bildung von Fruchtkörpern.

Zum Team der Außenarbeiterinnen gehören Kundschafter, die in der Umgebung nach geeigneten Sträuchern und Bäumen suchen. Sie legen eine Duftspur, auf der die Blattschneider in endlosem Zug von der unterirdischen Nestanlage zu ihren Einsatzort wandern. Dort schneiden sie mit ihren messerscharfen Zangen Blattstücke aus dem Laub heraus.

Transporteure schleppen die Blattstücke wie aufgespannte Segel zurück zum Nest, doch auf dem Weg lauern Gefahren wie z. B. Buckelfliegen (Phoridae spp.). Diese greifen die Ameisen mit ihren Blättern aus der Luft an, denn dann sind diese wehrlos. Daher reiten meist kleinwüchsige Leibwächter auf den Blattschnipseln mit und verteidigen die Transporteure gegen Angriffe aus der Luft.

Die größte Fabrik der Welt

Eine Blattschneiderameisen-Königin kann bis zu 150 Millionen Arbeiterinnen zur Welt bringen, von denen jeweils zwei bis drei Millionen gleichzeitig am Leben sind. Ein Nest ist weit verzweigt und enthält nicht nur Kammern für die Pilzgärten, sondern auch Abfallkammern, in denen tote Ameisen, ausgelaugte Blätter und abgestorbenes Pilzgeflecht entsorgt werden.

Ein in Brasilien von der Art Atta angelegtes, später mit Gips ausgegossenes und letztendlich ausgegrabenes Nest enthielt über eintausend verschieden große Kammern, von denen 390 mit Pilzgärten und Ameisen gefüllt waren. Der Bau erstreckte sich auf einer Fläche von 50 Quadratmetern und war acht Meter tief.

Eine Kolonie kann pro Tag soviel Vegetation schneiden wie eine ausgewachsene Kuh frisst. Jährlich erntet eine durchschnittliche Kolonie Blattschneiderameisen 35 Tonnen Laub.

Es hat sich gezeigt, dass Rinderherden jene Teile der Weiden, die von den grasschneidenden Ameisen besiedelt sind, meiden. Diese Ameisen sind mit gut entwickelten Dornen auf ihrem Rücken ausgestattet. Es wird angenommen, dass dieser Schutzmechanismus genügt, um die Rinder von den Weideplätzen in der Umgebung der Ameisenkolonien fernzuhalten.

Da die Ameisen bei dem Ausbau ihres Nestes große Mengen an Erdreich bewegen, belüften sie nicht nur den Boden, sondern bringen auch Nährstoffe in Umlauf, die für andere Organismen wichtig sind. Dschungelboden kann durch die Arbeit der Blattschneiderameisen zehnmal fruchtbarer werden.

Was war zuerst, die Ameise oder der Pilz?

Die Symbiose zwischen den Ameisen und dem Pilz ist dabei so eng, dass beide nicht mehr ohne einander existieren könnten. Denn der Pilz selbst kann von einem Schlauchpilz befallen werden, der ihn zerstört. Forschungen lassen vermuten, dass die Ameisen an ihrem Körper Bakterien tragen, die nicht nur das Wachstum des Schlauchpilzes hemmen, sondern gleichzeitig auch ihren Futterpilz düngen.

Ein Wort zum Darwin-Unsinn

Es ist schon völlig surreal zu behaupten, eine einzige Ameise, die ein Wunderwerk der Mini-Mechanik darstellt, habe sich einfach so, mal zwischendurch im Laufe von einigen Millionen Jahren von selbst entwickelt.

Aber wie glaubwürdig ist es zu behaupten, dass ein perfekt aufeinander abgestimmter Organismus von verschiedenartig ausgeprägten Lebewesen der gleichen Spezies entsteht, der nur durch einen optimierten Produktionsablauf überleben kann, welcher permanent von Millionen von Einzelindividuen ausgeführt wird? Und das unter Ausnutzung der zersetzenden Kraft eines Lebewesens völlig anderer Art, eines Pilzes?

Da kann man auch gleich an den Weihnachtsmann glauben.

Die theologische Formulierung des Gottesbeweises

Theologisch formuliert sind Blattschneiderameisen ein Teil des sogenannten teleologischen Gottesbeweises. Thomas von Aquin zählt ihn als einen von fünf Gottesbeweisen in seiner Summa theologica (I 2 a3) auf. Er basiert auf der Tatsache, dass sich in der Ordnung der Welt Tätigkeiten finden, die eindeutig auf ein Ziel hingeordnet sind.

Im Beispiel der Blattschneiderameisen sind es 3 Millionen Einzelwesen, die in einer 29stufigen Produktionskette zusammenarbeiten, um Nährstoffe für ihr Überleben zu erzeugen.

Um ein komplexes Ziel zu erreichen, muss man jedoch zuerst das Ziel erkennen und die Mittel, die notwendig sind, um z.B. ein Produkt zu erzeugen. Im Fall der Fabrikhallen von Audi und BMW ist es ein Stab von Ingenieuren, die das Produkt designen und anschließend die Fertigungsstraße dazu.

Wie aber, so fragt Thomas in diesem Gottesbeweis, kann es eine zielgerichtete Tätigkeit geben, OHNE dass die Lebewesen die notwendige Erkenntnis besitzen?

Im Fall Blattschneiderameise liegt das auf der Hand: Wer ist der Ingenieur, der die Produktionskette – unter Zuhilfenahme eines außenstehenden Effektes der Zersetzung durch einen Pilz – entworfen hat, an die sich alle 3 Millionen Lebewesen nahtlos beteiligen? Welcher Werkzeugbauer hat für jeden der 29 Schritte die entsprechenden Werkzeuge entwickelt und die einzelnen Ameisen mit dem entsprechenden Werkzeug ausgestattet? Wer hat den einzelnen Arbeiterinnen den Arbeitsablauf erklärt, nach dem sie sich alle halten? Das Gehirn einer Ameise wiegt ein Zehntel Milligramm.

Es ist völlig eindeutig, das keine einzige der 3 Millionen Mitarbeiter den gesamten Ablauf geplant, entworfen, entwickelt oder verwirklicht hätte. Dennoch läuft er fehlerlos ab und führt zum gewünschten Ziel, zur Ernährung und Fortpflanzung der gesamten Kolonie.

Das nennt der Philosoph eine Hinordnung auf ein Ziel ohne vollständige Erkenntnis des Zieles von Seiten der Tätigen.

Der Schluss daraus ist einfach: Diese Lebewesen haben sich das Ziel nicht selbst gegeben, sondern eine höhere Intelligenz hat ihnen mit ihrer Tätigkeit auch die Zielsetzung gegeben.

Diese höhere Intelligenz nennen wir Gott.

Der Name "Teleologischer Gottesbeweis" kommt von dem griechischen Wort für "Ziel", "télos".

Natürlich ist die gesamte belebte Natur übervoll von Zielsetzungen, die eine dahinter liegende, höhere Intelligenz bezeugen: Das Samenkorn des Mammutbaumes z.B. ist eines der kleinsten unter den Samen und enthält den gesamten Lebensablauf und Plan für das größte und schwerste lebende Wesen dieses Planeten. Der Mammutbaum wird bis zu 2400 Tonnen schwer und ca. 2000 Jahre alt. (Zum Vergleich: Ein A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, wiegt 420 Tonnen, also ein Fünftel; das größte Tier der Erde, der Blauwal, wiegt 140 Tonnen)

Die gesamte Information für diesen längsten und massivsten Lebensablauf der Erde war zuvor in einem Samenkorn gespeichert. Dieser Bauplan wird zudem regelmäßig in neuen Samenkörnern gespeichert und garantiert damit die Reproduktion der Art. Also auch hier, eine Zielsetzung ohne eine Erkenntnis.

"HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter" (Ps. 103,14)

Der ganze Psalm 103 [nach jüd./prot. Zählung 104] ist ein einziges Schöpfungslob und in diesem Zusammenhang als Lektüre empfohlen)





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