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Ponsetia 



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Registriert seit: 28.05.2009
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...   Erstellt am 01.10.2013 - 13:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem: wenn ich bei der Beratung einen Betrag in Höhe von 15 E brutto abrechnen will, kommt durch die vorgenommene Aufrundung bzw. Abrundung des Programms ein Bruttobetrag in Höhe von 14,99 € oder 15,01 € aber nie 15 €.
Ich hab also 12,60 € + USt = 14,99 € oder
12,61 € + Ust = 15,01 €.
Dritte Nachkommastelle kann ich erst gar nicht eingeben, bzw. sie ändert auch nichts. Hat jemand vielleicht einen Tipp, wie man das angleichen könnte?

Danke im Voraus.




Meinecke 



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Registriert seit: 28.01.2005
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...   Erstellt am 01.10.2013 - 16:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hübsch, da hat der Gesetzgeber ein Problem geschaffen, mit dem er nicht gerechnet hat.

Das ganze ist kein a-jur Problem, sondern ein mathematisches.

15 : 1,19 = 12,605

Aber Eurobeträge werden eben nur mit 2 Stellen hinter dem Komma gerechnet.

Pragmatisch würde ich Rechnungen über brutto 14,99 schreiben und mir einen Stapel 1ct Stücke in die Schublade legen - viele Mandanten werden vermutlich auf den 1 ct verzichten, aber über den einen Cent zuviel bei 15,01 anfangen zu debattieren.

Selbst wenn alle Mandanten den 1 ct haben wollten dürfte der Honorarausfall der Kanzlei unter 10,- Euro im Jahr liegen.





Signatur
Sonja Meinecke Rechtsanwältin www.tax-berlin.de

Ponsetia 



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Registriert seit: 28.05.2009
Beiträge: 5
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...   Erstellt am 01.10.2013 - 17:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mit dem 0,1 € könnte ich ja leben. Problematisch ist es nur, wenn die Mandanten den Betrag überweisen. Dann kommt es zu Unstimmigkeiten. Kann man das das einfach mit einer Kontobuchung über 0,1 € glattbügeln? Andernfalls kann ich die Akte nicht ablegen...




ChristianWolff ...



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Status: Offline
Registriert seit: 29.01.2006
Beiträge: 589
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...   Erstellt am 02.10.2013 - 19:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ponsetia schrieb

    ... Andernfalls kann ich die Akte nicht ablegen...

Wieso nicht?
/CW





Signatur
RA Christian Wolff, LL.M. (NYU) ∙ Attorney at Law (New York) ∙ Schock Rechtsanwälte ∙ Feldmannstr. 121 ∙ 66119 Saarbrücken


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ChristianWolff ...



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Status: Offline
Registriert seit: 29.01.2006
Beiträge: 589
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...   Erstellt am 06.11.2013 - 23:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Kollegen,
die Lösung liegt in § 33 UStDV:
http://www.gesetze-im-internet.de/ustdv_1980/__33.html

Bei Kleinbetragsrechnungen bis 150€ muss der USt-Betrag nicht gesondert ausgewiesen werden, die Angabe des Satzes genügt.
Sie können also wie folgt vorgehen:

einmalig:
Legen Sie in der FiBu unter Einstellungen\Umsatzsteuersätze eine neue Umsatzsteuerkategorie an ("Passepartout" klicken und dann "neu"). Dabei geben Sie die folgenden Werte an:

Bezeichnung: Die vorstehenden Gebühren enthalten 19 % USt
Ustsatz: 0

Sie müssen das Speichern mit Ihrem Admin-Passwort bestätigen.

bei jeder Beratungsgebühren-Rechnung
- geben Sie die VV2500 mit 15 € ein.
- wählen Sie die vorstehende neue USt-Kategorie aus
- buchen und erstellen Sie die Rechnung wie gewohnt
- wenn die Zahlung eingeht, verbuchen Sie diese in der Fibu ganz normal mit 19%

Schöne Grüße
CW

[Dieser Beitrag wurde am 07.11.2013 - 17:26 von ChristianWolff aktualisiert]





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RA Christian Wolff, LL.M. (NYU) ∙ Attorney at Law (New York) ∙ Schock Rechtsanwälte ∙ Feldmannstr. 121 ∙ 66119 Saarbrücken


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