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SaschaK ...
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...   Erstellt am 05.07.2008 - 16:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo,

Ich bin am 24.06.2008 von der ARGE Rhein-Erft aufgefordert worden mir eine neue Wohnung zu suchen, da meine jetzige (durch Mieterhöhung) zu teuer geworden ist.
Soweit so gut, da ich sowieso aus dieser Wohnung demnächst ausziehen muss zwecks Fristloser Kündigung.

Meine jetzige Wohnung:

Wohnfläche: 48m²
Kaltmiete: 310 EUR nach Mieterhöhung
Nebenkosten: 110 EUR incl Heizkosten
Warmmiete: 420 EUR

ich habe mich auf ca 20-30 Mietsangeboten bei Vermietern/Maklern Telefonisch gemeldet, leider bekam ich zu 95% immer gleich am telefon schon eine Absage da ich ALG2 Beziehe.

1 Wohnung habe ich jedoch gefunden bis jetzt, die folgende Daten beinhaltet:

Wohnfläche: 45m²
Kaltmiete: 276 EUR
Nebenkosten: 110,10 EUR
Die Nebenkosten setzen sich wie folgt zusammen
Heizkosten: 46 EUR
Wasserverbrauch: 14 EUR
Gemeinschafts-Antenne: 10,20 EUR
Grundsteuer: 5 EUR
Kanalgebühren: 12 EUR
Müllabfuhr: 10 EUR
Gartenpflege: 6 EUR
Allgem. Beleuchtung: 2,90 EUR
Hauswart 4 EUR

Ich bin mit der Bescheinigung des Vermieters zur Vorlage bei der Bewilligungsbehörde gewesen, und legte diese Bescheinigung meinem SB vor.

Dieser sagte mir nach kurzer ausrechung mit dem Taschenrechner das diese Wohnung nich al angemessen gelte, da sie 20,60 EUR (ohne Heizkosten) zu teuer sei.
Er sagte mir:

Angemessen ist 45m² x 7,10 + Heizkosten

Daraufhin sagte ich zu ihm was denn wäre wenn ich die 20 EUR selber bezahle, darauf er:
Dann liegt die Wohnung aber immer noch nicht innerhalb der Angemessenheit und Wies mich gleichzeitig auch darauf hin, das dann auch keine Kaution und Makler Kosten übernommen werden würden.

ich nahm es erst einmal hin ung sagte das ich nochmals versuchen würde mit dem vermieter zu sprechen.

Ich rief den Vermieter (bzw Makler) an und sagte ihm das. er sagte mir das er sich mit dem Vermieter in verbindung setzt und klähren würde ob man den Grundmietspreis um die 20,60 EUR reduzieren könnte.

Jetzt stellt sich mir die frage...
Ist die Wohnung dann wirklich angemessen wenn der Vermieter sich darauf einlässt? und werden mir dann auch die Kaution, Maklergebühren und die Kosten eines Sprinters (zwecks Umzug) von der ARGE bezahlt?

Ich bedanke mich schon mal im vorraus für die Hilfe

Gruss Sascha




Ottokar ...
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...   Erstellt am 05.07.2008 - 17:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wenn der Vermieter sich darauf einlässt, dann dürfte die ARGE nichts mehr dagegen haben.

Allerdings berechnen sich die angemessenen Unterkunftskosten nicht so, wie die SB dir erklärt hat.
Das ist aber kein Wunder da in Deutschland diese fast von allen ARGEn rechtswidrig berechnet werden, obwohl das BSG schon am 07.11.2006 hierzu mehrere Grundsatzurteile gesprochen hat.

Wie die angemessenen Unterkunftskosten zu ermitteln sind, dazu lies bitte mal den "Ratgeber Angemessenheit der Kosten der Unterkunft" hier im Forum im Bereich "Ratgeber".




SaschaK ...
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...   Erstellt am 05.07.2008 - 17:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


also im Aufforderungsschreiben das ich mir eine neue Wohnung suchen soll steht:

Als angemessen für einen Ein-Personen-Haushalt gelten:

Grundmiete (Kaltmiete ohne Nebenkosten): 5,10€ /m²
Betriebskosten (ohne Heizkosten): 2,00€ /m²
Heizkosten: 1,20€ /m²

In dem Ratgeber blicke ich nicht durch, da es dort alles auf einen 3 Personen-Haushalt angegeben ist.

ich habe nochmal nachgerechnet:

Die neue Wohnung soll ja 276€ Kalt kosten (6,13€ /m²) dementsprechend ja zu teuer.

Wenn der Vermieter sich auf die senkung einlassen sollte währen das 256€ (5,68€ /m²) also immer noch 0,58€ zu teuer.

Wenn ich aber davon ausgehe was der SB mir auf meine Bescheinigung geschrieben hat würde ich wenn die 20€ senkung vom Vermieter bewilligt werden auf den Betrag kommen:

319,50€ inkl Nebenkosten aber ohne Heizkosten.
entspricht dann genau 7,10€ /m² wie es mir der SB genannt hat.

Aber dennoch bleibt dann der Grundmietspreis von 5,68€ /m² gleich und dementsprechen auch 0,58€ zu teuer, auch wenn man die Betriebskosten nicht mit einrechnet.

Mein Problem ist ganz einfach folgendes...

Ich habe ehrlichgesagt keine lust das selbst wenn der Vermieter die Senkung bewilligt die ARGE dann diese 0,58€ /m² zu viel beanstandet und sagt das die immernoch nicht der angemessene Satz sei obwohl er es mir so aufgeschrieben hat.

Gruss Sascha




Ottokar ...
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...   Erstellt am 05.07.2008 - 17:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


SaschaK schrieb

    also im Aufforderungsschreiben das ich mir eine neue Wohnung suchen soll steht:

    Als angemessen für einen Ein-Personen-Haushalt gelten:

    Grundmiete (Kaltmiete ohne Nebenkosten): 5,10€ /m²
    Betriebskosten (ohne Heizkosten): 2,00€ /m²
    Heizkosten: 1,20€ /m²


Und welche Wohnungsgröße?




SaschaK ...
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...   Erstellt am 05.07.2008 - 17:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Im schreiben steht:

Unter Berücksichtigung einer Wohnfläche von maximal 45m²

Die neue Wohnung ist 45m² bzw 46m²




Ottokar ...
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...   Erstellt am 05.07.2008 - 17:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Da von der Produkttheorie auszugehen ist, sind hier also (45m² x 5,10€ =) 229,50€ Kaltmiete angemessen, egal ab die Wohnung 45m², 40m² oder 46m² hat.
So hat es das BSG entschieden.

Heiz- und Nebenkosten sind dagegen i.d.R. immer in tatsächlicher Höhe zu übernehmen.




SaschaK ...
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...   Erstellt am 05.07.2008 - 17:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


also wäre die Wohnung knapp 1€ /m² zu teuer.

Dann frage ich mich warum der SB mir auf das Formular geschrieben hat das mit den 7,10€ /m².

Wenn ich jetzt tatsächlich von den 7,10€ /m² ausgehen würde würde ich mit den kosten der miete wenn der Vermieter sie um 20€ senken würde exact auf die 7,10€ /m² kommen zuzüglich Heizkosten.

Das ist echt sehr verwirrend.
Demnach könnte ich glück haben und sie genehmigen mir die Wohnung nach der senkung von 20€ oder sie wachen auf und sagen das es doch zu teuer sei.

PS: Da ich ja ebenfalls in dem Schreiben aufgefordert werde 1 Monat nach erhalt der Aufforderung Nachweise der Wohnungssuche zu erbringen stellt sich mir die Frage..

Was passiert wenn ich keine Nachweise habe, da ich ja anhand der Kaltmietspreise in den Zeitungen direkt sehen kann ob die Angebote der Richtlinien der ARGE entsprechen oder nicht und (wie es ja zu 99% der fälle ist) die Wohnungen einfach alle zu teuer sind.

Ich habe mal irgentwo gelesen, das mir die ARGE bei nicht erbrachten nachweisen zur suche einer neuenen Wohnung keine Strafe aufbrummen dafr, ist das richtig?
Des Weiteren steht auch in dem Schreiben das mich der SB dadrum bittet Ihm nachweise zu erbringen, aber jedoch keine § genannt wurden.


Gruss Sascha

[Dieser Beitrag wurde am 05.07.2008 - 18:39 von SaschaK aktualisiert]




Ottokar ...
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...   Erstellt am 06.07.2008 - 11:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


ich wüsste nicht, welche Art Strafe das sein sollte.

Wenn du aber nachweisen willst, das es dir im Bedarfszeitraum tatsächlich nicht möglich war, deine Unterkunftskosten zu senken, um die tatsächlichen Kosten weiterhin zu erhalten, bist du in der Beweispflicht.




SaschaK ...
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...   Erstellt am 08.07.2008 - 10:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo,

Ich hatte ja in diesem Thread schon gesagt, das wenn die meine eventuell zukünftige Vermieterin den Grundmietpreis etwas runterstuft die ARGE mir die Wohnung zustimmen würde.

Ich habe diesbezüglich heute von meiner Vermieterin die Zustimmung erhalten das sie dies machen will (Das bekomme ich heute nachmittag um 15 Uhr auch schriftlich).

Nun wäre es äusserst nett von euch wenn mir jemand Helfen könnte bei der Formulierung eines Antrages auf Übernahme der Umzugskosten/Kaution und Provision die selbstverständlich anfallen werden.
Ich bin nicht sehr Schreibegewand was es mit formlosen Anträgen auf sich hat.

Achja, wie findet eigentlich die Auszahlung der Kaution und der Maklerkosten (fals bewilligt) statt?
Der Vermieter bzw der Makler sagte mir, das beides Gezahlt werden müsse wenn es zum Vertragsabschluss kommt.

vielen Dank schoneinmal im Vorraus

Gruss Sascha

[Dieser Beitrag wurde am 08.07.2008 - 16:18 von SaschaK aktualisiert]




Ottokar ...
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...   Erstellt am 08.07.2008 - 18:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Datum

Absender
BG-Nr. xxx


Empfänger

Antrag auf Umzugs- und Wohnungsbeschaffungskosten nach § 22 Abs. 3 SGB II


Werte Damen und Herren,

für die von ihnen am xx.xx.xxxx bewilligte Wohnung beantrage ich hiermit gemäß beiliegenden Kostenvoranschlägen die Übernahme folgender Umzugs- und Wohnungsbeschaffungskosten als Beihilfe:

- Maklergebühr: xxx€
- LKW-Miete: xxx€
- Entlohnung für Helfer (3 Helfer a' 6 Std. bei 10€/Std.): xxx€

Des Weiteren beantrage ich für die Mietkaution in Höhe von xxxx€ ein Darlehen in dieser Höhe.

Maklergebühr und Mietkaution können gemäß Mietvertrag bzw. Maklerrechnung direkt überwiesen werden.


MfG
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