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Felanchen ...
Schreiberling
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...   Erstellt am 21.02.2006 - 15:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe mein Praktikum im Einzelhandel absolviert, genauer gesagt in der Saarner Buchhandlung Hilberath und Lange. Die Buchhandlung liegt mitten im Herzen vom Mülheimer Stadtteil Saarn und ist nicht nur dort recht bekannt. Sie wird betrieben von Frau Hilberath und Frau Lange. Ansonsten umfasst der Betrieb noch 5 weiter Angestellte und eine Auszubildende. Ich musste dort jeden Tag von 9 bis 13.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 18.00 arbeiten.
Die Buchhandlungen verkauft, abgesehen von den Büchern, noch Hörbücher und Nonbook Produkte, also Produkte wie zum Beispiel Lesezeichen oder Postkarten.
In der Buchhandlung finden Kunden 600.000 deutschsprachige Buch- Titel und 5.400 Hörbücher.















Während dieses Praktikums habe ich allein das Berufsbild der Buchhändlerin kennen gelernt. Dieses erstreckt sich aber über viele Tätigkeiten und ist nicht nur auf den Verkauf von Büchern beschränkt.

Um Buchhändlerin zu werden, muss man mindestens die Mittlere Reife erreicht haben, die allgemeine Hochschulreife ist natürlich noch besser.
Denn das Abitur verkürzt die sonst 3 Jahre lange Ausbildungszeit auf 2 Jahre.

Für diese Ausbildung sollte man jedoch auch einige weitere Voraussetzungen mitbringen. Von Vorteil ist natürlich eine gewisse Liebe zu Büchern sowie auch ein kaufmännisches Interesse. Man sollte ein breites Allgemeinwissen besitzen und sollte sehr kundenorientiert und freundlich im Umgang mit Menschen sein. Denn der Kunde ist ja bekanntlich König. Was bedeutet, dass man eine gewisse innere Ruhe haben muss , auch wenn es mal stressig wird, sowie eine gewisse Flexibilität, um sich schnell von einem Kunden auf den nächsten einstellen zu können.

Wenn man sich dann mal weiter fortbilden möchte, kann man sogenannte Buchhändlerschulen besuchen und dort an Seminaren teilnehmen. Es ist zusätzlich möglich, Buchwissenschaften und Germanistik studieren, was aber nicht die Regel ist.

In welchem Alter man anfängt , als Buchhändler Geld zu verdienen, kommt natürlich darauf an, wann man mit der Schule aufhört und die Ausbildung anfängt. Das kann im Alter von 16-20 sein.
Als Auszubildende verdient man in der Regel im ersten Jahr 604 Euro (Angaben jeweils pro Monat), im zweiten Jahr 670 Euro und im dritten Jahr 768 Euro.
Ein Beispiel: Als fest Angestellter verdient man im ersten Jahr 1560 Euro, im zweiten Jahr 1600 Euro und ab dem dritten Jahr 1700 Euro.
Bei großen Buchhandlungen ist es sogar noch etwas anders, dort kommt es nämlich zusätzlich auf die Tätigkeit an, die ausgeübt wird. Dort verdient man zum Beispiel, wenn man im Rechnungswesen, ist mehr als im Buchhandel selber.

Auch lernte ich während meines Praktikums artverwandte Berufe kennen, die man nach dem Abitur anstreben könnte. Wie zum Beispiel den Beruf des Verlagsvertreters, der sogenannte einzige Vertreter, über den man sich freuen kann. Denn er stellt die Bücher fürs kommende halbe Jahr vor und erklärt der Buchhandlung persönlich, welches Buch gut zu verkaufen ist und welches man sich sparen kann. Außerdem stellt er die neuen „Hoffnungsträger“ (in diesem Falle Autoren) vor , was sehr wichtig für die Auslage ist.
Außer diesem Beruf gibt es noch viele weiter Berufe im Verlagswesen. Wie zum Beispiel im Lektorrat, dafür sollte man aber Germanistik studiert haben.

Während meiner Praktikumszeit habe ich viel über das Berufsbild gelernt. Mit eine der wichtigsten Tätigkeiten ist morgens das Abholfach einzusortieren. Dort kommen die von den Kunden am vorherigen Tag bestellten Bücher hinein. Im Abholfach ist Ordnung sehr wichtig. Es ist alphabetisch geordnet und schon der kleinste Fehler hat ein längeres Suchen zur Folge, was wiederum der Kunde nicht besonders gut findet.


Das Abholfach

Den der Kunde ist das Wichtigste. Ich durfte auch Kunden bedienen und musste feststellen, dass jeder eine neue Herausforderung ist. Manche sind überaus nett und sehr geduldig, aber andere wiederum sind schwierig und ungeduldig. Ich musste also lernen, zu jedem nett zu sein, was manchmal echt schwierig war.
Die Buchhandlung hat im Vertrag mit ihrem Großhändler ausgemacht, dass Bücher, die nicht älter als ein halbes Jahr sind, remittiert werden können. Das heißt, man muss aus den verschiedenen Regalen die Bücher heraussuchen, die einen Monat vor dem Ablaufdatum liegen, was in meinem Fall Ende Juli bis Anfang September bedeutete.


Wenn man die Bücher herausgesucht hat muss man eine sogenannte Remi-liste anfertigen. Das heißt, erst werden die Bücher in den Computer eingelesen und dann werden hinten die Schilder(siehe Bild) entfernt und auf die Remi-liste geklebt. Dann noch ab in die Kiste und Zwischenhändler drauf. Am nächsten Morgen werden sie dann abgeholt und zum Händler zurück versendet.
Für diesen Vorgang braucht man das Avis. Für das Avis müssen die Kisten gewogen werden und die Adresse des Zwischenhändlers darauf geschrieben werden.



Doch die größte Aufgabe während meines Praktikums war, dass mir eine Autorenlesung vom Bücherfrühling(siehe folgende Seite) zugeteilt wurde.
Dafür musste ich mich erst einmal mit der englischsprachigen Autorin Bronwen Gray-Specht unterhalten, was sehr interessant war. Von ihr habe ich erfahren, was sie sich als Thema für ihren Vortrag überlegt hatte. Nach dem dies alles geklärt war, musste ein Artikel verfasst werden, welcher dann in der nächsten Hilla, dies ist die Zeitschrift die bei Hilberath und Lange von ihnen selbst hergestellt und gedruckt wird, erscheint.

Die wichtigste Aufgabe ist natürlich der Verkauf von Büchern, dazu gehören direkte Kundenaufträge, sowie die Aufgabe den Kunden für ein Buch zu begeistern. Dabei fiel mir besonders auf, dass man eine Liebe zu Büchern entwickelt haben muss, um sie den Kunden nahe bringen zu können.


Der Computer: mit einer der wichtigsten Angestellten in einer Buchhandlung

Für diesen Beruf muss man aber auch einige körperliche Fähigkeiten mitbringen. Man braucht auf jeden Fall einen gesunden Rücken, denn das stundenlange Stehen und das Schleppen der Bücher und Kisten kann schon mal ganz schön in den Rücken gehen.
Aber die wichtigste Voraussetzung ist die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen. Man muss auch an Tagen, an denen alles schief läuft und man keinen Nerv mehr hat, ihm mit einem Lächeln und vollkommenem Interesse entgegentreten können. Jeder Kunde ist anders und auf jeden muss man sich anders einstellen. Ich denke aber, das man die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, auch schon in der Schule lernt, denn dort hat man jeden Tag mit vielen verschiedenen Menschen zu tun.

Ich schließe mich der Bewertung meiner Betreuerin an.
Mir selber hat das Praktikum sehr gut gefallen. Ich hatte nie langweile, denn wenn ich mal nichts zutun hatte hab ich immer Fragebogen ausgefüllt die sonst immer nur die Auszubildende bekommt. Vieles was ich erfahren habe, wird mir sicherlich die Berufswahl vereinfachen.





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Ich habe ein wunderbares Pferd,
es hat die Leichtigkeit des Windes
und des Feuers Hitze,
aber wenn sein Reiter es besteigt,
ist seine Sanftmut nichts andres als die Ruhe
vor dem Ausbruch des Sturmes


Miyu ...
Knuddel-Mod
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...   Erstellt am 21.02.2006 - 19:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cool geschrieben...ein paar kleine Rechtschreibefehler dabei, aber das ist ja egal...es seidenn deine Schule ist total streng *lach*

Kann ich mir vorstellen, dass das Spaß gemacht hat! Ich habe in meiner Verwandtschaft auch jemanden der gelernter Buchhändler ist...doch der bekommt leider keinen Job mehr...schade...schade...





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Tu was du willst, aber schade keinem! ;) Wie ein Quadrat im Kreis, eck ich immer wieder an! BEKENNENDER FAN VON Vernoma-Corax sel Volu, thandu Volubato und Elendriel ;)

Elendriel ...
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...   Erstellt am 21.02.2006 - 19:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oh je, warum bekommt der denn keinen Job mehr? zu alt? keine stlelen mehr da? ist ja doof!

Ich find den Bericht auch einsame klasse! Nur wie ihr die Remittende gemacht habt ist mir ein rätzel da wo ich praktikum gemacht hab, ging das alles fein säuberich von hand in ne liste ein tragen und so ^^ War kein wirklich digitalisierter Laden, aber genau das hat den reitz aus gemacht ^^

Aber bist wohl auhc so begeistert oder? ^^





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Se non é vero, é ben trovato! - Ist´s nicht wahr, so ist´s doch gut erfunden!

Felanchen ...
Schreiberling
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...   Erstellt am 05.03.2006 - 20:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich fand Praktikum voll gut ^^
Wir waren schon vfortgeschritten alles andere wer zu zeit andauernt





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