HollyvanMekeren

Status: Offline Registriert seit: 28.05.2007 Beiträge: 117 Nachricht senden | Erstellt am 28.03.2009 - 23:37 |  |
Der Rubel rollt, Autohändler frohlocken und die Autoindustrie hat volle Auftragsbücher, weil viele Bürger dank der so genannten Abwrackprämie mehr Geld für Autos ausgeben, als sie durch die Finanzkrise verloren haben.
Das hat was Optimistisches.
Aus einem mir nicht erschließbarem Grund heißt die Abwrackprämie aber Umweltprämie.
Das müsste mir doch einmal unser Umweltminister Gabriel genauer erklären.
Er sagte, nach dem die Abwrackprämie verlängert wurde:„ Dinge stoppen, die gut laufen, sei begrenzt gut.
Da bin ich anderer Meinung, denn was begrenzt gut ist, sollte man auf jeden Fall stoppen. Sigmar Gabriel zum Beispiel.
Nun sind manche Experten für die Abwrackprämie, wie der Experte Gabriel oder auch die Umweltexperten vom ADAC , die sind auch dafür, ebenso die Umweltexperten von,
Daewoo, Daihatsu, Honda, Hyundai, Toyota, Suzuki, Subaru, Mitsubishi, Mitsuoka, Nissan, Nanjing und Microcar, denen allen gefällt die deutsche Umweltprämie total gut. Auch Fiat, Renault und Peugeot sind sehr einverstanden.
Nur der Kuhn von den Grünen, der hat seine Zweifel und ist nicht so ganz einverstanden. Er sagte, das wäre so, als würde man gegen die Kälte der Winternacht Schnaps trinken. Erst wird einem wärmer, dann jedoch noch kälter.
Ich denke, es ist gar nicht auszuschließen, dass bei der Entstehung der Abwrackprämie, der Alkohol eine Rolle gespielt hat.
Jetzt fordern militante Umweltorganisationen, die Abwrackprämie sogar noch zu erweitern. Sie wollen für jeden verschrotteten Neuwagen eine Prämie aussetzen, um damit den Erwerb von Fahrrädern und Bahnkarten zu fördern.
Nun es ist klar, bis die Abwrackprämie ausläuft, bricht der Absatz wieder ein.
Aber bis zur Bundestagswahl ist die Abwrackprämie erst einmal gesichert.
Und nur darum geht es doch. Bedenke man, wie viele Beschäftigte arbeiten in dieser Schlüsselindustrie und alles potentielle Wähler.
Da befinden sich die Parteien doch in eine komplizierte Abhängigkeit,ist doch klar.
Man könnte dieses Problem aber auch anders lösen.
Man könnte allen Beschäftigten in der Automobilindustrie und der Zulieferbetriebe das Wahlrecht entziehen.
Könnte evtl. rechtliche Probleme geben, aber da hätte unser Innenminister sicher eine Idee.
Die Frage, die sich seit Wochen stellt, können wir eigentlich alle in wirtschaftliche Not geratene Wirtschaftszweige retten, denn es gibt ja auch diese böse Theorie, vielleicht werden einfach zu viele Autos gebaut.
Und wo will man anfangen, wo hört man auf?
Es wäre ja vielleicht auch denkbar gewesen, man stellt am Straßenrand Container auf, wo man seine alten Unterhosen abgibt und gegen eine geringe Zuzahlung eine neue der Firma Schiesser erhält.
So hätte man dieses Unternehmen retten können. Ja, mit der subventionierten Volksunterhose.
Ich denke schon, dass man mit Prämien, das Verhalten der Menschen positiv ändern kann.
Mein Vorschlag, bei Abwrackung seiner Schnellfeuerwaffe erhält jeder Sportschütze eine Prämie von 300 Euro beim Kauf von Wertpapieren der Landesbanken.
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HollyvanMekeren

Status: Offline Registriert seit: 28.05.2007 Beiträge: 117 Nachricht senden | Erstellt am 05.08.2009 - 22:02 |  |
Endlich weiß ich, warum die Politik nie von Abwrackprämie spricht. Umweltprämie ist viel treffender, denn mehr als 100.000 unserer alten Autos werden gar nicht abgewrackt sondern verschifft und zwar illegal um die Welt –(Umwelt).
Ich finde das ja super nachhaltig. Das sind doch keine Schrottkarren, die da abgewrackt werden, die haben doch alle noch TÜV.
Ein deutscher TÜV Stempel gilt in vielen Ländern als Qualitätszeichen Made in Germany.
Außerdem erfüllt jedes 2. Abwrackauto die Umweltnorm Euro 2.
In Osteuropa ersetzen sie damit alte 2 Taktstinker,in Afrika röchelnde Oldtimer.
Der Abwrackexport verbessert also nicht nur unsere Ökobilanz sondern auch die der anderen.
Dann kaufen wir die überflüssigen Oldtimer billig auf und nutzen sie als schicke Zweitwagen.
Reimportiert steuergünstig und vor allem befreit von der Abgasverpflichtung.
Dank sei der Umweltprämie.
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