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ola ...
Wassermelone
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...   Erstellt am 06.12.2007 - 18:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


BERN – Alle fiebern dem Final von «Die grössten Schweizer Hits» entgegen. Und jetzt diese Hiobsbotschaft. Polo Hofer (62), der grosse Favorit – er hat Krebs. Kann er nie mehr seinen Hit «Alperose» singen?




Er wirkt so ruhig, so bedrückt. Polo Hofer sitzt auf einer Parkbank, singt Mani Matter. Schnee rieselt, eine Laterne flackert

Letzten Sonntag in der grossen SF-Hitshow. Polo trägt Sonnenbrille, hat den Hut tief ins fahle Gesicht gezogen. «Warum syt er so truurig», singt er. Doch seine Stimme kommt ab Band.

Bereits eine Woche zuvor fällt Freunden nach der Hit-Show auf, dass Polo kaum sprechen kann. Bis tief in die Nacht sitzt er mit Baschi (21), Marc Storace (56) und Chris von Rohr (56) zusammen. Reichlich Rotwein wird getrunken. Ein Radioreporter hält Polo sein Mikrofon hin. Seine Stimme wirkt gepresst, rau – sie ist kaum wiederzuerkennen.

BLICK fragte gestern beim Kult-Rocker nach: Müssen wir uns Sorgen um dich machen, Polo?

Erst ein Jahr ist es her, dass er wegen einer Bauchspeicheldrüsen-Entzündung im Koma lag und fast gestorben wäre.

Polo antwortet schriftlich. Er kann nur schlecht sprechen. Dafür ist er schonungslos offen. Sogar Auszüge seiner Krankenakte legt er bei. Darin steht: «Bei Polo Hofer ist ein kleines Karzinom des rechten Stimmbandes festgestellt worden.»

Für den Zürcher Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten Martin Böni ist klar: «Das ist Krebs!» Bereits Ende September berichtete BLICK, Polo habe sich in der Phoniatrie-Abteilung des Berner Inselspitals untersuchen lassen. Dabei stellten die Ärzte bei ihm einen Knoten an den Stimmbändern fest. Grund dafür kann übermässiger Alkoholkonsum sein. Wenn Magensäure zurück in den Gaumen fliesst und die Stimmbänder reizt.

Jetzt steht die Diagnose definitiv fest: Polo hat einen bösartigen Tumor auf dem rechten Stimmband. Jede Woche muss er zur Bestrahlung. Polos Arzt sagt zur Therapie: «Dank einer ambulanten klein-
volumigen Strahlentherapie kann dieser Tumor mit grosser Wahrscheinlichkeit ohne Operation geheilt werden.»

Kann Polo aufatmen? Vorerst muss er nicht unters Messer. Auch der Zürcher Spezialist Martin Böni macht ihm Hoffnung: «Ein kleines Karzinom kann mittels Strahlentherapie gut behandelt werden. Eine Chemo ist in einem solchen Fall selten, ausser es handelt sich um einen Extremfall.»

Aber das beruhigt Polo nicht. Denn trotz Behandlung tönt seine Stimme nicht gut. Auf die Frage, wie er sich fühlt, gibts nur ein knappes: «Keine Antwort.» Das tut weh. Wird er seine «Alperose» nie mehr live singen? Polo: «Das wird man hören, nach Abschluss der Behandlung.»

Wichtig ist jetzt vor allem, dass Polo auf seine Ärzte hört. Doktor Böni ist optimistisch: «Er wird wieder reden können. Und wenn er die Stimme vernünftig beansprucht, auch wieder singen. Ich würde
ihn möglichst schnell in eine Sprach- und Stimmtherapie schicken.»

Aber Polo muss auch sonst auf sich schauen, wenig trinken.

Morgen Abend wird er am TV nochmals sein «Alperose» singen – es wird wieder Playback sein. Viele Fans werden ihm dann die Daumen drücken. Dass er den Final gewinnt – aber vor allem: seinen Kampf gegen den Krebs.

Warum mag eigentlich die ganze Nation dieses Lied? «Weil alles drin ist, was es braucht für einen Ohrwurm», meint Polo. «Es rockt und rollt, hat viel Swissness, Berge, Liebe, einen eingängigen Refrain und kein kitschiges Happy End.»

Nur bei Polo, da wünschen wir uns ein kitschiges Happy End.
Dabei handelt es sich um einen Krebstumor im Bereich der Stimmbänder. Als häufigste Ursachen für die bösartigen Knötchen gelten Tabak- und Alkoholmissbrauch. Bei Sängern liegt es oft auch an der starken Beanspruchung der Stimmbänder. Die Knötchen heissen deshalb auch Sänger-Knötchen.

Je nach Grösse des Tumors wird anders behandelt. Am häufigsten mit Strahlen- oder Lasertherapie. Eine operative Entfernung oder eine Chemotherapie ist nur in Extremfällen nötig und selten.
Stimmbandkarzinome bilden nur in ganz seltenen Fällen Metastasen.

Die Heilungschancen können bis zu 90% betragen. Wichtig ist, die Stimme zu schonen. Zusätzlich hilft eine Sprach- und Stimmtherapie.





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Schön ist es, miteinander zu schweigen,schöner-miteinander zu lachen.

talisker ...
Wassermelone
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Status: Offline
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...   Erstellt am 06.12.2007 - 18:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Alperose" konnte ihren Titel nicht verteidigen

Gewonnen hat...



Dr Schacher Seppli





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Whisky löst keine Probleme! Das tut Milch aber auch nicht.


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