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...   Erstellt am 24.05.2012 - 15:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eastern Conference Finale
New Jersey – NY Rangers 5-3 (3-1/0-1/2-1)
(Serie 3-2)

Einen Traumstart erwischten heute Nacht die New Jersey Devils im Madison Square Garden beim fünften Aufeinandertreffen mit den New York Rangers, das sie mit 5-3 Toren gewinnen konnten. Bereits nach zehn Spielminuten lagen die Devils mit 3-0 Toren in Front und hatten damit den Grundstein für ihren dritten Playoffsieg über die Rangers gelegt.
Der Vorsprung war aber trügerisch, denn die gastgebenden Rangers ließen sich hiervon nicht beeindrucken, bestimmten das Spielgeschehen und konnten sogar kurz nach der zweiten Drittelpause den 3-3 Ausgleich erzielen.
In den letzten fünf Spielminuten waren es Ryan Carter und mit einem ‘Empty Net Goal’ Zach Parise die wiederum die Devils, die es in den 60 Spielminuten nur auf 17 Torschüsse brachten, jubeln ließen.
Ilya Kovalchuk und Mark Fayne bereiteten jeweils zwei Tore der Gäste mit vor.


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...   Erstellt am 26.05.2012 - 08:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eastern Conference Finale
NY Rangers - New Jersey 2-3 OT (0-2/2-0/0-0/0-1)
(Serie 2-4)

Eine nochmals hochklassige und spannende Partie sahen die Zuschauer beim Derby zwischen den Devils und den Rangers. New Jersey schafft es letztendlich durch einen 3-2 Erfolg in der Verlängerung den Rivalen mit 4-2 in der Serie auszuschalten und ins Stanley Cup Finale gegen die Los Angeles Kings einzuziehen, das am kommenden Mittwoch 30.5. beginnt.

Adam Henrique wurde nach 63 Sekunden in der Overtime zum Matchwinner für die Hausherren, als er vor dem Tor stehend den Puck über die Linie drücken konnte. Zuvor war es eine Partie mit abwechselnden Vorzeichen. New Jersey hatte vor allem im ersten Drittel mehr vom Spiel und lag nach Treffern von Ryan Carter(11.) und Ilya Kovalchuk(14.pp) verdient mit 2-0 in Führung. Die Devils hatten ihre Gegner damit in der gesamten Serie mit 8-1 Toren im ersten Drittel überrannt.

Klar war danach, dass die Gäste reagieren mussten und das taten sie, wenn auch mit Glück. Denn zunächst waren die Devils noch einmal in Überzahl und zu dieser Zeit übersahen die Schiedsrichter einen klaren Stockschlag von Brandon Prust, der eine doppelte Unterzahl und vielleicht das 0-3 bedeutet hätte. Doch plötzlich konnte Ruslan Fedotenko(30.) auf 1-2 verkürzen und die Rangers übernahmen den Takt. Glücklich fiel aber auch das 2-2, als Ryan Callahan(34.) den Puck nach einem Schuss von Dan Girardi unhaltbar neben den Pfosten abfälschte. Zuvor hatten die Unparteiischen wieder einen hohen Stock eines Rangers Akteurs übersehen.

Anschließend hätten beide Teams für die Entscheidung sorgen können, doch Martin Brodeur auf der einen und Henrik Lundqvist auf der anderen Seite liefen nun zur Hochform auf.

Wie im Jahr 2003, als die Devils letztmalig im Finale standen und den Stanley Cup gewannen, führt ihr Weg über Los Angeles, doch dieses Mal gegen die Kings, während damals, die aus dem Vorort stammenden Mighty Ducks of Anaheim der Gegner waren.

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...   Erstellt am 03.06.2012 - 09:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stanley Cup Finale Spiel 1
Los Angeles – New Jersey 2-1 OT (1-0/0-1/0-0/1-0)
(Serie 1-0)

Genug der Worte gewechselt und die Statistiken bis in letzte Detail ausgelegt, nun schlägt die Realität auf dem Eis wieder zu, wenn die New Jersey Devils zum Spiel 1 des Stanley Cup Finales die Los Angeles Kings empfangen. Selbst EA Sports wurde mit seiner Simulation NHL12 wieder zu Rate gezogen und sagt einen Sieg der Kings heute und nach sechs Spielen in der Serie voraus. 2011 lag die Simulation in den Playoffs bei 13 von 15 Serien richtig.

Die NHL hat mit Brad Watson und Dan O’Halloran gleich zwei ihrer erfahrenen Schiedsrichter aufgeboten. Watson war erstmalig 2003, beim letzten Cupgewinn der Devils, im Endspiel vertreten und kommt nun zu seinem sechsten Finaleinsatz und O’Halloran ist zum fünften Mal beim Saisonhöhepunkt aktiv.

Einen verhaltenen Beginn zeigten beide Seiten. New Jersey hatte mit dem Forechecking der Gäste erste Probleme und die Kings starteten sehr selbstbewusst. Erst nach drei Minuten wurde der erste Torschuss von Los Angeles abgegeben und die Hausherren brauchten sogar über sechs Minuten, um Jonathan Quick zu prüfen.

Die Devils kamen nun etwas besser ins Spiel, doch das erste Tor erzielten die Kings. Ein schönes Zuspiel von Jordan Nolan vor das Tor verwertete Colin Fraser(10.) trocken. Bereits der zweite Torschuss auf Martin Brodeur fand damit sein Ziel. David Clarkson und auf der anderen Seite Dustin Brown hatten weitere Gelegenheiten, ehe Brown Brodeur regelwidrig anging und das erste Powerplay folgte. Das verstrich jedoch erfolglos, weil die Kings in Unterzahl wie gewohnt blendend standen. Weil Clarkson eine weitere Einschussmöglichkeit ausließ, ging die Partie mit 0-1 in die erste Pause. Von dem üblich starken ersten Drittel von New Jersey war wenig zu sehen, weil Los Angeles taktisch geschickt agierte.

Auch nach der Unterbrechung blieben die Kings aktiver und erarbeiteten sich erste Chancen. Dainius Zubrus und Steve Bernier versuchten mit Checks ihr Team wach zu rütteln. Die Aktionen zeigten wenigstens beim Publikum Erfolg, die ihre Anfeuerung intensivierten. Von der ausgegebenen taktischen Marschroute von Trainer Peter DeBoer Quick mit vielen Schüssen unter Druck zu setzen und Verkehr vor dem Tor zu erzeugen, war weiterhin wenig zu sehen. Das zweite Überzahlspiel wehrten die Kalifornier ebenfalls nahezu problemlos ab. Die Gastgeber fanden kaum Räume ihr Spiel aufzuziehen. Bezeichnend, dass der erste Torschuss der Devils im Mittelabschnitt, der seinem Namen gar nicht gerecht wurde, nach fast 15 Minuten in Unterzahl zu verzeichnen war. Zubrus saß wegen einem Ellbogencheck draußen. Als er zurück kam, scheiterte er mit einem Schuss an Quick.

Glücklich fiel dann der Ausgleich 72 Sekunden vor der zweiten Sirene. Anton Volchenkov(39.) zielte auf das Tor und von Quick kommend sprang der Puck an Verteidiger Slava Voynov und dann ins Netz. New Jersey hatte am Ende der Periode insgesamt bescheidene neun Torschüsse am Konto, aber wieder eine offene Begegnung.

Den Schwung des 1-1 brachten die Devils aus der Kabine und erzeugten mehr Druck. In der 44. Minute lag der Puck nach einem Gerangel vor dem Gehäuse im Tor der Kings, doch Zach Parise hatte die Scheibe mit der Hand dorthin befördert, so dass es berechtigt nicht zählte. Nun wurde das Geschehen offener und die Gastgeber verstanden es in der Offensive zuzulegen. Mark Fayne hatte nach einem Konter das 2-1 für seine heimischen Farben auf dem Schläger, doch der Torjubel blieb den Zuschauern im Hals stecken, weil er am leeren Tor vorbeischoss. Gegenüber rettete Brodeur kurz hintereinander glänzend gegen Drew Doughty und Dustin Penner. Die Gäste waren nun wieder näher am Treffer, doch mit einem Torschussverhältnis von 22 zu 16 zu Gunsten von Los Angeles ging es in die Verlängerung.

Dort agierten beide Teams etwas zurückhaltend. Man merkte, die Wichtigkeit von Spiel 1 und die Angst, den entscheidenden Fehler zu machen. Nach sechs Minuten übernahmen die Devils die Initiative und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Ilya Kovalchuk, von dem vorher nicht viel zu sehen war, zwei Mal an Quick. In diese Drangperiode mit weiteren Chancen der Hausherren hinein, stahl sich Anze Kopitar(69.) frei, wurde angespielt und verwertete eiskalt alleine vor Brodeur zum 2-1 Sieg der Kings.

New Jersey muss am Samstag in Spiel 2 ein Mittel finden, wesentlich mehr Druck auf das gegnerische Gehäuse zu entfachen. Los Angeles konnte in den diesjährigen Playoffs auch den neunten Auswärtssieg in Serie einfahren und führt in der Serie mit 1-0.

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...   Erstellt am 04.06.2012 - 06:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stanley Cup Finale Spiel 2
Los Angeles – New Jersey 2-1 OT (1-0/0-0/0-1/1-0)
(Serie 2-0)

Zwei Tage Pause zwischen Spiel 1 und 2 des Stanley Cup Finales sind eher ungewöhnlich und so war die Frage, wer diese Unterbrechung besser nutzen konnte. Beide Trainer Peter DeBoer und Darryl Sutter waren sich einig, dass sie lieber eher gespielt hätten, weil mehr Videoanalysen und Trainings in diesem Stadium auch nichts mehr bringen. Aber die Zeit des Wartens war am Samstagabend 20 Uhr Ortszeit vorbei. Zumindest erwarteten alle Experten ein besseres Spiel als noch am Mittwoch, wo beide Teams doch sehr nervös mit einigen Fehlern agierten. Selbst die meist übliche Ausrede von der schlechten Eisqualität wurde bemüht. Deswegen leisteten die Verantwortlichen im Prudential Center Schwerstarbeit, um diese Bedingungen zumindest zu verbessern und so für ideale Voraussetzungen für ein begeisterndes zweites Spiel zu sorgen.

Doch zunächst bot sich ein aus Spiel 1 gewohntes Bild. Die Devils zwar bemüht Aggressivität und Kampfgeist an den Tag zu legen, aber die Kings standen von Beginn an wieder defensiv gut und ließen durch ihr Zweikampfverhalten nichts anbrennen. Selbst die erste Strafzeit gegen Matt Greene überstanden sie problemlos. Dann der nächste Schock für die Gastgeber und ihre Fans. Aus Verzweiflung während des fliegenden Wechsels seiner Kollegen keinen Anspielpartner zu finden, tankte sich Drew Doughty(8.) vom eigenen Drittel startend über das ganze Feld weitgehend unbedrängt durch und konnte mit einem trockenen Schuss von halbrechts an den langen Innenpfosten und rein, zum 1-0 einnetzen. Nur sieben Sekunden später hatte New Jersey erneut Überzahl, konnte sich dabei erste gefährliche Chancen erarbeiten, aber der Puck wollte, ebenso wie bei einigen schönen Spielzügen in der 13. Minute nicht an Jonathan Quick vorbei. Fast hätte im Gegenzug Mike Richards auf 2-0 erhöhen können, aber Martin Brodeur gab ihm freistehend vor dem Tor keine Lücke. Da die Devils keine weitere zwingende Aktion zeigen konnten, mussten sie erneut mit einem Rückstand in die erste Pause gehen. Die Gäste hatten es wieder geschafft, dem Heimteam den Anfangsschwung zu nehmen. Immerhin konnten diese mit zehn Torschüssen Quick doppelt so häufig prüfen als im ersten Spiel.

Das Bild änderte sich zu Wiederbeginn kaum. Die Devils bissen sich an dem guten Forechecking und intensiven Körperspiel der Kalifornier immer wieder die Zähne aus. Mit Schwung aus der Kabine kommen? Erneut Fehlanzeige! Erst nach gut fünf Minuten die ersten nennenswerten Gelegenheiten der Gastgeber, während die Kings durch ihre Vorstöße Nadelstiche setzten. Los Angeles machte im ersten Powerplay seiner schlechten Statistik in diesem Bereich aller Ehren wert, weil sich in dieser Phase Kontrahent Zach Parise hervorragend vorbereitet von Travis Zajac noch die beste Einschussmöglichkeit bot. Zwei Minuten nach Ablauf konnten sich die Devils wieder mit einem Mann mehr versuchen, aber die beste Möglichkeit wehrte Quick reaktionsschnell ab, als sein Verteidiger Rod Scuderi beim Klärungsversuch jemanden anschoss und die Scheibe Richtung Tor sprang. Die Überzahl verlief so enttäuschend, dass es aus dem Publikum erste Buhrufe gab. New Jersey ließ weiterhin spielerische Kreativität vermissen und versuchte sich mit Torschüssen, die entweder zu ungenau waren oder nur mit Glück ihr Ziel gefunden hätten. Los Angeles hatte sogar meist die besseren Antworten parat, weil sie in der gegnerischen Zone häufig freizügig bewegen konnten. Der bescheidene Auftritt ihrer Mannschaft drückte die Stimmung in der Arena deutlich hörbar, auch wenn einzelne Fangruppen versuchten, anzufeuern.

Die ersten Möglichkeiten des dritten Drittels gehörten erneut den Kings, doch dann fand ein Schuss von Marek Zidlicky endlich seinen Weg ins Netz, weil Ryan Carter(43.) ihn unhaltbar abfälschte. Der 1-1 Ausgleich schien die Devils zu beflügeln und die Verzweiflung der Fans auf den Rängen war gewichen. Bereits im nächsten Angriff wäre fast das 2-1 gefallen, aber ebenso auf der anderen Seite blieben die Kings durch ihre Konter gefährlich. Man merkte, dass die Partie nun in eine wichtige Phase ging, denn die Intensität und der Kampf um jeden Meter nahmen zu. Trotzdem schenkten sich beide Teams nichts und die wirklich großen Chancen fehlten. Das Manko lag eindeutig auf Seite der Hausherren, die unbedingt das Tor benötigten, während die Gäste lauern konnten. Drei Minuten vor dem Ende heimste sich Dainius Zubrus eine dumme Strafzeit wegen Behinderung ein und 50 Sekunden später folgte Doughty, der die Verhältnisse wieder gleich rückte. 18 Sekunden vor dem vermeintlichen Ende trat Ilya Kovalchuk erstmal richtig in Erscheinung, als Dustin Brown den Puck vor das eigene Gehäuse schob, der Russe aber die ungewollte Vorlage des Gegners mit einem Lattentreffer ungenutzt ließ und so für eine weitere Verlängerung sorgte. Zum ersten Mal seit 1951 gingen damit sowohl die erste als auch die zweite Begegnung des Stanley Cup Finales in die Overtime.

Los Angeles hatten den besseren Beginn und Brodeur musste einige Male eingreifen. Glück hatte der kanadische Schlussmann als ihm die Scheibe bei einem Schuss von Doughty durch die Beine rutschte, aber auch rechts am Tor vorbei. Nur eine Minute später waren die Devils knapp dran, doch Zubrus traf freistehend den Puck nicht richtig. Nur drei Minuten später, die Kings hatten sich zuvor in der gegnerischen Zone festgesetzt, verpasste ein Schuss von ihm nur knapp sein Ziel. Es war der Auftakt einer Drangphase von New Jersey. Diese verflachte aber wieder schnell. Die Kings erzwangen schließlich die Entscheidung in der 74. Minute. Zunächst konnte Brodeur noch abwehren, aber Jeff Carter schnappte sich den Puck an der Seite des Tores erneut, umkurvte die Verteidiger und schoss zum Siegtreffer ein.

Unglaublich, dass Los Angeles auch sein zehntes Auswärtsspiel in den diesjährigen Playoffs erneut siegreich gestalten konnte und einen großen Schritt zum ersten Stanley Cup Gewinn gemacht hat. Erst zwei Mal in der Geschichte des Cups sind Teams noch gescheitert die auswärts die beiden ersten Partien für sich entscheiden konnten – 1942 und 1966 jeweils die Detroit Red Wings. New Jersey wird sich erheblich steigern müssen, um dieses Kunststück von den Toronto Maple Leafs bzw. den Montreal Canadiens zu wiederholen.

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