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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 17.04.2007 - 08:17 |  |
Einkaufen für eine Pizza, die Kindern schmeckt !
Kinder mögen Pizza, manche hätten sie am liebsten täglich auf dem Tisch. Aber gekaufte Pizza, egal ob tiefgekühlt oder direkt aus dem Schnellbackofen, ist meist zu fett und zu salzig. Selbstgemacht dagegen kann sie eine gesunde und leckere Mahlzeit sein. Damit das klappt, können Sie beim Einkauf auf ein paar Dinge achten. Worauf es ankommt, erfahren Sie hier:
Der Teig:
Mehl
Für Kinder eignet sich besonders eine Vollkornpizza aus Weizenmehl Type 1050 oder aus Dinkelmehl. Für Vollkornmehl wird das ganze Korn mit dem ölhaltigen Keimling vermahlen. Je höher die Typenzahl, desto höher der Gehalt an Ballaststoffen und Mineralien, und folglich der Sättigungsgrad des Backgutes. Der Teig einer Vollkornpizza wird immer sehr knusprig, eine Eigenschaft, die bei Kindern sehr beliebt ist. Ausgemahlenes Weißmehl aus Weizen sollte in der Ernährung von Kindern beschränkt verwendet werden, denn Zucker und Weißmehl fördern Karies, begünstigen Pilze im Darm (Candida) und machen nicht lang satt.
Teig aus dem Kühlregal?
Besser ist es auf jeden Fall, den Hefeteig selbst zu machen - und man braucht auch gar nicht so viel Zeit dafür: Das Zusammenkneten der Zutaten ist rasch getan, anschließend einfach über Nacht aufgehen lassen - fertig. Ganz ohne Konservierungs- oder sonstige Zusatzstoffe! Tipp: Den Teig nach dem ersten Aufgehen portionieren und einfrieren - dann haben Sie ihn auch für zwischendurch immer griffbereit.
Der Belag:
Tomaten
Die meisten Kinder mögen lieber Tomatensoße als frische Tomaten. Für die Pizza ist das perfekt! Die Soße am besten selbst herstellen und nicht fertig kaufen - ist gesünder und schmeckt besser! Je reifer eine Tomate ist, desto mehr sog. Lykopene stecken in ihr: Sie bieten Schutz gegen freie Radikale und andere gesundheitsbedrohende Schädlinge. Die Lykopene werden bei der Soßenherstellung durch die Wärme und das Fett (Olivenöl), freigesetzt. Tipp: Bis die heimischen Tomaten auf den Markt kommen (meist im Frühsommer), können Sie gut auf Dosentomaten zurückgreifen. Die Lykopene stecken dort ebenfalls drin.
Champignons
gibt es dagegen das ganze Jahr über frisch gut zu kaufen. Sie brauchen die Dosenware hier also nicht und sollten Sie am besten links liegen lassen, denn frische Champignons haben eindeutig den besseren Geschmack und natürlich mehr gesunde Inhaltsstoffe.
Weiteres Gemüse ...
... sollte immer auf die Pizza kommen, ebenfalls natürlich möglichst frisch. Das ist eine gute Gelegenheit, Kinder für Gemüse zu begeistern. Besprechen Sie mit den Kindern, worauf sie Lust haben. Es ist immer gut, sie bei der Planung und Zubereitung einzubeziehen, sie sind dann offener für Neues, als wenn man sie vor vollendete gekochte Tatsachen stellt! Viele Kinder essen zum Beispiel - entgegen der landläufigen Meinung - Spinat sehr gerne, eine Spinatpizza kommt daher in der Regel gut an!
Salami und Schinken
Wenn unbedingt die Salami oder der Schinken auf die Pizza soll, dann möglichst auf fettarme Salami und mageren Schinken achten. Es sollte nicht mehr als 30 g Wurst pro Kind auf der Pizza liegen, das reicht absolut.
Käse
Auch beim Käse sollte auf die Menge geachtet werden, sonst kann es passieren, dass ganz schnell große Mengen Fett auf der Pizza landen. Mit 100 g geriebenem Käse für eine Pizza kann man auskommen. Im Supermarkt findet man häufig abgepackten, vorgeriebenen Käse im Angebot ("Pizzakäse"). Mit in der Tüte stecken in der Regel aber einige Zusatz- und Konservierungsstoffe, vor allem Phosphat, das schlecht für die Knochenbildung ist. Unser Rat daher: Kaufen Sie ein Stück Käse und reiben Sie selbst. Das geht schnell, ist gesünder und schmeckt besser.
Kräuter
In frischen Kräutern stecken natürlich mehr gesunde Stoffe als in getrockneten, doch schmecken sie Kindern oft zu intensiv. Am besten fragen Sie das Kind direkt, ob es frische Kräuter auf die Pizza möchte oder getrocknete vorzieht.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 17.04.2007 - 08:19 |  |
Pizza
Im Jahr 1889 soll die Pizza in Italien erfunden worden sein, heute ist sie auch aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken und eines der beliebtesten Fastfood-Gerichte, das wir kennen. Viele Belagsvarianten sorgen für eine große kulinarische Vielfalt. Erlaubt ist auf der Pizza eigentlich alles, was schmeckt. Wir haben ein paar Varianten für Sie ausgesucht.
Infos:
* Eine gute Pizza zeichnet sich durch einen knusprigen Boden aus. Daher ist es wichtig, bei großer Hitze im gut vorgeheizten Ofen zu backen. Ideal ist ein Steinbackofen. In einem Backofen mit Ober- und Unterhitze sollte die Pizza möglichst auf der untersten Schiene gebacken werden
* Der klassische Boden für eine Pizza ist ein Hefeteig. Dieser wird mit der Hand oder dem Knethaken der Küchenmaschine gut geknetet (sehr wichtig für die Kleberbildung im Teig, damit die Lockerungsgase vom Teig festgehalten werden können). Er hat die richtige Konsistenz, wenn er sich von der Kesselwand oder der Arbeitsplatte löst. Im Anschluss muss der Teig gären, ideal dazu ist eine Umgebungstemperatur von ca. 30 Grad (siehe oben). Der Hefeteig ist "reif" zum Backen, wenn er die doppelte Höhe erreicht hat. Lässt man ihn "übergehen", fällt er zusammen.
* Hefeteige kann man auch problemlos am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Die Hefepilze sind auch bei kühleren Temperaturen aktiv, allerdings etwas langsamer.
* Als Pizzakäse eignen sich sehr gut weiche und nicht ganz fettarme Schnittkäse oder Mozzarella. Es empfiehlt sich, den Käse am Stück zu kaufen und immer frisch zu reiben.
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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 31.05.2007 - 09:41 |  |
Möchten Sie wissen, woher der Name „Pizza“ stammt?
Woher der Name Pizza kommt, ist nicht sicher. Möglicherweise leitet er sich vom Arabischen Wort pita = Brot ab, anderen Quellen zufolge bedeutet er so etwas wie „Ruck“ und bezieht sich auf die Bewegung, mit der eine fertige Pizza aus dem Ofen gezogen (oder hinein geschoben) wird. Sicher ist jedoch, dass Pizza neben Pasta der erfolgreichste kulinarische Export Italiens ist. Wobei Italien nicht das echte Pizza-Ursprungsland darstellt – wenn man denn für etwas so Archaisches wie einen gebackenen Teigfladen mit Belag überhaupt einen echten Ursprung ausmachen kann. Die ersten, die auf Basis eines gebackenen Fladens das heutige Grundprinzip des mitgegarten Belags kultivierten, waren wahrscheinlich die Griechen. Ein entscheidender Evolutionsschritt geschah dann aber im 16. Jahrhundert in Italien: Die Tomate fand ihren Weg aus Amerika nach Europa und auf den Boden der Pizza. Womit wir bei einer der klassischen Ursprungslegenden wären, die im späten 19. Jahrhundert angesiedelt ist, als die italienische Königen Margherita unter den ihr servierten Pizzen (ital. Plural: pizze) als Favoriten eine Version mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum erwählte – eben jene Pizza, die bis heute als „Pizza Margherita“ den Klassiker schlechthin verkörpert und mit den Farben Rot, Weiß und Grün die italienische Herkunft quasi als Brandzeichen trägt.
In ihrer küchenwirtschaftlichen Bedeutung und vulgärgastronomischen Verhunzung ist die Pizza zwar inzwischen beim Fast Food angekommen; allerdings ist eine gekonnt zubereitete Pizza mit guten Grundprodukten eine ebenso schmackhafte wie gesunde Mahlzeit. In einem Menü wäre sie jedoch deplatziert – entsprechend wird eine Pizza auch in Italien in der Regel als Solist genossen. Viele Restaurants (Pizzerien) sind auf Pizza spezialisiert und bieten kaum anderen Gerichte an, was aber zum Teil auch technische Gründe hat: Eine Pizza erfordert in der Profiküche einen eigenen Ofen; ggf. sogar einen holzbefeuerten. Auch die Pizzabäcker (Pizzaioli) verstehen sich als eigenständige Berufsgruppe und nicht einfach als Köche, die auch Pizza backen können.
Auch wenn die Pizza in ihrer Ausgestaltung viele Varianten erlaubt und (siehe oben) eine vielfältige und durchaus nicht widerspruchsfreie oder eindeutige Geschichte hat, gibt es zum Teil Bestrebungen, sie begrifflich klarer zu fassen und sogar zu einem geschützten Produkt (DOP, Denominazione di Origine Protetta) zu erheben. Dies spiegelt sich in den Pizzabäckerregeln der Associazione vera pizza napoletana wider, die einige Vorgaben für Teig, Backvorgang und Konsistenz machen. Dies sicherlich auch im Versuch, die dünne, knapp belegte neapolitanische Pizza vor dem Vormarsch der dicken, üppig belegten Variante zu retten. Letztere ist allerdings keinesfalls der Inbegriff einer amerikanischen Pizza, im Gegenteil: Einen Großteil ihrer heutigen Berühmtheit verdankt die klassische Pizza höchstwahrscheinlich auch New Yorker Pizzabäckern (mit italienischer Herkunft freilich). Die dicke Pfannenpizza hingegen wird auch als „Chicago Style“ bezeichnet. Amerika ist eben größer als manches Vorurteil.
quelle: www.kochmeister.com
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