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Minotaurus ![]() Hausherr und Gastgeber ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 13.06.2006 Beiträge: 1550 Nachricht senden |
Hi sabriel,
Wobei genau durftest Du dem Künstler helfen, wenn diese Frage gestattet ist? Hier habe ich noch etwas zur Ergänzung Deines Beitrages gefunden: Artikelbeschreibung: Geometrische Planetenstruktur bestehend aus Stahl und Kunstoffplatten. Die Trägerstruktur besteht aus beschichtetem Stahl. Der Planet ist eine Kugel, die sich auf dem geschnittenen Ikosaeder aufbaut. An jedem der 30 Knotenpunkte ist ein Rhombus aufgeklebt, der so aus der reinen Gitterstruktur eine Kugel werden lässt. Diese Planeten sind in Handarbeit gefertigt. Durch die Geometrie ist bei dem Aufbau der Kugel nur eine Toleranz unter 1% über alle Winkel und Strecken erlaubt. Durchmesser der Kugel: 150 cm, Auflage 10 Stück, alle signiert Es stehen eine Version zur Verfügung. Version 1 Planet Farbe, die Rhomben sind mit den Farben aus dem Ittenschen Farbzyklus beklebt. * * * Etwas zu dem Künstler: Pius Piazolo. Künstler. Architekt. Ingenieur. Philosoph. Ein Mensch. Sein Leben. Sein Werk. Irgendwann war alles nur noch Suche. Die Suche nach dem ureigensten Sinn des Lebens. Pius Piazolo, 1922 in Baden-Baden geboren, eigentlich Architekt und Städteplaner, fand überbordend viele Hinweise und Antworten: Liebe. Bedeutung. Macht. Anerkennung. Geld. Zärtlichkeit. Ruhe. Eros. Freundschaft. Abenteuer. Harmonie. Sicherheit. Geborgenheit. Friede. Erfüllung. Einfach zu viele Möglichkeiten, um sie auf und in eine Formel zu bringen. Was ist das eigentliche Sehnen, das jedem Menschen zu Eigen ist, und das doch alle miteinander verbindet? Und, ist der Kosmos eigentlich nicht viel zu groß für eine einzige Antwort. Pius Piazolo fühlte sich zerrissen, empfand diesen Koloss, der sich vor ihm auftat, als quälend, zunehmend unerträglicher, zu essentiell. Also musste er eine Lösung finden. Damit war sein weiterer Lebensweg als Philosoph und Künstler vorgegeben. Als Architekt und Ingenieur hatte er gelernt, die Dinge zu ordnen. Mathematisch, logisch, genau. In einer weitgehend von Funktionen bestimmten Welt stieß er sehr bald an Grenzen. Auf dem Weg zu einer für alle verbindlichen Lösung galt es deshalb, diese zu durchbrechen. Dabei erkannte er, dass er selbst Gefangener der eigenen Biografie war. Als Nachkomme italienischer Architekten, die sich im 17. Jahrhundert angeschickt hatten, das Schwetzinger Schloss zu bauen, hatte er versucht, im Umfeld des Wiederaufbau Deutschlands neue Städte- und Habitatstrukturen zu entwickeln. Dabei half ihm zweifelsohne sein italienisches Blut. Mit spielerisch anmutender Verve ging er daran, den durch Mangel und drängender Notwendigkeit bedingten Zwängen - Funktion und Funktionalität - neue, weiterreichende Elemente hinzuzufügen. Zunächst wohl unbewusst, hatte er damit einen entscheidenden Schritt zu einem Werk getan, das im Ergebnis, wie bei kaum einem anderen, elementar eine Kongruenz zwischen der Person des Künstlers und seinem kreativem Schaffen offenbart. Seinen Grafiken, Bildern und Plastiken von spielerischer Leichtigkeit liegt ein Bewusstseinsprozess von archaischer Tiefe zugrunde. In Anlehnung an Einsteins Erkenntnis, "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt", entledigte sich Pius Piazolo erst einmal selbst des Ballastes seiner reinen Architektentätigkeit. In Ligurien fand er den geeigneten Lebensraum, in dem er weitgehend frei von üblichen Zivilisationszwängen zu den Archetypen allen Seins vordringen konnte. Dabei halfen ihm die Möbiusschleife als Allegorie ebenso wie der Satz des Pythagoras, die Ittensche Farbenlehre oder in Sand gezeichnete Mandalas, die keine Zeit kennen und somit Ewigkeit und Unendlichkeit in sich vereinen, wie Hunderte von Skizzen, Studien, Zeichnungen belegen. Endlich gab es sie, die Plattform zu Freiheit und Phantasie. Jetzt konnte er sein Angebot formulieren. Der Mensch, der sich üblicherweise auf die Rolle als Betrachter zu beschränken hat, kann und muss Pius Piazolo zufolge, Kunst selbst schaffen. Modular, variabel. Abseits allen Funktionierens, fernab von jeder Konditionierung wird der Mensch wieder aktiv, tanzend, hörend, fühlend, riechend, schmeckend, sinnumfassend, mitteilend, bewusst - frei von den begrenzenden Ängsten, bereichert um den Mut zur Phantasie: "Die Summe der Teile ist größer als das Ganze". Das Angebot: Spieldinge für die Seele im Spiegel des Universums. Die Kugel wird nach Auftragseingang gefertigt, Lieferzeit ca 2 Monate. Die Kugel wird vom Sohn des Künstlers bei Ihnen aufgebaut. Es gibt auch eine Kugel mit einem Durchmesser von 2,3 Meter. Dazu bitte besondere Anfrage. * * * Jepp! Soviel zu den Erklärungen des Künstlers zu seinen Werken. Um ganz ehrlich zu sein: Wirklich verstanden habe ich das alles nicht so richtig. ![]() Ich würde diese Art von Kunst daher eher der dekorativen Kunstrichtung zuordnen. Wobei ich mich natürlich schon frage, wie ein blinder Künstler in einem Zeitraum von nur zwei Monaten nach Auftragserteilung ein so großes und zugleich präzises Metall-Kunstwerk (Toleranz unter 1%) anfertigen kann. ![]() Sollte etwa der Sohn ... ? Oder etwa gar eine Metallbaufirma aus Korea ... ? ![]() Nein! Pfui, Mino, sowas sagt man nicht! ![]() Und hier stehen seine Kunstwerke zur Auktion: ![]() http://www.exklusivwaren.de/item.php?id … ba63b729ff Wobei ein Preis von 6.500,- Euro schon ein ziemlicher Happen ist, mal ganz abgesehen davon, daß eine solche dekorative Kugel im Wohnzimmer doch wesentlich mehr Platz benötigt als ein Bild, nicht wahr? Nachdenkliche Grüße vom Mino. ![]() Signatur ![]() Worte, Worte, nichts als Worte! Dazwischen manchmal ein Gedanke. (Marcel Reich-Ranicki) | |||||
Leseratte ![]() Registriertes Mitglied ![]() Status: Offline Registriert seit: 04.01.2008 Beiträge: 31 Nachricht senden |
Ich vermute, vielleicht bei der Vermarktung seiner Kunstwerke? ![]() Signatur Lesen bildet, BILD nicht! | |||||
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