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Jeannette 
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...   Erstellt am 23.11.2004 - 19:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schon mal was davon gehört,

- wie der Erdumfang das erste Mal berechnet wurde? Stichwort: Brunnen von Alexandrien...

- dass die Erde eine Kugel ist??? Aber, wie fand man dies heraus?

- von der kopernikanischen Wende und dass damit das geozentrische Weltbild der Gläubigen, also die Erde sei Mittelpunkt des Universums, nicht mehr stimmen konnte?

Interesse?

Falls ja, werde ich es hier versuchen, mit eigenen Worten zu erklären.

Vielleicht erzähl ich dann auch noch, wie ich als Planerin direkten Zugang zu Vermessungsgeräten hatte und damit Strassen und Höhenkoten berechnen und ermitteln konnte. Denn all dies gehört zusammen und ergibt auch heute noch unsere Erdkugel, wie sie erstellt wurde ohne Fotos...Stichwort: Vermessungskunde bzw. Geodäsie

Was hat dies mit dem Thema zu tun?

Nun? Warum ist die Erde rund? Wer hat es entdeckt?






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...   Erstellt am 23.11.2004 - 19:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im folgenden meine Quelle:
http://www.bodensee-sternwarte.de/Archiv/AlxB/themen/040818/eratos.htm



Is ja nun ein Kinderspiel, dies in eigene Worte zu fassen

Aber ich schlaf mal drüber...Oder auch nicht...So was, nu lässt mir das ja keine Ruhe, es euch zu erklären...Is eigentlich ganz einfach...

Man habe einen Kreis (=Erde). Dieser Kreis hat den Vorteil, dass man ihn unterteilen kann. In Winkel. Jeder Kreis hat 360°. Wenn also Eratosthenes am 21. Juni, wo er wusste, dass dann der Schatten am kürzesten war, den die Obelisk neben dem Brunnen von Alexandrien in selbigen warf, feststellen konnte, dass der Winkel hierbei 7,5° war, so konnte er nach dem Prinzip der Geometrie und dem Winkelstufengesetz ganz leicht den Erdumfang berechnen. Man braucht nämlich nur zu wissen, dass die Erde rund ist. Und man braucht nur einen vorgegebenen Winkel und die Seitenlänge eines Dreiecks, welche dem Winkel gegenüberliegt, um den Radius der Erde zu ermitteln bzw. den Durchmesser. Nach der Formel: U=2xPixr kann dann ganz genau der Erdumfang berechnet werden (Satz von Pythagoras: Gegenkathete zu Hypotenuse=cos(alpha)=> cos(a)= g/h => h= g/cos (a)). Ich glaube, das wird dann doch zu kompliziert...

Also einfach:
Der Winkel von 7,5°, sowie die Entfernung der Strecke zwischen Alexandrien und dem Brunnen, ca. 828km (=Bogenmass) waren für ihn bei der Berechnung des Pudels Kern:
Wenn 7,5° einer Strecke von 828km entsprechen, so entsprechen 360° (Annahme:Erde=Kugel!) 48 mal soviel:

48x828km=39.744km

Dieses schon sehr genaue Ergebnis erzielte Eratostenes bei seiner Berechnung für den Erdumfang an der Erdoberfläche. Aber, wer wollte das schon glauben??? Damals herrschte ein Weltbilddenken der Erde vor beispielsweise bei den Indern, dass die Erde eine riesige Kuh ist, die der Mensch durchläuft...Und auch: Wer wusste schon, dass die Erde rund (annähernd) ist? - Ich brauche noch mal was Bedenkzeit...Sorry, ich weiss es zwar, aber ich muss mir überlegen, wie ichs erklären soll...Lang ists her: ich habe es vor ca. 27 Jahren gelernt...Aber immerhin: Damit kann man bis zur Quantenmechanik vordringen...








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...   Erstellt am 23.11.2004 - 19:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Achso ja. Eratosthenes lebte vor 2300 Jahren...
Wenn ihr jemanden kennt, der dieses Datum überbietet von der Weisheit zur Berechnung des Erdumfanges, werden meine Ohren zu Elefantenohren! Mir ist nichts Früheres bekannt jedenfalls.

Da es in Vergessenheit geriet, war sich Kolumbus übrigens auch nicht bewusst, dass er ca. 3000km den Atlantik überqueren musste, um neues Land (Amerika) zu entdecken...

Demnächst mache ich hier thematisch nen Quantensprung, gedanklich weniger, weil nach der Berechnung des Erdumfanges logischerwiese folgen muss, dass irgendwann die Einsicht kam, die Erde ist eine von vielen Kugeln in eine´m grösseren System... (Kopernikanische Wende/Kepler/Newton/etc...)


Gerettet!!! *Lechz*

Habe eine ganz einfache Erklärung gefunden, die ich auch nicht überbieten kann, warum die Erde eine Kugel ist und wer es entdeckte/vermutete:

"Griechische Idee: die Kugelform

Der griechische Forscher Aristoteles war schon vor über 2200 Jahren überzeugt, dass die Erde eine Kugel ist. Zuerst entdeckte er, dass bei Schiffen, die sich nähern, immer zuerst die Mastspitzen auftauchen - und zwar egal aus welcher Himmelsrichtung sie kommen.

Dann beobachtete er, dass bei einer Mondfinsternis die Erde immer einen kreisrunden Schatten auf den Mond wirft. Die Erde muss eine Kugel sein, dachte er sich. Denn wäre sie eine Scheibe, könnte ihr Schatten nicht kreisrund sein.

Kugelbeweise

Ungefähr 100 Jahre nach Aristoteles berechnete der griechische Wissenschaftler Eratosthenes sogar in einem tollen Experiment die Kugelform der Erde.

Endgültig beweisen, dass die Erde eine Kugel ist, konnte das erst viel später der portugiesische Seefahrer Fernando Magellan bei seiner ersten Weltumsegelung im 16. Jahrhundert. Spätestens jetzt wussten alle: Die Erde ist eine Kugel und keine Scheibe! Sonst wäre Magellan schließlich mit seinem Schiff am Rand heruntergefallen."

Quelle:
Sesamstrasse

Manchmal ist eben alles ganz einfach...

Dann kann ich ja bei Kopernikus weitermachen...





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...   Erstellt am 23.11.2004 - 19:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Nikolaus Kopernikus wurde 1473 in Thorn (Polen) geboren. Sein Vater starb schon in seiner frühen Kindheit, so dass sein Onkel mütterlicherseits, Bischof Lukasz Watzenrode, sich um ihn und seine Ausbildung kümmerte. Zwischen 1491 und 1494 studierte Kopernikus in Krakau Mathematik und Astronomie. In den folgenden Jahren hielt er sich für längere Zeit in Italien auf. Dort studierte er Medizin und Rechtswissenschaften. 1503 promovierte er in Kirchenrecht und kehrte bald darauf nach Polen zurück, um im Bischofspalast seines Onkels in Lidzbark Warminski als sein Sekretär und Leibarzt tätig zu sein.

Mit der Astronomie, die ihn so berühmt machte, beschäftigte er sich privat sehr intensiv. Das Interesse dafür wurde vor allem in Italien geweckt, als er mit einem Bekannten zusammen beobachtete, wie der Stern "Aldebaran" vom Mond verdeckt wurde. Zwischen 1507 und 1515 schrieb er seine Gedanken über ein neues Weltsystem nieder (bekannt als "Commentariolus". Er nahm an, dass die Sonne den Mittelpunkt bildet, um den sich die Planeten in kreisförmigen Bahnen bewegen. Er behauptete, dass sich die Erde täglich um ihre eigene Achse rotiert und sich jährlich um die Sonne bewegt, ebenso, wie es die anderen Planeten in anderen Zeiträumen tun.

In den letzten Jahren vor seinem Tod arbeitete er an seinem Hauptwerk ("De Revolutionibus Orbium Coelestium", dass von den Kreisbewegungen der Weltkörper handelte. Es wurde erst nach seinem Tod 1543 veröffentlicht. Und erst nach Ende des 17. Jahrhunderts wurde seine Theorie schrittweise übernommen. "

Quelle:
Das neue Weltbild





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Johannes Kepler
Entschlüsseler der Planetenbahnen
1. Beruflicher Werdegang

Johannes Kepler kam am 27. Dez. 1571 in Weil der Stadt, westlich von Stuttgart, als Frühgeburt zur Welt. Sein Vater war Söldner, seine Mutter Tochter eines Gastwirtes. Kepler war ein schwächliches, aber intelligentes Kind. Nach dem Besuch von zwei ehemaligen Klosterschulen erhielt er mehrere Stipendien, die ihm 1587 die Immatrikulation an der Universität Tübingen ermöglichten. Er erwies sich als fähiger Mathematiker und erhielt eine Anstellung als Mathematiklehrer an der lutherischen Stiftsschule in Graz und wurde zum Landschaftsmathematiker ernannt. Dort erwarb er sich bald Verdienste durch die Herausgabe eines Kalenders für das Jahr 1595. Trotz seiner eher ablehnenden Haltung gegenüber der Astrologie - er nannte sie "das närrische Töchterlein der Astronomie" - ging er mit der Mode und erstellte Vorhersagen über das Wetter, Bauernaufstände und Türkeninvasionen.
Während seiner Zeit in Tübingen kam Kepler mit Michael Maestin in Verbindung. Dieser war Professor für Astronomie und sehr gut mit der heliozentrischen Theorie des Kopernikus vertraut. Kepler begeisterte sich für die Idee, dass die Erde ein Planet sei und zusammen mit den anderen Planeten die Sonne umkreise. Er war überzeugt, dass dem Universum ein göttlicher Plan zugrunde liegt.

2. Die Begegnung mit Tycho Brahe

wikepedia

Die Ausweisung der Protestanten veranlasste Kepler zum Wegzug aus Graz. Er besuchte den Astronomen Tycho Brahe in der Nähe von Prag. Bei diesem Besuch erkannte Kepler die vorzügliche Genauigkeit der Beobachtungen Tychos.
Tycho Brahe (1546 - 1601) war dänischer Astronom. Mit Unterstützung des dänischen Königs baute er auf die Insel Hven zwei Sternwarten, wo er die Positionen der Planeten äußerst präzise messen konnte. Er bestimmte die geographische Breite seines Beobachtungsstandortes, indem er die Höhen von Sternen in der Nähe des Polarsternes bestimmte.
Nach einer längeren Korrespondenz mit Brahe berief dieser ihn nach Prag, wo er die Marsbahn berechnen sollte. Die Zusammenarbeit mit Brahe gestaltete sich allerdings schwierig, da Brahe nicht sehr umgänglich war. Nach Brahes Tod wollte Kepler die umfangreichen Aufzeichnungen des Astronomen übernehmen, denn ihm war klar, dass Brahe die bis dahin besten Beobachtungen der Himmelskörper durchgeführt hatte. Die Arbeiten erhielt er aber erst nach jahrelangem Streit mit den Erben von Brahe. Nach Brahes Tod hatte er dessen Stelle als Kaiserlicher Mathematiker in Prag übernommen.

3. Die Gesetze der Planetenbewegung

Nach der Auswertung der Beobachtungen von Brahe erschien 1609 Keplers Hauptwerk "Die neue Astronomie". Hier formulierte er zwei nach ihm benannte Gesetze, die für die Astronomie von herausragender Bedeutung waren.
Durch langwierige punktweise Rekonstruktion der Marsbahn hatte er festgestellt, dass sich dieser Planet nicht, wie Kopernikus und Galilei angenommen hatten, auf einer Kreisbahn bewegt, sondern auf einer elliptischen Bahn. Außerdem erfolgt seine Bewegung nicht mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Die Geschwindigkeit des Planeten Mars ist in Sonnennähe am größten und am geringsten, wenn Mars seine größte Entfernung von der Sonne hat. In den folgenden Jahren wies Kepler auch für die anderen Planeten elliptische Bahnen nach.
Das dritte Kepler’sche Gesetz veröffentlichte er im Jahre 1619 in seinem Werk "Harmonice mundi". Hier meinte er endlich die von ihm schon lange gesuchte Weltharmonie gefunden zu haben. Er stellte fest, dass "die Quadrate der Umlaufzeiten der Planeten sich wie dritten Potenzen der mittleren Sonnenentfernungen verhalten."







[Dieser Beitrag wurde am 23.11.2004 - 19:47 von Jeannette aktualisiert]





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4. Die Bedeutung der Kepler’schen Gesetze

Mit den drei Kepler’schen Gesetzen war nun der grundsätzliche Bauplan des heliozentrischen Weltbildes entschlüsselt. Danach bewegen sich also die Planeten um die Sonne. Im Gegensatz dazu hatte man vorher geglaubt, die Erde sei der Mittelpunkt der Welt und alle anderen Himmelskörper umkreisten die Erde.
Die Diskussion um diese Gesetze hatte einen komplizierten geistesgeschichtlichen Hintergrund. Dass Planeten auf Kreisbahnen mit gleichbleibender Geschwindigkeit laufen, war eine Überzeugung, die sich seit der Antike als fester Bestandteil jeder Planetentheorie etabliert hatte. Die Planeten galten als unveränderliche Körper, die auf unabänderlichen und unwandelbaren Bahnen um die Erde zogen. Was aber unveränderlich ist, kann nur göttlich sein und umgekehrt. Daher waren die Kepler’schen Gesetze auch mit weltanschaulichen Konsequenzen verbunden.

Auch der prinzipielle Unterschied zwischen Himmel und Erde, wie er von Aristoteles und der Kirche gelehrt worden war, ließ sich nicht länger aufrecht erhalten. Die Erde erschien als ein Himmelskörper unter anderen, war also selbst ein Teil des Himmels. Die Himmelstheologie wurde zur Himmelsphysik! Die Naturgesetze, die wir auf der Erde entdecken, gelten in gleicher Weise für alle Körper des Weltalls. Dies ist ein Grundprinzip, das sich in der Astronomie bis heute bewährt hat. Unser modernes naturwissenschaftliches Weltbild beruht auf diesem Grundsatz.

Die volle Bedeutung der Gesetze wurde erst nach Keplers Tod erkannt. Dies lag daran, dass seine Ausdrucksweise in seinen Werken schwierig zu verstehen war. Kepler war ein tief religiöser Mensch mit einem starken Hang zur Mystik. So setzte er beispielsweise die unbeweglichen kosmischen Objekte in Beziehung zur Heiligen Dreifaltigkeit. Danach soll die Sonne dem Heiligen Vater entsprechen, die Fixsterne dem Sohn und der dazwischenliegend Raum dem Heiligen Geist. Diese überzogenen Auffassungen kamen auch in seinen Werken immer wieder zum Ausdruck.
Aufbauend auf seinen theoretischen Überlegungen und den Messungen von Tycho Brahe erstellte Kepler sehr genaue Planetentafeln, die keinen Zweifel an der Richtigkeit des heliozentrischen Weltbildes mehr aufkommen lassen konnten

Ok, ist jetzt alles kopiert. Aber, warum was nicht übernehmen, wenn´s stimmt und gut zusammengefasst ist?


5. Weitere Arbeiten Keplers

Keplers Bedeutung lag nicht nur in der Entdeckung der Gesetze der Planetenbewegung. Wichtig waren seine Arbeiten im Bereich der Optik und seine Überlegungen zur Konstruktion eines Fernrohres. Er erklärte die Physik des Auges, Sehfehler, die Funktionsweise der optischen Linsen und die Entstehung von Sonnen- und Mondfinsternissen.
Anlässlich der Volumenbestimmung von Weinfässern stößt Kepler auf Mängel in der mathematischen Methode der Körperberechnung und leistet einen grundlegenden Beitrag zur Integralrechnung.
Als 1607 ein Komet erschien (Komet Halley), bekräftigte er die schon von Brahe gewonnenen Erkenntnis der kosmischen Natur dieser Objekte. Diese Stellungnahme von Kepler erwies sich für die Durchsetzung der neuen Sicht der Kometen als sehr bedeutend.

6. Private Probleme

Privat war Kepler nicht gerade vom Glück begünstigt. Kepler litt sein ganzes Leben lang unter einer schlechten Gesundheit. Infolge eines Augenfehlers konnte er kaum eigene astronomische Beobachtungen ausführen.
Immer wieder war er von Geldsorgen geplagt, weil ihn seine Arbeitgeber selten bezahlten. Sein Lebensende verbrachte er verarmt in Regensburg.
Im Jahre 1616 erreichte ihn die Nachricht von seiner Schwester, dass seine Mutter in ihrem Heimatort bei Leonberg in der Nähe von Stuttgart als Hexe angeklagt worden sei. Bei dem folgenden Hexenprozess trat Kepler als ihr Verteidiger auf. Diese ganze Angelegenheit zog sich sechs Jahre hin, bis das Verfahren eingestellt wurde. Dies war aber vor allem den guten Beziehungen Keplers zu verdanken, sonst gingen solche Hexenprozesse in der Regel immer tödlich aus.
Kepler war zweimal verheiratet und lebte in einer Zeit religiösen Aufruhrs in Europa. Er starb am 15. November 1630 in Regensburg.

Merci an: (Quelle):
Steffen Lebach





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Was aus dem 3. Keplerschen Gesetz folgte, war Isaac Newtons Erkenntnis über die Gravitationsgesetze:

W=mxgxh, s=1/2xgxt² => Weg-Zeit-Gesetz der normalen Fallgeschwindigkeit eines Körpers mit der Masse m, der Erdbeschleunigung g (=9,81m/s²=const.), der Energie W beim Zurücklegen der Strecke s (=Fallhöhe h) in der Zeit t

Genauer erklärt hier zu finden:

Uni Bremen





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...   Erstellt am 23.11.2004 - 19:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Hieraus weiter schließend, verglich ich die Kraft, die nötig ist, um den Mond in seiner Bahn zu halten, mit der Schwerkraft auf der Erdoberfläche und fand, daß sie fast genau gleich sind."



Er fand eine Erklärung dafür, warum sich Planeten auf bestimmten Bahnen bewegen.
Planeten haben eine Fliehkraft(=Zentrifugalkraft), die sie vom Zentrum der Sonne wegstreben lässt und eine Zentripetalkraft, die Kraft, mit der sie von der Sonne angezogen werden.

Zusammen ergeben diese beiden Kräfte aufgrund des Massenerhaltungssatzes Null an dem Punkt, wo sich die Masse (=der Planet) in einer gleichförmigen Bewegung auf einer Kreisbahn (in etwa) um die Sonne bewegt.

Zentrifugalkräfte beispielsweise der Erde sind alle Kräfte, welche durch Planeten verursacht werden, die sich in einem grösseren Radius um die Sonne auf einer Bahn befinden. Beispielsweise verübt Pluto auf die Erde eine Zentrifugal (Flieh-) Kraft, während die Sonne eine Zentripetalkrafteinwirkung auf die Erde hat. Beide Kräfte zusammen und noch die Krafteinwirkung der anderen Planeten auf die Erde halten diese in ihrer konstanten Umlaufbahn um die Sonne (Massenerhaltungsgesetz: m²+m³+...=0) Ein Effekt, der immer bei der Schwerelosigkeit auftritt.

Aber das....ist schon wieder ein Kapitel aus der Neuzeit...

Und heutzutage wurden ja schon die wüstetsten Vermutungen über Paralleuniversen (Galaxien) angestellt. Aber dafür muss man sich zuvor noch mit Einstein befassen.

Feststeht dann wohl, dass das Sonnensystem in die Milchstrasse eingebettet ist, die von einer grossen Galaxie umgeben ist, welche das Hubble-Teleskop auf einem Satelitten derzeit erforscht.
Hier werden wertvolle Untersuchungen über Verfärbungen, die Hinweise/Aufschlüsse auf die Substanz der Stofflickeiten im All geben, durchgeführt und darüber, ob ein Planet möglicherweise bewohnbar ist, falls hier alles zusammenkracht oder ein G.Bush durchknallt und sowohl Kyoto-Protokolle weiterhin ignoriert, als auch kleine Atombomben-Abkommen übersieht...

Aber, ich denke nicht, dass er das selbst dann noch erleben würde...Cowboy-Mentalitäten und fundamentalistische Feinmotoriken dahingestellt...Nun ja, das würde jetzt wieder zu politisch...Ich kanns mir einfach nicht verkneifen.





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