<Ecki> unregistriert
| Erstellt am 15.07.2008 - 17:43 |  |
Servus,
mein 4-jähriger Sohn hat laut Aussage des Arztes eine Phimose, die durch Beschneidung behoben werden soll. Da meine Exfrau das Kind bei sich hat und oft "sehr schnell bei der Sache ist", möchte ich gerne eine 2.Meinung einholen. Leider ist meine Alternative zum ersten Arzt bereits in Rente und nun suche ich im Kreis Dortmund eine weitere Empfehlung. Wichtig dabei ist mir jemand, der nicht sofort "muss ab!" sagt, sondern evtl. auf Alternativen wie Eichenrindenextrakt etc. zurückgreift.
Da ich selber bis zur (etwa) Volljährigkeit eine ebenfalls zu enge VH hatte, sich das ganze aber VON SELBST erledigt hat, spreche ich aus eigener Erfahrung und bin in meinem Gedanken bestärkt, hier ALLE erdenklich möglichen Alternativen auszuprobieren bestärkt. Logan`s Mutter hat leider schon über längere Zeit versucht, in der Badewanne etc. selbst zu "dehnen", was eine ab und zu wiederkehrende leichte minimale Rissbildung der Haut zur Folge hatte. Diese Risse sind nun leicht vernarbt laut dem 1. Arzt....was -nachvollziehbar- im ersten Moment für die Beschneidung spricht, sicher.
Ich kann und will das aber nicht sofort hinnehmen und frage daher hier nach vertrauensvollen Ärzten, die sich seines Problems annehmen und nicht voreilig über diese Art der Behandlung entscheiden. Es gibt sicherlich noch andere Ärzte in der Umgebung, die "gegen" eine Beschneidung sind und andere Lösungen versuchen?!
Bitte um zeitnahe Tipps, da meine Exfrau nicht mehr lange warten möchte, vielen Dank!!
Ein sehr besorgter Vater.
P.S.
Logan hat bis dato KEINERLEI Probleme/Schmerzen mit seinem Glied. Er hatte eine leichte Entzündung der Vorhaut/Eichel, durch die das Thema beim Arzt aufkam...
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DrJuhnke 

Status: Offline Registriert seit: 30.01.2006 Beiträge: 119 Nachricht senden | Erstellt am 16.07.2008 - 20:01 |  |
Sehr geehrter Herr,
man kann versuchen mit einer Cortison-Salben Behandlung eine Weitung der Vorhaut zu erreichen. Wie die Chancen stehen lässt sich schwer abschätzen. Wäre ein Versuch.
Ansonsten spricht dass Sie selbst eine enge Vorhaut hatten , aber ohne Beschneidung auskamen, nicht dagegen, dass Ihr Sohn eine benötigt. Denn oft ist eine Vorhautverengung zum Teil vererbt, kann sich beim Nachkommen aber schon viel deutlicher zeigen als beim Vater.
Persönlich habe ich viele Patienten, die sehr spät zu einer Beschneidung kommen, im Erwachsenenalter, die sich dann mit der nötigen Beschneidung schwerer tun hinterher, als wenn sie diese als Kind gehabt hätten. Auch das sollten Sie bedenken.
Alles gute für Sie und Logan,
Christian Juhnke
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