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Mondnixe unregistriert |
![]() In diesem Sinne ist der Tee das Symbol für alles Reine auf Erden, denn er bedarf in seiner Zubereitung der peinlichsten Reinlichkeit, vom Pflücken, Dörren und Aufbewahren bis zum Aufgießen und Trinken, und kann durch die flüchtigste Berührung mit fettigen Händen oder Tassen nur allzu leicht verdorben werden. Darum genießt man den Tee am richtigsten in einer Atmosphäre, wo jeder Gedanke an Prunk oder Luxus aus dem Herzen verbannt ist. Lin Yutang | |||
<Zoe> unregistriert |
Denn Teeismus ist die Kunst, Schönheit zu verhüllen, um sie zu entdecken, und etwas anzudeuten, was man nicht zu enthüllen wagt. | |||
Cecilia ![]() Status: Offline Registriert seit: 28.06.2007 Beiträge: 426 Nachricht senden |
![]() »Als Erstes am Morgen muss ich eine Tasse heißen Tee trinken, um aufzuwachen. Zum Frühstück trinke ich Tee, um 10 Uhr trinke ich Tee, nach dem Essen Tee, um 17.00 Uhr Tee, zum Abendbrot und bevor ich ins Bett gehe die letzte Tasse Tee zum Einschlafen.« Dass es nicht immer derselbe Tee ist, versteht sich natürlich. Am Morgen ist es ein rassiger, stark duftender, belebender Ceylon, zum Frühstück eine gute Mischung von Indientee mit der Vorherrschaft eines weichen, sanfteren Dooars. Um 10 Uhr eine Assammischung, nach dem Essen ein zarter, blumiger, feinaromatischer Darjeeling, um 17.00 Uhr ein Tee aus dem Hochland Ceylons, gemischt mit Javatee, dessen eigenartiger Geschmack pikant und reizvoll ist, zum Abendbrot wiederum eine kräftige Mischung herben Tees, und vor dem Schlafengehen einer der fast süßlichen, blumigen, weichen und mit allen Wohlgerüchen Indiens durchzogenen Tees von Travancore oder von den blauen Hügeln Nilgins, der liebliche Träume verschafft ... | |||
<Zoe> unregistriert |
Die japanische' Teezeremonie Gha-no-yu („heißes Wasser für Tee") ist so delikat, detailreich und komplex, dass sie jeden Nichteingeweihten überfordert. Die Zeremonie verbindet Zen-Philosophie mit Meditation, Spiritualität und einem tief verwurzelten Sinn für Tradition, Natur und Gastfreundschaft, Tee wurde in Japan erst angebaut, nachdem in der Zeit der chinesischen Fang-Dynastie (um 700) Samen ins Land gebracht worden war. | |||
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