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DieRomi ...
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...   Erstellt am 26.05.2007 - 13:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen











Judith7 
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...   Erstellt am 27.05.2007 - 11:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pfingstgedichte....

Pfingstbestellung
Ein Pfingstgedichtchen will heraus
ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich aus meinem Haus
ins Neue, ins Grüne.

Wenn sich der Himmel grau bezieht,
mich stört's nicht im geringsten.
Wer meine weiße Hose sieht,
der merkt doch: Es ist Pfingsten.

Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,
wie Hühner Eier legen,
und gehe festlich und geschmückt -
Pfingstochse meinetwegen -
dem Honorar entgegen.

Joachim Ringelnatz (7.8.1883 - 17.11.1934)



Edouard Manet: "Stilleben, Weiße Pfingstrosen", 1864

Lust und Kraft

Komm, Heiliger Geist, auf uns herab!
Dein Trost erhellt uns Leiden und Grab.
Von dir kommt Weisheit, Licht und Rat,
kommt Lust und Kraft zur guten Tat.

Komm, Heiliger Geist, vom Himmelsthron,
ein ein'ger Gott mit Vater und Sohn,
der du uns machest wahrhaft frei,
dir Lob sei, Ehre, Dank und Treu!

Anton Faist 1918, (1864 - 1933)





Signatur
... und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

Judith7 
Redakteurin
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...   Erstellt am 27.05.2007 - 11:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Pfingsten

Das Fest der Pfingsten kommt im Hall der Glocken,
da jauchzt in Frühlingsschauern die Natur;
auf jedem Strauch des Waldes und der Flur
schwebt eine Ros’ als Flamme im Frohlocken.

O Geist, der einst in goldnen Feuerflocken
auf Haupt der Jünger brausend niederfuhr,
von deinem Reichtum einen Funken nur,
hernieder send ihn auf des Sängers Locken!

Ich weiß es wohl, nicht würdig bin ich dein;
doch hast du nie die Tugend ja gemessen,
der Glaube zieht, die Sehnsucht dich allein.

Der Armen hast du nimmermehr vergessen,
du kehrtest in der Fischer Hütten ein,
und an der Sünder Tisch hast du gesessen.

Emanuel Geibel (17.10.1815 - 6.4.1884)





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... und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.


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