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focour


Status: Offline Registriert seit: 30.07.2004 Beiträge: 9867 Nachricht senden | Erstellt am 03.06.2006 - 14:35 |  |
...und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen...
ich wünsche allen Mitgliedern und Lesern ein frohes Pfingstfest
focour
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Judith7 Redakteurin


Status: Offline Registriert seit: 27.10.2004 Beiträge: 6267 Nachricht senden | Erstellt am 03.06.2006 - 15:46 |  |
Danke focour, das wünsche ich Dir und den Anderen auch.
Signatur ... und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. |
Judith7 Redakteurin


Status: Offline Registriert seit: 27.10.2004 Beiträge: 6267 Nachricht senden | Erstellt am 03.06.2006 - 16:09 |  |
Ich schreibe mal den "Pfingsttext", werde ihn aber noch weiter ausführen. Gerne hätte ich auch ein Gemälde dazu, kann aber im Moment keines finden. Falls Ihr eine Idee habt, stellt doch bitte ein Bild rein, ich würde mich freuen.
Die Apostelgeschichte, Kapitel 2
Das Pfingstereignis
1 Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort.
2 Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.
3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.
4 Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
5 In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.
6 Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.
7 Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?
8 Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:
9 Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien,
10 von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten,
11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.
12 Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten?
13 Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.
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focour


Status: Offline Registriert seit: 30.07.2004 Beiträge: 9867 Nachricht senden | Erstellt am 03.06.2006 - 16:16 |  |

Pfingsten im Ingeborg-Psalter
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Judith7 Redakteurin


Status: Offline Registriert seit: 27.10.2004 Beiträge: 6267 Nachricht senden | Erstellt am 04.06.2006 - 12:41 |  |
Die Ausgießung des Heiligen Geistes ist von Jesus vor seiner Himmefahrt versprochen worden, dazu folgenden Text:
(Apg. 1: 4-14)
Und als er mit ihnen versammelt war, befahl er ihnen, sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten - die ihr, sagte er, von mir gehört habt; denn Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach diesen wenigen Tagen. Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her? Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde. Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Blicken emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.
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DieRomi  Redakteurin


Status: Offline Registriert seit: 29.10.2004 Beiträge: 7244 Nachricht senden | Erstellt am 05.06.2006 - 22:27 |  |
Für Judith: Eine Pfingstrose heute Morgen um 8:00 Uhr fotografiert

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Judith7 Redakteurin


Status: Offline Registriert seit: 27.10.2004 Beiträge: 6267 Nachricht senden | Erstellt am 05.06.2006 - 23:32 |  |
Danke, liebe Romi!
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focour


Status: Offline Registriert seit: 30.07.2004 Beiträge: 9867 Nachricht senden | Erstellt am 08.06.2006 - 23:37 |  |

von Jean Restout († 1768)
Veni, creator Spiritus
mentes tuorum visita,
imple superna gratia,
quae tu creasti pectora.
Komm, Heil’ger Geist der Leben schafft,
erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
nun hauch uns Gottes Odem ein.
eine schöne Darstellung von Pfingsten, wie ich finde
Quelle
focour
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Judith7 Redakteurin


Status: Offline Registriert seit: 27.10.2004 Beiträge: 6267 Nachricht senden | Erstellt am 10.06.2006 - 17:53 |  |
Diese Darstellung gefällt mir auch besonders gut.
Auch das "Wort" passt ausgezeichnet, denn der Heilige Geist gilt als Schöpferkraft und ist dann Pfingsten wieder belebend und begleitend, wie verheißen, über die neue Gemeinde gekommen.
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DieRomi  Redakteurin


Status: Offline Registriert seit: 29.10.2004 Beiträge: 7244 Nachricht senden | Erstellt am 25.06.2006 - 10:25 |  |
Judith's Bibelfestigkeit möchte ich zum Anlass,
nehmen, den Umgang mit der Bibel zu hinterfragen.
Ich selbst nahm vor vielen Jahren an einem Bibelkreis
teil und stellte enttäuscht fest, dass selbst
die anwesenden Priester die Bibel nicht einheitlich
auslegten. Dies stimmte mich nachdenklich:
Die Bibel kann mit Hilfe von "Spezialliteratur"
wissenschaftliche ausgelegt werden.
Um lediglich das "Notwendige" zum Verständnis aus
der Bibel herauszulesen, kann man in der
Einheitsausgabe für beide Konfessionen jeweils unten
auf der Seite die Anmerkungen studieren oder die vom
Katholischen Bibelwerk herausgegebenen
reichhaltigern Kleinkommentare zur Heiligen Schrift
heranziehen.
Ausßerdem bietet z.B. das Buch "Wir entdecken Bibel" eine
ausgezeichnete Einführung in die Welt der Bibel
Unabhängig davon müsste doch ein Zugang zur Bibel möglich sein.
Wo ich weitaus größere Schwierigkeiten sehe, ist,
dass unsere "technische" Welt uns weithin den Zugang
zur Tiefe der biblischen Aussagen bei Worten wie
"Wasser", "Feuer", "Sturm", "Licht", "Tür", "Brot",
"Herz" und "Leben" etc. versperrt. Weil...weil wir
Menschen immer nur praktisch-sachlich denken, weil
wir moderne Menschen oftmals zur Natur und zur
menschlichen Tiefe und zu diesen Grundworten kaum
mehr Zugang haben. Und deshalb kann eine Botschaft,
die ja ins Herz treffen will, nicht ankommen.
Wer also die Geschichte vom "Gang Jesu auf dem
Wasser" nur vordergründig versteht, wird
wahrscheinlich bei der Frage stehenbleiben:
"Wie ist das möglich, auf dem Wassr zu gehen,
ohne einzusinken?" Und damit ist die Erzählung
meistens "erledigt", weil sie mit unseren
naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht
zusammenzubringen ist.
Man müsse also vom Ursymbol "Wasser" ausgehen.
Es bedeutet einmal Leben, dann aber auch Tod.
Meine Frage nun: Gibt es sie, die Regeln zur Schriftlesung?
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