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nomadatlan ...
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...   Erstellt am 17.10.2005 - 22:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es verdient gelobt ... zu werden!

kurz : man kommt beim pferd - ähnlich wie beim hund - auf eine wesentlich längere zeit der symbiose mitm menschen als bisher so gedacht+dargestellt ...

kleines scheues herdentier - ursprünglich waldbewohner - wächst erst als wiesenweideherdentier über kleinponygröße hinaus .......

herdenhaltung hirten hege+pflege -- ab WANN ??

domestikation / selbstdomestikation - gehege -- schutz vor raubtieren in menschennähe(feuer,hundegekläff,kinderquatsch) - ist dieses scheue herdentier bereits seit einiger zeit menschenfreund !

hier erstmal ein oberflächlicher text :
unkomplett bis teilweise unkorrekt -
bezieht sich BLOß auf reitpferd - die älteren pferde sind viel zu klein zum reiten - ab wann herdenhaltung, ab wann zugtier(schleife)-etc geht daraus natürlich nicht hervor !
trotzdem interessant genug !!

wie gesagt erstmal BLOß "reitpferd" ....
(auch dieses schon wesentlich länger als die schulweisheit zu meinen gedenkt -
- auf nutztierHALTUNG des pferdes NOCH viel länger gehe ich in den nächsten beiträgen ein - bzw auf die offenbaren widersprüche zu dieser frage - 40ka!!,400ka?! ... )

erstmal dieser text :
Alles Reiten, das nicht lediglich ein Auf-dem-Pferd-Sitzen ist, entspringt, geschichtlich betrachtet, einer gewissen Einstellung des Menschen zu seiner Umwelt, insbesondere zum Tier, damit aber auch zu sich selbst, kurz: einer spezifischen Kultur.
Es ist daher müßig, als Archäologe nach ersten Trensen oder Sattelbäumen zu graben, um den ersten Reiter zu definieren. Hat dieser uns tatsächlich Wesentliches über seinen Umgang mit Pferden zu sagen, so kann er nur einer Reitkultur entstammen, wenn nicht sogar einem ganzen Reitkulturkreis. Die Suche nach dem ersten Reiter der Geschichte muss somit den Beweis dafür erbringen, dass ein ganzer Stamm oder ein ganzes Volk jahrhundertelang als Reiter nicht nur vor sich hin gelebt, sondern gefühlt, gedacht und damit Kunst geschaffen hat. Klopfen wir deswegen zuerst einmal die Ur- und Frühgeschichte nach Reitkulturen ab, bevor wir daraufhin einzelne geschichtliche Persönlichkeiten auf ihren individuellen Pferdeverstand hin untersuchen.

Vor 60.000 Jahren entwickelte sich der Urmensch allmählich zum Menschen. Zur gleichen Zeit existierte das Urwildpferd in einer oder mehreren Formen bereits seit 600.000 Jahren über ganz Eurasien verteilt.

Vor 40.000 Jahren bringt es der Mensch auf ein Gehirnvolumen von ca. 1500 ccm und schafft Höhlenzeichnungen und -Malereien zur Beschwörung des Jagdglücks, darunter zahlreiche Darstellungen von Wildpferden vor allem in Südfrankreich und Nordspanien.

Vor ca. 20.000 Jahren entstehen in Spanien Ritzzeichnungen von Pferdeköpfen mit Seilhalftern und Felszeichnungen von Pferden, die gehobbelt oder mit dem Lasso eingefangen scheinen. Hinweise auf erste Zähmungsversuche? (d'Andrade).

Vor 15-12.000 Jahren bilden Ostspanien und Nordafrika (vor allem in ihrer Bildkunst) eine kulturelle Einheit, was darauf hinzuweisen scheint, dass sowohl Spanien als auch Nordafrika von Marokko bis Ägypten von ein und demselben Menschenschlag bewohnt wird. Es gibt Unterschiede bei den spanischen Höhlenmalern zwischen Pferden mit konkaven Schädeln (Nordspanien) und solchen mit leicht konvexen Profilen (Pileta, Südspanien). (d'Andrade)

Vor ca. 10.000 Jahren erreicht der Mensch sein heutiges Gehirnvolumen. Es findet der Übergang zur sesshaften Fischerei statt.

Mittelsteinzeit: Ackerbau und Tierzucht. Es entstehen ostspanische und nordafrikanische (Tassilien) Felsenbilder von an Halftern geführten, offenbar gezähmten Pferden und von Reitern.

Vor ca. 8.000 Jahren: C. A. Pietrement zufolge, ist hier der Beginn der allgemeinen Domestizierung des Pferdes einzuordnen. Diese Datierung wird von jüngeren Forschern - u.a. Preuschoft - als zu früh angesetzt betrachtet.

Um 5.000 v. Chr.: Beginn der Jungsteinzeit, des sog. Neolithikum.

Um 4.750 v. Chr.: Bauernvölker bringen die westeuropäische Canpignien-Kultur über Spanien und Nordafrika bis Ägypten" (Stein). Im Neolithikum entstehen steinerne Hellebarden, eine typische von Fußgängern gegen Reiter eingesetzte Waffe, Spanien (d'Andrade). Wurden sie von oder gegen die Campignien-Leute eingesetzt?

Im 4. Jahrtausend v. Chr. ist ein Einfall blonder, blauäugiger Reiterstämme (in Nordafrika, und zwar von Mauretanien bis nach Libyen nachgewiesen (Gueneron).

Im 4. und 3. Jahrtausend ist Lhotte zufolge für Tassilien (an der heutigen vor Christus Grenze zwischen Algerien und Libyen) nachgewiesen. Eine erste Jägerkultur, auf die eine Rinderhirtenperiode folgt, welche ihrerseits von der Hirtenkultur mit Kavallerie abgelöst wird. Lhotte schreibt hierzu: Koexistenz von Streitwagen und Reitern ist außergewöhnlich in der (Fels-)Malerei der Sahara; der Streitwagen stammt aus einer späteren Epoche. Thévenin schrieb über die Bilder: Die Felsbilder der Sahara stellen Reiter dar, die verschiedene Tiere verfolgen; darunter solche, die wie das ramsköpfige Rhinozeros, in dieser Region seit sehr langen Zeiten ausgestorben sind. Diese Fakten scheinen auf eine sehr frühe Domestizierung eines eingeborenen Pferdes hinzuweisen. Anhaltspunkte für die Domestikation des Pferdes stammen auch aus den Steppengebieten der heutigen Ukraine. Dort fand man in Abfallhaufen früherer Bauern und Hirten, die im 4. Jahrtausend vor Christus lebten, eine Anzahl von Pferdeknochen. Diese Pferde wurden aber höchstens als Last- und nicht als Reittiere benutzt" (Trippet).

Um 3.000 vor Christus die "Sintflut" - katastrophale Überschwemmungen und/oder Vulkanausbrüche oder Erdbeben in der "Alten Welt" (östlicher Mittelmeerraum und Naher Osten), bedeutende Völkerwanderungen, erste Blüte städtischer Hochkulturen in Ägypten, Mesopotanien, Indien, China, Mittelamerika.

Um 2.000 vor Christus: Ausbreitung des pferdebespannten Jagd- und Streitwagens durch die Indogermanen und die Völker, deren Lebensräume sie erobernd durchstreifen (Iraner, Inder, Hethiter, frühe Donauvölker).

bißchen unvollständig ...

broncezeit ...

Was geht aus dieser Zusammenfassung der vorchristlichen Geschichte des Reitens hervor?

Ich fürchte nicht eben viel, außer der Erkenntnis, dass wir die ersten Reitervölker nicht mehr länger auf den Steppen Eurasiens suchen dürfen, sondern sie da wahrnehmen müssen, wo sie uns die einwandfrei ältesten und zugleich deutlichsten Zeichen und Zeugnisse ihrer - durch keine ernstzunehmende Streitwagenmode unterbrochenen - Reitkultur hinterlassen haben: im nordafrikanischen Tassilien, in Spanien und Portugal, d.h. oft in Grotten und Höhlen und unter überhängenden Felsdächern im westlichen Mittelmeerraum.

Wer waren die Träger dieser Reitkultur?

Möglicherweise bereits die Campignien-Leute (um 4.750 vor Christus); wahrscheinlicher erst die im 4. Jahrtausend sich in Nordafrika beritten ausbreitenden "blauäugigen Blonden", die auch Spanien und Portugal bewohnten.

Sie sind jedenfalls die Stammväter der später so berühmten Garamanten, Nazamonen, Tuaregs und Kabylen, d.h. der Nation der Berber oder Numiden, welche die Griechen auch die Libysche nannten. Sie waren ziemlich sicher frühe Kelten, auf jeden Fall über Spanien eingewandert, und wirkten in der Folge mit den in Spanien zurückgebliebenen Stammesbrüdern zusammen, ...............

-, dass die Geschichte des Reitens - nicht wie bisher angenommen - gerade eben dreitausend Jahre, sondern schon stolze 6.000 Jahre alt ist und dass die ersten Reiter nicht - wie bisher geglaubt - ihre Pferde auf den Steppen nur eben laufen ließen, sondern diese viel wahrscheinlicher schon sehr gekonnt auf Wendigkeit und Biegsamkeit hin ritten, denn anderes lässt die Landschaft weder in Spanien noch in Tassilien zu.

Betrachteten die eurasischen Steppenvölker zu diesem Zeitpunkt das Pferd, das sie als Halbnomaden in ganzen Herden hielten, vorwiegend noch immer als bloßen Fleisch- und Hautlieferanten, Milchproduzenten und als Tragtier, so galt es für den Ibero-Numiden bereits als ein Statussymbol und stellte den Beweis für dessen Wert als Mensch und Reiter dar und war ein fester Bestandteil seiner kulturellen Persönlichkeit als "Hidalgo", Reiter, Stierkämpfer und Pferdezüchter.

Bereits vor 3.500 Jahren züchtetendie Ibero-Berber so die besten Reitpferde der Welt. Geritten wurden ausschließlich Hengste. Die Stuten blieben der Zucht vorbehalten. Die Iberer holten sich letztere aus Nordafrika; die Berber ihre Zuchthengste aus Spanien. So vermieden sie beide die Inzucht. Die Iberer gaben ihren kleinen, kurzen und wendigen Asturconen (im heutigen Camargue-Pferde-Typ) dadurch mehr Größe, Temperament und Schnelligkeit, die Berber ihren ramsköpfigen Rennern mehr Masse, Kürze der Lenden und Wendigkeit. Gewinner waren beide Teile.

Es ist geschichtlich gesichert, dass die Vorfahren der heute noch hellhäutigen und manchmal noch blauäugigen Tuaregs und Kabylen und der Bewohner Nefousahs, Geffaras, Ghadamés, Hons und Soknas in Libyen in vorchristlicher Zeit als die geschicktesten, gefürchtetsten und die meistgesuchten Reiterkrieger schlechthin galten, verdingten sie sich doch zur Zeit vor Christi Geburt schon seit zweitausend Jahren regelmäßig als Söldner an nahezu alle Armeen der damaligen Mittelmeerwelt.

Der Büffelhund, wie die Apachen das Pferd nannten, veränderte das Leben der Indianer von Grund auf. Waren sie bisher in der Hauptsache in kleinen Nomadengruppen durch die Weiten der Prärien gezogen, immer der Fährte der riesigen Büffelherden folgend, von denen sie ihre gesamten Rohstoffe und die wichtigsten Nahrungsmittel bezogen, so erhöhte das Pferd ihren Aktionsradius. Die Büffeljagd war nicht mehr so schwierig, es konnten nicht mehr nur die alten und kranken Tiere gejagt werden, sondern die Söhne Manitous konnten sich die besten und stärksten Büffel aus der Herde auswählen und erlegen.

Mit den Pferden stieg auch der Reichtum der einzelnen Krieger. Ein guter Krieger hatte in der Regel vier Pferde. Das beste davon wurde zur Büffeljagd abgerichtet, ein weiteres wurde als Kriegspferd ausgebildet und jene, welche sich weder für die Jagd noch zum Kampf eigneten, dienten als Transporttiere. Sie lösten die bis dahin verwendeten Hunde ab, weil ein Pferd wesentlich größere Lasten ziehen konnte als ein Hund.

leselink............+blabla...


normaler hunde-travois, schleife -
selbes prinzip - -


[Dieser Beitrag wurde am 12.06.2007 - 15:08 von nomadatlan aktualisiert]





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...   Erstellt am 13.04.2006 - 16:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


!!!!!!!!
pferd ! "wild"pferd ?? geschnitze eines "sammlers und jägers" ???
älteste sapienskunst, vom rande der schwäbischen alb, -37.000j.!!
eiszeit, oasenwirtschaft.
und ich tippe auf herden-haltung !

Eine Dominanz von Pferd und besonders Rentier in den beiden Magdalénienhorizonten AH I und IIa kommt trotz der noch geringen Fundmengen deutlich zum Ausdruck.

-auch weil hierbei älteste sapiens-musik gefunden wurde - älteste hirtenflöten -

(...............Vor 60.000 Jahren entwickelte sich der Urmensch allmählich zum Menschen. Zur gleichen Zeit existierte das Urwildpferd in einer oder mehreren Formen bereits seit 600.000 Jahren über ganz Eurasien verteilt.
-
Vor 40.000 Jahren bringt es der Mensch auf ein Gehirnvolumen von ca. 1500 ccm und schafft Höhlenzeichnungen und -Malereien zur Beschwörung des Jagdglücks, darunter zahlreiche Darstellungen von Wildpferden vor allem in Südfrankreich und Nordspanien.
-
Vor ca. 20.000 Jahren entstehen in Spanien Ritzzeichnungen von Pferdeköpfen mit Seilhalftern und Felszeichnungen von Pferden, die gehobbelt oder mit dem Lasso eingefangen scheinen.........................)

------anderer ansatz : seit 600.000 jahren lebt hier das pferd, damals mitm h.erectus.......
-als schafsgroßes herdentier, scheuer waldbewohner. laubfresser.
--ERST unter dem schutz von mensch und hund getrauten sich pferde in offene wiesen, grasländer, savannen+steppen--
---aber ERST als weidetiere (fettes gras anstatt laub) wurden se größer !
kultur................................

so,
- obiger schnitzkünstler (beruf?!- ) knapp 40.000 j. - & hirtenflöten.
alt-schwabenlandis war nachm neandertaler menschenleer, paradies +++
dann kam diese art sapiens - NICHT als kulturloser barfüßler - ins eiszeitparadies rund um die schwäbische alb.

nu häng da mal ne null dran,
gehma zu steinheimers+highdelbergers...
(hier im norden war nix mit barfüßler ... wintervorrat+teilseßhaft+dorf!!!-! ...... )

Unweit der Gemeinde Bilzingsleben schlummert in der leicht hügeligen Ebene zwischen Hainleite und Kyffhäuser auf einem fußballfeldgroßen Terrain eine anthropologische Sensation: eine frühmenschliche Lagerstätte aus prähistorischer Zeit, die - so deuten es Experten - erste soziale Strukturen einer hominiden Gemeinschaft in Europa belegt. Vor etwa 400 000 Jahren lebte, jagte und arbeitete hier eine ganz offensichtlich kulturfähige Hominiden-Sippe.
.........
Die Fundsituation lässt eine Gliederung der bisher ergrabenen Fläche des Lagerplatzes in insgesamt sechs Aktivitätszonen zu.
* Zone I: Schwemmfächer des Quellbaches; Funde von vorwiegend Knochen- und Artefaktabfällen
* Zone II: in einem 2-3 m breiten Uferstreifen; vorwiegend große Hiebwerkzeuge und Großsäugerreste; es handelt sch hier eventuell um einen Zerlegungsplatz
* Zone III: Wohnplatz mit Siedlungsstrukturen
* Zone IV: Werkstattzone (Ausdehnung 3 x 8-10 m); kann in Untergruppen gegliedert werden (z.B. im Süden der Zone Bereich mit zahlreichen Travertinunterlagen und Feuereinwirkung, jedoch nur wenig Silex- und Geröllgeräte)
* Zone V: gepflasterter Bereich
* Zone VI: nicht bestimmter Aktivitätsbereich westlich der Hütten; zahlreiche Silex-, Holz-, und Amboßfunde
-----dorf -400ka!!
nashorn,elefant,...
------
Ein weiterer Beleg für die geistige Welt des Homo erectus ist ein fast kreisrunder pflasterartiger Platz mit einem Durchmesser von etwa 9 m. Die Knochen und die z.T. ortsfremden Steine wurden in den Löss eingedrückt und liegen nur in einer einzigen Lage. Dieses Pflaster zeigt nur wenige Artefaktfunde und macht einen "aufgeräumten" Eindruck. Im Nordwesten dieses Platzes befand sich eine Feuerstelle und ein Auerochsschädel, dazu ein Amboss aus einem Travertinblock und mehrere menschliche Schädelfragmente. Splitter in den Fugen des Travertinblocks belegen eine Zertrümmerung von Knochen. Inwieweit dies in Zusammenhang mit den menschlichen Schädelresten steht, ist bis zur abgeschlossenen Untersuchung der Splitter noch unklar. Interessanterweise führt auch eine Steinreihe vom Westen auf das Pflaster zu und endet unweit des eben dargestellten "Arbeitsplatzes".
--partyplatz...
Homo erectus vor fast 400.000 Jahren ein zu Geist und Kultur fähiges menschliches Wesen, mit einer selbst geschaffenen sozio-kulturellen Umwelt mit Wohnbauten, Feuernutzung und speziellen Aktivitätsbereichen, ein aktiver Jäger mit Distanzwaffen und variablen Technologien, fähig zum abstrakten Denken und mit einer bereits ausgebildeten Sprache.


*öhm-----was anderes...
Dass in eiszeitlichen Schichten mit zahlreichen Tierknochen auch Menschenknochen vorkommen, ist nicht außergewöhnlich, wie zahlreiche andere Fundorten belegen. Wahrscheinlich waren auch Menschenknochen natürlicher Bestandteil von eiszeitlichen Landoberflächen.
...jo, durcheinander--abundzu---woanders........

"es" geht soo ähnlich wie mitm hund ausm wolf durch wiederholte selbstdomestikation :
wissenschaft sagt, der hund wurde erst vor 15-20.000 jahren "gezähmt" --------- AABER :
150'000 J.: - Lazaret: Wolfschädel an Hütteneingängen; ......--vielviel früher.........

bißchen übersicht..........................

buntes bilzingsleben .pdf , bißchen dorf der großwildjäger, +pferde bloß am rande erwähnt...............


--text .................
Seit Menschengedenken- Tiere als treue Begleiter

Viele Forscher gehen davon aus, dass zwischen Menschen und Tieren eine tiefe Verbundenheit herrscht. Einig begründen dies in dem Verhältnis von Urmensch und Urtier, die keine genaue Abgrenzung gegeneinander kannten. Andere sehen das enge Verhältnis von Tier und Mensch in der frühen Domestikation von Tieren und der daraus folgenden Abhängigkeit voneinander. Es ist anzunehmen, dass die Urmenschen Tiere als ihresgleichen anerkannten und sie als Geschöpfe verstanden. Die innere Abgrenzung zwischen Mensch und Tier reichte noch nicht sehr tief. Um ein Tier zu erlegen musste der Mensch die Tiere ganz genau beobachten. Auf diese Weise erfuhr er vieles über sie, lernte aber auch von ihnen. Er verfolgte, wie sie auf Nahrungssuche gingen, und fand dadurch heraus, welche Pflanze essbar waren. Tiere tauchten jedoch schon sehr früh auch als treue Begleiter des Menschen auf.

Inzwischen gehen die Forscher davon aus, dass z.B. Hunde schon im ältesten Abschnitt der Menschheitsgeschichte, der Altsteinzeit (Paläolithikum, Dauer etwas zwei bis drei Millionen Jahre) den Menschen begleiteten und sich Mensch und Hund gegenseitig beistanden.

In den Gräbern vieler Frühkulturen fand man Überreste von Tieren, vor allem Hunden und Pferden.
mensch-tier-beziehung, -- soziokultur bis psychohygiene !! --

ab "wann" ?

domestikation wildpferd--reitpferd ~ 4.000 v.chr. ? jo,.......
und vorher ?
Auch in den magdalénienzeitl. Fundstellen der Schweiz treten meist Reste von erbeuteten Wild-P.en auf; in Hauterive-Champréveyres waren sie das am häufigsten erlegte Tier.
jungpaläolithikum ?
Ihre Jagdbeute waren überwiegend Rentiere und Pferde, welche sie mit Speeren erlegten. Für diese wurden aus Knochen geschnitzte Aufsätze verwendet, anfangs einfach zugespitzt, später harpunenartig gezackt. Der waldfreie hügelige Raum zwischen Donau- und Altmühltal bot sicherlich ideale Weidegründe für diese Tierherden........
herden jagen erlegen - hinterherrennen -- als stinkender barfüßler scheue+schnelle fluchttiere erjagen --- ...

Zu den früher in Europa und Asien heimischen Wildpferden gehören der Tarpan, das Przewalski-Pferd sowie zwei Unterarten des europäischen Waldwildpferdes. Lange dachte man, dass das Urwild- oder Przewalski-Pferd der Vorfahr unseres Hauspferdes ist. Heute weiß man, dass sie lediglich einen gemeinsamen Vorfahren hatten und sich
vor 120.000 bis 140.000 Jahren
auseinander entwickelten. Vorfahren des Hauspferds sind vermutlich der Wald- oder der Steppentarpan.

ponygröße ...

Als die Zauberin Kirke Odysseus’ Gefährten Gryllos in ein Schwein verwandelte, versuchte Odysseus seinen Freund vergeblich zur Rückkehr ins menschliche Dasein zu bewegen. Gryllos wollte ein Schwein bleiben, weil Tiere natürlicher, zufriedener und tugendhafter lebten als Menschen. Diese Geschichte erzählt Plutarch, bekannter Tierfreund der Antike und früher Verfechter der heutigen Biophilie-Hypothese - die angenomme Verwandschaft alles Lebendigen.

schöningen n der Mitte der weitgehend freigelegte Holzspeer II,
daneben rechts Skelettreste vom Wildpferd.
[AiD-Sonderheft 1998 = Lit. 9, S. 68, Abb. 78]

Die Wurfspeere von Schöningen
Aufgrund besonders günstiger Erhaltungsbedingungen konnten in einem Braunkohletagebau bei Schöningen im Harzvorland (Niedersachsen) bis 1994 neben zwei Wurfhölzern neun Wurfspeere geborgen werden, welche dem Homo erectus bzw. Homo heidelbergensis zugeordnet werden können.

Aus kleinen Fichtenstämmen hergestellt, wiesen sie eine Länge zwischen 1,60 und 2,60 Metern auf. Es handelt sich hier um die ältesten vollständig erhaltenen Jagdwaffen der Welt! Vor etwa 400 000 Jahren hatte man hier am Seeufer gezielt Jagd auf Wildpferde gemacht und die Jagdbeute anschließend verwertet.

multifunktionswerkzeug+hirtenstab ??

.... man fand sie zusammen mit zahlreichen Knochen von wenigstens 18 Pferden am Seeufer.
-treibjagd oder hege ?

werweiß...........

Der Steinzeitjäger, der zwar kein Nomade, aber auch noch nicht sesshaft war, jedoch gelernt hatte, das Pferdeverhalten einzuschätzen, könnte durch die Wanderungsbedingungen dazu veranlasst worden sein , sich Pferde zu halten statt sie zu jagen.

Solchen einfachen Überlegungen sind dann weitere Schritte gefolgt. Pferd und Mensch sind aufeinander zugegangen und haben zueinander Vertrauen gefasst.
Denn in der Gefangenschaft des Menschen hatte das Pferd ja auch so etwas wie Fürsorge des Menschen erfahren, der es versorgte und gegen Fressfeinde schützte.

Die Pferde waren den Menschen gewöhnt, sie waren handzahm, aber noch keine Hauspferde.
Es war möglich, einzelne Pferde ohne lange Verfolgungsjagd aus der Herde herauszufangen.



pferd vor schaf - etc... ?


gegensatz NUR jagd+ausrottung, neandertaler :
Gejagt wurde alles, was an jagdbarem Wild erreichbar war. Hauptbeute aber waren das Ren und das Wildpferd. Dabei stellte der vorverdaute Mageninhalt der erlegten Tiere eine wichtige Vitaminquelle dar. Da ihm humanitäre und hegerische Grundsätze unbekannt waren, wurden auch trächtige Muttertiere und neugeworfene Stücke nicht geschont (warum auch?!).

"normal", immer wieder ... - aber nicht NUR ...

es gibt gerüchte über anbindehaltung bereits in der altsteinzeit, ...


Jagdtiere dienten dem Überleben, Haustiere brachten vielfältigen Nutzen. Tiere standen stellvertretend für die Machte der Natur. In der Frühzeit vieler antiker Kulturen stellte man sich die Götter in Tiergestalt vor. Den Wunsch nach dem friedlichen Zusammenleben aller Geschöpfe findet man bei allen Völkern. Die Vorstellungen vom Paradies und vom künftigen messianischen Reich drücken diese Sehnsucht ebenso aus wie der griechische Mythos von Orpheus, dessen Gesang die wildesten Tiere besänftigte. Auch bei der Arche Noah war das Phänomen bemerkenswert, daß die gerettete Fauna friedlich überlebte.


auswanderung der hinkelsteiner in die schweiz - kurz nach der besiedelung europas durch die bandkeramiker gabs hier keine pferde mehr - -
... itakland und spanolien ! !
reiter und jäger - ab 4.000 v.chr. blondies nach tassilien ..........
indogermanistan............
später war DAS pferd synonym+symbol von troja, für karthager bis kelten.




val camonica : ........................+++++++++ -incl. labyrinth, min. 3.000 v.chr.
Der prähistorische Mensch aus dem Neolithikum (6.-5 Jahrtausend v. Ch.) brachte technologische Innovationen wie Ackerbau, Tierzucht, Weberei, Pfeil, Bogen und Keramik ins Tal. Im 3. Jahrtausend v. Ch. begann die Zeit der Metallgewinnung. Die Camunnen brachten die Metallbearbeitung und das Rad ins Val Camonica. Der Grossteil der Felszeichnungen werden den Camunnen zugeschrieben.........

+ Reiter, Reiterkrieger und Reiternomaden zwischen Rheinland und Korea. .......

nochwas :

nordische felszeichnung ..................





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...   Erstellt am 13.04.2006 - 22:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Die bisher älteste Frühmenschensiedlung Mitteleuropas wurde in Kärlich / Rheinland/Pfalz gefunden. Die ???Wildpferdjäger von Kärlich" datieren vor ca. 440 000 Jahren. In dieser Seeufersiedlung wurden 1980 Schaber, Quarzfaustkeile, Holzstücke, Tierknochen, Haselnuss-Schalen,... gefunden. Sammeltätigkeit und Wildpferd-, Wildrind- und Wildschweinjagd ist belegbar.

siedlung,dorf..! der jäger+sammler...
wildwildwild - die idyllische steinzeit
jo, pferd+rind+schwein


bißchen geschichte - zwar "unvollständig", aber mal cool im überblick.
ergänzungswürdig
um ringwall-bandkeramics und "küsten"fischer - und um ne frühe metallzeit im europa der megalithis kulur+verbindung nicht ganz aktuell
------
aber sonst gut !!
übersicht--------


Fest zu halten bleibt, dass sich im Gegensatz zu früheren Vorstellungen die Ausbreitung des Menschen bzw. seiner Vorgänger aus dem afrikanischen Kontinent schon vor ca. 2 Millionen Jahren vollzog. Dies ergaben datierte Menschenreste aus ganz unterschiedlichen Regionen Europas und Asiens. Wir gehen daher nicht fehl in der Annahme, dass es der frühe Homo erectus bzw. der Homo ergaster war, der zur »Out of Africa«- Reise angetreten ist.

h.erectus~~~~h.sapiens, heute noch, oder war immer mischbar, siehe asiaten !

indogermanistan :
sind alle eurasischen Begriffe für das Pferd der Entlehnung aus dem Indoeuropäischen mehr als verdächtig. Im Indoeuropäischen gab es zwei grundsätzliche Begriffe. Der am weitesten belegte geht auf die Wurzel "ekuos" zurück, lateinisch "equus", germanisch "ehwaz", West-Tocharisch "yakwe", altgriechisch zwar "hippos", im Mykenischen aber noch "ikkos", altindisch "aswah". Von dieser letzten, altindischen Form haben die orientalischen Sprachen das Wort übernommen, und zwar durch Vermittlung über das hurritische "essi". Akkadisch "sisu", ugaritisch "ssw", hebräisch "sus". Kurioserweise ist diese hebräische Form als "Zosse" über das Jiddische zurück ins Deutsche gewandert.
Der zweite indoeuropäische Begriff lautet "markos", der sich seltsamerweise nur in den keltischen und germanischen Sprachen erhalten hat: altirisch "marc", walisisch "march", altnordisch "marr" und neuhochdeutsch "Mähre". Man vermutet, daß dies die ursprüngliche Bezeichnung für das Wildpferd war, während "ekuos" die domestizierte Form kennzeichnete. Nun finden wir bei den asiatischen Völkern ebenfalls diese Form wieder: mongolisch "morin", chinesich "ma", koreanisch "mal" und burmesisch "mrah". Um zum Thema zurückzukommen: die religiöse Stellung des Pferdes, die sich auch in einem komplizierten Ritual des Pferdeopfers ausdrückt, ist von altindischen bis zu europäischen Quellen weitgehend identisch nachgewiesen, ebenso die Verbindung des Pferdes zu bestimmten Gottheiten.

DAvor :
welcher Sprachfamilie "die Megalithiker" angehörten, .......
-baskisch-berberisch-semito-hamitisch, ursprache von semiten, karthagern und maya ... -
Das Vorkommen megalithischer Denkmäler im Vorderen Orient allein genügt mir dafür nicht.
--
Die Sache ist einigermaßen vage, und von "Nachweis" kann erst recht keine Rede sein. Die Sache stellt sich so dar: Die keltischen Sprachen weisen einige Eigenheiten im grammatikalisch-strukturellen Bereich auf, die offensichtlich nicht indoeuropäisch sind und die ihre Parallelen in semito-hamitischen Sprachen finden. Da gerade die Kelten in den früheren Wohnsitzen der europäischen Megalithiker siedelten und diese sprachlichen Eigenheiten somit von dieser Vorbevölkerung übernommen haben könnten, läßt sich daraus der Verdacht ableiten, daß die Megalithiker sprachliche Verwandte der Berber gewesen sein könnten. In Marokko und auf den Kanaren hat man sprachliche Formen des Baskischen, wie auch des Semito-Hamitischen gefunden. Deshalb darf man das Berberische als Semito-Hamitisch mit baskischem Substrat deuten. Und mit aller Vorsicht hat man diese Vermutung auch auf die nordeuropäischen Megalithiker übertragen.

----------ein gemeinsames wort für kupfer......

------daß es zu Beginn des Neolithikums in Mittel- und Westeuropa keine Wildpferde mehr gegeben hat.

...........sei soviel gesagt, daß derzeit von mehreren Domestikationszentren ausgegangen werden muß. Sie liegen in etwa zu Beginn der Metallzeiten, wo ein großer Transportbedarf aufkam. Eines dieser Zentren kann mit Sicherheit der Iberischen Halbinsel zugeschrieben werden, weitere der Türkei und dem Zweistromland.
-und schwabenland und nomadistan. -
ur- Domestikationszentrum in den südrussischen Steppen...

daß es im Nordpontikum schon sehr früh domestizierte Pferde gab...........
--Das klingt verdächtig nach dem Nordpontikum als Ausgangsgebiet, während der Vordere Orient möglicherweise schon recht früh von dieser Innovation profitiert hat.



mobilität ...

und
....... Der Hund und das Pferd haben im Umgang mit Menschen ein so gutes Ohr für artikulierte Sprache erhalten, daß sie jede Sprache leicht soweit verstehn lernen, wie ihr Vorstellungskreis reicht.

Die älteste Darstellung eines Fanggeheges wurde in La Pileta in der spanischen Provinz Malaga entdeckt. Dieses Motiv aus dem Magdalénien (vor etwa 18000 bis 11500 Jahren) zeigt Trittsiegel von Wildtieren innerhalb ovaler, an einer Seite offener Gebilde. Einmal sind zwei Tierköpfe eingezeichnet. Zwei geschlossene Fanggehege mit einem bzw. mehreren Eingängen könnten nach Ansicht mancher Prähistoriker auf Anfänge der Tierhaltung hindeuten. Dies ist jedoch umstritten.

jo, häng ne null dran ...

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Die meisten gelungenen Schädelopera­tionen (Trepanation) der Jungsteinzeit (vor etwa 5500 bis 2000 v. Chr.) in Mit­teleuropa erfolgten zur Zeit der Trichter­becher-Kultur (vor etwa 4300 bis 3000 v. Chr.), der Walternienburg‑Bernburger Kultur (vor etwa 3200 bis 2800 v. Chr.) und der Schnurkeramischen Kultur (vor etwa 2800 bis 2400 v. Chr.). Die von Medizinmännern der Walternienburg­-Bernburger Kultur vorgenommenen Schädeloperationen sind - nach den Funden mit verheilten Wundrändern zu schließen - etwa zu 90 Prozent gelun­gen. Zu solchen Eingriffen entschloß man sich bei schweren Krankheiten oder bei Schädelverletzungen. Damit der Patient die Schmerzen besser ertragen konnte, dürfte man ihm ein berauschen­des Getränk gegeben haben.

Die erste Schädeloperation in Ägypten ist nach 1500 v. Chr. zur Zeit der 18. Dynastie erfolgt.

Die früheste Schädeloperation der Inkas am Titikakasee wurde um 1000 v. Chr. vorgenommen.
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Nach Ansicht von Kryptozoologen leben auf allen fünf Erdteilen angeblich große „Affenmenschen“. Die bekanntesten von ihnen sind „Yeti“ im Himalaja, „Bigfoot“ in Nordamerika, „Orang-Pendek“ („wilder kleiner Mann“) auf Sumatra und „Alma“ in der Mongolei. Als Affenmenschen gelten auch „Chuchunaa“ in Ostsibirien, „Nguoi Rung“ in Vietnam, „St. Loy’s Ape“ in Südamerika, „Yeren“ in China und „Yowie“ in Australien.

gigantopithecus ? neandis ?? h.erectus...........?!!
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wollte folgendes :

-geschichte wiederholt sich.
--incl. ausrottung+erholung.
---immer mal wieder ...

andererseits gabs immer wieder die andere richtung/seite/art :
altsteinzeitliche pferdehirten -- nomaden -- in und MIT natur und so - MIT den kumpel-tieren - ooder ? manche ...
MIT rentier-etc WANDERUNG -

aus folgender überlegung :
als jäger erschrickt jemand die tiere, macht sie mißtrauisch, flüchtend -
-als hirte nimmt er herde++ in schutz ...

*öhm - tja -- ... und ne höhlenzeichnung -
schul-wandtafel für höhlenkinder ...
thema "wie überliste ich ein rentier" - - - heutzutage von kultur-&kult-behinderten als "schamane" gesehen ...


jungsteinzeitlicher? eselfick??
stolzer typ mit arbeits+zug-esel am zügel

ab wann - wie oft -





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...   Erstellt am 05.05.2009 - 16:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


märchen :

Vor vielen, vielen Monden lebt ein Indianerjunge, der Singender Vogel hieß. Er war anders als die übrigen Kinder seines Stammes. Er war stiller, viel kleiner und auch viel schwächer als die anderen Jungen. Bei ihren wilden Spielen konnte er nicht mithalten und die anderen Jungen lachten ihn aus und hänselten ihn. So kam es, dass er meist allein war.
Singender Vogel verstand nicht, warum die anderen ihn auslachten, denn er mochte sie und hätte gerne mit ihnen gespielt. Sein Großvater war der einzige, der ihn verstand. "Du bist ein gesegneter Junge, Singender Vogel, mach Dir nichts aus dem Spott. Der große Geist hat etwas ganz Besonderes mit Dir vor. Du mußt nur zu ihm gehen und mit ihm sprechen und ihm von Deinen Sorgen erzählen." So ging Singender Vogel jeden Tag auf einen Hügel und sprach zu dem großen Geist.

Oft saß er lange und lauschte auf eine Antwort, aber alles blieb still, nur der Wind rauschte in den Zweigen der Bäume. Dennoch kam Singender Vogel jeden Tag aufs Neue an die gleiche Stelle; von dort konnte er auf sein Dorf hinunterblicken. Er begann sich zu fragen, was dort fehlte, was sein Volk brauchen könnte, denn er liebte die Menschen. Er bemerkte viele Dinge. Ihm fiel auf, dass die Alten und Kranken Hilfe brauchten, und er bemühte sich, ihnen das Leben zu erleichtern, so gut er konnte. Er freute sich über jedes Lächeln, dass ihm jemand schenkte.

Eines Tages wurde Singender Vogel krank und kein Medizinmann konnte ihm mehr helfen. Da trug sein Großvater ihn auf den Hügel, den er so liebte, denn er wußte, dass der Große Geist den Jungen bald zu sich holen würde. Früh am Morgen, als der Großvater sich verabschiedet hatte, kam der Große Geist und fragte Singenden Vogel, ob er noch einen Wunsch habe. "Ich möchte ein Tier sein", bat der Junge, "es soll ein schönes Tier sein, das mein Volk lieben und respektieren wird. Es soll einen feurigen Geist haben und doch sanftmütig und edel sein. Und es muss groß und stark sein, damit es die Menschen tragen und ihnen helfen kann, schwere Lasten zu bewegen. Gib, dass es leichtfüßig sein wird wie eine Gazelle und schnell wie der Wind. Lass es ein mutiges Herz haben, damit es den Menschen bei der Jagd helfen kann". Als der Große Geist das hörte, lächelte er und sprach: "Von nun an wirst Du dieses Tier sein, Singender Vogel. Du wirst über die Erde wandern und den Menschen helfen und ihnen Freude bereiten. Ich werde Dich in zwei dieser Tiere verwandeln und Dir den Namen PFERD geben. Dein Großvater wird kommen und nach Dir suchen; er ist ein weiser Mann und wird verstehen, was geschehen ist". Als der alte Mann die beiden Pferde auf dem Hügel fand, kniete er nieder und dankte dem Großen Geist, denn er wußte, dass das Leben auf der Erde durch die Liebe eines Jungen von nun an schöner und reicher sein würde.

Wenn der Wind weht und der Regen rauscht, kannst Du manchnmal die donnernden Hufe der Pferde am Himmel hören. Dann erinnere Dich an Singenden Vogel, der die Menschen so liebte, dass selbst der Große Geist Gefallen daran fand.

Legende der Cheyenne - Indianer





[Dieser Beitrag wurde am 22.05.2009 - 17:17 von nomadatlan aktualisiert]





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...   Erstellt am 31.03.2014 - 01:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Isturitz - Cro-Magnon
Halfter-etc brauchst für ne Schleife nicht unbedingt !
Hoppe-Reiterles .....






[Dieser Beitrag wurde am 31.03.2014 - 02:00 von nomadatlan aktualisiert]





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...   Erstellt am 17.05.2014 - 15:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zu "Technik" ?
Zu "Der Sinn in Bildern" ?
"Pferd" ...............







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...   Erstellt am 26.09.2016 - 04:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Herdenhaltung ab -42ka
Schleife ? Reittier ab jedenfalls "früher als angenommen"...
+neu :
Viel bessere Kommunikation als früher gedacht - Pferdle kann sich mitteilen -- wenn der doofe Mensch es läßt .....
+zwar über Symbole !

Alle Rassen: Pferde können über Symbole mit Menschen verblüffend schnell kommunizieren
scinexx - Fr, 23 Sep 2016 11:51 UTC
Direkte Kommunikation könnte Pferdehaltung verbessern
- Pferdeflüsterer überflüssig: Pferde lernen verblüffend schnell, über abstrakte Symbole mit uns zu kommunizieren. Im Experiment zeigten sie beispielsweise durch Stups auf das passende Symbol an, ob sie eine Decke wollten oder ihre Decke loswerden wollten. Pferde können demnach nicht nur abstrakte Symbole unterscheiden lernen, sie begreifen auch, dass sie ein Mittel zur Kommunikation sein können. Das könnte die Pferdehaltung verbessern......

via https://de.sott.net/article/26272-Alle- … munizieren
Pferde sind gute Beobachter – und lernen schnell, abstrakte Symbole zu unterscheiden und zu nutzen.
Pferde sind gut darin, subtile Signale zu interpretieren. Sie erkennen so die Stimmung ihrer Artgenossen und können sogar unseren Gesichtsausdruck erkennen und interpretieren....

-haben also 3 Symbole gelernt (an/aus/bleibtso),
+dann gelernt, diese zu nutzen um ihr Bedürfnis mitzuteilen (Decke drauf / Decke weg / egal..).
.......Und tatsächlich: An heißen Sommertagen stupsten alle 22 Pferde gezielt das Symbol mit dem senkrechten Balken an. An zwei Tagen mit Dauerregen und kaltem Wind wählten dagegen 20 der 22 Pferde das Symbol mit dem waagerechten Balken und signalisierten damit: Ich möchte eine Decke bekommen.
Direkte Kommunikation
Nach Ansicht der Forscher belegt dies eindeutig, dass Pferde nicht nur abstrakte Symbole unterscheiden können. Sie begreifen auch schnell, dass diese Symbole ein Mittel zu Kommunikation sein können. „Die Pferde nutzten ihre Erkenntnis dazu, um ihre Vorliebe bezüglich der Decken zu kommunizieren", so Mejdell und ihre Kollegen. „Sie hatten erkannt, dass sie so je nach Wetter ihren Komfort erhöhen oder beibehalten können." Diese Fähigkeit scheint zudem nicht auf bestimmte Rassen oder besonders talentierte Individuen beschränkt: Im Experiment lernten alle Pferde, die Symbole zu nutzen, wie die Forscher berichten. Warmblüter schafften es zwar etwas früher als Kaltblüter, aber am Ende teilten alle Pferde ihre Bedürfnisse über die abstrakten Zeichen mit.
- Die Forscher hoffen, dass ihre Studie dazu führt, dass künftig auch andere diese Chance nutzen, um mit den Pferden zu kommunizieren und sie gezielt nach ihrem Wohlbefinden oder ihren Bedürfnissen zu fragen.

-
*wunderwunder....
Mensch hat hier -auch hier im Text- viel versäumt, weil er -in überheblicher Einbildung- die Tiere immer bloß als doof ansieht.
-malwieder...





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...   Erstellt am 26.02.2018 - 03:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


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STUDIE
Von wegen wild: Pferdegeschichte wird umgeschrieben

In den Steppen der Mongolei leben seit einigen Jahren wieder Exemplare der fast ausgestorbenen Przewalski-Pferde. Doch eine neue Studie zeigt: Echte Wildpferde sind sie nicht.

Bislang galten Przewalski-Pferde als die letzten Wildpferde der Welt. Jetzt zeigt eine Studie: Die robusten Tiere mit ihren dicken Fellen und Borstenmähnen sind gar keine echten Wildpferde, sondern - ähnlich wie Mustangs - nur verwildert.

Sie stammen von gezähmten Botai-Pferden ab, die bislang als Ursprung aller domestizierten Pferde galten. Nach dem überraschenden Ergebnis einer Genom-Studie müsse die Pferdegeschichte also ein Stück umgeschrieben werden, berichten internationale Forscher im Fachjournal "Science". Und: Echte Wildpferde gibt es demnach nicht mehr auf der Welt.

"Das war eine Riesen-Überraschung", bilanziert die Mitautorin Sandra Olsen von der University of Kansas in einer Mitteilung. Die Forscherin leitete die Ausgrabungen an den historischen Botai-Orten im nördlichen Kasachstan. Mit der Analyse der dort gefundenen Pferdeüberbleibsel wollten die Forscher eigentlich die Herkunft moderner domestizierter Pferde nachweisen.

Doch als die 47 beteiligten Forscher von insgesamt 28 Institutionen weltweit die Genome von 88 historischen und modernen Pferden analysiert hatten, kam heraus: Die Pferde, die das sesshafte Volk der Botai vor rund 5500 Jahren im nördlichen Kasachstan erstmals zähmte, waren die Vorfahren der Przewalski-Pferde.

Diese sind heute fast ausgestorben. Es gibt Zuchtprogramme, vereinzelt wurden sie in der Mongolei sogar wieder ausgewildert. Einst bevölkerten sie jedoch die Steppen Eurasiens. Vermutlich im östlichen Kasachstan oder der westlichen Mongolei hätten sich vereinzelte Sprösslinge der Botai-Pferde wieder in die Wildnis abgesetzt, folgern die Forscher.

Wie das beteiligte französische Team des Nationalen Zentrums für Wissenschaftliche Forschung (CNRS) betonte, ging bei dieser Verwilderung auch das typische schwarz-weiße Leoparden-Muster der Botai-Pferde wieder verloren. Möglicherweise sei dies durch natürliche Selektion geschehen, denn die Genvariante für die schwarz-weiße Fellfarbe sei zugleich auch für Nachtblindheit verantwortlich.

Im Vergleich mit den 20 untersuchten Botai-Genomen trat beim Erbgut moderner eurasischer Pferde aus den vergangenen 4000 Jahren dann die zweite Überraschung zu Tage: Es fand sich keinerlei Übereinstimmung mit den historischen Botai-Pferden. Der Ursprung unserer heutigen Pferde liegt bis auf weiteres also wieder im Dunkeln.

Die Forscher schätzen jedoch, dass spätestens um etwa 3000 vor Christi eine andere Gruppe Pferde als Vorfahren unserer heutigen Pferde diente. Im Fokus für die weitere Suche liegen nun Gebiete in Zentralasien, im Westen der Eurasischen Steppe (Pontokaspis) und in Anatolien.

Alissa Mittnik vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte (Jena), deren Arbeitsgruppe ebenfalls an der Studie beteiligt war, hält eine zweite Domestizierung der Pferde in Osteuropa für denkbar. Zwar fehlten Pferdegenome aus dem 3. Jahrtausend vor Christus. Aber Menschengenome und archäologische Funde aus der Zeit zeigten, dass sich Menschen von der Pontokaspis nach Zentraleuropa ausbreiteten. Pferde als Transporttiere könnten dabei geholfen haben. "Dazu kommt, dass die ältesten bekannten Pferdegenome, die zur heute domestizierten Linie gehören, aus Osteuropa stammen."


Kommt das ältere Europäer-Pferdle langsam raus ?
+Papa von Shetland+Island-Pony ??
-nicht vom Osten ...





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Hail Schwaben-landis, Nomadistan, Amazonien & Hyperboreas
- und aller anderen lieben Leuts Kultur - - - zur Homepage - - -


- - - und zu etwas beispielhafter Kultur & "Bild"-ung - - -

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salomonischer Spruch - - :
Um nicht in Verlegenheit zu kommen, distanziere ich mich hiermit von all dem was ihr auf dieser Seite sehen oder lesen könnt.
... ist nach "deutscher Justiz" so erforderlich ... "es lebe JUSTITIA".
... ich distanziere mich natürlich auch von "ihr" und ihren vom Winde gebeutelten Waagschalen.
***ggg***





"Weiße Sonne, über der Welt Erde strahlend –
Du gibst des Tages Licht.

Schwarze Sonne im Inneren von uns leuchtend –
Du schenkst Kraft der Erkenntnis.

Besinnend des Reiches von Atland,
das hoch bei der Himmelssäule lag
ehe des Meeres Wut es verschlang.

Besinnend der klugen Riesen,
die jenseits von Thule kamen und lehrten."










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