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...   Erstellt am 08.05.2011 - 17:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Peugeot schockiert die Konkurrenz


Nach einem Überholfeuerwerk am Beginn des Rennens siegt der Wurz-Peugeot vor dem Peugeot Nr. 8.

Was hat Peugeot in den vergangenen Tagen für ein Spiel gespielt? In allen Trainingssitzungen lagen die Franzosen deutlich hinter den drei brandneuen Audi R18 TDI zurück, die 908 schienen chancenlos zu sein. Pünktlich zur großen Le-Mans-Generalprobe über sechs Stunden in Spa-Francorchamps stellte sich die Situation plötzlich dramatisch anders dar.

Peugeot ging nach dem Pech im Qualifying mit viel Entschlossenheit in das zweite ILMC-Rennen der Saison. Durch den unfallbedingten Ausfall des OAK-Pescarolo waren die drei 908 auf die Startplätze zwölf, 17 und 49 vorgerückt - eine minimale Verbesserung in einer üblen Situation. Doch Peugeot ließ sich davon nicht schrecken, holte um 14:05 Uhr zum Rennstart den Hammer heraus.

Zu Beginn setzten sich erwartungsgemäß die drei Audis an die Spitze, doch schon kurz nach der Freigabe des Rennens verabschiedete sich Allan McNish mit seinem Wagen vorübergehend ins Mittelfeld. Der Schotte leistete sich einen seiner ganz seltenen Fehler, legte im Bereich Kemmel einen Dreher auf die Bahn. Alexander Wurz profitierte und schob sich schnell auf Platz drei.

Der Österreicher bot anschlieend ein unvergleichliches Feuerwerk von schnellen Runden. Mit schnellem Speed und großer Sicherheit manövrierte sich Wurz durch den dichten Verkehr, schloss schnell zu den beiden führenden Audis auf. Viele Zuschauer rieben sich verwundert die Augen: Der neue 908 konnte plötzlich locker das Tempo der Audis gehen, war über weite Phasen sogar etwas schneller.

Die totale Wurz-Show

Nach nur einer halben Stunde ließ Wurz Polesetter Timo Bernhard stehen und fuhr auf Rang zwei vor, nur eine Viertelstunde später war auch Andre Lotterer im führenden R18 fällig - strahlende Gesichter an der Peugeot-Box. Während Wurz seine Show munter weiterführte, kam Audi immer mehr in Probleme. Zunächst mussten Bernhard/Rockenfeller/Dumas zum Extrastopp herein, später rollte Benoit Treluyer durch den Kies.

"Ich fühlte mich sofort wohl, konnte sogar die Reifen noch gut schonen", berichtet Wurz nach seinem Wahnsinnsstint. "Ich habe Druck gemacht und bin dann mit Glück und Talent an den Audis vorbeigekommen." Die Piloten in den R18 TDi waren nicht zu beneiden, denn sie konnten sich einfach nicht gegen den Österreicher wehren. Auch die anderen 908 rannten bestens. Schnell hatten auch Sebastien Bourdais und Franck Montagny (von Platz 49!) den Anschluss hergestellt.

Nach knapp drei Stunden gab es weiteres Ungemach für Audi. Christophe Bouchut hatte seinen LMP2-Lola mit hohem Tempo in die Reifenstapel von Eau Rouge gebohrt. Der Franzose wurde glücklicherweise nicht verletzt. Weil die Fahrbahn aber mit Trümmern übersät war, musste das Safety-Car herauskommen. Pech für Ingolstadt: Der Wagen mit der Nummer zwei (Lotterer/Fässler/Treluyer) wurde an der Boxenausfahrt mit der roten Ampel gestoppt.

Nach dem Restart war Anthony Davidson, der von Wurz übernommen hatte,
weiterhin in Führung, die beiden hinteren Peugeot 908 konnten dicht heranfahren. Pedro Lamy und Stephane Sarrazin übernahmen folglich die Ränge zwei und drei und stellten somit eine französische Dreifachführung her. Damit hatte vor dem Start in den Dauerlauf niemand gerechnet. Audi konnte nur auf den Plätzen vier bis sechs mitfahren.

Aufhängungsbruch verhindert Peugeot-Dreifachsieg

Audi kämpfte mit weiteren Problemen. Am Fahrzeug von Tom Kristensen verursachte ein Reifendefekt Schäden am Heck, der Wagen von Marcel Fässler blieb auf dem Weg zur Box zwischzeitlich stehen. Aber auch Peugeot sollte nich ganz ungeschoren durch die Ardennen kommen. Pedro Lamy setzte seinen 908 zwischenzeitlich in den Kies. Anschließend übergab er an Simon Pagenaud, der neue Sorgen hatte.

Der Franzose war gerade auf der Bahn, als ich am Fahrzeug die vordere rechte Aufhängung verabschiedete. Der 908 rollte in langsamer Fahrt zurück zur Box, anschließend dauerte die Reparatur neun Minuten. Dies führte dazu, dass der Peugeot auf Rang acht zurückfiel, Kristensen/McNish/Capello doch noch den letzten Podestplatz ergattern konnten. Vorne gerieten Wurz und Sarrazin bei ihren Schlussstints nicht mehr in Gefahr.

Auf den Plätzen vier und fünf rollten schließlich Rockenfeller/Bernhard/Dumas und Fässler/Treluyer/Lotterer mit ihren Audis über die Linie. Als bester Benziner - und gleichzeitig als LMP1-Sieger der LMS - ging Pescarolo auf Platz sechs als großer Gewinner des Rennens über sechs Stunden hervor. Die Franzosen gewannen somit auch das zweite Rennen nach dem Comeback.

Beide Rebellion-Autos und auch der Oreca-Peugeot, der den Auftakt in Sebring gewonnen hatte, hatten während des Rennens immer wieder hohe Hürden zu überwinden. Es gab Zwischenfälle und auch technische Gebrechen.

motorsport.peugeot.de/ergebnisse/

[Dieser Beitrag wurde am 08.05.2011 - 17:05 von RCC1 aktualisiert]





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...   Erstellt am 13.05.2011 - 10:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


www.lemans.org/wpphpFichiers/1/1/ressources/Image/actualites/2011/24_heures_du_mans/2011_03/HD-affiche-24-heures-du-mans-2011.jpg

[Dieser Beitrag wurde am 20.05.2011 - 22:54 von 205GTidriver aktualisiert]





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...   Erstellt am 20.05.2011 - 10:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Martin Niedertscheider testete die neu belebte Traditionsstrecke.



Am Sonntag, 15. Mai wurde mit viel Medienwirbel der Red Bull Ring in Spielberg seiner Bestimmung übergeben. Bereits Mitte April hatte Martin Niedertscheider beim Histo-Cup die Gelegenheit, den aufpolierten ehemaligen A1-Ring zu testen. Niedertscheider fährt seit 2006 mit unterschiedlichen Boliden die Rennen in dieser “historischen” Kategorie und verbuchte mit einem Simca rallye 2 und einem Porsche 911 auch schon Klassensiege.



Der Aufbau und Einsatz historischer Rennfahrzeuge ist eine Passion des Lienzer Autohändlers, der auf dem Red Bull Ring mit einem Peugeot 504 Coupe auch eine persönliche Rennsportpremiere feierte: “Peugeot setzte das 504er Coupe in den späten Siebzigern erfolgreich bei der Rallye WM ein. Für die Rundstrecke dürfte unser Wagen ein Unikat sein. Wir haben ihn in Spielberg erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.”



Der kultige Klassiker hielt sich wacker in der STW-Klasse (SpecialTourenWagen) bis 2000 ccm, Niedertscheider ist mit dem “Roll-out” zufrieden: “Es ist gut gelaufen. Wir haben sehr viel an Eigenkonstruktion in diesem Fahrzeug verbaut.”



Und wie ist der neue Red Bull Ring? “Der Red Bull Ring ist von seinem Layout ja als A1 Ring bekannt” erklärt der Histocup-Pilot, “es gibt schnelle Geraden mit harten Bremspunkten. Dadurch bieten sich gute Überholmöglichkeiten. Einige schnelle Kurvenvariationen sehen einfach aus, sind aber mit hohem Tempo nicht leicht zu durchfahren.” Perfekt und ganz im Stil von Red Bull seien Boxenstraßen und Instrastruktur, erzählt der Lienzer, der sich von der Neueröffnung einen Aufschwung für Österreichs Motorsport erwartet.





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...   Erstellt am 17.06.2011 - 12:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 



Le Mans. Als Audi zum zehnten Mal das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewonnen hatte, war niemandem nach einer ausgelassenen Jubelfeier zumute. Nur mit viel Glück war der Ingolstädter Automobilhersteller gleich zweimal an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Es grenzte an ein Wunder, dass bei den schweren Unfällen der Audi-Piloten Allan McNish (Großbritannien) und Mike Rockenfeller (Neuwied) keine Menschen ernsthaft zu Schaden gekommen waren.

Der letzte verbliebene Audi sorgte noch für ein Happy End. Im packenden Finish setzten sich Marcel Fässler (Schweiz), Andre Lotterer (Duisburg) und Lokalmatador Benoit Treluyer (Frankreich) im R18 TDI mit 13,8 Sekunden Vorsprung gegen das Peugeot-Trio Sebastien Bourdais (Frankreich), Pedro Lamy (Portugal) und Simon Pagenaud (Frankreich) durch. Doch bei Audi hatten alle noch die schrecklichen Bilder der Unfälle vor Augen. Der zweimalige Le-Mans-Gewinner Hans-Joachim Stuck sagte: "Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass man diese Unfälle überleben kann. Zu meiner Zeit wäre man mausetot gewesen
1. Benoit Treluyer/Marcel Fässler/Andre Lotterer (FRA/SUI/GER) Audi R18 TDI 355 Runden -
2. Sebastien Bourdais/Simon Pagenaud/Pedro Lamy (FRA/FRA/POR) Peugeot 908 +13,854 Sek. -
3. Nicolas Sarrazin/Franck Montagny/Nicolas Minassian (FRA) Peugeot 908 +2 Runden -
4. Alexander Wurz/Marc Gene/Anthony Davidson (AUT/ESP/GBR) Peugeot 908 +4 Runden -
5. Olivier Panis/Nicolas Lapierre/Loic Duval (FRA) Peugeot 908 +16 Runden -

6. Nicolas Prost/Neel Jani/Jeroen Bleekemolen (FRA/SUI/NED) Lola-Toyota +17 Runden.

Weiter:
16. (4. GTEPro-Klasse) Marc Lieb/Richard Lietz/Wolf Henzler (GER/AUT/GER) Porsche 911 +43 Runden -
22. (3. GTEPro-ILMC-Wertung) James Rossiter/Johnny Mowlem/Jonathan Hirschi (GBR/GBR/SUI) Jetalliance Lotus Evora GTE +60 Runden

Ausgeschieden u.a.:
Romain Dumas/Timo Bernhard/Mike Rockenfeller (FRA/GER/GER) Audi R18 TDI, Tom Kristensen/Allen McNish/Rinaldo Capello (DEN/GBR/ITA) Audi R18 TDI, Darren Turner/Christian Klien/Stefan Mücke (GBR/AUT/GER) Aston Martin, Alexandre Premat/David Hallyday/Dominik Kraihamer (FRA/FRA/AUT) Oreca-Nissan, Christian Ried/Horst Felbermayr jun./Horst Felbermayr sen. (GER/AUT/AUT) Porsche 911

[Dieser Beitrag wurde am 17.06.2011 - 12:43 von RCC1 aktualisiert]





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...   Erstellt am 17.06.2011 - 12:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 



Peugeot RCZ auf der Nürburgring-Nordschleife - Zwei Diesel-Löwen beim 24h-Rennen in der „Grünen Hölle“ am Start


- Team Peugeot RCZ Nokia will Vorjahressieg wiederholen
- Erneute Bewährungsprobe für Diesel-Sportcoupé
- Deutsch-französische Fahrercrew kommt gut vorbereitet in die Eifel

Mit großen Erwartungen tritt das Team Peugeot RCZ Nokia beim 39. ADAC Zurich 24h-Rennen (23.-26. Juni) an. Nach dem Klassensieg im vergangenen Jahr werden die beiden Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP auch 2011 bei den VLN-Specials „D1T“ um den Sieg kämpfen.

Sechs erfahrene Piloten aus zwei Nationen

Pilotiert werden die beiden Diesel-Sportcoupés beim Eifelmarathon von zwei routinierten Mannschaften. Das Lenkrad des Peugeot RCZ mit der Startnummer „200“ übernehmen drei Piloten aus Frankreich. Der ehemalige DTM-Pilot und Sieger der Le Mans Series Alexandre Prémat teilt sich das schwarz lackierte Fahrzeug mit seinen Landsleuten Jonathan Cochet und Bruce Jouanny. Cochet ist ehemaliger Formel-1-Testfahrer und verfügt genau wie Teamkollege Jouanny über viel Erfahrung im Langstreckensport.

„Ich bin schon sehr gespannt auf mein erstes 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife“, sagt Prémat. „Ich habe den Kurs bereits bei Einsätzen in der Langstreckenmeisterschaft kennengelernt. Er ist wirklich nicht einfach. Ich bin bereits in Le Mans gefahren, aber die 25 Kilometer lange Nordschleife mit rund 200 Startern ist etwas ganz anderes. Man muss hoch konzentriert bleiben, es kann immer etwas passieren. Daher ist schon das Überstehen der kompletten Renndistanz eine echte Leistung.“

Den zweiten Peugeot RCZ pilotiert ein deutsch-französisches Trio, welches nach drei Saisonsiegen jetzt den Gesamtrang zwölf von 833 Teilnehmern in der VLN Langstreckenmeisterschaft belegt. Jürgen Nett aus Mayen und Michael Bohrer aus Losheim wechseln sich im weißen Fahrzeug mit der Startnummer „201“ mit Stéphane Caillet aus Paris ab. Die beiden Deutschen sind zwei absolute Kenner des Nürburgrings und gewannen 2010 den Premiereneinsatz des Peugeot RCZ beim 24h-Rennen auf Anhieb die Klasse „D1T“ und waren schnellster Dieselrennwagen im Feld. Caillet war ebenfalls im Vorjahr bereits in einem Peugeot RCZ am Start und wurde mit seinem Team Dritter bei den Diesel-Fahrzeugen bis zwei Liter Hubraum. „Unser Ziel ist die Wiederholung des Vorjahreserfolges“, so Michael Bohrer. „Aber es wird sicher nicht einfach. Das 24-Stunden-Rennen ist das absolute Saisonhighlight. Vor allem das Fahren bei Nacht, wenn man an der ganzen Strecke die beleuchteten Grill- und Campingplätze sieht, ist ein ganz besonderes Erlebnis.
Es ist toll, dass mir Peugeot die Chance gibt, nach meinem Debüt 2010 auch diesmal wieder dabei sein zu dürfen.“

Peugeot RCZ seit 2010 erfolgreich weiterentwickelt

Um auch in diesem Jahr beim 24h-Rennen um den Klassensieg kämpfen zu können, hat das Team Peugeot RCZ Nokia eine ausgiebige Vorbereitung auf den Eintagesklassiker absolviert. Bei Einsätzen in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN) wurden wichtige Erfahrungswerte mit den Reifen des neuen Partners Kumho gesammelt. Zudem wurde der 200 PS starke Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP weiter an die Herausforderungen des Traditionskurses in der Eifel angepasst. „Wir haben sowohl die Aerodynamik als auch das Fahrwerk und die Motorabstimmung verbessert“, so Jürgen Nett, der seit 25 Jahren auf der Nordschleife Rennen bestreitet. „Daher sind wir jetzt zehn bis 15 Sekunden schneller als im Vorjahr. Wir haben auch die Arbeitsabläufe mit unserem Einsatzteam A.K. Compétition weiter verfeinert. Das Auto lief in der VLN bisher völlig problemlos, daher bin ich für das 24-Stunden-Rennen zuversichtlich.“ In der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft ist der Peugeot RCZ nach mehreren Podestplätzen aktuell punktbestes Diesel-Fahrzeug.

Reifenpartner Kumho freut sich auf 24h-Herausforderung

Das Team Peugeot RCZ Nokia arbeitet seit dieser Saison mit Kumho als Reifenpartner zusammen. Für das koreanische Unternehmen sind die VLN-Läufe und das 24h-Rennen eine ideale Möglichkeit, ihr Know-how zu präsentieren. „Die Arbeit an der Nürburgring-Nordschleife ist eine tolle Erfahrung“, sagt Mark Hamnett, der Manager Technik von Kumho. „Die Strecke ist wirklich anspruchsvoll. Eine große Herausforderung stellt aber auch die Belastung durch den Frontantrieb des RCZ dar. Unser ständiges Ziel ist es, den Grip zu optimieren.“ Der Brite, der seit 23 Jahren im Motorsport arbeitet, ist auch von der Stimmung im Fahrerlager angetan: „Zwischen meinen früheren Einsätzen in der Formel 1 und jetzt auf dem Nürburgring gibt es große Unterschiede. Hier herrscht zum Beispiel ein viel besserer ‚Team Spirit‘. Dadurch wird die Arbeit zu etwas ganz Besonderem.“ Hamnet ist für das 24h-Rennen optimistisch. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl. So, wie bisher alles gelaufen ist, sehe ich für den Einsatz des Team Peugeot RCZ Nokia keine Probleme“, so der 50-Jährige.

Der Zeitplan

Donnerstag, 23. Juni
14:30-16:00 Uhr Freies Training
19:30-23:30 Uhr 1. Qualifying

Freitag, 24. Juni
16:55-18:55 Uhr Qualifying

Samstag, 25. Juni
13:00-14:30 Uhr Fahrerparade
16:00 Uhr Start Rennen

Sonntag, 26. Juni
16:00 Uhr Zieleinlauf


Das Team Peugeot RCZ Nokia ist während des 24h-Rennen entweder im Fahrerlager im Peugeot Motorhome oder in der Peugeot Lounge im Ring°Boulevard (im Bereich West/ Segment 6).





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...   Erstellt am 24.06.2011 - 10:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Die Peugeot-Piloten Sebastien Bourdais und Anthony Davidson teilen sich beim ILMC-Rennen in Imola erstmals das Cockpit eines 908


Beim vierten Saisonlauf zum Intercontinental-Le-Mans-Cup (ILMC) am ersten Juli-Wochenende, den sechs Stunden von Imola, werden sich die beiden Ex-Formel-1-Piloten Sebastien Bourdais und Anthony Davidson erstmals das Cockpit eines der beiden gemeldeten Peugeot 908 teilen.

Da die Startnummer 9 in Imola nicht antritt, wechselt Bourdais in den Wagen mit der Startnummer 7, den Davidson beim zweiten Saisonlauf in Spa-Francorchamps gemeinsam mit Alexander Wurz und Marc Gene zum Sieg fuhr. Franck Montagny und Stephane Sarrazin pilotieren den 908 mit der Startnummer 8.

"Wir erwarten beim Sechs-Stunden-Rennen in Imola einen engen Kampf an der Spitze, weshalb wir unsere beiden Fahrzeuge mit anerkannten Sprintpiloten besetzt haben", erklärt Peugeot-Sportdirektor Olivier Quesnel gegenüber 'Autosport'.



In Le Mans habe man die kompletten 24 Stunden über gesehen, dass man ständig angreifen musste und auch "in Sebring lagen die ersten Drei nach zwölf Stunden gerade einmal 44 Sekunden auseinander", verweist Quesnel auf die hohe Leistungsdichte im Verlauf der bisherigen Saison. In Spa lagen zwischen den beiden erstplatzierten 908 ebenfalls nur 40 Sekunden.

Nach drei von sieben ILMC-Läufen führt Peugeot die Markenwertung mit 34 Punkten Vorsprung auf Audi an. Ein Fahrertitel wird in diesem Jahr noch nicht vergeben





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...   Erstellt am 03.07.2011 - 19:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Peugeot revanchiert sich für Le Mans
Nach der Niederlage von Le Mans nimmt Peugeot Revanche und feiert einen Doppelsieg. Das Kraihamer-Team abgeschlagen, Lietz auf Platz vier.

Foto: Peugeot Sport




Nach der knappen Niederlage bei den 24 Stunden von Le Mans gegen Audi meldete sich das Peugeot-Team beim vierten Saisonlauf zum Intercontinental-Le-Mans-Cup (ILMC), dem 6-Stunden-Rennen von Imola, eindrucksvoll. zurück. Sebastien Bourdais/Anthony Davidson fuhren im 908 mit der Startnummer 7 bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari zum Sieg vor Frank Montagny/Stephane Sarrazin im Schwesterauto mit der Startnummer 8.

Die Revanche im Diesel-Duell ist den Franzosen damit geglückt. Audi musste in einem kurzweiligen Rennen mit den Positionen drei und vier Vorlieb nehmen. Marcel Fässler/Timo Bernhard beendeten das Rennen mit einer Runde Rückstand auf die Sieger auf Rang drei. Tom Kristensen/Allan McNish wurden im zweiten R18 TDI Vierte.

"Wir haben im Vorfeld nicht erwartet, dass es so einfach werden würde. Wir dachten Audi wäre auf dieser Strecke stärker", zeigte sich Sieger Davidson erfreut und überrascht zugleich.

Audi in der Anfangsphase auf gleicher Höhe

Bourdais erwischte von der Pole-Position den besten Start und setzte sich im Peugeot 908 mit der Startnummer 7 sofort in Führung. Noch im Verlauf der ersten Runde versuchte der von Startplatz zwei ins Rennen gegangene Fässler im Audi R18 TDI mit der Startnummer 1 ausgangs der Tosa-Kurve den Hügel hinauf auf gleiche Höhe zu ziehen. Bourdais zog energisch nach links und wehrte den ersten Angriff ab.

Dahinter bezogen die Fahrzeuge in der Anfangsphase ebenfalls in der Reihenfolge des Qualifyings Position. Montagny hielt im zweiten Peugeot den dritten Rang vor McNish im zweiten Audi. Der Pescarolo-Judd von Oak folgte mit Guillaume Moreau an der fünften Stelle.

Bereits nach wenigen Umläufen wurde das Hauptproblem auf dem knapp fünf Kilometer langen Autodromo Enzo e Dino Ferrari deutlich, als die Führenden die langsameren GTE-Fahrzeuge und damit das Ende des 48 Wagen umfassenden Starterfeldes eingeholt hatten. Die Überrundungsmanöver sollten im gesamten Verlauf des 6-Stunden-Rennens eine entscheidende Rolle spielen. Die schnelleren LMP1-Boldien sahen sich im Bemühen, an den Fahrzeugen der anderen Klassen vorbeizugehen, wiederholt engen Situationen ausgesetzt.

Le-Mans-Sieger Fässler übte in der Anfangsphase starken Druck auf den führenden Bourdais aus. Der Geschwindigkeitsnachteil der Audi aus dem Training - als die Löwen ihnen in puncto Topspeed um bis zu zehn km/h davonfuhren - schien wie weggeblasen.

Montagny sorgt für zwei 908 ganz vorn

Nach der ersten Runde der Boxenstopps, im Zuge derer sowohl Audi als auch Peugeot auf einen Fahrerwechsel verzichteten, konnte Montagny das Heck des Audi mit der Startnummer 1 gewinnen. Der Franzose schob sich im dichten Überrundungsverkehr auf der Anfahrt zur Villeneuve-Schikane außen an Fässler vorbei und sorgte damit für eine Doppelführung der Löwen.

Bourdais und Montagny konnten sich in der Folge etwas von Fässler und McNish lösen. Der Abstand zwischen dem schnellsten Peugeot und dem zweiten Audi auf Platz vier betrug allerdings auch nach rund 90 Minuten gerade einmal 24 Sekunden.

Bourdais verliert Führung an der Box

Bei der zweiten Runde der Boxenstopps übernahm Kristensen im Zuge eines vorgezogenen Halts den R18 TDI von McNish. Fässler übergab das Schwesterauto der Ingolstädter an Bernhard. Eine Runde später wechselte auch Peugeot die Besetzung: Montagny überließ den auf Platz zwei liegenden 908 an Sarrazin, bevor eine weitere Runde später Davidson den Boliden von Bourdais übernahm.

Da die Boxengasse von Imola nicht für 48 Autos ausgelegt ist, musste der Mann aus Le Mans bei der Anfahrt auf die Peugeot-Box über die Markierung hinaus schießen, was dem Führungsduo wertvolle Sekunden kostete.

Dank eines gleichzeitig reibungslos verlaufenen Stopps der Startnummer 8 lag Sarrazin nach knapp zwei Stunden somit erstmals in Führung. Davidson folgte mit zehn Sekunden Abstand auf Rang zwei vor den beiden Audi von Bernhard und Kristensen.

Hinter den vier dieselbefeuerten Fahrzeugen nisteten sich die beiden Lola-Toyota des Rebellion-Teams als schnellste Benziner auf den Plätzen fünf und sechs ein, wobei Neel Jani im Wagen mit der Startnummer 12 vor Jean-Christophe Boullion lag im Schwesterauto lag.

Kristensen musste nur kurz nachdem er den zweiten R18 TDI übernommen hatte, erneut die Box ansteuern. Bernhard folgte nur zwei Umläufe später. In puncto Verbrauch erwiesen sich die Peugeot in Imola als die effizienteren Diesel-Fahrzeuge. Davidson kam nach dem Stopp knapp vor Sarrazin wieder auf die Strecke und übernahm so nach zweieinhalb Stunden neuerlich die Führung im 6-Stunden-Rennen.

Audi fällt zurück

Kurz vor der Halbzeitmarke brummte der führende Davidson dem viertplatzierten Kristensen eine Runde auf. Das Manöver ging jedoch nicht ohne Berührung vonstatten. Bei der Anfahrt auf die Tamburello-Schikane setzte sich der Brite außen neben den Dänen, der innen vehement dagegenhielt. Nach dem Umlenken von links auf rechts kam Kristensen kurzzeitig vom rechten Weg ab und musste den Peugeot ziehen lassen.

"Es sieht ganz so aus, als wäre es zur Tradition geworden, dass wir uns mit Audi in die Quere kommen", sagte Davidson wenig später zum Vorfall. "Tom war auf der schmutzigen Seite der Strecke, wollte die Runde aber ganz offensichtlich nicht verlieren. Dann ging ihm einfach die Straße aus." Die Audi-Paarung Kristensen/McNish hatte in der Folge mit Bremsproblemen zu kämpfen und verlor weiter an Boden.

Nach drei von sechs Stunden führte Davidson mit 20 Sekunden Vorsprung auf Teamkollege Sarrazin. Unterdessen stand zu diesem Zeitpunkt auch der besser platzierte der beiden Audi kurz vor der Überrundung. Nachdem Fässler den Boliden im Zuge einer weiteren Boxenstopp-Serie wieder von Bernhard übernommen hatte, kam der Schweizer in der Acque-Minerali-Kurve vom rechten Weg ab, konnte die Fahrt aber fortsetzen. Wenig später vergrößerte sich der ohnehin schon über eine Runde betragende Rückstand auf die beiden führenden Peugeot zusätzlich, da sowohl am führenden Wagen mit der Startnummer 7 als auch beim Schwesterauto auf einen Fahrerwechsel verzichtet wurde.

Reifenschaden beim führenden Bourdais kurz vor Schluss

Gut eine Stunde vor der Karierten Flagge kam an der Spitze noch einmal Spannung auf. Der führende Bourdais musste unplanmäßig die Box ansteuern, nachdem der linke Hinterreifen bei der Anfahrt zur Variante Alta seinen Dienst quittiert hatte. Vorausgegangen war eine Kollision mit dem BMW M3 GT von Jörg Müller im dichten Überrundungsverkehr.

Montagny übernahm daraufhin im 908 mit der Startnummer 8 wieder die Führung im Rennen, wurde anschließend jedoch von dem zum zweiten Mal zur Überrundung anstehenden Audi von Bernhard aufgehalten, was dem 20 Sekunden zurückliegenden Schwesterauto der Franzosen in die Karten spielte. Als Montagny wenig später ein letztes Mal die Box ansteuerte, übernahm Bourdais kampflos Platz eins. Nach dem unplanmäßigen Reifenwechsel aufgrund des Plattfußes hinten links hatte der Mann aus Le Mans seinen letzten Boxenstopp allerdings noch vor sich.

Diesen absolvierte er 19 Minuten vor der Zielflagge. Der inzwischen herausgefahrene Vorsprung auf Teamkollege Montagny war groß genug, sodass sich der Peugeot mit der Startnummer 7 nach letztlich 220 Runden nach der Pole-Position am Samstag auch den Rennsieg am Sonntag gutschrieben lassen durfte.

"Wir mussten in jeder Runde voll angreifen", lautete das Zwischenfazit von Davidson mit Blick auf die Aufholjagd. "Nach dem Problem von Sebastien sahen wir uns einem Rückstand gegenüber unseren Teamkollegen ausgesetzt. Diesen bei der Hitze wieder aufzuholen, war nicht einfach." Da der zweitplatzierte Peugeot in den Schlussrunden noch einmal zum Spritfassen in die Box kam, betrug der Vorsprung im Ziel komfortable 68 Sekunden.

Hinter den vier überlegenen Diesel-Fahrzeugen ging der Sieg in der inoffiziellen Wertung der schnellsten Benziner an den Lola-Toyota des Rebellion-Teams mit Boullion/Belicchi am Steuer. Der Halbzeit noch auf Platz fünf liegende zweite Rebellion-Lola von Prost/Jani verlor nach einem Ausrutscher in der Tamburello-Schikane entscheidend an Boden und kam schließlich auf dem sechsten Rang ins Ziel.

Rund 45 Minuten vor Ablauf der sechs Stunden erwischte es auch den auf Platz sieben liegenden Pescarolo-Judd mit Emanuel Collard am Steuer. Der Franzose schleppte den Boliden von Le-Mans-Legende Henri Pescarolo langsam in die Boxengasse, nachdem ihm auf der Anfahrt zur Variante Alta die rechte vordere Bremsscheibe um die Ohren geflogen war. Die notwendige Reparatur kostete das Team mehrere Runden, was letztlich aber keine Auswirkung auf die Reihenfolge hatte, da der baugleiche Bolide des Oak-Teams mit der Startnummer 15 (Moreau/Ragues) nach zwei Ausrutschern im Verlauf des Rennens weit zurück lag.





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...   Erstellt am 26.07.2011 - 15:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Peugeot RCZ auf der Nürburgring-Nordschleife - Der 24h-Sieger startet wieder in der VLN

- Erfolgstrio Bohrer/Caillet/Nett will weiter für Furore sorgen
- Erster Auftritt nach zweitem Klassensieg in Folge beim 24h-Rennen
- Zweiter Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP mit neuer Besatzung

Knapp einen Monat nach dem großen Erfolg des Team Peugeot RCZ Nokia beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring ? klarer Klassensieg in der D1T und zugleich schnellster Diesel-Rennwagen im Feld ? steht die nächste Herausforderung bevor. Beim sechsten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am 30. Juli 2011 starten die beiden Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP in der Klasse D1T, um erneut auf der legendären Nordschleife mit einem Top-Ergebnis zu glänzen.

Mit dem 34. RCM DMV Grenzlandrennen beginnt die zweite Saisonhälfte der teilnehmerstärksten Rennserie Deutschlands. Die Erfolgsbilanz in den ersten fünf VLN-Läufen ist beeindruckend: Drei Siege gingen an die beiden Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP in der Klasse D1T, vier Mal errangen Piloten der Löwenmarke den zweiten Platz und unterstrichen damit die Langstreckentauglichkeit des 200 PS starken Sportcoupés. Michael Bohrer, Stéphane Caillet und Jürgen Nett sind in der VLN-Gesamtwertung nicht nur die bestplatzierten Piloten eines Dieselfahrzeugs, sondern sie liegen auch auf dem starken zwölften Rang von 832 gewerteten Fahrern.

"Die erste Saisonhälfte hätte besser kaum verlaufen können ? vor allem auch mit dem erneuten Triumph beim 24h-Rennen", so Michael Bohrer. "Dass wir derart erfolgreich sein würden, hätte ich nicht erwartet. Unser Ziel war es zwar von Anfang an, beste Dieselmannschaft zu werden, aber nun haben wir sogar doppelt so viele Punkte wie unsere engsten Verfolger und liegen nur knapp außerhalb der Top Ten der Gesamtwertung." Beim sechsten VLN-Lauf will der 28-Jährige aus Losheim am See zusammen mit seinen Partnern Jürgen Nett und Stéphane Caillet im weißen Peugeot RCZ mit der Startnummer "545" die Erfolgsserie fortsetzen: "Diesmal den Klassensieg einzufahren wird jedoch nicht einfach, da die Konkurrenz stark ist. Es hat sich ein ernstzunehmender Gegner auf BMW angekündigt."




Neues Fahrertrio im Peugeot RCZ mit der Nummer "546"

Im schwarzen Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP geben beim kommenden Saisonrennen drei neue Piloten ihren Einstand im Diesel-Sportcoupé: Die Franzosen Jean-Marc Finot, Eric Robert und Julien Rueflin starten erstmals in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Rueflin war im Jahr 2009 und 2010 im französischen Peugeot THP Spider Cup aktiv und verfolgte ebenso wie die bei Peugeot angestellten Techniker Finot und Robert die bisherigen Rennen des Team Peugeot RCZ Nokia vor Ort an der Nordschleife. Dabei haben sie sich bereits ein erstes Bild von der "Grünen Hölle" machen können.





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...   Erstellt am 01.08.2011 - 13:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Großer Erfolg bei den Dieselfahrzeugen
Vierter Saisonsieg für das Peugeot RCZ Team Nokia
Bohrer/Caillet/Nett jetzt sechstbestes Fahrzeug in der Gesamtwertung
Finot/Robert/Rueflin holen bei erstem Einsatz Top-Ergebnis
Drittes Top-Ergebnis der Saison, dazu die schnellste Rennrunde und die Pole-Position: Das Peugeot RCZ Team Nokia dominiert weiter das Geschehen bei den Dieselfahrzeugen in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Nach 13 Runden gewannen zum vierten Mal Michael Bohrer, Stéphane Caillet und Jürgen Nett. Ihre Teamkollegen Jan Marc Finot, Eric Robert und Julien Rueflin im zweiten Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP überquerten mit zwei Runden Rückstand die Ziellinie.
Der sechste von zehn Saisonläufen wurde wegen mehrerer Unfälle einmal unterbrochen und schließlich vorzeitig abgebrochen. Aufgrund der zurückgelegten Distanz gab es aber dennoch volle Punkte für die Meisterschaft.

Zehn Sekunden schneller mit neuer Fahrwerksabstimmung

In 9.41,946 Minuten markierte Stéphane Caillet eine neue Saisonbestzeit für das dynamische Sport-Coupé von Peugeot. "Ich musste mich zwar an das härtere Setup gewöhnen, aber es war ein großer Schritt in die richtige Richtung", sagte der 43-Jährige. Bohrer und Nett zeigten sich ebenfalls sehr zufrieden. "Vor allem das Einlenkverhalten ist jetzt viel besser. So haben wir uns den Peugeot RCZ schon immer gewünscht", waren sich die beiden Deutschen einig. Teammanager Timo Frings war voll des Lobes über die drei französischen Piloten am Steuer des schwarzen RCZ HDi. "Für alle drei war es der erste Einsatz auf der Nordschleife. Sie haben fehlerfrei agiert, das Auto ohne eine Schramme ins Ziel gebracht und waren auf Anhieb sehr erfolgreich."

Pole-Position und Schrecksekunde im Training

Im Qualifying war die Reifenfrage schnell geklärt: Die Strecke war feucht und profilierte Pneus angesagt. Teilweise lag das weiße Sport-Coupé auf dem 26. Gesamtrang im Feld der 165 Teams. Kurz vor Trainingsende markierte Nett dann auch die Pole-Position in der Dieselklasse. Glück im Unglück hatte Caillet, der im Abschnitt Schwedenkreuz einen High-Speed-Dreher hatte, aber nirgendwo einschlug. Das schwarze Schwesterfahrzeug kam trotz eines Turboladerproblems auf Rang drei. Frings: "Unsere Mechaniker haben einen super Job abgeliefert und in kurzer Zeit das Aggregat gewechselt. Somit konnten wir mit beiden Fahrzeugen im Rennen unsere Erfolgsserie fortsetzen."

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...   Erstellt am 03.08.2011 - 09:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Nürburgring. Diese zwei Rundungen sind in jeder Boxengasse eine echte Augenweide, kommentiert ein Zuschauer lächelnd und lässt den Blick versonnen über die auffällige Dachlinie des Rennwagens streifen. Die Bewunderung gilt der außergewöhnlichen Silhouette des weißen Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP, der gemeinsam mit seiner schwarzen Schwester ungeduldig dem Einsatz beim Grenzlandrennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring entgegenfiebert.

An diesem Samstag ist der Himmel über der Eifel wolkenverhangen, die Rennstrecke verschwindet hinter einer grauen Regenwand, das Thermometer zeigt kühle 10 Grad. Es ist, als habe das Wetter vergessen, dass es sich um den vorletzten Tag im Juli handelt. Für derartige Überlegungen hat man in Box 31 keine Zeit. Die Akku-Schrauber kreischen, innerhalb von Sekunden sind die Pneus an den französischen Rennboliden befestigt. Wumm! Die Motorhaube fällt in die Verriegelung, die Fahrzeuge werden abgelassen und aus der Box gerollt.
Rrrrrrrööööööhhhrrrr. Nur leise dröhnend verlassen die beiden 200 PS starken Renn-Löwen des Team Peugeot RCZ Nokia die Boxengasse in Richtung Startaufstellung. Klamme Kälte steigt den Zuschauern in die Glieder, der Geruch von Kraftstoff und verbranntem Gummi liegt in der Luft. Ein dumpfes Röhren, dann schießen sie vorbei!

Mit seiner muskulösen Karosserie, dem leicht nach vorn verlagerten Gewicht und der weit nach hinten gezogenen Heckscheibe erinnert der RCZ tatsächlich an die vielzitierte Raubkatze auf dem Sprung. Die elegant gebogene Dachlinie wirkt niedrig, dahinter wölben sich jedoch zwei längliche Kuppeln in die Höhe. Von den Amerikanern wird die geschwungene Heckscheibe mit ihren beiden Höckern liebevoll double bubble (zu Deutsch: Doppelblase) genannt. Gefallen tut sie allemal.

Der RCZ kommt an, lobt Jürgen Nett einer der drei Stammpiloten des seriennahen Dieselrennwagens und bereits seit 25 Jahren VLN-Pilot seinen Boliden, während er in der Box den Ritt der Teamkollegen am Bildschirm verfolgt: Es gibt kaum einen Kunden, dem unser Sportcoupé nicht gefällt, so der Peugeot-Händler aus Mayen weiter.

Design im Motorsport wird immer wichtiger

Im Motorsport spielte Design lange Zeit eine eher untergeordnete Rolle. Man denke nur einmal an die Rennwagen der 80er Jahre: Es ging darum, rechts und links des Triebwerks möglichst breite Reifen unterzubringen. Der Aufbau war Nebensache, die Form einzig von Funktion und Technik bestimmt, Schönheit kaum ein Thema. Dabei ist ein Rennsport-Engagement für die Hersteller immer auch mit Marketing verbunden: Es bringt Vorteile, wenn das Fahrzeug den Zuschauern auf den Tribünen und vor der Mattscheibe gefällt und sie in dem Rennboliden das Serien-Sportcoupé von der Straße wieder erkennen. Beim RCZ fällt das leicht. Anders als ein Großteil der Konkurrenz baute man beim Team Peugeot RCZ Nokia die Rennmaschinen nicht neu auf, sondern rüstete das Serienmodell für den Rennsporteinsatz um. Dabei kam das ungewöhnliche Blechkleid des Franzosen den Konstrukteuren sogar entgegen: Die charakteristischen Höcker bewirken eine Tunnelung der Luft und bescheren dem Fahrer angenehm viel Helmfreiheit. Außerdem profitiert man von der sehr guten Aerodynamik der Serienversion. Das bringt Vorteile beim Topspeed und im Verbrauch. Abgesehen von einem größeren Heckflügel im Serienmodell fährt er geschwindigkeitsabhängig automatisch zweistufig aus , dem hinter die mittlere Dachsäule verlagerten Tankdeckel sowie dem seitlichen Auspuffrohr unterscheidet sich der Renn-RCZ äußerlich nicht von seinem alltäglichen Bruder.

Trotzdem sticht er aus dem gut 160 Auto starken Teilnehmerfeld heraus, und das, obwohl auf knallige Farben komplett verzichtet wurde. Eine gute Entscheidung, denn die weiße beziehungsweise schwarze Lackierung unterstreicht die Eleganz der wohlgeformten Rennmaschinen. Der fällt sehr positiv auf, gestehen selbst Rivalen ein, die in der grünen Hölle schon gegen den RCZ angetreten sind, das Rennen heute aber nur von der Seitenlinie verfolgen. Ein wirklich schönes Auto. Dass der Franzose aber nicht nur schön, sondern auch schnell ist, beweisen die Ergebnisse des bisherigen Rennjahres: Vier Klassensiege und fünf zweite Plätze sammelten die beiden Sportwagen von Peugeot in den ersten sechs Läufen der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Im Juni beim ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gelang der große Coup: Sieg in der Klasse D1T. Titelverteidigung. Schnellstes Dieselfahrzeug im Feld. Bien joué!





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