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...   Erstellt am 21.04.2007 - 09:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Petras Menü vom 07.03.2007



Vorspeise: Avocadosuppe mit Physalis-Garnelen-Tatar und Garnelenspieß




Zutaten (für 5 Personen)


    150 g Physalis
    250 g gegarte, geschälte Riesengarnelen
    2,5 Limetten
    weißer Pfeffer
    2 kleine Schalotten
    etwas Rosmarin
    725 ml Hühnerbrühe (am besten selbst gekocht, ersatzweise Instant)
    125 g Schlagsahne
    3 reife Avocados
    etwas Knoblauch
    Pfeffer
    Salz
    2 Prisen Cayennepfeffer
    5 Stängel Koriander (ersatzweise Petersilie)
    5 lange Holzspieße
    Roggenbrotscheiben

    Deko:
    5 Physalis
    5 Limettenscheiben
    Orangenscheiben
    Zitronenscheiben
    1 Baguettebrot


Zubereitung

Die Physalis aus der Hülse lösen, abbrausen und trocknen. Garnelen ebenfalls abbrausen und trocknen.

Nun 15 Garnelen beiseite legen und für die Spieße aufbewahren. 1/2 Limette für die Deko in Scheiben schneiden und die restlichen auspressen.

Anschließend die restlichen Garnelen und die Physalis in kleine Stücke schneiden, mischen, 1,5 EL Limettensaft zugeben und leicht mit weißem Pfeffer würzen.

Schalotten abziehen, klein würfeln und mit der Sahne und der Brühe 5 Minuten köcheln.

Nun die Avocados schälen, halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch auslösen. Anschließend das Fruchtfleisch mit 4 EL Limettensaft verrühren. Avocadomasse zur Brühe geben, alles fein pürieren und mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Jetzt aus den Roggenbrotscheiben Herzen ausstechen und rösten. Danach 3 Garnelen auf jeweils einen Spieß stecken und in einer Pfanne mit etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer und einem Hauch Rosmarin anbraten.

Zum Schluss die Suppe in vorgewärmte Schalen füllen, das Physalis-Garnelentatar auf die Suppe geben (Tipp: Damit das Tatar nicht in der Suppe versinkt, unter das Tatar ein geröstetes Roggenbrot-Herz legen), mit Spieß, Brotstück und Roggenbrot-Herz anrichten und mit Koriander garnieren. Daneben eine Deko aus Physalis, Orangenscheibe, Zitronenscheibe und Limettenscheiben legen. Sofort servieren.


Hauptspeise: Hasenfilet in Holunder-Pilzsoße mit Feigenkraut und Serviettenknödel



Zutaten (für 5 Personen)


    1 Hasenfilet pro Person
    pro Hasenfilet einen langen Streifen fetten Speck
    Salz
    schwarzer Pfeffer
    etwas Wildgewürz
    250 g frische Pfifferlinge oder 1 Dose (450 g)
    1 Zwiebel
    50 g geräucherten mageren Speck
    1 EL Butterschmalz
    100 ml Holunderbeersaft ohne Zucker
    200 ml Wildfond aus den Knochen vom Hasen (am besten selbst gemacht, ggf. Wildfond aus dem Glas)
    100 ml Sahne
    1-2 TL Speisestärke

    Serviettenknödel
    6 Brötchen vom Vortag (à 50 g)
    250 ml Milch
    2 kleine Zwiebeln, klein gehackt
    etwas Butter
    5 Stiele Petersilie
    2 Eier, Größe L
    Salz
    weißer Pfeffer
    Muskat
    3-4 EL Mehl
    1 sauberes Küchentuch oder Stoffserviette

    Feigenkraut:
    1 kg Rotkohl
    2 säuerliche Äpfel
    50-100 g getrocknete Feigen
    2 Zwiebeln
    3 EL Gänseschmalz
    100 ml Portwein
    200 ml Rotwein
    Salz
    Pfeffer
    Zucker
    4 EL Johannisbeergelee
    1 Schuss Himbeeressig
    2 TL Speisestärke


Zubereitung

Die Hasenfilets trocknen, mit Salz, Pfeffer und wenig Wildgewürz einreiben und mit den Speckstreifen umwickeln. Im heißen Butterschmalz scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen, in Alufolie einschlagen und warm stellen.

Nun Speck, gewürfelte Zwiebel und Pilze im Bratfett kräftig anbraten und wieder herausnehmen. Den Bratensatz mit Fond und Holundersaft ablöschen und stark einkochen lassen. Sahne und die Pilz-Speckmischung zufügen und nach Wunsch mit Speisestärke binden.

Die Hasenfilets aufschneiden und den anfallenden Fleischsaft zur Soße geben. Das Fleisch mit der Soße anrichten.

Für die Serviettenknödel zuerst die Brötchen würfeln und die Milch erwärmen. Die Würfel in der warmen Milch 20 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die klein gehackten Zwiebeln in der Butter andünsten und die Petersilie hacken. Nun alle Zutaten miteinander verkneten, Gewürze hinzufügen und evtl. etwas mehr Mehl verwenden. Küchentuch/Serviette anfeuchten, gut auswringen und die Masse darauf zu einer 6 cm dicken Rolle formen und die Enden verknoten oder mit Garn abbinden. Der Knödel kann auch in Frischhaltefolie eingeschlagen und bis zur Fertigstellung im Kühlschrank aufbewahrt werden. In siedendem Salzwasser halb zugedeckt ca. 25 Minuten ziehen lassen. Den Knödel herausnehmen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Für das Feigenkraut den Kohl vierteln und dünn hobeln. Äpfel schälen und in dünne Scheiben hobeln, Zwiebel schälen und würfeln. Feigen ebenfalls klein würfeln. Nun den Schmalz erhitzen, dann zuerst die Zwiebeln, anschließend die Äpfel und Feigen hinzufügen und alles andünsten. Den Rotkohl hinzufügen und kurz mitdünsten. Sobald der Kohl zusammengefallen ist, mit Portwein und Rotwein ablöschen. Auf kleiner Hitze 1,5 Std. dünsten. Johannisbeergelee und Essig hinzufügen und mit kalt angerührter Speisestärke binden. Den Rotkohl mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.


Dessert: Safrancreme mit Fruchtpüree



Zutaten (für 5 Personen)


    8 Blatt weiße Gelatine
    8 Eigelbe
    80 g Zucker
    einige Fäden oder 4 Briefchen Safran (Menge nach Wunsch)
    abgeriebene Schale einer Limette
    2 EL Limettensaft
    2 EL trockener Wermut
    1 Päckchen Vanillezucker
    1 Prise Salz
    1/4 l Schlagsahne
    2 Eiweiße

    Fruchtpüree:
    250 g tiefgekühlte Himbeeren
    6 reife Kiwis
    Zucker nach Belieben


Zubereitung

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eigelbe, Zucker, Safranfäden, Limettensaft- und Schale, Wermut, Vanillezucker und Salz 8 bis 10 Minuten mit dem Elektromixer zu einer dicken Creme aufschlagen. Gelatine bei milder Hitze auflösen und nach und nach unter die Ei-Creme rühren. Danach Sahne und Eiweiß getrennt steif schlagen. Zuerst die Sahne und anschließend den Eischnee vorsichtig unter die Ei-Creme heben. Creme in 6 kleine, kalt ausgespülte Förmchen füllen und zugedeckt kalt stellen (mindestens 6 Stunden).

Für das Himbeerpüree die Himbeeren auftauen lassen und durch ein Sieb drücken. Nach Bedarf mit Zucker süßen.

Für das Kiwipüree die Kiwis schälen, grob zerkleinern und mit dem Mixer pürieren. Nach Bedarf mit Zucker süßen.

Dafür bekam sie 36 von 40 möglichen Punkten.

quelle: www.vox.de





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Die Natur kann ohne uns locker leben.



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