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...   Erstellt am 16.10.2006 - 13:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Petersilie

Petroselinum crispum


Petersilie gehört zu den bekanntesten Küchenkräutern und kommt ursprünglich aus Südeuropa, wobei sich die Hauptanbaugebiete heute in Holland und in den Balkanstaaten befinden. Als Gewürz werden Stiele und Blätter des mehrjährigen Doldenblütlers verwendet. Die vitaminreiche Petersilie riecht und schmeckt aromatisch und frisch, es gibt eine glattblättrige und eine krause Art. Frische Petersilie sollte nicht aufgekocht werden, bei getrockneter ist das gut möglich. Petersilie ist so beliebt, dass sie zumeist automatisch beim Kochen verwendet wird. Ob Petersilienbutter, Petersilienkartoffeln oder in Salaten und Eintöpfen: Petersilie passt eigentlich immer.

quelle: www.kochkalender.de





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...   Erstellt am 08.11.2006 - 16:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Petersilie



Petersilie ist ursprünglich im Mittelmeerraum heimisch, gehört heute aber zu den am häufigsten verwendeten Küchenkräutern in Deutschland. Sowohl die Petersilienwurzel als auch die krausen oder glatten Blätter der Petersilie werden zum Kochen verwendet, sie geben Gerichten einen kräftigen, würzigen, leicht salzigen Geschmack.

Krause Petersilie hält sich länger, die glatten Blätter schmecken dagegen besser und intensiver und eignen sich besonders auch roh für Salate und kalte Speisen. Petersilie kann allerdings auch gut mitgegart oder sogar angebraten werden und würzt Fleisch, Gemüse, Suppen, Soßen, Marinaden und Eintöpfe.

Petersilie kann im Garten oder in Töpfen angebaut werden. Zum Keimen benötigt sie hohe Temperaturen oder viel Zeit. Als Heilmittel ist Petersilie magenstärkend und hilft bei Nierenbeschwerden, ihr hoher Vitamin-C-Gehalt stärkt das Immunsystem.

quelle: www.ndr.de





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...   Erstellt am 29.11.2006 - 13:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Petersilie (Petroselinum crispum)


Petersilie ist ein Kraut, was aus den deutschen Küchen einfach nicht mehr wegzudenken ist. Oh, wie liebe ich es, wenn es schön grün in einer Hühner- oder Frühlingssuppe schwimmt, es gibt den Suppen einfach die persönliche Note. Aber natürlich ist es auch anderweitig verwendbar wie in Salaten oder man bestreut Salzkartoffeln damit. Es lässt sich halt sehr viel mit machen. Die Petersilie ist ein Doldenblütler und man unterscheidet drei Arten:

Krauspetersilie (Petroselinum crispum)

Sie hat krauselige Blätter, ist grün. Diese verwendet man eher zur Dekoration bei den Speisen halt wie zu Salaten halt, man bestreut die Kartoffel oder man legt sie so bei.

Glattpetersilie (Petroselinum sativum)

Sie hingegen hat grosse, glatte und gezackte, grüne Blätter. Diese ist die eigentlich Petersilie, die man zum Würzen wie Speisen wie halt Suppen nimmt.

Wurzelpetersilie (Petroselinum crispum var. tuberosum)

Die Wurzel ist dick, sieht ähnlich aus wie Meerrettich, aber kleiner, gelblich-weiss bis weiss. Auch sie wird zum Würzen von klaren Suppen verwendet, aber man kann sie auch selber pürieren und zu Cremesuppen verarbeiten oder man kocht sie.

Botanik und Heilkunde

Die Pflanze ist zweijährig, das heisst, sie wächst langsam an, im ersten Jahr nur kleine Blätter, entwickelt sie erst im drauffolgenden Jahr einen buschigen Strauss. Man sät sie im März des ersten Jahres aus, hält einen Abstand von 15cm ein und man muss sie feucht halten, weil sie eben so langsam anwächst. Kann dann bis zu einen Meter gross werden und im Juni des drauffolgenden Jahres bilden sich die gelbgrünlichen Doldenblüten, aus denen die Samen entstehen. Aber Vorsicht, die Samen sind giftig und sollten nicht in der Küche verwendet oder aufbewahrt werden, das Gift rührt von dem ätherischen Öl in der Pflanze, was sich halt besonders in den Samen bemerkbar macht.

Petersilie enthält reichlich an Glykosid, Vitamin C, Vitamin A sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Eisen. Also sehr gesund, dazu enthält es das ätherische Öl mit dem Gift Apiol, aber in den Blättern und in der Wurzel nicht so ausgeprägt. Die Vitamine kommen aber nur zum Tragen, wenn man sie frisch verwendet, die gefriertrocknete Ware ist dafür nicht so geeignet.

Auch in der Heilkunde wird Petersilie verwendet. Man zerquetscht frische Petersilie und legt dieses auf Geschwüre auf der Haut oder Mückenstiche. Gegen Mundgeruch hilft es ebenfalls, wenn man Petersilienblätter kaut nach dem Genuss von Zwiebeln und Knoblauch. Durch das Apiol wird die Verdauung und die Durchblutung der Nieren angeregt, in Verbindung mit dem Kalium ist es ein guter Harntreiber.

Quellen:

Buch: Omas Lexikon der Kräuter und Heilpflanzen (Weltbild)
Internet: lexikon.freenet.de/Petersilie
Internet: www.wuerzkraut.de
Internet: www.lebensmittellexikon.de

Dazu hab ich noch ein paar Bilder von den verschiedenen Petersilienarten beigelegt:


Krauspetersilie


Glattpetersilie


Wurzelpetersilie


Doldenblüten der Petersilie


Samen der Petersilie





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...   Erstellt am 23.03.2007 - 09:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kräuterapotheke: Petersilie


In der Antike wurde so manchem sportlichen und trinkfesten Helden ein Kranz aus Petersilie aufgesetzt, die alten Griechen haben ihre Streitrösser mit Petersilie gestärkt, und durch die Römer gelangte die Petersilie endlich in deutsche Klostergärten. Seit eh und je gilt die Petersilie als wichtige Arzneipflanze – schließlich ist der Nährstoffgehalt des grünen Krautes nicht zu verachten. Die Vitamine A und C, Kalzium, Kupfer, Eisen und Kalium machen die Petersilie zu einem richtig gesunden Küchengewürz.

Als Wein oder Tee

Mit Petersilienwein kann man seine Durchblutung fördern und somit den Herzmuskel stärken. Die Zubereitung ist einfach: Einige Stängel frische Petersilie, Weißdornblüten, Weinessig, Honig und Wein zum Kochen bringen, dann das ganze Gebräu durch einen Kaffeefilter abseihen und in eine Flasche füllen. Schon Hildegard von Bingen produzierte diesen Wein, der, dreimal täglich nach dem Essen genossen, auch entwässernd wirkt.

Ein einfacher Petersilienwurzeltee hat dieselbe Wirkung. Durch die entwässernde Wirkung der Petersilie werden die Harnwege durchgespült und Bakterien ausgeschwemmt. Aber wie bei allen entwässernden Getränken gilt: Zusätzlich viel Wasser trinken!

Obwohl der Petersilientee keine Nebenwirkungen hat, sollten ihn Schwangere lieber in Maßen als in Massen genießen. Zu viel Petersilie könnte Gebärmutterkontraktionen auslösen.

Gegen kleine Zipperlein

Wer Probleme mit der Haut hat, kann mit dem grünen Kraut schnell Abhilfe schaffen. Petersiliengesichtswasser oder eine Petersilien-Salbei-Maske hilft gegen unreine und fettige Haut. Die Maske sollte allerdings nicht zu oft aufgetragen werden, da sie eine austrocknende Wirkung besitzt.

Bei verstauchten Gelenken oder Schwellungen hilft ein Umschlag aus Eischnee und Petersilie. Dieser sollte alle zwei Stunden erneuert werden, bis das Gelenk nicht mehr schmerzt.

Und auch bei Schluckauf soll Petersilie Wunder wirken ...

Rezepte

Petersilien-Salbei-Maske bei fettiger Haut:


    15 g frische Petersilie
    15 g frischer Salbei
    300 ml kochendes Wasser
    2 EL feines Hafermehl
    1 EL Bleicherde (Fullererde)
    1 Eiweiß
    1 TL Zitronensaft


Petersilie mit kochendem Wasser überbrühen, abkühlen lassen und abseihen. Zwei bis drei Löffel davon mit den anderen Zutaten zu einer glatten Paste verrühren. 15 Minuten einwirken lassen. Wirkt austrocknend.

Petersiliengesichtswasser bei fettender und unreiner Haut:

    1 Hand voll frische Petersilie
    100 ml 70-prozentiger Alkohol
    300 ml destilliertes Wasser


Die gewaschene Petersilie in einem Schraubendeckelglas mit dem Alkohol übergießen. Fest verschließen und ein bis zwei Wochen stehen lassen. Dann durch einen Papierfilter gießen und mit dem destillierten Wasser versetzen.

Petersiliensud zur Reinigung und Stärkung der Augen:

Eine Hand voll Petersilie mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen und einige Stunden ziehen lassen. Den abgeseihten Sud zum Augenbaden oder als Kompresse verwenden.

Petersilienwurzeltee:

Ein Teelöffel Petersilienwurzeln mit 150 Millilitern Wasser übergießen und 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Zwei- bis dreimal täglich eine Tasse trinken.

Honig-Petersilien-Wein (Hildegard von Bingen):


19 Stängel frische Petersilie mit zwei Esslöffeln Weinessig circa fünf Minuten lang aufkochen. 80 bis 150 Gramm Honig und 1 Liter naturreinen Wein hinzugeben. Alles noch fünf Minuten kochen lassen und dann durch einen Kaffeefilter abseihen und in eine Flasche füllen. Wirkt entwässernd. Dreimal täglich ein Likörglas nach dem Essen.

Petersilienwein forte:

Honig-Petersilien-Wein und eine Hand voll frische, gewaschene oder zwei Esslöffel getrocknete Weißdornblüten hinzufügen. Verbessert die Durchblutung und stärkt den Herzmuskel. Dreimal täglich ein Likörglas.

Petersilie mit Eischnee bei verstauchten Gelenken und Schwellungen:

Zwei Esslöffel frische Petersilie mit dem Eischnee von drei Eiern vermischen und auf ein Leinentuch streichen. Das Tuch auf das Gelenk legen und mit einer elastischen Binde befestigen. Den Umschlag alle zwei Stunden erneuern, bis das Gelenk nicht mehr schmerzt.

Nebenwirkungen:

Vor jeder Anwendung sollte man auf jeden Fall mit dem Arzt oder Apotheker über die Dosierung etc. reden. Heilkräuter sind Drogen und haben auch unerwünschte Nebenwirkungen! Im Buchhandel ist eine große Auswahl an Büchern über Heilkräuter zu erwerben. Jede gute Buchhandlung kann sicherlich einige sinnvolle Titel nennen.

quelle: www.wdr.de





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