Jimmy  Öffentliches Ärgernis 

Status: Offline Registriert seit: 03.01.2007 Beiträge: 334 Nachricht senden | Erstellt am 20.03.2008 - 15:05 |  |
Paris bei Nacht
Vampire the Masquerade | NC17
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Goldener Glanz umschmeichelt die hohen, alten Bauten der Stadt. Ein kalter Wind weht über die Dächer der barocken Steinbauten, streichelt die vielen steinernen Simse auf denen schwarze Krähen hocken und auf die Menschen unter ihnen ihre starren, gelben Augen blicken lassen.
Doch dort bleibt der Wind nicht stehen, zieht weiter und findet schließlich seinen Weg hinab in die Straßen von Paris, um dort einem grauhaarigen Mann den braunen Mantel wehen zu lassen. Seine schleichende Kälte lässt die in dicke Pullover gehüllten Menschen auf den belebten Straßen schneller gehen, denn es wird Nacht.
Einige setzten sich in die vielen gemütlichen, kleines Straßencafés und trinken noch einen schmackhaften Rotwein, lachen mit Freunden und schauen hübschen Frauen hinterher doch die meisten werden von ihren Füßen nach hause getragen. Sie eilen durch die Gassen und Straßen, in denen selbst nachts noch das Leben zu tanzen scheint, erfüllt von nächtlicher, feuchter Luft, die sich beim Ausatmen wie kleine Wölkchen um die Köpfe der Menschen schmiegen…
Diese Luft…sie bringt etwas mit sich…etwas kaltes, etwas düsteres: den Nebel….Geflüster und Schreien.
Noch spielen Straßenmusiker, die fast an jeder Ecke stehen und ihr fröhliches Geigenspiel zieht durch die strahlende Stadt, doch es wird leise. Die Stille schleicht immer weiter – ungehört von den Menschen….
Sie ziehen vorbei an der Nacht, sehen nur die Lügen die ihnen aufgetischt werden, ertrinken in Unwissenheit und sehen nicht - sind blind für das was hinter dem Schleier liegt…was sich hinter der Maskerade verbirgt.
Hinter dem Glanz, hinter dem fröhlichen Eifer und fern ab von allen Freuden Frankreichs gibt es sie – die finsteren Gassen, durch die der Nebel kriecht, das Geflüster, das Raunen und die Gier. Es sind die Jäger die durch den goldenen Schein der Stadt ungesehen Ausschau halten.
Sie suchen dich, sie flüstern ungehört…
Hüte dich bei Nacht und schau genau hin. Suche die Zeichen….
Du hältst deinen Mantel fest und knöpfst ihn zu denn der Wind hat dir gerade die Kälte unter den Stoff getragen, sie lässt dich frösteln.
Hat der Geigenspieler an dem du vorbeigegangen bist gerade wirklich genau dich so hämisch angegrinst? So gierig? Warum packt er seine Sachen und geht in deine Richtung? Warum folgt er dir? Wird er schneller? Oder bildest du dir das alles nur ein? Er ist verschwunden, du drehst dich noch einmal um, aber er ist weg. Ist er weg? Wirklich? Noch einmal drehst du dich um, siehst nur die eilig vorbeiziehenden, blinden Menschen, wie sie ihr eigenes kleines Leben zu leben versuchen…
Du atmest auf. Er ist weg…
Dein Weg führt dich weiter an den alten Häusern vorbei, deren Fassaden vom goldenen Licht der Stadt in Wärme getaucht werden, in deren Fenstern sich die Bäume spiegeln, die sich am Rande der Straße im lauten Herbstwind wiegen. Dir kommt eine hübsche Frau entgegen, sei lächelt dir zu und wünsch dir einen schönen Abend. Du nimmst deinen Hut und grüßt sie zurück, lächelst sie an, doch dein Weg führt dich nach hause, in dein sicheres Zuhause, da ist es, gleich hast du es geschafft. Du holst den Schlüssel heraus, er lässt ein gedämpftes Klingen in deiner Manteltasche hören.
Du schaust schon einmal zu deiner Haustüre und freust dich auf ein schönes Bad und ein Glas Rotwein. Ist das der Nachbar der dort steht? Er lächelt dir so begrüßend entgegen…Was hat er da in seiner Hand, einen koffer? Seit wann spielt er Geige?
Gerade hast du einen Mann gegrüßt und ihm einen schönen Abend gewünscht, er hat seinen Hut genommen und hat zurückgegrüßt. Sein Lächeln war niedlich, doch du musst weiter in die andere Richtung, gehst also an ihm vorbei. Er ist etwas zu alt für dich, denkst du dir, doch er geht dir ersteinmal nicht aus dem Kopf. Erst das leise Quietschen der Autobremsen neben dir lässt dich aus den Gedanken fahren und du hebst den Blick, bleibst sogar stehen beim Anblick der großen weißen Limousine. Ein Mercedes…schönes Auto.
Warum hält es hier?
Das schwarze Fenster surrt und gleitet hinab, gibt den Blick auf einen gut aussehenden Mann frei…Moment. Du erinnerst dich, er war in einer Broschüre…war er nicht der reiche Geschäftsführer aus dem LeCarrier. Ein Anwalt? Du weißt es nicht, doch das ist jetzt auch egal, denn er spricht dich an.
Welch eine Stimme, denkst du dir. Deine Gedanken kreisen nur noch um ihn, er lächelt…du hörst seine Worte und sie schmeicheln dir…zu sehr und du beschließt dem Angebot nachzukommen und einzusteigen.
…seine Küsse sind schön, tuen gut…ein Stechen, doch dann überkommt dich wohlige Extase…
Du bekommst nicht mehr mit wie er anfängt nachzudenken nachdem er dich genossen hat…du bist eingeschlafen.
Er ist angespannt…doch warum??
Ist es wahr? Die Harpyen flüstern wieder hinter vorgehaltener Hand, sie reden davon, dass es noch nicht vorbei ist, dass Paris noch immer nicht von diesen Verbrechen befreit ist, noch immer soll das Töten von Kainskindern auf den Straßen kein Ende haben. Erst vor einigen Nächten wurde Charles Fallavallita erschlagen, seine Asche wurde auf feuchtem Kopfsteinpflaster gefunden… Nass und voller Dreck.
Fängt es wieder an? Geht wieder das Grauen um? Hatte der Prinz nicht verkündet es habe ein Ende? Hat er gelogen? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
Erst vor einigen Monaten wurde die Welt hinter der Maske aus Lügen und Blendungen erschüttert, erst vor nicht all zu langer Zeit hatten verderbte Werwölfe unter der Stadt nach Opfern gesucht…und auch gefunden.
Hatten die Truppen des Prinzen dort unten etwas entdeckt was nicht hätte an die Oberfläche tringen dürfen? Hatte Fallavallita davon gewusst? Musste er deshalb sterben?
Ein Kainskind konnte ihn nicht getötet haben…das war nicht ihre Art. Sie töten nicht einfach…sie spielen. Sie genießen das Spiel.
Und wieder ist der Sabbat in die Stadt vorgedrungen, wieder versucht er die Camarilla in ihrer Ruhe zu stöhren und ihr zu zeigen, dass sie nicht allein ist auf dieser Welt...doch noch sind es wenige, noch kann man ihnen Herr werden.
Und die Anarchen? Warum sind sie so still geworden? Planen sie etwa einen Angriff oder gar eine Übernahme?
Die Ahnen sind aufgewühlt, sie müssen handeln, bevor die Nächte wieder kürzer werden.
Sie müssen wieder ihre Fäden spinnen und ihre Netze ausbreiten, müssen spielen.
In ihren Reihen tut sich etwas, sie wollen wieder nach mehr Macht greifen, jetzt da einiges im Wandel ist. Doch dafür brauchen sie Schachfiguren….
Pass auf, dass du nicht in ihren klebrigen Gespinsten gefangen wirst, pass auf, dass dich das Grauen das dort auf den Straßen lauert nicht ereilt, pass auf, dass man dich nicht entdeckt, und hüte dich vor deinem Durst…
Ob es etwas gibt, auf das du nicht aufpassen musst?
Nein. Sei immer auf der Hut!
Dort draußen regieren Intrigen und finstere Legenden, Bandenkriege der Menschen und die wachsamen Augen der Wahrheit. Lasse nicht zu dass du entdeckt wirst, und halte die Menschen weiterhin zum Narren. Lerne mit dem Fluch zu leben… oder werde Opfer einer Welt, die keine Gnade kennt. Nur das Gesetz des Stärkeren.
Bist du stark genug?
Finde es heraus in Paris bei Nacht
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Infos über den Metaplot:
In Zukunft werden die Camarilla, die Anarchen und der Sabbat um Paris kämpfen. Ein Krieg wird entfacht werden und die jähe Ruhe muss durch wankende Friedensverträge oder pure Gewalt gewahrt werden. Maskeradebrüche werden häufiger, doch die Camarilla versucht noch alles, sdie Jäger von der Stadt fern zu halten, doch auch diese sind nicht mehr wert.
Werwölfe haben ihre Chance gewitterte, die wenigen verbliebenen Cearns der Stadt noch zu retten, wenn die Vampire in ihrer Stadt sich gegenseitig in Schach halten....
Gesuche:
Paris wird zur Zeit von ungefähr einhundert Kainskindern bevölkert. Eine große Anzahl dieser Kinder der Nacht ist noch nicht als Spielercharaktere vergeben.
Ausserdem leben noch einige andere Wesen der Dunkelheit in dieser riesigen Stadt.
Wir suchen also noch folgende Charaktere, wobei es euch selbstverständlich frei steht auch andere einzubringen:
Neugeborene Vampire (zunächst unbegrenzter Anzahl)
Sethskinder – Menschen (unbegrenzte Anzahl)
einige bestimmte Ahnen und Ancillae (alte Vampire. Für genaue Infos besucht unser
Forum http://21697.rapidforum.de/ )
Jäger nur unter Absprache !
Werwölfe (Garou. Hier ist eine gute Kenntnis des Regelwerkes „Werwolf – die Apokalypse“ von Nöten. Wir suchen genauer 2 Mitglieder eines Rudels das auf dem Weg nach Paris getrennt wurde, und Mitglieder eines noch unbesetzten Rudels, welches in Paris lebt. Hier ist die Anzahl der Rudelmitglieder nicht vorgegeben.)
Sabbatvampire (begrenzte Anzahl, jedoch sind noch einige Plätze frei!)
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Quickfacts:
Gespielt wird auf der Basis des Regelwerkes „Vampire – the Masquerade“ von ©Feder und Schwert.
Ein Einstieg in die Regeln der WoD ist möglich und wird von uns unterstützt.
Wir spielen in der schönen Stadt Paris und legen sehr viel Wert auf atmosphärisches und gutes Rollenspiel!!
Im Moment wird im Jahre 2002 gespielt.
NC 17
ab 18 Bereich vorhanden.
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