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nomadatlan ...
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...   Erstellt am 22.11.2010 - 15:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Zentralrat der Schwaben und Bayern im Iran

Man stelle sich einmal vor, der Zentralrat der Schwaben und Bayern würde im Iran fordern, dass sich z.B. die Iraner mehr von Maultaschen, Weißwürsten und Spätzle ernähren sollen und sie (die Schwaben und Bayern) alle paar Meter einen Stand mit Wurstsalatverkauf und Butterbrezeln errichten dürfen. Die schwäbischen/bayrischen Frauen laufen im Alltag in hübschen Dirndl herum und die Männer in kurzen Lederhosen. Außerdem beklagt sich der schwäbisch/bayrische Zentralrat bei den Herrschenden in Teheran, dass zu wenig Integration stattfindet und verlangt mehr finanzielle Mittel und Zeitungen und offizielle Dokumente in deutscher Sprache. Für die Schwaben und Bayern die nicht arbeiten gibts Sozialleistungen ein Leben lang, kostenlose Arztbesuche sowieso. Dafür leben die Schwaben und Bayern nach preussischen Gesetzen und Traditionen und verhöhnen die iranische Polizei, hängen deutsche Fahnen aus dem Fenster und bauen Kirchen.

Dann regen sich ein paar Iraner auf und meinen, dass sie die Schwaben und Bayern nicht unbedingt versorgen müssten, dass die Dirndl zu kurz sind, die Männer zu viel Bier trinken und überhaupt, dass sie keine Christen in ihrer Nähe haben möchten. Die iranische Regierung wird daraufhin ihren Bürgern nach heftigsten, empörtesten Protesten des Zentralrates der Schwaben und Bayern, (der die Iraner als unsägliche Rassisten beschimpft) den Mund verbieten, Sympatisanten im Regierungslager sofort ausschließen und mundtot machen, die Schwaben und Bayern mit der iranischen Regierung an einen runden Tisch setzen und diskutieren. Als Ergebnis gibt es mehr Schwaben und Bayern als Lehrer, christlicher Religionsunterricht in den Schulen, deutsche Priesterausbildung an iranischen Unis und mehr Schwaben und Bayern im öffentlichen Dienst Irans. Im Gegenzug müssen Iraner mehr private Gesundheitskosten und private Altersvorsorge übernehmen und die Dirndl werden noch kürzer.

Die Schwaben und Bayern sitzen in ihren Gasthäusern, essen Haxn und spielen Skat, hören laute Volksmusik im Auto, hängen deutsche Fahnen an die Heckscheiben und Innenspiegel und schauen jeden Samstag um 18 Uhr die Sportschau auf den deutschen Kanälen an. Die Schwaben und Bayern hängen an öffentlichen Plätzen rum, pöbeln iranische Frauen an, verhauen zu fünft einen Iraner, werden festgenommen und gleich wieder freigelassen, Monate später vielleicht zu Sozialstunden verurteilt, die sie nie ableisten. Sie sprechen überall nur deutsch, auch vor Iranern über Iraner, lachen sich kaputt und sagen im Zweifelsfall nix verstehen. Der Zentralrat der Schwaben und Bayern interveniert bei allen nur erdenklichen innenpolitischen Themen und weist jegliche Andeutungen über eine Schattengesellschaft vehement zurück um im selben Atemzug noch weitere Forderungen zu stellen. Iraner beschimpfen sich gegenseitig als Rassisten und fordern mehr Integration und mehr Schwaben und Bayern im Land.


Soll aus den Kommentaren bei Welt.de stammen.





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...   Erstellt am 01.06.2011 - 19:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


geguttenbergt bei http://freezonechef.servertalk.in/freez … 21380.html

Geschichte von den Affen

Ein Mann kam in ein kleines Dorf und verkündete, daß er Affen für 10 Euros pro Stück kaufen würde.
Da es viele Affen im Wald gab, liefen die Dörfler in den Wald, fingen Affen und brachten sie zu dem Mann, der sie in einem großen Gehege einsperrte.
Als es schwierig wurde, weitere Affen zu fangen, ließen die Bemühungen der Dörfler nach, so daß der Mann den Preis auf 20 Euro erhöhte.

Daraufhin waren sie wieder angestachelt, aber es gab kaum mehr freilaufende Affen. So daß der Mann den Preis auf 25 Euro erhöhte.
Es wurden nur noch wenige Affen gefunden und an den Mann verkauft.

Schließlich erhöhte er den Preis auf 50 Euro und verkündete, er müsse jetzt verreisen, sein Assistent werde die Affen an seiner Statt aufkaufen.

Sobald der Mann weggefahren war, sagte der Assistent den Dörflern, er würde ihnen die Affen im Gehege für 35 Euros verkaufen.
Die Dörfler könnten sie dann dem Mann, sobald er zurückkehren würde, für 50 verkaufen.

Die Dörfler kratzten alles Geld zusammen und kauften alle Affen aus dem Gehege. Nun war das Dorf voller Affen.

Den Mann und seinen Assistenten sahen sie niemals wieder.

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spekulatius
blasenökonomie





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...   Erstellt am 25.06.2013 - 19:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Was von Rassismus, Speziesismus, Sexismus, Homophobie, Diskriminierung,....
+von geführten/friedlich-gewaltfreien Demos+Aktionen "dagegen"...
+von einem Schiffsjungen.

gemopst von Lucifex, der hats von http://schwertasblog.wordpress.com/2010 … renschiff/ , der hats übersetzt von woandersher, +obs der vom Unabomber hat -oder bloß von einem Pseudonym- ist nicht ganz klar
Das Original Ted Kaczynski’s “Ship of Fools” erschien am 15. Oktober 2010 bei „Counter-Currents Publishing“.


Ted Kaczynskis Narrenschiff

Es war einmal, da wurden der Kapitän und die Maate eines Schiffes so eingebildet auf ihre Seemannschaft, so voller Anmaßung und von sich selbst beeindruckt, daß sie verrückt wurden. Sie wendeten das Schiff nach Norden und segelten, bis sie auf Eisberge und gefährliche Eisschollen trafen, und sie segelten weiter nach Norden in immer gefährliche Gewässer, nur um sich Gelegenheit zu verschaffen, immer brillantere seemännische Taten zu vollbringen.

Als das Schiff immer höhere Breiten erreichte, wurde es den Passagieren und Besatzungsmitgliedern immer ungemütlicher. Sie begannen untereinander zu streiten und sich über die Bedingungen zu beklagen, unter denen sie lebten.

„Brat’ mir einer einen Storch“, sage ein Vollmatrose, „wenn dies nicht die schlimmste Reise ist, auf der ich je war. Das Deck ist glatt von Eis, und wenn ich im Ausguck bin, schneidet mir der Wind wie ein Messer durch die Jacke; jedes Mal, wenn ich das Focksegel reffe, friere ich mir verdammt nochmal fast die Finger ab, und alles, was ich dafür kriege, sind elende fünf Shillings pro Monat!“

„Du denkst, daß du es schlecht hast!“ sagte eine Passagierin. „Ich kann nachts vor Kälte nicht schlafen. Damen kriegen auf diesem Schiff nicht so viele Decken wie die Männer. Das ist nicht fair!“

Ein mexikanischer Matrose fiel ein: „¡Chingado! Ich kriege nur die Hälfte des Lohnes der Anglo-Seemänner. Wir brauchen reichlich Essen, um uns in diesem Klima warmzuhalten, und ich kriege nicht meinen Anteil; die Anglos kriegen mehr. Und am schlimmsten ist, daß die Maate mir Befehle auf Englisch geben statt auf Spanisch.“

„Ich habe mehr Grund, mich zu beschweren, als irgendjemand anders“, sagte ein indianischer Matrose. „Wenn die Bleichgesichter mich nicht des Landes meiner Vorfahren beraubt hätten, wäre ich nicht einmal auf diesem Schiff, hier zwischen den Eisbergen und den arktischen Winden. Ich würde einfach in einem Kanu auf einem netten, ruhigen See dahinpaddeln. Ich verdiene Entschädigung. Allermindestens sollte mich der Kapitän Glücksspiele veranstalten lassen, damit ich etwas Geld verdienen kann.“

Der Bootsmann meldete sich zu Wort: „Gestern hat mich der Erste Maat eine Schwuchtel genannt, nur weil ich Schwänze lutsche. Ich habe ein Recht darauf, Schwänze zu lutschen, ohne deswegen beschimpft zu werden!“

„Es sind nicht nur Menschen, die auf diesem Schiff schlecht behandelt werden“, warf eine Tierliebhaberin unter den Passagieren ein, wobei ihre Stimme vor Empörung bebte. „Also, letzte Woche sah ich, wie der Zweite Maat den Schiffshund zweimal getreten hat!“

Einer der Passagiere war ein Collegeprofessor. Händeringend rief er aus: „All dies ist einfach schrecklich! Es ist unmoralisch! Es ist Rassismus, Sexismus, Speziesismus, Homophobie und Ausbeutung der Arbeiterklasse! Es ist Diskriminierung! Wir müssen soziale Gerechtigkeit haben. Gleichen Lohn für den mexikanischen Matrosen, höhere Löhne für alle Seemänner, Kompensation für den Indianer, gleiche Decken für die Damen, ein garantiertes Recht auf Schwanzlutschen und kein Treten des Hundes mehr!“

„Ja, ja!“ riefen die Passagiere. „Aye, aye!“ rief die Mannschaft. „Es ist Diskriminierung! Wir müssen unsere Rechte einfordern!

Der Kajütjunge räusperte sich.

„Ahem. Ihr habt alle gute Gründe, euch zu beschweren. Aber mir scheint, daß das, was wir jetzt wirklich tun müssen, im Wenden des Schiffes besteht, um wieder zurück nach Süden zu fahren, denn wenn wir weiter nach Norden fahren, werden wir früher oder später Schiffbruch erleiden, und dann werden euch eure Löhne, eure Decken und euer Recht aufs Schwanzlutschen nichts nützen, weil wir alle ertrinken werden.“


Aber niemand achtete auf ihn, denn er war nur der Kajütjunge.

Der Kapitän und die Maate hatten von ihrem Platz auf dem Achterdeck aus zugesehen und zugehört. Nun lächelten sie und zwinkerten einander zu, und auf einen Wink des Kapitäns kam der Dritte Maat vom Achterdeck herunter, schlenderte dorthin, wo die Passagiere und die Mannschaft sich versammelten, und drängte sich zwischen sie. Er setzte eine sehr ernste Miene auf und sprach:

„Wir Offiziere müssen zugeben, daß einige wirklich unentschuldbare Dinge auf diesem Schiff geschehen sind. Wir hatten nicht erkannt, wie schlimm die Situation war, bis wir eure Beschwerden hörten. Wir sind Männer guten Willens und wollen euch gerecht behandeln. Aber – nun – der Kapitän ist ziemlich konservativ und in seinen Gewohnheiten festgefahren und muß vielleicht ein bißchen angestupst werden, bevor er wesentliche Änderungen vornimmt. Meine persönliche Meinung ist, daß es, wenn ihr energisch protestiert – aber immer friedlich und ohne irgendeine Regel des Schiffes zu verletzen – den Kapitän aus seiner Trägheit rütteln und ihn dazu zwingen würde, sich der Probleme anzunehmen, über die ihr euch so berechtigt beschwert.“

Nachdem er das gesagt hatte, strebte der Dritte Maat wieder dem Achterdeck zu. Als er ging, riefen die Passagiere und die Mannschaft ihm nach: „Moderater! Reformer! Liberaler Gutmensch! Handlanger des Kapitäns!” Aber sie taten trotzdem, wie er gesagt hatte. Sie versammelten sich in einer Gruppe vor dem Achterdeck, riefen den Offizieren Beleidigungen zu und verlangten ihre Rechte. „Ich will besseren Lohn und bessere Arbeitsbedingungen!“ schrie der Vollmatrose. „Gleiche Decken für Frauen!“ rief die Passagierin. „Ich will meine Befehle auf Spanisch erhalten“, rief der mexikanische Matrose. „Ich will das Recht, ein Glücksspiel zu betreiben“, rief der indianische Matrose. „Ich will nicht ‚Schwuchtel’ genannt werden“, rief der Bootsmann. „Kein Hundetreten mehr“, rief die Tierliebhaberin. „Revolution jetzt“ rief der Professor.

Der Kapitän und die Maate steckten die Köpfe zusammen und berieten sich mehrere Minuten lang, wobei sie die ganze Zeit nickten und einander zuzwinkerten und anlächelten. Dann trat der Kapitän ans Vorderende des Achterdecks und verkündete mit einer großen Show des Wohlwollens, daß der Lohn des Vollmatrosen auf sechs Shillings pro Monat erhöht würde, daß der Lohn des mexikanischen Seemannes auf zwei Drittel des Lohns eines Anglo-Seemannes erhöht und der Befehl zum Reffen des Focksegels auf Spanisch gegeben werden sollte, daß weibliche Passagiere eine Decke mehr erhalten würden, daß der indianische Matrose Samstag abends Glücksspiele veranstalten dürfe, der Bootsmann nicht mehr „Schwuchtel“ genannt werden würde, solange er sein Schwanzlutschen strikt privat betriebe, und daß der Hund nicht mehr getreten würde, solange er nicht irgendetwas sehr Schlimmes anstellte, wie zum Beispiel Nahrung aus der Kombüse zu stehlen.

Die Passagiere und die Mannschaft feierten diese Zugeständnisse als großen Sieg, aber am nächsten Morgen fühlten sie sich wieder unzufrieden.

„Sechs Shillings pro Monat sind ein Almosen, und ich friere mir immer noch die Finger ab, wenn ich das Focksegel reffe“, grummelte der Vollmatrose. „Ich kriege noch immer nicht den selben Lohn wie die Anglos, oder genug Essen für dieses Klima“, sagte der mexikanische Matrose. „Wir Frauen haben immer noch nicht genug Decken, um uns warmzuhalten“, sagte die Passagierin. Die anderen Mannschaftsmitglieder und Passagiere äußerten ähnliche Beschwerden, und der Professor stachelte sie an.

Als sie fertig waren, meldete sich der Kajütjunge – diesmal lauter, damit die anderen ihn nicht leicht ignorieren konnten.

„Es ist wirklich schlimm, daß der Hund getreten wird, weil er ein bißchen Brot aus der Kombüse gestohlen hat, und daß die Frauen nicht gleich viele Decken haben, und daß dem Vollmatrosen die Finger abfrieren, und ich sehe nicht ein, warum der Bootsmann nicht Schwänze lutschen sollte, wenn er das möchte. Aber schaut nur, wie groß die Eisberge jetzt sind, und wie der Wind immer stärker weht! Wir müssen dieses Schiff wieder nach Süden wenden, denn wenn wir weiter nach Norden fahren, erleiden wir Schiffbruch und ertrinken.“

„Oh ja“, sagte der Bootsmann, „es ist einfach scheußlich, daß wir weiter nach Norden fahren. Aber warum sollte ich in der Abstellkammer Schwänze lutschen? Warum sollte ich mich ‚Schwuchtel“ nennen lassen? Bin ich nicht so gut wie jeder andere?“

„Nach Norden zu segeln ist schrecklich”, sagte die Passagierin. „Aber seht ihr nicht? Das ist genau der Grund, warum Frauen mehr Decken brauchen, um sich warmzuhalten. Ich verlange gleiche Decken für Frauen jetzt!“

„Es ist schon wahr,“ sagte der Professor, „daß das Segeln nach Norden uns allen große Härten auferlegt. Aber den Kurs auf Süd zu ändern, ist unrealistisch. Ihr könnt die Uhr nicht zurückdrehen. Wir müssen einen reifen Weg finden, um mit der Situation fertig zu werden.“

„Schaut,“ sagte der Kajütjunge, „wenn wir diesen vier Verrückten auf dem Achterdeck ihren Willen lassen, werden wir alle ertrinken. Wenn wir das Schiff jemals außer Gefahr bringen, dann können wir uns um Arbeitsbedingungen, Decken für Frauen und das Recht aufs Schwanzlutschen sorgen. Aber zuerst müssen wir dieses Schiff umdrehen. Wenn ein paar von uns sich zusammentun, einen Plan machen und etwas Mut aufbringen, können wir uns retten. Es wären nicht viele von uns nötig – sechs oder acht würden reichen. Wir könnten das Achterdeck stürmen, diese Verrückten über Bord schmeißen und das Schiff nach Süden wenden.“

Der Professor erhob seine Nase und sagte streng: „Ich glaube nicht an Gewalt. Sie ist unmoralisch.“

„Es ist unethisch, jemals Gewalt anzuwenden,“ sagte der Bootsmann.

„Ich habe Angst vor Gewalt,“ sagte die Passagierin.

Der Kapitän und die Maate hatten die ganze Zeit zugesehen und zugehört. Auf ein Signal des Kapitäns stieg der Dritte Maat auf das Hauptdeck hinunter. Er mischte sich unter die Passagiere und Mannschaften und sagte ihnen, daß es immer noch viele Probleme auf dem Schiff gäbe.

„Wir haben viel Fortschritt gemacht,“ sagte er, „aber es bleibt noch viel zu tun. Die Arbeitsbedingungen für den Vollmatrosen sind immer noch hart, der Mexikaner erhält immer noch nicht denselben Lohn wie die Anglos, die Frauen haben noch immer nicht gleich viele Decken wie die Männer, das Glücksspiel des Indianers am Samstagabend ist eine schäbige Entschädigung für sein verlorenes Land, es ist unfair gegenüber dem Bootsmann, daß er sein Schwanzlutschen auf die Abstellkammer beschränken muß, und der Hund wird manchmal immer noch getreten.

Ich denke, der Kapitän braucht wieder einen Schubs. Es würde helfen, wenn ihr alle einen weiteren Protest erheben würdet - solange er gewaltfrei bleibt.“

Als der Dritte Maat zurück zum Heck ging, riefen die Passagiere und Mannschaften ihm Beleidigungen nach, aber sie taten trotzdem, was er gesagt hatte, und versammelten sich zu einem weiteren Protest vor dem Achterdeck. Sie zeterten und tobten und schüttelten ihre Fäuste, und sie warfen sogar ein faules Ei nach dem Kapitän (der ihm geschickt auswich).

Nachdem er sich ihre Beschwerden angehört hatte, steckten der Kapitän und die Maate die Köpfe zu einer Konferenz zusammen, während der sie einander zuzwinkerten und sich breit angrinsten. Dann trat der Kapitän ans Vorderende des Achterdecks und verkündete, daß man dem Vollmatrosen Handschuhe geben würde, damit er seine Finger warm halten konnte, daß der mexikanische Matrose drei Viertel des Lohns eines Anglo-Matrosen erhalten würde, daß die Frauen noch eine Decke bekommen würden, daß der indianische Matrose am Samstag und Sonntag abends Glücksspiele veranstalten dürfe, daß der Bootsmann nach Einbruch der Dunkelheit öffentlich schwanzlutschen dürfe und daß niemand ohne Sondererlaubnis vom Kapitän den Hund treten dürfe.

Die Passagiere und die Besatzung waren ekstatisch wegen dieses großen revolutionären Sieges, aber am nächsten Morgen waren sie wieder unzufrieden und begannen über dieselben alten Härten zu grummeln.

Der Kajütjunge wurde diesmal zornig:

„Ihr verdammten Narren!“ schrie er. „Seht ihr nicht, was der Kapitän und die Maate machen? Sie halten euch mit euren trivialen Beschwerden über Decken und Löhne und den getretenen Hund beschäftigt, damit ihr nicht darüber nachdenkt, was mit diesem Schiff wirklich nicht stimmt – daß es immer weiter nach Norden fährt und wir alle ertrinken werden. Wenn nur ein paar von euch zu Sinnen kommen, sich zusammentun und das Achterdeck stürmen würden, könnten wir dieses Schiff wenden und uns retten. Aber alles, was ihr tut, ist über kleinliche Sachen zu jammern, wie Arbeitsbedingungen und Glücksspiele und das Recht aufs Schwanzlutschen.“

Die Passagiere und Mannschaften waren erzürnt.

„Kleinlich!“ schrie der Mexikaner. „Glaubst du, es ist vernünftig, daß ich nur drei Viertel des Lohns eines Anglo-Seemannes kriege? Ist das kleinlich?“

„Wie kannst du meine Beschwerden trivial nennen?“ rief der Bootsmann. „Weißt du nicht, wie erniedrigend es ist, ‚Schwuchtel’ genannt zu werden?“

„Den Hund zu treten, ist keine ‚kleinliche Sache’!“ kreischte die Tierliebhaberin. „Es ist herzlos, grausam und brutal!“

„Na gut,“ antwortete der Kajütjunge. „Diese Angelegenheiten sind nicht kleinlich und trivial. Den Hund zu treten, ist grausam und brutal, und es ist erniedrigend, ‚Schwuchtel’ genannt zu werden. Aber im Vergleich mit unserem wahren Problem – im Vergleich zur Tatsache, daß das Schiff noch immer nach Norden fährt – sind eure Beschwerden kleinlich und trivial, denn wenn wir dieses Schiff nicht bald herumdrehen können, werden wir alle ertrinken.“

„Faschist!“ sagte der Professor.

„Konterrevolutionär!“ sagte die Passagierin. Und alle Passagiere und Mannschaftsmitglieder stimmten ein und nannten den Kajütjungen einen Faschisten und Konterrevolutionär. Sie schoben ihn beiseite und grummelten weiter über Löhne, Decken für Frauen, über das Recht aufs Schwanzlutschen und darüber, wie der Hund behandelt wurde. Das Schiff segelte weiter nach Norden, und nach einer Weile wurde es zwischen zwei Eisbergen zermalmt, und alle ertranken.





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...   Erstellt am 02.08.2013 - 18:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_e … ast_answer





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Zugeflogen - vom stabilen Selbst,++:

Eine Mutter fuhr mit ihrer Tochter in Indien zu einem Guru, damit er ihrer Tochter ins Gewissen redet, da sie ein Übermaß an Süssigkeiten zu sich nahm.
Dort angekommen sagte der Guru : "Bitte komm in 3 Monaten wieder."
Frustriert vom ergebnislosen Treffen fuhren sie heim und kamen nach 3 Monaten, wie verabredet, wieder zum Guru.
Jetzt nahm er das kleine Mädchen zur Seite und sagte : "Ich habe gehört, Du nascht zu viel. Das ist ungesund und kostet der Mutter viel Geld. Versprich mir, daß Du damit in Zukunft aufhörst." Da entgegnete die Mutter dem Guru : "Meister, das hättest Du ihr auch beim letzten Besuch sagen können, die Reise dauert 4 Tage und ist teuer."
Da antwortete der Guru : "Das ging nicht.
Zu der Zeit hab ich selbst noch Süssigkeiten im Übermaß genossen."





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...   Erstellt am 22.04.2016 - 07:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Wahlesel
Heinrich Heine (1797-1856)



Die Freiheit hat man satt am End',
Und die Republik der Tiere
Begehrte, dass ein einz'ger Regent
Sie absolut regiere.

Jedwede Tiergattung versammelte sich,
Wahlzettel wurden geschrieben;
Parteisucht wütete fürchterlich,
Intrigen wurden getrieben.

Das Komitee der Esel ward
Von Alt-Langohren regieret;
Sie hatten die Köpfe mit einer Kokard',
Die schwarz-rot-gold, verzieret.

Es gab eine kleine Pferdepartei,
Doch wagte sie nicht zu stimmen;
Sie hatte Angst vor dem Geschrei
Der Alt-Langohren, der grimmen.

Als einer jedoch die Kandidatur
Des Rosses empfahl, mit Zeter
Ein Alt-Langohr in die Rede ihm fuhr,
Und schrie: »Du bist ein Verräter!

Du bist ein Verräter, es fließt in dir
Kein Tropfen vom Eselsblute;
Du bist kein Esel, ich glaube schier,
Dich warf eine welsche Stute.

Du stammst vom Zebra vielleicht, die Haut,
Sie ist gestreift zebräisch;
Auch deiner Stimme näselnder Laut
Klingt ziemlich ägyptisch-hebräisch.

Und wärst du kein Fremdling, so bist du doch nur
Verstandesesel, ein kalter;
Du kennst nicht die Tiefen der Eselsnatur,
Dir klingt nicht ihr mystischer Psalter.

Ich aber versenkte die Seele ganz
In jenes süße Gedösel;
Ich bin ein Esel, in meinem Schwanz
Ist jedes Haar ein Esel.

Ich bin kein Römling, ich bin kein Slaw';
Ein deutscher Esel bin ich,
Gleich meinen Vätern. Sie waren so brav,
So pflanzenwüchsig, so sinnig.

Sie spielten nicht mit Galanterei
Frivole Lasterspiele;
Sie trabten täglich, frisch-fromm-fröhlich-frei,
Mit ihren Säcken zur Mühle.

Die Väter sind nicht tot! Im Grab
Nur ihre Häute liegen,
Die sterblichen Hüllen. Vom Himmel herab
Schaun sie auf uns mit Vergnügen.

Verklärte Esel im Glorialicht!
Wir wollen euch immer gleichen
Und niemals von dem Pfad der Pflicht
Nur einen Fingerbreit weichen.

O welche Wonne, ein Esel zu sein!
Ein Enkel von solchen Langohren!
Ich möcht es von allen Dächern schrein:
Ich bin als ein Esel geboren.

Der große Esel, der mich erzeugt,
Er war von deutschem Stamme;
Mit deutscher Eselsmilch gesäugt
Hat mich die Mutter, die Mamme.

Ich bin ein Esel, und will getreu,
Wie meine Väter, die Alten,
An der alten, lieben Eselei,
Am Eseltume halten.

Und weil ich ein Esel, so rat ich euch,
Den Esel zum König zu wählen;
Wir stiften das große Eselreich,
Wo nur die Esel befehlen.

Wir alle sind Esel! I-A! I-A!
Wir sind keine Pferdeknechte.
Fort mit den Rossen! Es lebe, hurra!
Der König vom Eselsgeschlechte!«

So sprach der Patriot. Im Saal
Die Esel Beifall rufen.
Sie waren alle national,
Und stampften mit den Hufen.

Sie haben des Redners Haupt geschmückt
Mit einem Eichenkranze.
Er dankte stumm, und hochbeglückt
Wedelt' er mit dem Schwanze.








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"Glaubt ihr an Liebe auf den ersten Blick - oder soll ich nochmal reinkommen?"

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...   Erstellt am 06.01.2019 - 17:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nicht ganz geschlossen, trotzdem....... +frisch gemopst :

EINE BAUMGESCHICHTE VON HEINZ KÖRNER AUS DEM BUCH
"DIE FARBEN DER WIRKLICHKEIT"
Eine Baumgeschichte
Es war einmal ein Gärtner. Eines Tages nahm er seine Frau bei der Hand und sagte: Komm, Frau, wir wollen einen Baum pflanzen. Wenn du meinst mein lieber Mann, dann wollen wir einen Baum pflanzen. Sie gingen in den Garten und pflanzten einen Baum.



Es dauerte nicht lange, da konnte man das erste Grün zart aus der Erde sprießen sehen. Der Baum, der eigentlich noch kein Baum war, erblickte zum ersten mal die Sonne. Er fühlte die Wärme ihrer Strahlen auf seinen Blättchen und streckte sich ihnen hoch entgegen. Er fand es wunderschön auf der Welt zu sein und zu wachsen.

Schau sagte der Gärtner zu seiner Frau, ist er nicht schön unser Baum? Der Baum begann größer und höher zu wachsen und reckte sich immer weiter der Sonne entgegen. Er fühlte den Wind und spürte den Regen, genoss die warme Erde um seine Wurzeln und war glücklich. Und jedes Mal, wenn der Gärtner und seine Frau nach ihm sahen, ihm mit Wasser tränkten und ihn einen schönen Baum nannten, fühlte er sich wohl. Denn da war jemand, der ihn mochte ihn hegte, pflegte und beschützte. Er wurde lieb gehabt und war nicht allein auf der Welt.

So wuchs er zufrieden vor sich hin und wollte nichts weiter als leben und wachsen, Wind und Regen spüren, lieb gehabt werden und andere lieb haben. Eines Tages bemerkte der Baum, dass es besonders schön war, ein wenig nach links zu wachsen, denn von dort schien die Sonne mehr auf seine Blätter. Also wuchs er ein wenig nach links.

Schau, sagte der Gärtner zu seiner Frau, unser Baum wächst schief, seit wann dürfen Bäume schief wachsen und dazu noch in unserem Garten? Ausgerechnet unser Baum! Bäume dürfen nicht schief wachsen. Seine Frau gab ihm natürlich recht. Hol also nun unsere Schere, denn wir wollen unseren Baum gerade schneiden. – Der Baum weinte--.

Die Menschen, die ihn bisher so lieb gehabt hatten, denen er vertraute, schnitten ihm die Äste ab, die der Sonne am nächsten waren. Er konnte nicht sprechen und deshalb nicht fragen. Er konnte nicht begreifen. – Aber sie sagten ja, dass sie ihn lieb hätten und es gut mit ihm meinten. Und sie sagten, dass ein richtiger Baum gerade wachsen müsse. Er wuchs nicht mehr der Sonne entgegen. Ist er nicht brav, unser Baum? fragte der Gärtner seine Frau. Sicher, lieber Mann, du hast wie immer recht. Unser Baum ist ein braver Baum.

Der Baum begann zu verstehen.

Wenn er machte, was ihm Spaß und Freude bereitete, dann war er anscheinend ein böser Baum. Er war nur lieb und brav, wenn er tat, was der Gärtner und seine Frau von ihm erwarteten. Also wuchs er jetzt strebsam in die Höhe und gab darauf acht, nicht mehr schief zu wachsen.
Sieh dir das an, sagte der Gärtner eines Tages zu – wem? Unser Baum wächst unverschämt schnell in die Höhe. Gehört sich das für einen Baum? - Aber nein lieber Mann, das gehört sich natürlich nicht.
Unser Nachbar meint, dass Bäume bescheiden sein sollen, ihrer wachse auch schön langsam. Der Gärtner lobte seine Frau, dass sie etwas von Bäumen verstehe und schickte sie dann die Schere holen.
Sehr lange weinte der Baum in dieser Nacht. Warum schnitt man ihm einfach die Äste, die dem Gärtnerehepaar nicht gefielen? Schau her Frau, sagte der Gärtner, wir können stolz sein auf unseren Baum. Und seine Frau gab ihm wie immer recht...........


Der Baum wurde trotzig. Nun gut, wenn nicht in die Höhe, dann in die Breite. Sie würden ja schon sehen, wohin sie damit kommen. Schließlich wollte er ja nur wachsen, Sonne, Wind und Erde fühlen, Freude habe und Freude bereiten. In seinem Innern spürte er ganz genau, dass es richtig war, in die Breite zu wachsen. Also wuchs er jetzt in die Breite.
Das ist doch nicht zu fassen. Stell dir vor, unser Baum wächst in die Breite und holte die Schere. Das könnte ihm so passen. Das scheint ihm ja richtig Spaß zu machen. So etwas können wir auf keinen Fall dulden. Und seine Frau pflichtete ihm bei: Das können wir nicht zulassen. Dann müssen wir ihn wieder zurecht stutzen.
Der Baum konnte nicht mehr weinen, er hatte keine Tränen mehr. Er hörte auf zu wachsen. Ihm machte das Leben keine rechte Freude mehr. Immerhin, er schien nun dem Gärtnerpaar zu gefallen. Wenn auch alles, keine rechte Freude mehr bereitete, so wurde er wenigsten richtig lieb gehabt, so dachte der Baum.
Viele Jahre später kam ein kleines Mädchen mit seinem Vater am Baum vorbei. Er war inzwischen erwachsen geworden, der Gärtner und seine Frau waren stolz auf ihn. Er war ein rechter und anständiger Baum geworden.

Das kleine Mädchen blieb vor ihm stehen. Papa, findest du nicht, dass der Baum traurig aussieht? Mmh, ich weis nicht, sagte der Vater. Als ich noch so klein war, wie du, habe ich so was noch sehen können. Aber der Baum sieht wirklich traurig aus. Das Mädchen sah mitfühlend den Baum an. Den hat bestimmt niemand richtig lieb. Schau mal wie ordentlich der gewachsen ist.

Ich glaube, der wollte mal ganz anders wachsen, durfte aber nicht und deshalb ist er jetzt traurig. Vielleicht, antwortete der Vater, aber wer kann schon wachsen wie er will? - Warum denn nicht?-, wenn jemand den Baum wirklich lieb hat, dann lässt er ihn doch einfach wachsen, oder nicht? Er tut doch niemand was zuleide.



Erstaunt und auch erschrocken blickte der Vater sein Kind an. Weißt du, keiner darf so wachsen, wie er will, weil sonst die Anderen merken würden, dass auch sie nicht so gewachsen sind, wie sie wollten. Das verstehe ich nicht, Papa.

Sicher Kind, du kannst das noch nicht verstehen. Auch du bist vielleicht nicht immer so gewachsen, wie du wolltest. Auch du durftest nicht.—Aber warum denn nicht, Papa? Du hast mich doch so lieb und Mama auch, oder?

Der Vater sah sie eine Weile nachdenklich an, ja sicher, wir haben dich sehr sehr lieb. Dann gingen sie weiter.


+
heute schon einen Baum gepflanzt ?
täglich werden 4.000 qm pro Sec. Wald vernichtet !
-
Also pflanzen wir Bäume für unsere Kinder und Kindeskinder.
Also pflanzen wir Bäume, damit unsere Luft sich natürlich verwandeln kann.
Also pflanzen wir Bäume, damit Tiere wieder eine Heimat finden und sich vermehren können.

Alt :
Theodor Fontane "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland"

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?

So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.




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Ein jeder pflanze bitte einen Baum für unsere Nachkommen
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...   Erstellt am 07.08.2019 - 22:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Roman "Demokrattur" - in folgendes Gleichnis verpackt :
(Ok, gemopst vom http://russophilus.diary.ru ...)

Eines Tages saßen henschel, krupp, thyssen und noch einige andere Mega-Abzocker wie öfter mal in der fetten Villa beisammen, als sie wieder mal gestört wurden durch einen Boten. Dieser berichtete, dass es wieder mal Ärger mit einer Kohlengrube grab und dass die Arbeiter dort forderten, dass Kinder unter 12 nur 6 statt 7 Tage die Woche arbeiten sollten. Mehr noch, ein Betriebsarzt wurde auch gefordert angesichts der vielen Unfälle unter den extrem ungünstigen Arbeitsbedingungen.


Das war nicht lustig. Ein ganzer Tag Ausfall einer Kohlengrube! Dafür konnte man als Besitzer dieser Grube einmal im besten Restaurant der Stadt essen gehen oder seiner Frau eine hübsche Handtasche schenken. Das wollte man nicht mehr hinnehmen. Eine Lösung musste her, zumal sich aufsässiges Verhalten der Arbeiter in letzter Zeit häufte. Wenn es so weiterging, dann würde es nicht mehr lange dauern und das Arbeiterpack würde womöglich auch noch kostenlos Brot und Suppe dort unten verlangen.
Aber das Glück war den armen Fabrik- und Grubenbesitzern hold; von halske hatte da einen jungen Mann in seiner Firma, der sehr intelligent und erfindungsreich war. Vielleicht war es an der Zeit, dessen etwas wirr klingende Ideen doch mal zu überdenken. Schlimme Zeiten erfordern nun mal ungewöhnliche Mittel.


Die Sache hatte einen geradezu absurden Anfang. Eines Tages hatte die 4-jährige Tochter dieses jungen Mitarbeiters Rabatz gemacht, weil sie selbst aussuchen wollte, was man ihr anzog, statt einfach die Kleidung zu tragen, die die strenge Gouvernante für sie ausgesucht hatte. Das Schicksal hatte es gewollt, dass ihr junger Herr Vater aus gesundheitlichen Gründen an jenem Tage zuhause war und das ganze
Gezetere und Geheul mitbekam. Und so hatte er nachgesehen, was da los war und seine noch wütend bebende und heulende kleine Tochter erklärte ihm, dass die Gouvernante sie ganz hässlich anzog und sich kein bisschen darum scherte, nach welcher Bekleidung der jungen Dame der Sinn stand.

Dieses Problem war schnell gelöst. Der junge Vater tröstete seine kleine Tochter und versprach, sich etwas einfallen zu lassen. Abends besprach er dann mit seiner Frau, dass diese morgens selbst mit der Kleinen besprechen sollte, was diese anzog, statt das einfach der etwas grobschlächtigen Gouvernante zu überlassen.


Aber die Sache ging ihm nicht aus dem Kopf, zumal sie, ein übrigens erfreuliches, Nachspiel hatte. Seither war die Tochter nicht nur besser
gelaunt sondern auch gehorsamer. Lächelnd dachte er zurück an seine eigene Kindheit und es war ganz offensichtlich: Kinder hatten so ihre
eigenen Vorstellungen. Oft ging es um den Erwachsenen unwichtig Erscheinendes, den Kindern aber war es sehr wichtig. Übrigens auch, weil sie gewisse Freiheiten als glaubwürdige Anzeichen elterlicher Zuneigung wahrnahmen. Und natürlich gehorchte man als liebevoll
wahrgenommenen Eltern auch besser als lieblos, kühl und streng empfundenen.


Doch ein kleiner Funke fehlte noch. Allerdings nicht lange. Wenige Tage später war er beruflich etwas in Zeitdruck und holte sich nur zwei
belegte Brote beim Metzger statt wie üblich ins Kasino für höhere Angestellte essen zu gehen. Und da geschah es. Der vielleicht gerade
einmal 11 oder 12 Jahre alte Junge des Metzgers war mit im Geschäft und bediente ihn, während der Vater wohl hinten beschäftigt war. Eigentlich nicht sonderlich ungewöhnlich, aber der Junge stellte es wirklich geschickt an. „Für 2 Pfenning Gürkchen mit aufs Brot, der Herr? Haben wir selbst gezogen und eingelegt, der Herr, und das schmeckt wirklich sehr gut!“. Natürlich nahm unser junger Angestellter seine Brote mit Gürkchen.


„Wir“ dachte er auf dem Weg, „wir“. Seltsam. Der Junge hatte „wir“ gesagt. Und er hatte nicht einfach gehorsam aber unlaunig seine
Zwangsarbeit getan, sondern schien sie mit Freude zu tun. Er beschloss, am nächsten Tag wieder Brote zu kaufen.

„Ach, Junge“ fragte er diesen, „die Arbeit scheint Dir fast Freude zu machen?“. Der Bub antwortete, während er die Brote fertig machte, wie
selbstverständlich „Nun ja, der Herr, wir sind eine Metzger-Familie und da hat jeder seinen Platz. Ausserdem steckt mein Vater mir am Ende der Woche immer etwas zu, wenn ich fleissig gearbeitet habe und freundlich zur Kundschaft war“. Unser junger Mann lächelte versonnen und sagte „Mach doppelt Gürkchen drauf. Sie sind wirklich gut, eure Gürkchen“.


Eine Weile später hatte er dann in einer Sitzung der Führungskräfte, die wegen erneutem Ärger mit der Arbeiterschaft stattfand, seine
zunächst sehr absonderlich anmutende Idee vorgetragen. Er erklärte:


Ein Unternehmer ist wie ein Familienvater. Er kann seine ihm untergebenen „Kinder“ einfach wie Arbeitstiere behandeln oder er kann
sie wie ein wirklicher Vater behandeln. Und bitte, meine Herren, keine Sorge, ich bin nicht etwa im Stillen Aufrührer geworden. Ich habe nur
einmal ausgerechnet, welche Kosten und Ausfälle wir durch die ärgerlichen Vorfälle haben. Das sind in den letzten Jahren durchaus stattliche Summen.

Ich habe im Privaten festgestellt, dass Kinder auch gehorsamer und artiger sind, wenn man ihnen in einigen Dingen etwas entgegenkommt,
Dingen übrigens, die meist recht belanglos sind. Meine eigene Tochter zum Beispiel hat sich vom öfter mal garstigen Gör zu einem artigen
Mädchen entwickelt, seit ich ihr gestatte mitzubestimmen, welche Kleidung sie am jeweiligen Tag trägt. Natürlich in einem vernünftigen
Rahmen.

Mir scheint, auch wir taten gut daran, gewisse Potentiale auszuschöpfen, die im Wesen des Menschen zu liegen scheinen. Da ist noch so manches, was für geringen Einsatz gute Ergebnisse bringen könnte.


Würden wir z.B. den fleissigsten Arbeitern ein paar Pfennig mehr bezahlen, wenn sie besonders fleissig sind, so brächte uns das einen
hübschen Batzen. Wir würden ersten noch etwas groben Berechnungen zufolge auf einen Groschen, den wir ausgeben, fast eine halbe Mark an Mehreinkünften erzielen. Vielleicht noch wichtiger aber scheint mir, dass ein Arbeiter dann eine Wahl hat; er kann Ärger machen oder er kann arbeiten, wobei dann auch für ihn etwas heraus springt. Wenn wir das geschickt anstellen, dann werden diese Arbeiter jene Kollegen, die lieber Ärger machen, sogar selbst bekämpfen, so dass wir auch noch besser aussehen.

Und noch etwas sollten wir tun. Wir sollten Widerstand nicht wie bisher einfach ungeordnet geschehen lassen, sondern organsisieren. Wir sollten einen Arbeiterrat einführen; die Arbeiter sollten ein, zwei Leute aus den eigenen Reihen aussuchen, die ihre Interessen vortragen und vertreten.


Das war die Stelle, an der der alte Krupp den jungen Angestellten grob unterbrach und etwas von „Aufstand“ und „Krieg“ brummelte. In den
nicht ganz zwei Monaten seither hatte man weitere Tausende Mark verloren durch diversen Ärger durch unzufriedene Arbeiter. Nun durfte der junge Angestellte seine Gedanken weiterführen:


Ich meine sogar, dass wir selbst die Hälfte des Lohnes dieser Arbeitnehmervertreter zahlen sollten. Die Summen sind dabei verschwindend klein im Vergleich zu unseren Ausfällen. Aber es hat den gewaltigen Vorteil, dass die Arbeiter die andere Hälfte zahlen müssen.
Das sind nur Pfennige pro Arbeiter, aber mir scheint, die Summe ist nachrangig; entscheidend ist, dass die Arbeiter so eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber ihren Vertretern, die sie ja mitbezahlen entwickeln. Wir wiederum können behaupten, alle Eintscheidungen seien in Absprache mit der Vertretern der Arbeiter getroffen worden.

Natürlich können diese Vertreter nichts bewirken, dem wir nicht zustimmen; sie sind völlig in unserer Hand. Das wird dazu führen, dass sie zuerst ausgeliefert und dann käuflich werden. Unsererseits wiederum können wir diesen Vertretern im Stillen ordentliche Prämien auszahlen,
wenn sie für Ruhe sorgen. 50 Mark im Monat zum Beispiel machen den Unterschied zwischen gewöhnlichem Arbeiter und bessergestellten Leuten wie z.B. mittleren Angestellten. Für die Vertreter der Arbeiterschaft wird das unwiderstehlich ein und für wird es nicht einmal ein Prozent dessen sein, was wir durch ständige Ausfälle verlieren.


Natürlich, meine Herren, ist meine Planung noch etwas grob; sie müsste noch verfeinert werden. So sollten wir z.B. durchaus erwägen,
noch etwas mehr Vertreter der Arbeiterschaft wählen zu lassen, die dann ihrerseits sich bekämpfen.

Auch sollten wir noch weitere Wege finden, der Arbeiterschaft das Gefühl zu geben, sie hätten etwas mitzubestimmen, denn eben jenes Gefühl ist meiner Meinung nach weitaus mächtiger und bedeutsamer als es uns bisher ersichtlich ist. Auch sollte das alles noch etwas organisiert werden.

Übrigens sollten auch wir selbst uns organisieren und z.B. einen Rat der Kohlengrubenbetreiber, einen Rat der Transporteursbetriebe, usw.
schaffen. Der Grund ist einfach: Wir können so jeweils als untergebene Weisungsabhängige erscheinen und auftreten und, besser noch, wir können alle Entscheidungen, die bei der Arbeiterschaft große Verärgerung hervorrrufen, diesen Räten zuschieben, so dass der Zorn sich nicht auf uns richtet sondern auf jene Räte.


So ungefähr sah die Geburtsstunde der modernen „demokratie“ aus. Moderne „demokratie“ ist nichts weiter als die über viele Jahrzehnte
optimierte Ausbeutung und Verarsche der Menschen.


Wer wirkliche demokratie will, der muss kapieren und umsetzen, dass zu Mitbestimmung immer auch erst mal Verstehen gehört. Eine wirkliche demokratie ist nichts, was man bequem auf dem Sofa TV guckend konsumieren kann.





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...   Erstellt am 19.10.2019 - 12:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dazu erzähle ich Ihnen nun mal eine kleine Geschichte.

Onkel Hans besitzt ein wunderschönes Haus, leider musste er vor vielen Jahren kurzfristig längere Zeit ins Ausland vereisen. Er vertraute darauf, dass seine Altmieter anständig mit dem Haus umgehen, es in Schuß halten, schließlich durften sie viele Jahre kostenfrei dort wohnen.

Anstatt dies zu beherzigen, kamen einige besonders Schlaue auf die Idee, sich das Haus einfach unter den Nagel zu reißen, verlangten von den anderen Altmietern nun Miete und ekelten trotzdem immer mehr davon aus dem Haus. Die wenigen verbliebenen dürften die Kellerwohnungen gegen sehr hohe Mieten weiter bewohnen. Alle anderen Wohnungen haben die illegalen neuen Besitzer an Asoziale und Kriminelle mietfrei vergeben. Schließlich kann man ja mit dem Eigentum anderer großzügig sein.

An Onkel Hans dachten die neuen Herren des Hauses schon lange nicht mehr und im Stillen hofften sie, er wäre ohnehin längst tot. Gelegentlich redeten sie noch über ihn, aber nur schlecht, man verleumdete ihn, ja beschuldigte ihn, Straftaten begangen zu haben und zog ihn bei jeder Gelegenheit durch den Dreck

Doch eines Nachts kehrte Onkel Hans überraschend aus dem Ausland zurück und was musste er sehen? Das Haus in einem sehr heruntergekommenen Zustand, alles kaputt und verdreckt, im Hausflur wird mit Drogen gehandelt und es stank entsetzlich. Die letzten treuen Altmieter musste er deprimiert und ausgebeutet im Keller vorfinden, während die illegalen Hausbesetzer sich wie die Herren der Welt aufspielten.

Nun was denkt Ihr, hat Onkel Hans mit ihnen gemacht? Der Abschaum erhält ein Ultimatum, binnen 2 Tagen das Haus zu verlassen, ansonsten gibt es eine neue Wohnung im Garten …, gleich neben den illegalen Hausherren, welche sich fremdes Eigentum einfach genommen hatten, um dies als ihr Eigentum auszugeben und zu nutzen.

hübsch, angenehm, gemopst von......................

Na, "wer"/was ist "Hans",
+ Plottwist in "der ist unbewaffnet, allein"...

*Unser* Denken + Handeln bestimmt den Ausgang des "großen Spiels“.
*Wir* sind die Leute, auf die wir gewartet haben.
Helfen wir "Hans" ...





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...   Erstellt am 10.08.2020 - 10:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bibelstunde - ich will aber woanders drauf raus - oder ??
- jedenfalls "ein Gleichnis" :

Das Kamel im Zelt

Ein arabischer Kameltreiber schlief einmal in der Wüste in seinem Zelt. Es war eine bitterkalte Nacht. Um Mitternacht wachte er auf und sah, dass sein Kamel die Nase unter die Zeltklappe hereingeschoben hatte. Er wollte aufstehen, aber dann dachte er, es schade ja nichts, wenn nur so ein kleines Stück von dem Kamel drinnen sei.

Als er später wieder aufwachte, hatte aber das Kamel den ganzen Kopf und den langhaarigen Hals ins Zelt hineingeschoben. Der Araber ermunterte sich vollends, um einzuschreiten, aber das Kamel hielt ihn zurück mit den Worten: “Oh, hast du etwas dagegen, dass ich weiter hereinkomme, wo es draußen so schrecklich kalt ist?” Der Mann legte sich wieder schlafen, aber als er zum dritten Mal aufwachte, erschrak er heftig, denn nun waren die Vorderbeine und der Höcker des Kamels im Zelt. Als er aufstehen und das Kamel hinausjagen wollte, sagte das Kamel wieder: “Ich verspreche dir diesmal feierlich, dass ich keinen Finger breit weiter hereinkommen werde, – außerdem ist es für dich wärmer im Zelt, wenn wir zu zweien drin sind.” Der Araber war so faul, dass er trotz seiner wachsenden, inneren Besorgnis wieder einschlief.

Sehr bald aber erwachte er mit dem Schreckensschrei “Hilfe!,” denn das schwere Gewicht des Kamels lag auf ihm. “Wenn du Platz brauchst”, antwortete das Tier auf seinen Schrei, “draußen ist genug, geh raus!”

Die Sünde macht es wie das Kamel!

Quelle: Hört ein Gleichnis, Heinz Schäfer, Beispiel 132

(..von..)
Naja ..
.. ich seh hier das Wirken von Psychopath gegen Empath oder Normalmensch,
vom Antimenschentum gegen Menschen (bzw gg Menschheit),
- vom Jehova(=Satan) +seiner Clique gg ..na"?"..!

---------------------+ed......................................
Ach so, "nochmal":
Genau SO hat sich hier Pfaffendreck+"Christen"quatsch reingeschleimt - bis zur Okkupation von guten+starken Menschen,Ordnungen+Plätzen -- per scheißfreundlich Verrat+Hinterlist+Gemeinheit.
(Nicht "die Christen", sondern der ganze Kirchenquatsch - bis Papstsau-Vatikan + Judenarschkriecherei als das Gegenteil von Christ sein, nämlich als Satanismus.)
-
--
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[Dieser Beitrag wurde am 10.08.2020 - 11:03 von nomadatlan aktualisiert]





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Hail Schwaben-landis, Nomadistan, Amazonien & Hyperboreas
- und aller anderen lieben Leuts Kultur - - - zur Homepage - - -


- - - und zu etwas beispielhafter Kultur & "Bild"-ung - - -

salomonischer Spruch - - :
Um nicht in Verlegenheit zu kommen, distanziere ich mich hiermit von all dem was ihr auf dieser Seite sehen oder lesen könnt.
... ist nach "deutscher Justiz" so erforderlich ... "es lebe JUSTITIA".
... ich distanziere mich natürlich auch von "ihr" und ihren vom Winde gebeutelten Waagschalen.
***ggg***





"Weiße Sonne, über der Welt Erde strahlend –
Du gibst des Tages Licht.

Schwarze Sonne im Inneren von uns leuchtend –
Du schenkst Kraft der Erkenntnis.

Besinnend des Reiches von Atland,
das hoch bei der Himmelssäule lag
ehe des Meeres Wut es verschlang.

Besinnend der klugen Riesen,
die jenseits von Thule kamen und lehrten."










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