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Kristina
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...   Erstellt am 18.09.2011 - 18:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


http://www.vatican.va/holy_father/john_ … en_ge.html

Brief von Johannes Paul II
an die Frauen


Auszug:
...

2. Der Dank an den Herrn für seinen Plan bezüglich der Berufung und Sendung der Frau in der Welt wird auch zu einem konkreten und unmittelbaren Dank an die Frauen, an jede Frau, für das, was sie im Leben der Menschheit darstellt.

Dank sei dir, Frau als Mutter, die du dich in der Freude und im Schmerz einer einzigartigen Erfahrung zum Mutterschoß des Menschen machst, die du für das Kind, das zur Welt kommt, zum Lächeln Gottes wirst, die du seine ersten Schritte lenkst, es bei seinem Heranwachsen betreust und zum Bezugspunkt auf seinem weiteren Lebensweg wirst.

Dank sei dir, Frau als Braut, die du dein Schicksal unwiderruflich an das eines Mannes bindest, in einer Beziehung gegenseitiger Hingabe im Dienst an der Gemeinsamkeit und am Leben.

Dank sei dir, Frau als Tochter und Frau als Schwester, die du in die engere Familie und dann in das gesamte Leben der Gesellschaft den Reichtum deiner Sensibilität, deiner intuitiven Wahrnehmung, deiner Selbstlosigkeit und deiner Beständigkeit einbringst.

Dank sei dir, berufstätige Frau, die du dich in allen Bereichen des sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen, künstlerischen und politischen Lebens engagierst, für deinen unverzichtbaren Beitrag zum Aufbau einer Kultur, die Vernunft und Gefühl zu verbinden vermag, zu einem Verständnis vom Leben, das stets offen ist für den Sinn des »Geheimnisses«, zur Errichtung wirtschaftlicher und politischer Strukturen, die mehr Menschlichkeit aufweisen.

Dank sei dir, Frau im Ordensstand, die du dich nach dem Vorbild der größten aller Frauen, der Mutter Christi, des fleischgewordenen Wortes, in Fügsamkeit und Treue der Gottesliebe öffnest und so der Kirche und der ganzen Menschheit hilfst, Gott gegenüber eine »bräutliche« Antwort zu leben, die auf wunderbare Weise Ausdruck der Gemeinschaft ist, die er zu seinem Geschöpf herstellen will.

Dank sei dir, Frau, dafür, daß du Frau bist! Durch die deinem Wesen als Frau eigene Wahrnehmungsfähigkeit bereicherst du das Verständnis der Welt und trägst zur vollen Wahrheit der menschlichen Beziehungen bei.

......

[Dieser Beitrag wurde am 18.09.2011 - 18:05 von Kristina aktualisiert]




Kristina
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...   Erstellt am 21.09.2011 - 17:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


APOSTOLISCHES SCHREIBEN
MULIERIS DIGNITATEM
VON PAPST
JOHANNES PAUL II.
ÜBER DIE WÜRDE UND BERUFUNG
DER FRAU
ANLÄSSLICH
DES MARIANISCHEN JAHRES


http://www.vatican.va/holy_father/john_ … em_ge.html

Auszug:

...Paul VI. unter anderem: »Im Christentum besaß die Frau mehr als in jeder anderen Religion schon von den Anfängen an eine besondere Würdestellung, wofür uns das Neue Testament nicht wenige und nicht geringe Beweise bietet...; es erscheint ganz offenkundig, daß die Frau dazu bestimmt ist, an der lebendigen, tätigen Struktur des Christentums so stark teilzunehmen, daß vielleicht noch nicht alle Kräfte und Möglichkeiten dafür freigelegt worden sind«.(8)
...




Kristina
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...   Erstellt am 01.10.2011 - 20:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


http://www.piusbruderschaft.de/ueber-un … g-der-frau

Wie sieht die Piusbruderschaft die Stellung der Frau?

Gerade die Kirche hat in der Geschichte die Gleichberechtigung der Frau ermöglicht.

Ihr ist es zu verdanken, dass die alttestamentliche Praxis der Vielweiberei ein Ende gefunden hat. Sie hat die Frau als gleichberechtigte und ebenbürtige Partnerin dem Mann gegenüber gestellt.

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Kristina
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...   Erstellt am 04.11.2011 - 10:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


http://www.spes-unica.de/milch/texte/te … 80_laetare

Niederschrift der Predigt von Pfarrer Milch
4. Fastensonntag (Laetare) 1980

Meine lieben Brüder und Schwestern,



da heißt es in der Epistel, aus dem Galaterbrief: "Wir, meine Brüder, sind wie Isaak Kinder der Verheißung. Aber wie damals der nach dem Fleische Geborene den nach dem Geiste Geborenen verfolgte, so ist es auch jetzt. Doch was sagt die Schrift? 'Verstoße die Magd mit ihrem Sohne; denn der Sohn der Magd soll nicht Erbe sein neben dem Sohn der Freien': So sind auch wir, meine Brüder, nicht Kinder der Magd, sondern Kinder der Freien auf Grund der Freiheit, die uns Christus geschenkt hat."

Daran wollen wir anknüpfen, um unser Thema fortzusetzen: die Würde der Mutter, die Würde der Frau, die Bedeutung der Mutter. Wir müssen gerade, da wir im Gebet und im Geiste den großen Umschwung vorbereiten, welcher der Kirche wieder ihr Gesicht gibt und sie wieder erkennbar macht, wir müssen – gerade wir! – die Fehler sehen, die in der Vergangenheit geschehen sind, vor allem auf der Ebene der seelsorglichen Praxis, Fehler, die mit die Bedingung dafür geschaffen haben, daß vor etwa zwanzig Jahren das Verderben und die Katastrophe in den Innenraum der Kirche einbrechen konnte. Es wäre völlig falsch zu sagen, "alles, was früher war, war durchweg richtig, grundsätzlich richtig gehandhabt worden". Das ist nicht wahr. Gerade, wenn man an die Frau und Mutter denkt, da wurde der Unsinn erzählt, es gelte für den Christen das Wort "Er soll dein Herr sein". – Christus ist gerade gekommen, um dieses Wort aufzuheben und auszuradieren! Es gilt ja gerade seit Christus und durch Christus nicht mehr! Auch im Epheserbrief die berühmten Passagen, die bei der Trauungsmesse vorgelesen werden, sind nicht in dem Sinne einer Herrschaft des Mannes zu verstehen. Wenn da der hl. Paulus sagt: "Die Frauen seien den Männern untertan, wie die Kirche Christus untertan ist", dann ist das ein ganz anderes Untertan-Sein, nämlich ein Untertan-Sein in der Liebe! Lieben heißt dienen, geliebt werden heißt herrschen! Und zwischen zwei Liebenden beruht das auf völliger Gegenseitigkeit. Christus sagt von Sich, daß Er umhergehen wird, um uns zu bedienen. Er sagt: "Ich bin nicht gekommen, Mich bedienen zu lassen, sondern zu dienen." Gerade Er ist ja Mensch geworden, um die Menschheit zu Seiner Höhe emporzuführen! Denn "Er soll dein Herr sein", das bezieht sich ja zunächst auf Gott. Dadurch, daß sich die Menschen Gott verweigerten, um zu sein wie Gott aus eigener Kraft, gerade deshalb gerieten sie unter Gott, fielen sie aus der Partnerschaft mit Gott heraus; und Gott war Herr, und die Menschen Knechte und Mägde Gottes. Gerade das ist ja aufgehoben worden durch Christus! Der Mann aber ist Sinnbild Gottes und die Frau Sinnbild der Menschheit und der Schöpfung. Und wie durch Christus die Menschheit wieder auf die Höhe Gottes geführt wird, so ist durch Christus die Frau wieder auf die Höhe des Mannes geführt worden. Das Wort "Er soll dein Herr sein" ist aufgehoben.Würde es noch gelten, wir wären bis zur Stunde nicht erlöst! Es führt kein Weg daran vorbei. Wir können uns das nicht oft genug sagen: Die Frau ist als Frau, in ihrer Fraulichkeit, in ihrer Mütterlichkeit dem Manne völlig ebenbürtig und hat ihm nicht, in keiner Weise, um nichts zu gehorchen! Männer, die einen Gehorsamsanspruch an ihre Frau stellen und das an sich selber bemerken, haben mal wieder einen Stoff für die nächste Beichte bzw. Generalbeichte.

Ebenbürtigkeit: dies ist das Gegenteil von Gleichmacherei. Die Frau ist nicht dem Manne gleich, sie ist anders; und in ihrem Anders-Sein ebenbürtig, gleichwertig, groß, königlich. Christus ist gekommen, um die Frau zu bestätigen, zu krönen. In Maria sind alle Frauen und Mütter und Jungfrauen gekrönt, zu Königinnen erhoben worden. Und es ist die Aufgabe des Mannes, in seinen Kindern die Ehrfurcht vor der Frau zu wecken. Wenn er sich als Herr aufspielt und seine Frau wie eine Magd behandelt, versündigt er sich an seinen Kindern, versündigt er sich an seiner Frau und an seiner eigenen Aufgabe. Ebenbürtigkeit bedeutet sehr viel. Und wir werden das nächste Mal über Fragen des Zwischenmenschlichen und der Zweisamkeit besonders reden.

Nun aber die Mutter. Sehen Sie, man hat die Frau tatsächlich sehr herabgesetzt, weil man auch das von der Erziehung nicht begriffen hat. Was weithin unter Erziehung verstanden wird, das ist relativ wenig. Da ist das Ziehen – gehört auch dazu, ich habe schon oft darüber gesprochen –, aber es ist notwendig, das sehr genau auseinanderzuhalten. Wenn ich Kindern beibringe, daß sie einen Diener machen bzw. einen Knicks, daß sie anständig die Hand geben, daß sie nicht schmatzen und nicht schlürfen usw., usw., dann ist das keine Erziehung, sondern ein Ziehen. Ein Kind, welches diese Anstandsregeln, Regeln des Umgangs mit dem anderen Menschen und das Verhalten nicht beherrscht, ist nicht etwa un-er-zogen, sondern un-ge-zogen. Die Er-ziehung ist wesentlich mehr. Erziehung ist, um mit Kierkegaard zu sprechen, Existenzmitteilung, Daseinsmitteilung; und das heißt: Mitteilung einer eigenen Begeisterung! Und das ist nur möglich im Gespräch. Und sehr früh schon, beim ganz, ganz kleinen Kind, beginnt das Erziehen in das Ziehen einzufließen, und zwar immer stärker bis schließlich die Erziehung das Ziehen ablöst.

Es ist wichtig, daß die Mutter um ihre eigene Würde weiß. Die Frau ist kraft ihrer Natur Repräsentantin der Schöpfung. Das Weibliche ist die Basis der ganzen Schöpfung. Auch im geschaffenen Manne ist das Weibliche das Fundament seines Daseins. Das Weibliche ist das Allgemeine, das Menschheitliche, Volkliche. Und darum ist die Frau mit den Geheimnissen der Schöpfung, mit den Geheimnissen des Lebens besonders stark vertraut, d.h. überhaupt mit den Geheimnissen. Die Frau ist auf das Unaussprechliche bezogen. Das hat man so platt ausgelegt in dem Sinn, die Frau wäre mehr für das Gefühl, und der Mann mehr für den Verstand. Das ist natürlich kompletter Unsinn! Aber mit dieser Vorstellung ist die Frau jahrhundertelang erniedrigt worden. Die Frau ist so ein Gefühlsbündel in der Vorstellung der Menschen. Die Frau weint zum Beispiel, der Mann weint nicht – eine etwas idiotische, pseudopreußische Vorstellung, die sich sehr lange eingefressen hat: Ein Mann darf nicht weinen, ein Mann darf keine Gefühle zeigen, ein Mann ist ein dürrer Reiter des Verstandes und läßt keine Gefühle aufkommen; und die Frau ist butterweich und nachgiebig und gutmütig und ist ein einziges wogendes Meer von Gefühlen. – Ein vollkommener Unsinn! Der Mann ist genauso ein Gefühlsmensch wie die Frau; und die Frau ist genauso verstandesbegabt wie der Mann. Aber die Frau hat eine spezifische Eigenart ihres Geistes, nämlich eine Bezogenheit ins sogenannte "Intuitive", d.h. sie ist besonders fähig, das Unaussprechliche wahrzunehmen, das Geheimnis geistig zu fassen. Und darum ist sie mit dem All tief verwandt. Sie hat eine Fähigkeit der zusammenfassenden Schau, einer Erkenntnis der Zusammenhänge und ist von daher besonders in der Lage, ratgebend beizustehen. Das Ratgeben ist das Gebären des Geistes. Darum ist die Frau Ratgeberin, mütterliche Ratgeberin ihres Mannes. Und auch der Mann sollte in seiner Frau das Mütterliche suchen und im Mütterlichen seiner Gemahlin Berge und Halt suchen und finden. Wenn der Mann so seiner Frau begegnet, die Frau in der Männlichkeit des Mannes und der Mann in der Mütterlichkeit der Frau Halt finden, dann ist eine Atmosphäre geschaffen gemeinsamer Begeisterung, wenn beide gepackt sind von den großen Gegenständen, die über den Tag hinausweisen. Und wenn Begeisterung da ist, dann ist die Atmosphäre gegeben, in der die Kinder gedeihen. Atmosphäre ist alles. Wenn die Atmosphäre da ist, können sie tausend Fehler begehen. Wenn keine Atmosphäre da ist, können sie soviele pädagogische Zeitschriften studieren, wie sie wollen: es nutzt nichts; dann mögen sie noch so sehr nach dem neuesten psychologischen Schrei vorgehen: Wo Du nicht begeistert bist, spürt man Dir keine Begeisterung an und es nutzt alles nichts!

Wenn übrigens der hl. Paulus sagt: "Die Frau schweige in der Kirche", meint er genau dies: Die Frau ist die Walterin des Schweigens. Und wenn sie redet, redet gerade die Frau aus dem wissenden Schweigen heraus, weil sie auf das Unaussprechliche hingeordnet ist. Der Mann nimmt das wahr. Und der Mann bringt das Unaussprechliche wie ein Bräutigam zum Ausdruck. Deshalb gestaltet der Mann das, was er von der Frau vernimmt. Beispielsweise in der Musik ist es auffällig, daß es sehr viele Dichterinnen, Romanschreiberinnen gibt, aber keine Komponistinnen. Die Frau selber ist Musik. Sie ist in ihrer Subjektivität selber Musik. Und der Mann nimmt es auf und spiegelt es zurück. Die Frau ist spiegelnder Bronnen. Aus ihr schöpft der Mann Leben, und er spiegelt sich und findet sich in ihr, in dem Schoße ihres Geistes bestätigt.

Das macht die Größe der Frau aus. Ich kann natürlich in dem Rahmen einer Predigt nur in kurzen Andeutungen reden. Es ist ein großer Irrtum zu meinen, die Größe des Geistes hänge ab von irgendeinem nachweisbaren Studium oder von einem akademischen Titel. Von daher kommt die hektische Sucht vieler Frauen heute, unbedingt auch irgendetwas nachweisen oder aufweisen zu sollen in dieser Beziehung. Es ist durchaus der Erwägung wert, und es ist möglicherweise notwendig, daß viele Frauen auch eine Berufsmöglichkeit erwerben für den Fall, daß sie alleinstehen. Das ist in unserer heutigen Gesellschaft weithin unumgänglich. Es ist nur ein Irrtum zu meinen, davon hinge ihre Ebenbürtigkeit ab! Das ist ein großer, ein verbreiteter Irrtum. Ganz und gar nicht. Geist, der ist überall zu haben, wenn er verstanden wird von sich selbst und geweckt wird von dem, der gekommen ist, des Geistes ansichtig zu werden und im Erkennen des Geistes den Geist zu wecken. Denn der Geist wird geweckt, wenn er erkannt wird. Das ist eine Sache, die sich durch alle Schichten hindurchzieht. Es kann einer drei Doktortitel haben und zweimal habilitiert sein – und doch, bei aller Spezialbegabung, dumm! Und es kann einer mit bloßer Grundschulbildung ein Mann der Bildung bzw. eine Frau der Bildung und des Geistes sein. Die Vorstellung, Geist hinge vom Umfang des Wissens ab, ist sehr töricht. Ein gewisses Wissen gehört dazu, aber ein Wissen, das aus Eros, aus Liebe gewonnen wird, nicht etwa krampfig, um auch mitreden zu dürfen, zweck-haft – sondern zweck-los. Bildung ist in dem Maße Bildung, wie sie zweck-los erworben ist. Wer sie erwirbt, um etwas zu gelten, um etwas vorweisen zu können oder um Karriere zu machen oder um mitreden zu können, um in der Diskussion mithalten zu können, der kann auswendig ganze Enzyklopädien und Lexika mit sich herumschleppen und ein Muster von Gedächtnis sein und auf alles eine komplette Antwort geben: Er ist ungebildet bis in die Fußzehen! Sein ganzes Wissen nutzt nicht. Bildung ist Eros.

Das sollte man wissen. Und heute weiß man es nicht mehr. Es ist ein Trauerspiel zu sehen, wie die Kinder weithin ohne die Mütter aufwachsen, ohne das Gespräch mit den Müttern, ohne die Zärtlichkeit, die Nähe, den Austausch mit der Mutter, weil die Mutter wähnt, sie wäre erst etwas, wenn sie irgendeinen Berufsstatus habe. Das ist ein furchtbarer, für die Kinder tödlicher Wahn! Die Größe der Frau liegt im Mütterlichen, nicht etwa im Kochtopf, im Herd, daß sie Hausfrauenarbeit vollzieht – das hängt damit zusammen, daß sie das Heim hütet und heimische Berge schafft –, aber ihr Wert besteht im Mütterlichen! Und es gibt nichts Größeres und Geistigeres auf der Welt als das Mütterliche! Von nichts wird geistig die Mutterschaft übertroffen – erreicht vom Priesterlichen, übertroffen von nichts! AMEN.




Kristina
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...   Erstellt am 26.11.2011 - 21:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


http://gott-und-gottesmutter.npage.de/f … 17809.html

(http://www.vatican.va/holy_father/bened … 14_ge.html)


Papst Benedikt XVI.

Frauen im Dienst am Evangelium

Wir widmen unsere Aufmerksamkeit den vielen Frauengestalten, die bei der Verbreitung des Evangeliums eine wirksame und wertvolle Rolle gespielt haben. Ihr Zeugnis darf nicht vergessen werden, entsprechend dem, was Jesus selbst von der Frau gesagt hat, die ihm kurz vor seinem Leiden das Haupt salbte: "Amen, ich sage euch: Überall auf der Welt, wo dieses Evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern und erzählen, was sie getan hat" (Mt 26,13; Mk 14,9). Der Herr will, dass diese Zeugen des Evangeliums, diese Gestalten, die dazu beigetragen haben, dass der Glaube an ihn wachse, bekannt seien und die Erinnerung an sie in der Kirche lebendig bleibe. Historisch können wir bei der Betrachtung der Rolle der Frauen im Urchristentum zwei Phasen unterscheiden: die Zeit des irdischen Lebens Jesu und die Zeit während der Geschehnisse in der ersten Christengeneration.

Jesus wählte zwar, das wissen wir, unter seinen Jüngern zwölf Männer als Väter des neuen Israel aus, weil er sie "bei sich haben und (sie) dann aussenden wollte, damit sie predigten" (Mk 3,14-15). Das ist eine offenkundige Tatsache, aber außer den Zwölf, Säulen der Kirche, Väter des neuen Gottesvolkes, werden in die Schar der Jünger auch viele Frauen gewählt. Ich kann nur ganz kurz auf jene Frauen hinweisen, die auf dem Weg Jesu selbst anzutreffen sind, angefangen bei der Prophetin Anna (vgl. Lk 2,36-38) bis hin zur Samariterin (vgl. Joh 4,1-39), zu der Syro-Phönizierin (vgl. Mk 7,24-30), zu der Frau, die an Blutfluss litt (vgl. Mt 9,20-22), und zu der Sünderin, der vergeben wird (vgl. Lk 7,36-50). Ich gehe auch nicht näher auf die weiblichen Hauptfiguren einiger eindrucksvoller Gleichnisse ein, zum Beispiel die Frau, die die Drachme verliert (vgl. Lk 15,8-10), auf die Witwe, die den Richter immer wieder aufsuchte (vgl. Lk 18,1-8). Bedeutsamer für unser Thema sind jene Frauen, die im Rahmen der Sendung Jesu eine aktive Rolle gespielt haben. An erster Stelle denken wir dabei natürlich an die Jungfrau Maria, die durch ihren Glauben und durch ihr Muttersein in einzigartiger Weise an unserer Erlösung mitgewirkt hat, so dass Elisabeth sie sogar "Gesegnete unter den Frauen" (Lk 1,42) nennen konnte und hinzufügte: "Selig ist die, die geglaubt hat" (Lk 1,45). Maria ist zur Jüngerin des Sohnes geworden, sie zeigte in Kana ihr vollkommenes Vertrauen in ihn (vgl. Joh 2,5) und folgte ihm bis unter das Kreuz, wo sie von ihm einen Auftrag erhielt, nämlich Mutter zu sein für alle seine Jünger aller Zeiten, dort verkörpert von Johannes (vgl. Joh 19,25-27).

Dann gibt es verschiedene Frauen, die in unmittelbarer Umgebung der Gestalt Jesu verschiedene verantwortungsvolle Funktionen wahrnahmen. Ein beredtes Beispiel dafür sind die Frauen, die Jesus folgten, um ihn mit ihrem Besitz zu unterstützen, und von denen uns Lukas einige Namen überliefert: Maria Magdalene, Johanna, Susanna und "viele andere" (vgl. Lk 8,2-3). Dann informieren uns die Evangelien darüber, dass die Frauen, im Unterschied zu den Zwölf, Jesus in der Stunde seines Leidens nicht verlassen haben (vgl. Mt 27,56.61; Mk 15,40). Unter ihnen sticht besonders Magdalene hervor, die nicht nur bei seinem Leiden und Sterben zugegen war, sondern dann auch die erste Zeugin und Verkünderin des Auferstandenen war (vgl. Joh 20,1.11-18). Gerade dieser Maria von Magdala behält der hl. Thomas von Aquin die einzigartige Bezeichnung "Apostolin der Apostel" ("apostola apostolorum") vor und widmet ihr diesen schönen Kommentar: "So wie eine Frau dem ersten Menschen Worte des Todes verkündet hatte, so verkündete als erste eine Frau den Aposteln Worte des Lebens" (Super loannem, ed. Cai, §2519).

Auch im Bereich der Urkirche war die Präsenz der Frauen alles andere als zweitrangig. Wir halten uns nicht bei den nicht namentlich genannten Töchtern des "Diakons" Philippus auf, die in Cäsarea wohnten und die, wie der hl. Lukas sagt, alle "prophetisch begabt" waren, das heißt, die Fähigkeit besaßen, öffentlich unter der Einwirkung des Heiligen Geistes zu reden (vgl. Apg 21,9). Die Kürze der Angabe erlaubt keine genaueren Schlussfolgerungen. Vielmehr verdanken wir dem hl. Paulus eine umfassendere Dokumentation über die Würde und die Rolle der Frau in der Kirche. Er geht von dem grundsätzlichen Prinzip aus, nach welchem es für die Getauften nicht nur "nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie" gibt, sondern auch "nicht Mann und Frau". Der Grund dafür ist, dass "wir alle EINER sind in Christus Jesus" (Gal 3,28), das heißt, wir sind alle eins in derselben grundlegenden Würde, wenngleich jeder mit seinen spezifischen Aufgaben (vgl. 1 Kor 12,27-30). Der Apostel nimmt es als etwas Normales an, dass in der christlichen Gemeinde die Frau "prophetisch reden" kann ( 1 Kor 11,5), dass sie sich also offen unter dem Einfluss des Geistes ausdrücken kann, wenn dies zur Erbauung der Gemeinde dient und auf würdevoller Weise geschieht. Daher muss ich folgende, wohl bekannte Ermahnung, wonach "die Frauen in der Versammlung schweigen sollen" (1 Kor 14,34), wohl relativiert werden. Das daraus folgende, viel diskutierte Problem der Beziehung zwischen dem ersten Wort - die Frauen können in der Versammlung prophetisch reden - und dem anderen - sie sollen nicht reden -, das Problem der Beziehung zwischen diesen beiden anscheinend widersprüchlichen Aussagen, überlassen wir den Exegeten. Es soll nicht hier diskutiert werden. Am vergangenen Mittwoch sind wir schon der Gestalt der Priska oder Priszilla, der Frau des Aquila, begegnet, die an zwei Stellen überraschender Weise noch vor ihrem Mann erwähnt wird (vgl. Apg 18,18; Röm 16,3): beide, sie und er, werden jedenfalls von Paulus als seine "synergoús", "Mitarbeiter", bezeichnet (Röm 16,3).

Noch einige weitere Besonderheiten dürfen nicht vernachlässigt werden. Es ist zum Beispiel notwendig festzuhalten, dass der kurze Brief an Philemon von Paulus in Wirklichkeit auch an eine Frau namens "Aphia" adressiert wurde (vgl. Philemon 2). Lateinische und syrische Übersetzungen des gleichen Textes fügen diesem Namen "Aphia" den Beinamen "soror carissima", liebste Schwester hinzu (ebd.); und es muss gesagt werden, dass sie in der Gemeinde von Kolossä eine bedeutende Stellung eingenommen haben muss; auf jeden Fall ist sie die einzige Frau, die von Paulus unter den Adressaten eines seiner Briefe genannt wird. An anderer Stelle nennt der Apostel eine gewisse "Phöbe", die er als "diakonos" der Kirche von Kenchreä, der kleinen Hafenstadt östlich von Konrinth, bezeichnet (vgl. Röm 16,1-2). Obwohl dieser Titel in jener Zeit noch keinen spezifischen Wert eines hierarchischen Amtstitels hatte, bringt er zum Ausdruck, dass von dieser Frau eine wahrhaft verantwortungsvolle Aufgabe für jene christliche Gemeinde ausgeübt wurde. Paulus empfiehlt, sie herzlich aufzunehmen und ihr "in jeder Sache beizustehen, in der sie euch braucht"; dann fügt er hinzu: "sie selbst hat vielen, darunter auch mir, geholfen". In demselben Briefkontext erwähnt der Apostel mit Zügen von Zärtlichkeit weitere Namen von Frauen: eine gewisse Maria, dann Tryphäna, Tryphosa und "die liebe" Persis und außerdem Julia, von denen er offen schreibt, dass sie "für euch" oder "für den Herrn viel Mühe auf sich genommen haben" (Röm 16,6.12a. 12b. 15); auf diese Weise hebt er ihr starkes kirchliches Engagement hervor. In der Kirche von Philippi mussten sich dann zwei Frauen namens "Evodia und Syntyche" auszeichnen (Phil 4,2): Der Aufruf, den Paulus zur gegenseitigen Eintracht macht, lässt erkennen, dass die beiden Frauen eine bedeutende Funktion in jener Gemeinde ausübten.

Um das Wesentliche festzuhalten: Die Geschichte des Christentums hätte eine ganz andere Entwicklung genommen, hätte es nicht den hochherzigen Beitrag vieler Frauen gegeben. Deshalb "sagt die Kirche", wie mein verehrter und lieber Vorgänger Johannes Paul II. in dem Apostolischen Schreiben Mulieris dignitatem schrieb, "Dank für alle Frauen und für jede einzelne... Die Kirche sagt Dank für alle Äußerungen des weiblichen "Geistes", die sich im Laufe der Geschichte bei allen Völkern und Nationen gezeigt haben; sie sagt Dank für alle Gnadengaben, mit denen der Heilige Geist die Frauen in der Geschichte des Gottesvolkes beschenkt, für alle Siege, die sie dem Glauben, der Hoffnung und der Liebe von Frauen verdankt: Sie sagt Dank für alle Früchte fraulicher Heiligkeit" (Nr. 31). Wie man sieht, gilt dieses Lob den Frauen im Verlauf der Geschichte der Kirche und wird im Namen der ganzen kirchlichen Gemeinschaft zum Ausdruck gebracht. Auch wir schließen uns dieser Wertschätzung an und danken dem Herrn dafür, dass er seine Kirche durch die Generation hindurch leitet, wobei er sich unterschiedslos solcher Männer und Frauen bedient, die ihren Glauben und ihre Taufe für das Wohl des gesamten Leibes der Kirche fruchtbar zu machen wissen, zur größeren Ehre Gottes.
(Papst Benedikt XVI.)




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...   Erstellt am 21.04.2012 - 17:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der hl. Josemaría Escrivá sagt: "Stärker ist die Frau als der Mann und treuer in der Stunde des Leidens. - Maria Magdalena und Maria Kleophae und Salome! Eine Gruppe solch mutiger Frauen, eng geschart um die Schmerzensreiche Mutter - welch tiefgreifende Arbeit könnte man mit ihnen in der Welt leisten!" (Der Weg, Punkt 982) Und er zitiert Paulus: "'Haben wir etwa nicht das Recht, eine Schwester als Frau mitzuführen wie auch die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?' Das sagte der Apostel Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther. - Es ist unmöglich, die Mitarbeit der Frau im Apostolat gering zu achten." (Der Weg, Punkt 980)




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...   Erstellt am 14.06.2012 - 21:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bishop Williamson: St. Monica, Motherhood.



Männer schaffen Bürden - Frauen tragen sie!
Hinter jedem großen Mann steht eine Frau!
Hinter jedem großen Sohn steht eine Mutter!






[Dieser Beitrag wurde am 14.06.2012 - 21:31 von CSc aktualisiert]




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...   Erstellt am 11.09.2012 - 21:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der heilige Papst Pius X. sagte: "Gebt mir christliche Mütter, und ich werde die sinkende Welt retten."

Eine morgenländische Weisheit besagt: "Wenn der Mann fällt, fällt nur der Mann, wenn die Frau fällt, so fällt ein ganzes Volk."

Schwester Michaele Metz, Rektorin des St. Theresiengymnasiums (Mädchengymnasium) der FSSPX, sagte in ihrer Abiturrede 2012:

An die Stelle der alten drei K's: Kirche, Kinder, Küche sind die neuen K's getreten: Konto, Karriere, Körperkult.

[...]

Wie wir aus der Geschichte der Kirche lernen können, waren es in vielen Fällen die Frauen, die die Voraussetzung für eine Christianisierung ganzer Völker geschaffen haben. Denken wir nur an die heilige Helena, die Mutter von Konstantin, die durch ihren Glauben und ihr Gebet diesen wilden und mächtigen Mann bekehrt hat. Oder an die heilige Mathilde, die Frau des Chlodwig, der seine Bekehrung ihrem Vorbild und ihrem Gebet verdankte. Denken wir an die heilige Monika, die Mutter des heiligen Augustinus, oder an die heilige Olga, die Mutter des russischen Königs Wladimir, der sich mit seinem ganzen Volk taufen ließ. Alle diese Frauen haben im Verborgenen Großes bewirkt durch ihr Gebet, ihren Glauben und ihre Hingabe.

Die Bekehrung der Germanen war bekanntlich den Klostergründungen zu verdanken. Aber die Verfeinerung der Sitten und die Zivilisierung der germanischen Heiden ist dem Rittertum zuzuschreiben, das mit seinem Minnedienst und der Verehrung und Erhöhung der Frau ihr auch eine unerhörte Selbstachtung ermöglichte.

Die Frauen des Adelsstandes, so kann man bei Horst Wenzel in „Frauendienst und Gottesdienst" nachlesen, waren sozial schwächer, aber den Herren an Wissen überlegen: Die kulturgeschichtlichen Darstellungen des Mittelalters stimmen darin überein, dass die Frauen adliger Herkunft eine bessere Schulbildung erhielten als die im Kriegshandwerk auszubildenden Männer. Durch religiöse Erziehung zur Tugend angehalten, gewannen sie mit der Aneignung des christlichen Ethos ein neues Selbstbewusstsein, in ihrer Anmut und Keuschheit waren sie für den Mann ein sittliches Vorbild. Die Erhöhung der Frau zog auch den Mann empor; ihre Tugendhaftigkeit förderte die sittliche Läuterung des Ritters. Auf dieser Grundlage, auf der des Minnedienstes des Mittelalters, hat sich das ganze Abendland christlich entfaltet.

Leon Bloy schreibt in einem Brief an seine Braut: „Das Fundament des Mannes legt die Mutter durch ihre Sorge für ihr Kind, welche ihm Belastbarkeit - aus der Beharrlichkeit entstehen kann - und die Liebesfähigkeit - aus der sich Gottes- und Nächstenliebe entwickeln kann - schenkt; auch wenn den ‚Schlussstein der Männlichkeit' geistliche Männer werden einfügen müssen in der Prägung zum Mann, so legt das Fundament und damit auch die mögliche Größe des Baues, sofern es überhaupt vom Menschen abhängt, die Mutter. Damit ist die Mutter primär die Trägerin einer neuen Generation." „Das Wohl und Wehe der Menschheit ruht ganz und gar auf der Frau."

[...]

Ein Heim zu schaffen, es in Ordnung zu halten, zu schmücken und zu pflegen, die Familie zur Mahlzeit um den Tisch zu versammeln, das war von jeher die Aufgabe der Frau, die sie naturgemäß auch gern erfüllte. Den Mann zu stützen und ihn zu stärken, dazu hat Gott dem Adam die Eva an die Seite gestellt.

Bitte versteht mich richtig: Ich rede nicht vom „Heimchen am Herd". Die Frauen haben zu allen Zeiten bewiesen, dass sie zu mehr fähig sind. Aber deshalb sollten sie doch ihrer Natur und dem entsprechenden Auftrag treu bleiben.


[Dieser Beitrag wurde am 11.09.2012 - 21:30 von CSc aktualisiert]





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