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kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
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...   Erstellt am 17.11.2007 - 23:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oto Kitamuki


Aussehen: Oto ist 1,77m groß, also auch größer als Ginta. Sie hat blau-graue Augen und lange blonde Haare, die sie, wenn sie kämpft, zu einem Zopf zusammenbindet. Sie trägt meistens ein blau-weißes Schwesternkleid, da sie ja als Schwester gearbeitet hat.



Alter:17


Element: Wasser


Waffen: Sie hat bisher keine Waffen. Sie kämpft meistens mit ihren Händen, natürlich hat sie auch Heilkräfte. In dem Medizin-Dorf wird sie weitere Kampftechniken erlernen.


Charakter: Oto spricht nicht gern über ihre Vergangenheit, da damals viele schlimme Sachen passiert sind. Sonst übernimmt sie gern die „Mutter“-Funktion und kümmert sich liebend gern um ihre Großmutter, zu der sie eine sehr starke Beziehung hat. Es bricht ihr fast das Herz als sie ihre Großmutter verlassen muss, um die Reise zum Medizin-Dorf anzutreten.


Mein Kommentar: Wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, ist Oto sehr schnell von Sachen begeistert Ich finde das ist ein guter ausgleich für die Gruppe. Was ich so an ihr mag, ist... ja, was mag ich an Oto so? Sie ist die erste weibliche Person in der Gruppe und deswegen, finde ich, ist sie ein guter Ruhepol neben Ginta und Ryoma.

[Dieser Beitrag wurde am 18.11.2007 - 20:28 von kazenogaara aktualisiert]





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kazenogaara ...
Gaisuto no Ginta
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...   Erstellt am 23.11.2007 - 19:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hier ist Oto (das Kleid sollte egtl blau sein ^^''')





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kazenogaara ...
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...   Erstellt am 17.02.2008 - 18:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


sooo meine lieben
das spezialkapitel von oto ist eendlich fertig *grins*
viel spaß beim lesen ;D




Spezialkapitel O - Strömender Regenfluss

„Schau mal da! Da schwimmt ein kleiner Fisch!“, rief ein kleines blondes Mädchen, das an einem Bach stand und die Fische betrachtete. „Komm schon, Großmutter! Schau ihn dir an!“
Schnaufend kam ihre Großmutter her gerannt und stützte sich erstmal auf die Knie vor Erschöpfung.
„Großmutter, da bist du ja endlich!“, begrüßte das 6-jährige Mädchen sie.
„Was hast du denn gefunden, Oto?“, fragte die alte Dame neugierig.
„Da, schau mal, der Fisch! Der glitzert richtig im Sonnenlicht.“
Die beiden standen vor einem kleinen Bach. Dieser plätscherte an diesem sonnigen Tag vor sich hin.
„Da! Da ist noch einer!“, erkannte Oto und zerrte eifrig am Ärmel ihrer Großmutter. „Der glitzert ja noch viel schöner! Und da! Noch einer! Boah! Der ist ja riesig!“
Ihre Großmutter fing an zu lachen: „Du lässt dich aber auch gern von allem und jedem begeistern.“
Sie streichelte noch ihren Kopf, dann verschwand sie in das nahe gelegene Haus.
„Och, Großmutter! Bleib doch hier!" Enttäuscht setzte sich Oto an das Ufer des Baches und ließ ihre nackten Füße ins kalte Wasser hängen.
„Ihr Fischchen bleibt schön bei mir, oder?“
Sie grinste und sah den Fischen weiter beim schwimmen zu. Einer der Fische schwamm sogar um ihren Fuß herum.

Nach einiger Zeit wurde sie ins Haus gerufen, um zu Mittag zu essen. Sie sagte schnell den kleinen Fischen „Tschüss“ und dann ging sie ebenfalls ins Haus. Gut gelaunt setzte sie sich an den großen Esstisch, an dem bereits ihre Großmutter saß.
„Fang du doch schon mal mit dem Essen an“, erzählte sie. „Ich geh nur noch kurz nach oben und bringe Mama und Papa ihr Essen, ok?“
Grinsend nickte Oto und schlürfte fleißig an ihrer Suppe weiter, in der auch ein paar kleine Knödel schwammen.
Ihre Beine schwangen hin und her und leise summte sie ein fröhliches Lied. Ihre kranke Mutter sang es ihr jeden Abend vor.
Als ihre Großmutter wieder herunter kam, um dann endlich auch zu essen, schaute Oto sie neugierig an.
„Wie geht es Mama?“
Als ihre Großmutter diese Frage hörte, bemerkte man den bedrückten Gesichtsausdruck.
„Jetzt sag schon, Großmutter! Wie geht es Mama?“
„Ihr Fieber ist wieder gestiegen. Mama muss wohl bald in ein Krankenhaus verlegt werden...“ Sie setzte den Löffel ab und massierte sich die Schläfen.
„Dann kann ich sie ja jeden Tag in Funtaprolis besuchen kommen! Ich pflück ihr dann auch immer schöne Blumen!“ Sie strahlte ihre Großmutter schon fast an, so sehr grinste sie.
Ihre Großmutter seufzte.
„Oto... Das wird leider nicht möglich sein. Sie wird in ein bestimmtes Dorf gebracht, in dem alle möglichen Ärzte, Doktoren und Experten für Krankheiten leben. Papa wird wohl mit ihr reisen müssen.“
Die Stimmung veränderte sich schlagartig. Oto machte große Augen und begann zu weinen.
„Aber! Papa und Mama dürfen nicht gehen! Nein, niemals! Ich hab sie doch so lieb!!!“ Sie sprang von dem Stuhl, der dadurch umkippte und rannte aus dem Haus.
„Oto! Warte! Es ist doch für Mama! Damit sie wieder gesund wird!“, rief ihre Großmutter noch hinter her.

Oto verstand die Welt nicht mehr. Bisher war die Krankheit ihrer Mutter doch nicht so schlimm gewesen. Nun gut, sie hatte vor ein paar Monaten Blut gehustet, als Oto versucht hatte, sie zu füttern, aber das hatte wieder aufgehört. Sie war auch oft einfach zusammengebrochen, als sie versucht hatte, mit Oto einen kleinen Spaziergang zu machen. Otos Mutter sah auch so abgemagert aus.
Aber dies alles störte Oto nicht. Sie kannte keinen anderen Anblick ihrer Mutter. Sie liebte sie über alles und sie hatte einen Traum: Eines Tages eine so gute Medizinerin zu sein, dass sie ihre Mutter vollständig heilen konnte.
Oto wusste nicht mehr, seit wann sie davon träumte, aber sie wusste, dass sie es eines Tages schaffen würde. Sie musste es einfach schaffen!
Ihre Eltern arbeiteten in dem Krankenhaus in Funtaprolis. Ihre Mutter war bis zum Beginn ihrer Krankheit als Krankenschwester tätig gewesen. Ihr Vater arbeitete als normaler Arzt. Selbst er wusste bei Otos Mutter nicht weiter. Jahrelang hatte er all seine Kraft in sie gesetzt, und versucht, ihr ein so gutes Leben wie möglich zu schenken. Oto sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen, also unterstützte er sie, indem er ihr ein paar medizinische Handgriffe zeigte. Oto entdeckte auch schon heilerische Fähigkeiten in ihr, die aber bisher noch nicht so stark waren, etwas richtig zu heilen.
Sie setzte sich wieder an den kleinen Bach und weinte.
„Warum nur, Mama? Kannst du nicht einfach da bleiben?“ Sie schniefte und hörte nicht mehr auf zu weinen.
„Oto...“, sagte eine Stimme. „Sie MUSS gehen... sonst wird sie nie geheilt...“
Ihre Großmutter setzte sich mit an den Bach und versuchte es ihr zu erklären.
„Aber ich werde eine ganz gute Ärztin! Ich werde Mama heilen!“
„Ach, Oto, das ist so lieb von dir... Aber du brauchst noch einige Jahre, bis du gut genug bist. Das ist leider die Wahrheit... Du willst doch Mama nicht noch länger so leiden sehen, oder?“
„Aber ich pflück auch die schönsten Blumen! Ich bastle auch wieder so ein schönes Windspiel, wie ich es letztes Jahr getan habe!“
Weiche Hände berührten ihr Gesicht. Sie sah zu ihrer Großmutter hoch, die schon längst angefangen hatte, zu weinen.
„Oto, du bist so ein herzensguter Mensch...“
Sie drückten sich und hörten gar nicht mehr auf, Tränen zu vergießen.

Der restliche Tag verlief sehr still. Oto half überall da, wo sie nur konnte. Es schien so, als wären neue Kräfte in ihr erweckt worden.
Energisch drängte sie ihren Vater jede freie Minute dazu, ihr mehr und mehr beizubringen.
Sie erkannte nicht, wie sehr auch ihr Vater unter der Krankheit ihrer Mutter zu leiden hatte. Der große Mann, der immer eine Brille trug, kurzes schwarzes Haar hatte und sie immer so schön anlächelte, verdrängte seinen wahren Schmerz auch immer vor ihr.
Oto hatte an diesen Tag auch wieder eine Aufgabe von ihm bekommen. Sie sollte einen auseinander geschnittenen Grashalm wieder ‚heilen’. Von ihm hatte sie auch schon gelernt, ihre bestimmten heilerischen Fähigkeiten zu aktivieren. Ihre Hände leuchteten leicht in einem grünen Schimmer.
Wieder wurde sie von etwas abgelenkt. „Nein“, sagte sie sich immer, „ich muss jetzt weiter üben! Für Mama!“
In solchen Momenten kullerten schon einzelne Tränen über ihr Gesicht, die daraufhin auf den Grashalm tropfte. Dieser wollte und wollte sich nicht regenerieren!
Noch konzentrierter gab sie all ihre Kraft, die sie aufbringen konnte.
Nach über zwei Stunden rannte sie erschöpft, aber auch stolz zu ihrem Vater und zeigte ihm das verheilte Grasblatt.
Oto kippte fast um, als ihr Vater sie anschrie: „Oto!? Wie oft soll ich dir noch sagen, dass du nicht so viel Kraft verschwenden sollst! Davon kannst du sterben!“
„Aber ich tu das doch für Mama!“
Wieder einmal flossen Tränen.
„Ach, Oto, du machst es einem auch immer schwer, dich zu bestrafen!“, seufzte ihr Vater. „Du gehst jetzt zu Großmutter runter, lässt dir eine große Schüssel Eis geben und legst dich in dein Bett, ok?“
Er streichelte ihr wieder den Kopf, dann verschwand sie. Nach weniger als fünf Minuten lag sie schon in ihrem Bett und verspeiste das allzu köstliche Vanilleeis. Ihre Großmutter saß vor ihrem Bett und las ihr noch eine Geschichte vor.
Diese war Otos Lieblingsgeschichte. Sie handelte von der Person, die vor hunderten von Jahren die Welt von der Finsternis befreit hatte und somit eine neue Zeit begonnen hatte. Es war niemand anderes als der große Gaara, der die ganze Welt gerettet hatte.
In dieser Geschichte tauchte auch eine Heilerin auf, die die Lieblingsperson von Oto war. Otos Großmutter erzählte immer, wie schlau diese Heilerin gewesen war und dass sie wirklich jede Krankheit hatte heilen können. Das gefiel Oto so sehr, dass diese Person ihr großes Vorbild wurde.

Ein paar Tage vergingen wie im Flug. Oto trainierte wieder oft und half auch überall mit. Sie unterhielt sich noch oft mit ihrer Mutter und brachte sie sogar ein paar Mal zum Lachen. Oto hatte so viel Freude daran, den ganzen Tag mit ihrer Mutter zu verbringen. Nun ja, sie konnte nichts anderes machen, denn es schüttete wie aus Eimern. Eigentlich war das ja Otos Lieblingswetter. Sie mochte nichts lieber, als stundenlang im Nass rumzutänzeln, doch das war ihr nun nicht mehr so wichtig.
Dann war er gekommen, der Tag der Abreise ihrer Eltern.
Oto war die Erste, die Aufstand und Frühstück vorbereitete. Sie versuchte super leckeres Essen zu kochen, doch sie wusste nicht wie. Also weckte sie ihre Großmutter auf und bat sie, für sie zu kochen.
Verschlafen machte sich ihre Großmutter also daran, ein Frühstück zu kochen. Oto machte derweil alles andere fertig, brachte dann das Essen hoch in das Zimmer ihrer Mutter und ließ sie und ihren Vater gemeinsam und in aller Ruhe frühstücken. Es schien so, als verdrängte sie, dass sie ihre Eltern bald nicht mehr sehen würde, da sie die ganze Zeit grinste.
Die restliche Zeit bis Mittag verging rasch. Es war für ihre Eltern die Zeit gekommen, aufzubrechen. Ihr Vater trug ihre Mutter auf den Karren, den er extra besorgt hatte. Er war schön ausgepolstert mit Decken. Nahrung und Wasser für die Reise und alles Mögliche, was man noch so gebrauchen konnte, war darauf ebenfalls verstaut. Auch an das Wetter hatte er gedacht und den Wagen noch überdacht. An diesem Tag wollte es gar nicht aufhören zu regnen.
Als Abschiedsgeschenk hatte Oto für ihre Eltern zwei Anhänger gemacht. An diesen hing ein schöner hellblauer Stein in Form eines ‚O’s.
Beide drückten Oto noch einmal fest, gaben ihr einen Kuss auf die Wange und flüsterten ihr ins Ohr: „Wir sind bald wieder da, dann wird Mama wieder gesund und wir können jeden Tag zusammen spielen, ok? Das ist ein Versprechen...“
Das waren die letzten Worte, die sie seit dem von ihren Eltern gehört hatte.

Diese Worte konnte sie nie vergessen, sie wollte sie nicht vergessen.
Oto war die nächsten Tage ziemlich ruhig. Anders als sonst. Nun ja, ihre Eltern waren ja auch nicht da.
Nach einigen Monaten, in denen sie nichts tat, entschied sie sich, nach Funtaprolis zu gehen, um dort im Krankenhaus zu lernen. Es sah ziemlich komisch aus, wie jeden Morgen ein kleines 6-jähriges Mädchen in diese große Stadt stolzierte, um im Krankenhaus zu lernen. Glücklicherweise sprach ihre Großmutter mit dem dort zugehörigen Chefarzt, der dann alles klar stellte. Oto lernte so viel sie konnte, denn sie hatte einen Traum: eines Tages in das Med-Dorf zu gehen, nach ihrer Mutter zu schauen und sie zu heilen.





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