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Savertin ...
Der Burgvogt (coAdmin)
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...   Erstellt am 10.04.2006 - 10:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Brauch, zu Ostern Eier zu verschenken, hat verschiedene Ursprünge. Das Ei galt bereits früh in der Kulturgeschichte als Ursprungsort des Menschen oder gar des Universums. Bereits in der Urchristenzeit war es Sinnbild des Lebens und der Auferstehung, so dass in das Grab von Toten ein Ei mitgegeben wurde. Das Ei hält etwas verborgen, ist wie ein verschlossenes Grab. Aus einem scheinbar toten Körper schlüpft schließlich etwas Lebendiges. Damit wird die Beziehung zur Auferstehung Christi deutlich.
Auch die Frage nach der Ewigkeit kann durch die Form des Eies - ohne Anfang und Ende - und die Frage, ob zuerst Ei oder Huhn war, gedeutet werden. Daneben war das Ei im Mittelalter eine Berechnungseinheit für Pacht und Zins. An Ostern als feststehendem Zahlungstermin wurden als Gegenleistung für gepachtetes Land dem Grundherrn Eier überreicht. Zudem war während der Fastenzeit auch der Genuss von Eiern untersagt. Bis zum Osterfest, das die Fastenzeit beendet, sammelten sich somit viele Eier an. In Ägypten sind farbige Eier seit mehr als 1000 Jahren bekannt. In der westlichen Welt ist seit dem 13. Jahrhundert Rot die traditionelle Farbe für das Ei. Es ist die Farbe des Blutes Christi, des Lebens, des Sieges und der Lebensfreude. In Osteuropa findet man eher goldfarbene Eier, als Zeichen der Kostbarkeit. [...]
Die Verbindung des Hasen mit Ostern hat verschiedene Ursachen: So ist in der byzantinischen Tiersymbolik der Hase ein Symbol für Christus, der im Tod das Leben gebracht hat. Da der Hase keine Augenlider hat, schläft er mit "offenen" Augen. Zum anderen gilt der Hase wegen seiner starken Vermehrung mit bis zu 20 Jungen im Jahr als Symbol der Fruchtbarkeit und der Zeugungskraft, was zum Fest der Auferstehung und des Lebens passt. Das Bild des Hasen wurde dem Osterbrot aufgeprägt, in das ein Ei eingebacken war. So entstand die Vorstellung vom Hasen, der die Eier legt. Der Hase war im Volksglauben allerdings nicht der einzige Überbringer der Ostereier. In Westfalen oder Hannover fiel diese Aufgabe lange dem Fuchs zu, in der Schweiz dem Kuckuck, in Schleswig-Holstein, Oberbayern und Österreich dem Hahn, in Thüringen dem Storch.
Der Osterhasenbrauch entstand vor mehr als 300 Jahren in der Pfalz, dem Elsaß und am Oberrhein. Erste Belege aus dem Jahre 1678 sind von Georg Franck von Franckenau, einem Medizinprofessor aus Heidelberg, überliefert.
Erst im 19. Jahrhundertsetzte sich der Glaube an den Osterhasen durch. Dies gelang allerdings früher bei den Stadtkindern, denn bei der Landbevölkerung war wegen besserer kenntnisse über die Hasen mehr Überzeugungskraft nötig, um an den Osterhasen zu glauben.
(Quelle: Der Spökenkieker)

[Dieser Beitrag wurde am 10.04.2006 - 10:31 von Savertin aktualisiert]





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...   Erstellt am 10.04.2006 - 11:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das ist interessant zu lesen. Vieles war mir noch garnicht bekannt.
Der Hase gilt insofern als so fruchtbar, weil die Häsin 2-4 mal im Jahr (so von März bis September) 1-3 Junge setzt. Sie kann schon wieder aufnehmen, wenn sie bereits Junge innehat. Sie trägt dann Föten verschiedenen Alters, die auch in Abständen gesetzt werden.

Fröhliche Ostern Euch allen !





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...   Erstellt am 10.04.2006 - 12:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ostern - das älteste Fest der Christenheit.

Ostern gilt als das älteste und bedeutendste Fest der Christenheit. Seit dem zweiten Jahrhundert sind Osterfeiern belegt. Sie erinnern an die Auferstehung Jesus Christi nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz. Ostern ist Sinnbild für Erlösung und den Sieg des Lebens über den Tod.
Im Jahr 325 bestimmte das Konzil von Nicäa den Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling als Ostertermin. Seither wird das Auferstehungsfest in den westlichen Kirchen frühstens am 22. März und spätestens am 25. April begangen.
In diesem Jahr liegt Ostersonntag auf dem 16. April.
In der frühchristlichen Kirche waren Taufen in der Osternacht besonderst beliebt.
Die Herkunft des Namens Ostern ist nicht völlig geklärt. Volkstümlich wurde er von der Frühlingsgöttin "Ostara" abgeleitet. Möglicherweise ist er auch Resultat eines Übersetzungsfehlers. Die lateinische Bezeichunung für die "Weiße Woche" (hebdomada in alba) wurde für die Morgenröte "alba"- auf hochdeutsch " eostarun" in Verbindung gebracht.
Das Osterfest geht aus einer urchristlichen Passah- Feier hervor, die sich aus dem jüdischen Passah- Fest entwichelte. Trotz der urchristlichen Loslösung vom Judentum bleiben wichtige Parallelen bestehen: Passah, die Erinnerung an den Auszug der Juden aus Ägypten, liegt in zeitlicher Nähe zu Ostern. Viele Inhalte des Passah- Festes haben ein Gegenstück in der christlichen Symbolik. So erinnert das Osterlamm, das aus dem Passah gechlachteten Lamm hervorgeht, an das Sühneopfer Jesu.





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...   Erstellt am 26.02.2007 - 11:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aus gegebenem (baldig bevorstehenden) Anlass mal wieder in Erinnerung gerufen.......





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