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Status: Online Registriert seit: 19.11.2005 Beiträge: 5053 Nachricht senden | Erstellt am 08.12.2005 - 16:07 |  |
Osteoporose
Allein in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien leiden nach neuesten Schätzungen etwa 12 Millionen Menschen an Osteoporose. Von den 60- bis 70-jährigen Frauen ist jede dritte betroffen,ab dem 80. Lebensjahr erkranken sogar zwei Drittel der Frauen daran. Von einer Osteoporose sind hauptsächlich Frauen in der Postmenopause, jedoch auch etwa 20 Prozent der Männer betroffen.
Viele Patienten erleiden jährlich eine Hüftfraktur, die auf eine Osteoporose zurückzuführen ist. Diese
Krankheitsfolge ist mit einer erheblichen Einbuße an Lebensqualität und einem deutlich erhöhten Sterblichkeitsrisiko verbunden. Aus diesen Tatsachen ergibt sich daher zwangsläufig, dass bereits in jungen Jahren die Osteoporosevorbeugung beginnen muss.
Entstehung und Risikofaktoren
Im Laufe des Lebens verändert sich das Knochengewebe stetig. Knochenbildende Zellen (Osteoblasten)bauen den Knochen auf, Knochenfresszellen (Osteoklasten) bauen ihn wieder ab.Bis etwa zum 30. Lebensjahr baut der Körper mehr Knochensubstanz auf als ab und die Knochenmasse erreicht ihr Maximum. Ab dem 40. Lebensjahr wird jährlich ein geringer Prozentsatz der Knochenmasse wieder abgebaut. Die Regulation des Auf- und Abbaus erfolgt unter anderem durch verschiedene Hormone. Bei der Osteoporose handelt es sich um ein Missverhältnis zwischen dem Knochenaufbau und Abbau. Nicht nur eine Störung im Hormonstoffwechsel, sondern auch andere Faktoren können den Knochenstoffwechsel negativ beeinflussen und zu einer Osteoporose führen. Verringert sich die Knochenmasse stark, verliert der Knochen an Festigkeit. Als Folge wird der Knochen instabil und das Risiko für Knochenbrüche steigt. Die Erkrankung schreitet um so schneller fort, je weniger Knochenmasse in den ersten drei Lebensjahrzehnten aufgebaut wurde. Die Ernährung, der Lebensstil, Erkrankungen und Medikamenteneinnahme des Einzelnen, sind wesentliche Faktoren, die bei der Entstehung einer Osteoporose eine Rolle spielen.
Formen
Bei der Osteoporose wird unterschieden zwischen der häufigeren primären Form und einer sekundären Form unterschieden werden. Die primären Formen sind die nach den Wechseljahren auftretende Osteoporose und die Altersosteoporose, die ab ca. dem 70. Lebensjahr auftritt. Diese primären Formen machen bei Männern etwa 50 Prozent, bei Frauen 85 bis 90 Prozent aller Fälle aus. Der hohe Frauenanteil wird auf die Wechseljahre zurückgeführt, bei denen es zu einer Umstellung des Stoffwechsels kommt. Bei der Altersosteoporose entwickelt sich die Stoffwechselumstellung schleichend bis in das hohe Alter.
UrsacheDie Umstellung des Stoffwechsels im Alter und in den Wechseljahren führt zu einem Mehrbedarf an Zell-Vitalstoffen, insbesondere Mineralien, die für den Funktionserhalt von Knochen, Muskeln, Nerven und anderen Körperorganen notwendig sind. Da der erhöhte Bedarf nur teilweise über die Nahrung abgedeckt werden kann, versorgt sich der Stoffwechsel mit Mineralien aus seinen Depots. Knochen stellen dabei ein besonders reiches Depot dar: Sie speichern 99 Prozent des Gesamt-Calciums und 60 Prozent des Gesamt-Magnesiums des Körpers. Kommt es auf Grund eines chronischen Mineralmangels zu einem fortlaufenden Depotabbau, werden die Knochen instabil und die Gefahr von Brüchen steigt sprunghaft an. Die sekundäre Osteoporose tritt als Folge von Erkrankungen wie chronischen Darmentzündungen, schweren Leber- oder Nierenerkrankungen, Alkoholismus, Schilddrüsenüberfunktion, aber auch als Folge einer langfristigen Medikamenteneinnahme wie z. B. Kortison auf. All diese Faktoren stören die Aufnahme und Verwertung wichtiger Zell-Faktoren, die für den Erhalt des Knochengewebes notwendig sind.
Folgen
Kommt es im Verlauf der Erkrankung zu Brüchen und Verformungen der Knochen, treten starke Schmerzen auf, die eine weitere Bewegung oft unmöglich machen. Sind Wirbelkörper von Brüchen betroffen, geht dieses mit starken Schmerzen einher, die fälschlicherweise als „Hexenschuss“ gedeutet werden. Als Folge können Größenverluste und starke Skelettverformungen entstehen. Osteoporose führt in vielen Fällen frühzeitig zu Invalidität und Pflegebedürftigkeit. Untersuchungen belegen, dass das Sterblichkeitsrisiko durch osteoporosebedingte Brüche vielfach höher ist als bisher angenommen: So ist das Risiko einer 50-jährigen Frau, an einer Hüftfraktur zu sterben mit 2,8 Prozent so groß wie bei Brustkrebs und sogar größer als bei Endometriumkrebs. Eine europäische Untersuchung bei älteren Frauen hat außerdem ergeben, dass die Sterblichkeitsrate bei Hüftfrakturen vergleichbar mit Schlaganfällen ist. Der Vorbeugung und frühzeitigen Behandlung der Osteoporose kommen daher die größte Bedeutung zu!
Diagnose
Die Osteoporose entwickelt sich über Jahre und bleibt oft lange Zeit unbemerkt. Eine Diagnose der Osteoporose im Frühstadium ist eingeschränkt möglich. Erste Anzeichen sind verminderte Körpergröße, Knochenbrüche nach geringfügigen Anlässen oder Rückenschmerzen. Der Arzt erkennt eine Osteoporose unter anderem durch Knochendichtemessungen und Röntgenaufnahmen.
Zell-Vitalstoffe und Osteoporose
Vorbeugen ist besser als Behandeln - das gilt auch für die Osteoporose.
Eine Ergänzung mit Zell- Vitalstoffen ist bereits im jüngeren Lebensalter von besonderer Bedeutung,
um den Aufbau und die Stabilität des Skeletts zu fördern. Denn: Je besser das Knochengewebe
bis zum 40. Lebensjahr aufgebaut ist, desto widerstandsfähiger und stabiler sind die Knochen
im Alter. Ab dem 40. Lebensjahr bzw. mit Beginn der Wechseljahre ist es notwendig, die Ernährung mit optimal aufeinander abgestimmten Zell-Vitalstoffen zu ergänzen, die dem veränderten Bedarf des älteren Menschen entspricht und den Knochenstoffwechsel unterstützten. Durch eine optimale Versorgung mit Knochen aufbauenden Zellfaktoren können Knochendichte und Stabilität verbessert werden.
Nicht nur Calcium und Vitamin D sind für diesen Prozess unverzichtbar, sondern auch andere Mineralien,Vitamine und Aminosäuren. Aminosäuren sind wichtig für die Produktion von Kollagen. Kollagen bildet ein biologisches Netz, das den Körper stärkt und die Zellen, das Gewebe sowie den Körper in seiner Gesamtheit unterstützt. Kollagen bildet auch die Grundstruktur der Knochen. Ein Mangel an Kollagen schwächt den Knochen.
R.i. 3/03
[Dieser Beitrag wurde am 09.03.2006 - 16:58 von lebenslust aktualisiert]
Signatur Andre Voigt, Gesundheitsberater für Zellular Medizin
Repräsentant des AEVU (Allg. Europ. Verbund f. Umweltschutz )
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