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Rajabeat ...
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...   Erstellt am 20.01.2008 - 16:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oscar Pistorius ist 21 Jahre alt und wurde durch einen Gendefekt ohne Wadenbeine geboren.
Mit 11 Monaten mussten ihm deshalb beide Beine knieabwärts amputiert werden. Ein Kind, das so aufwächst, wird entweder versteckt und abgeschoben - oder es will etwas ganz Besonders. Unmögliches.
Wie Oscar. So wie Tausende Menschen mit Behinderung, für die das Leben ganz besondere Herausforderungen bereit hält.
Verzweifelte Eltern, gnadenlose Schulkollegen, überall Stufen und Hürden - all das hat seinen Lebenskampfgeprägt, Disziplin, Willen und Kampfgeist geschärft. Oscar studiert heute Betriebswirtschaft, er bezeichnet sich selbst nicht als behindert, sondern eben nur als „ohne Beine". Er hat gelernt, mit speziellen Prothesen aus Karbon zu leben, mehr als das: Er ist der schnellste Mann der Welt ohne Beine. Bei den Paralympics hat er alle Goldmedaillen gewonnen, er läuft 100 Meter in 10,91 Sekunden. Und er hat einen Traum: Er will bei Olympischen Spielen starten. Mit den „Gesunden" wettkämpfen. Ihnen zeigen, was er ohne Beine geschafft hat, ihr Limit laufen.
Das südafrikanische Sprinterteam will ihn auch, für die Staffel - doch der Internationale Leichtathletikverband hat es diese Woche verboten. Seine Prothesen würden Oscar einen klaren Startvorteil bringen, die Prothese gibt deutlich mehr Energie zurück, als es gesunde Beine je können. Ja, Menschen mit Behinderung haben uns manchmal eben sogar etwas voraus.
„Es ist eine ganz andere Art der Bewegung", argumentieren die Experten. Mag sein, doch es wäre eine ganz andere Art von olympischen Gedanken, ein wertvolles Zeichen, wenn Oscar laufen dürfte. Er kämpft weiter und bekommt auch Unterstützung.
Dabei sein wäre in diesem Fall wirklich alles






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dergeissler ...

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...   Erstellt am 21.01.2008 - 13:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Leistung ist unbestritten und hat auch meine ganze Hochachtung, aber es ist nun mal ein "Vorteil" mit Karbonbeinen zulaufen. Seine Laufprothesen sind den normalen Beinen einfach um ein vielfaches an Energetik bevorteilt. Niemand würde einen Hochspringer zulassen, der sich Federn unter die Sohlen schraubt. Mag jetzt etwas profan klingen, aber letztendlich hat es die gleiche Wirkung. Sein Leistungswille und seine Durchsetzungskraft werden ihm im Leben vieles erleichtern. Bin mir sicher, er wird sein "Behinderung" in seinem Leben meistern.

[Dieser Beitrag wurde am 21.01.2008 - 17:26 von dergeissler aktualisiert]





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