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...   Erstellt am 14.03.2013 - 21:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Opus Dei


Unter Sekten/Irrlehren habe ich schon auf die Fokolarbewegung hingewiesen (http://www.razyboard.com/system/morethr … 806-0.html), welche Konservativismus mit Liberalismus verbindet und dadurch die Kirche Christi von innen heraus verfaulen lässt. Ebenso macht es das Opus Dei. Ich habe öfter den Gründer des Opus Dei zitiert. Das war falsch, da ich vor seinen Namen "hl." schrieb, obwohl ich mir schon lange bewusst bin, dass niemand, der mit der Konzilskirche gemeinsame Sache macht, ein Vorbild im Glauben sein kann, da er die Sache Christi wenigstens objektiv verrät. Ich hätte aber nicht nur das "hl." weglassen müssen, sondern - wenn ich den Gründer des Opus Dei schon meine zitieren zu müssen - mich ausdrücklich von ihm als einem Modernisten distanzieren müssen. Aber ich bin schwach. Bis heute suche ich aus Bequemlichkeit immer wieder die Aussöhnung mit dem antikatholischen Liberalismus, insbesondere über derart liberale "katholische" Gruppierungen, zu finden, die den Ernst der göttlichen Religion wenigstens nicht gänzlich veräppeln (wie etwa gewisse andere Organisationen). Es finden sich gewiss viele Gute Elemente im Opus Dei, die leider in ein ganzheitlich schlechtes System gezwungen werden. Es nützt nichts, wenn das Wesentliche schlecht ist. Das ist ganz im Sinne des Teufels, um die Ernsthaften zu verführen. Vor vielen Jahren, bevor ich zur FSSPX fand, wollte ich sogar einmal zum Opus Dei.

Mgr. Lefebvre erklärte am 13. Dezember 1984 in Saint-Nicolas-du Chardonnet:

„Eines ist klar: das sind die Menschenrechte, die Religionsfreiheit, der Ökumenismus. Das ist satanisch. Und [...] Kardinal [Ratzinger] sagt: ‚Das ist eine vollendete Tatsache, jetzt muß man nach einem neuen Gleichgewicht suchen.‘ Er sagt nicht, man müsse die Prinzipien und Werte, die von der liberalen Kultur herrühren, beseitigen, sondern man müsse versuchen, ein neues Gleichgewicht zu finden. Dieses neue Gleichgewicht ist das des Opus Dei: ein äußerer Anschein von Traditionalismus, von Frömmigkeit, von religiöser Disziplin, gepaart mit liberalen Vorstellungen. Ein Kampf gegen die Menschenrechte, gegen den Ökumenismus oder gegen die Religionsfreiheit kommt nicht in Frage. Um dieses Gleichgewicht zu finden, müssen sie (das Opus Dei) daher die Theologie der Befreiung ein wenig kritisieren, desgleichen die französischen Bischöfe wegen des Katechismus; sie müssen denen, die sich wirklich nach der alten Messe sehnen, eine kleine Freude bereiten, das genügt. Sie geben sich letztlich den Anschein, zur Tradition zurückkehren zu wollen, aber sie haben nicht den Willen dazu. Wir müssen daher unsere Gläubigen warnen, damit sie sich nicht täuschen lassen, damit sie sich nicht gefangennehmen lassen von einem äußeren Anschein der traditionellen Reform, der sie aber zwangsläufig zur Annahme des Liberalismus und der liberalen Vorstellung führen würde.“

Quelle: http://mitderimmaculata.blogspot.fr/201 … chaft.html

[Dieser Beitrag wurde am 14.03.2013 - 21:25 von CSc aktualisiert]





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