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...   Erstellt am 20.10.2009 - 19:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Krefelder Psychiater Prof. Drees, früher Chefarzt der Psychiatrischen Abtlg. d. Bertha-Krankenhauses Duisburg und Träger des Bundesverdienstkreuzes, stellt fest: Bei demselben Menschen kann ein Gutachter einen Sozialkonflikt und ein anderer eine Schizophrenie diagnostizieren. Beide können sich vor Gericht nicht einmal unterhalten, weil sie in völlig unterschiedlichen psychiatrischen Weltbildern leben.

Als Folge davon sind lt. Prof.Dr.Dr. Dörner, ehem. Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Klinik Gütersloh, in Deutschland ständig zehntausend Menschen ohne medizinischen Grund in psychiatrischen Anstalten eingesperrt.

Prof. Dr. med. G. HEINZ, Abtlg. Forensische Psychiatrie d. Universität Göttingen u. am Niedersächsischen Landeskrankenhaus Göttingen, Rosdorfer Weg 70, D-37081 Göttingen, stellt im Deutschen Ärzteblatt v. 09. Okt. 1998 fest, dass bei einer eigenen Untersuchung 60% der psychiatrisch-forensischen Gutachten in der Erstinstanz erkennbar falsch waren infolge unvollständiger oder fehlerhafter Erhebung der Vorgeschichte oder in sich widersprüchlicher Befunderhebung, was zu einem Wiederaufnahmeverfahren führte. Dies wäre allein durch Sorgfalt der PsychiaterInnen und RichterInnen vermeidbar gewesen. Eine noch größere Fehlerquelle war offensichtliche Voreingenommenheit der Gutachter, die sich oft bemühen, aus einem Todesfall bei einem Verfahren gegen ein Mitglied der unteren Gesellschaftsschicht einen Mord oder eine Tötung mit verminderter Zurechnungsfähigkeit zu machen, während sie bei einem Mitglied der Oberklasse nach jeder nur möglichen natürlichen Todesursache suchen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die psychiatrischen Maßnahmen nach Fehlern der Erstinstanz den Opfern oft die Kraft nehmen, ein Wiederaufnahmeverfahren anzustrengen. Im BPE (Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V., Thomas-Mann-Str. 49 a, D-53111 Bonn) werden daher folgende Forderungen erhoben:
1. Jede psychiatrische Exploration zum Zwecke einer Gutachtenerstellung, die die Einschränkung von Persönlichkeitsrechten nach sich ziehen kann, muß unter Zeugen erfolgen, mindestens 1 Psychiatrie-Betroffener und 1 Mensch ohne Fachausbildung, der den Soteria*)-Kriterien genügt: Warmherzigkeit, Verstandesklarheit, aber ohne psychiatrische Krankheitsetiketten im Kopf.
2. Jedes existentiell relevante psychiatrische Gutachten muß von einem nicht psychiatrisch ausgebildeten Gerichtsmediziner gegengelesen werden. Denn die Gerichtsmedizin ist die objektivste aller medizinischen Disziplinen und ferner vertraut mit Rechtsbezügen. Die Psychiatrie dagegen ist das subjektivste aller medizinischen Fächer und lehnt seit alters alle Objektivierungsmethoden, die möglich sind, ab. Die Psychiatrie in ihrem gegenwärtigen Zustand ist die gemeingefährlichste Macht innerhalb der Gesellschaft.
3. Psychiatrischer Gutachter kann nur sein, wer eine psychotherapeutische
Ausbildung und ständige Supervision nachweist.

Wohin wir sonst kommen, zeigt der unten referierte Fall MÖLLER.
*) Die Soteria-Bewegung begann vor vielen Jahren in Kalifornien und hat eindrucksvolle Erfolge bei der Behandlung seelisch Kranker aufzuweisen. Die Betreuer dürfen keine psychiatrische oder psychologische Ausbildung haben, um die Selbsterfüllungstendenz erlernter Diagnose-Etiketten zu vermeiden. In Deutschland entsprechen den Soterien die Weglaufhäuser, von denen das erste in Berlin seit einigen Jahren erfolgreich arbeitet. Weglaufhaus Berlin, "Villa Stöckle", Tf. 030/406 16 90 oder über den "Verein zum Schutz vor Psychiatrischer Gewalt e.V.", Liebenwalderstr. 16, D-13347 Berlin, Tf. 030-4554440. Zu den Mitgliedern zählen bzw. zählten z.B. die Professoren NARR, HOLZKAMP, LIEBEL, alle Berlin, Dr. med. Ellis HUBER und der doppelte Nobelpreisträger Linus PAULING+.

Xxx
Diagnostischer Wahn in der Psychiatrie
In der Fernsehreihe "nicht mit mir" stellte 1998 Maria v. Welser den reichen
Münchener Kunsthändler Hermann vor, bei dem der Direktor der Münchener Universitätspsychiatrie, Prof. Hans – Jürgen Möller, gutachterlich Geschäftsunfähigkeit wegen Geisteskrankheit bescheinigt hatte. Hermann hatte den Professor nie gesehen, sondern dieser hatte sich in seinen Verkaufsräumen versteckt und 20 Minuten lang ein Gespräch zwischen Hermann und einem Kunden belauscht. In der Sendung bescheinigte der Psychiater und Chefarzt Dr. von Hagen, dass Prof. Möller damit einen Kunstfehler begangen hat, weil die Gutachtengrundlage bei weitem nicht ausreicht. Bekannte und Geschäftsfreunde von Hermann bescheinigten diesem völlige Normalität. Hermann war nach dem Gutachten in die
Schweiz geflohen und hatte dort eine neue Existenz aufgebaut. Als er nach Monaten wieder in München zu tun hatte, wurde er von der Polizei im Gefängnis Stadelheim eingesperrt, weil er nach Möllers Gutachten angeblich auch in der Schweiz keine Geschäfte tätigen durfte.
Nun trat Prof. Möller in der Sendung auf mit der Behauptung, es gebe
gefährliche Geisteskrankheiten, die nur kurzfristig erkennbar sind, aber eine
dauernde Gefahr darstellen. Das würde bedeuten, daß ein Gutachter noch weniger angreifbar wäre, als es ohnehin in der Psychiatrie immer der Fall ist, da ihre Diagnosen kaum objektivierbar sind. Alle Menschen könnten von allen Psychiatern aufgrund einer minutenlangen Beobachtung für geschäftsunfähig erklärt werden, und niemals könnten die Betroffenen beweisen, daß sie nicht geisteskrank sind.


Und wenn der Psychiater bei seiner Diagnosestellung geisteskrank ist, etwa im Rahmen eines politischen Systems?


Dr.med.Heinz Gerhard Vogelsang, Internist u. Arzt f. Naturheilverfahren. Homöopathie. Leydelstr. 35, D-47802 Krefeld. Tf. = Fax 02151/563294. Bus 52 u. 60 ab Krefeld Hbf. bis Haltestelle Leydelstraße. http://www.homoeopathie-krefeld.de/ , email: arzt11@homoeopathie-krefeld.de - ALLE KASSEN





Signatur
Karl Heinz Häußinger , Gesundheit und Lebensenergie - Ganzheitliche Beratung
Fax und AB: 03212-1099060

www.fit-around.de - e-mail: kh.haeussinger@fit-around.de
www.milanstation.de - Friedensvertrag-Verfassung-jetzt
www.autarkesleben.com - Selbsthilfeverein


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