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BlauerReiter 



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...   Erstellt am 02.08.2019 - 18:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hilger Wirtz wird nicht unrecht damit haben.

Cellesche Zeitung 02.08.2019 Von Oliver Schreiber

Herkulesaufgabe gleich zum Start für Eintracht
Das wird "hammerhart": Aufsteiger MTV Eintracht Celle muss sich zum Oberliga-Auftakt gleich bei Meisterschaftsfavorit VfV Hildesheim behaupten.

Das Vorhaben klingt fast wie eine Drohung. „Wir wollen da weitermachen, wo wir in Northeim aufgehört haben“, fordert Benjamin Duda, neuer Trainer des VfV Borussia 06 Hildesheim, auf der vereinseigenen Homepage von seinen Spielern für das Auftaktspiel in der Fußball-Oberliga daheim gegen den MTV Eintracht Celle ein. Demnach wird auf den Aufsteiger aus der Herzogstadt am Sonntag um 15 Uhr im Friedrich-Ebert-Stadion an der Pottkuhle einiges zukommen. Denn Duda beruft sich mit seiner Aussage auf den beeindruckenden Auftritt des VfV im Niedersachsenpokal beim FC Eintracht Northeim. Den Vorjahreszweiten, der in der Relegation knapp am Regionalliga-Aufstieg gescheitert war, zerlegte Hildesheim mit 4:0. „Das war schon ein echtes Statement. Hildesheim gehört für mich zu den Aufstiegsfavoriten, sie haben sich richtig gut verstärkt“, erklärt Eintracht-Trainer Hilger Wirtz vor der Herkulesaufgabe gleich zum Start.

Hildesheim verfügt über viel Regionalliga-Erfahrung
Der Gastgeber hat acht neue Spieler verpflichtet, die meisten davon mit Regionalliga-Erfahrung und Top-Ausbildung. Nach zwei durchwachsenen Jahren peilt der VfV die Rückkehr in die Regionalliga an. Ganz andere Ambitionen hat logischerweise der MTVE. „Wir sind uns bewusst, dass wir von Anfang an ums Überleben kämpfen, zumal fünf Mannschaften absteigen werden. Und die Oberliga ist durch die drei Regionalliga-Absteiger so stark wie noch nie in den vergangenen Jahren. Das wird hammerhart, aber freuen uns auf diese Herausforderung und glauben fest daran, dass wir unser Ziel erreichen können“, sagt Wirtz.

Krüger-Ausfall tut doppelt weh
Der Celler Kader ist mit 21 Feldspielern zwar wesentlich breiter aufgestellt als im Vorjahr, nichtsdestotrotz gibt es personelle Probleme. Sturmtank Felix Krüger, auf dem nach dem schmerzvollen Abgang von Torjäger Moussa Doumbouya zu Hannover 96 II die Hoffnungen mehr denn je ruhen, fällt mit einer Schambeinentzündung für unbestimmte Zeit aus. Rechtsverteidiger Daniel Ruchatz ist nach seinem Bänderriss wohl erst Ende August wieder einsatzbereit.

Havelse-Testspiel als Blaupause
Auch die beiden Torhüter Christof Rienass und Neuzugang Marco Dubberke befinden sich noch im Lazarett. Bis auf weiteres wird Tjark Klindworth zwischen den Pfosten stehen, der seine Klasse gerade erst im Pokal beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide unter Beweis gestellt hat, als er im Elfmeterschießen zwei Schüsse abwehrte und sein Team somit ins Viertelfinale brachte. „Wir werden eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen, die sich alles abverlangen wird – und auch muss. Die Jungs sind gut vorbereitet und auch selbstbewusst“, meint Wirtz.
Als Blaupause dient das Finale des Porta-Pokals gegen den Regionalligisten TSV Havelse, dem die Blau-Weißen trotz der 0:3-Niederlage das Leben extrem schwer machten und dabei über weite Strecken sogar das bessere Team waren. „Da haben wir als Mannschaft sehr gut funktioniert. Wir haben die Räume immer wieder sehr gut zugelaufen und defensiv fast nichts zugelassen. Und wir waren auch nach vorne mutig, haben viel Ballbesitzzeiten gehabt, gut kombiniert und uns einige richtig gute Chancen herausgespielt. Genau so stelle ich mir das auch gegen Hildesheim vor“, erläutert Wirtz.

Yazgan kommt, Pappas geht schon wieder
Unter der Woche verpflichtete Eintracht mit Serhat Yazgan ein weiteres hoffnungsvolles Talent aus der U19 des TSV Havelse. Der Celler ist im Zentrum vielseitig einsetzbar, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive. Für ihn kommt ein Einsatz in der Startelf aber wohl noch zu früh. Nicht mehr mit dabei ist Marcos Pappas. Der 18-jährige Angreifer, den der MTVE gerade erst vom VfL Westercelle verpflichtet hat, wechselt gleich weiter zum Landesligisten SV Ramlingen-Ehlershausen. „Er verspricht sich dort höhere Einsatzzeiten“, erklärt Wirtz.

Luxusproblem für Trainer Hilger Wirtz
Trotz dieses Abgangs hat der A-Lizenz-Coach ein echtes Luxusproblem. Obwohl vier Akteure verletzt sind, muss er zwei Spielern mitteilen, dass sie nicht im 18-Mann-Kader für das Spiel in Hildesheim stehen werden. In der Vorsaison hatte Wirtz oft Mühe, überhaupt drei Feldspieler und einen Torwart auf die Bank setzen zu können. „Da ist mir die jetzige Situation lieber. Wir brauchen diesen Konkurrenzdruck. Wir müssen uns darauf einstellen, in fast jedem Spiel Außenseiter zu sein. Die leichten Spiele wie in der Landesliga gibt es nicht mehr. Wir müssen immer wieder über uns hinauswachsen. Und dazu sind wir auch bereit“, verdeutlicht Wirtz.





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