Wetter Frühlingshafter Sonnenschein, nur in Meernähe gelegentliche Niederschläge bei Temperaturen um 18 Grad . Ereignisse Eine Armee der Elfen und Zwerge konnte Siedelstein schließlich von der Besatzung durch die Drow befreien. Die Verluste waren hoch und noch immer muß vieles in der Stadt erst neu aufgebaut werden Festtage keine

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Ilchen ...
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...   Erstellt am 29.09.2006 - 08:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zwar weiß niemand wirklich, ob hier tatsächlich Nixen und Nymphen hausen, denn allein das Gerürcht reicht zumindest den Menschen um diesen Ort zu meiden. Und diejenigen, die dem Geheimnis auf den Grund gehen wollten, liegen stattdessen auf dem Grund des Wassers. In die Tiefe gezogen von zarten Frauenhänden.....





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Ilchen ...
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...   Erstellt am 29.09.2006 - 20:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die junge Nymphe starrte noch einmal auf das Wasser, das ihr so lange ein zu Hause war und das noch immer vom Blut ihrer Freunde und Familie rot getränkt zu sein schien. Lange hatte sie überlegt, was sie tun sollte. Es schmerzte sie diesen Ort zu verlassen, aber was so sie hier allein mit ihren Erinnerungen schon anfangen? Mit plötzlicher Entschlossenheit ergriff sie ihr Skimatar, das Einzige was sie ausser der ziemlich spärlichen Kleidung die sie trug, überhaupt besaß und blickte noch einmal zurück. Sie betrachtete ihr Spiegelbild und entschied, daß sie als erstes Kleidung brauchte. Nur woher? Seufzend machte sie sich auf den Weg in eine ihr völlig fremde Welt, die ihr aber nicht im geringsten Angst machte. Im Gegenteil, sie war froh, das Gewässer verlassen zu können und etwas neues zu sehen. Auch wenn der Auslöser für ihren Entschluss traurig war.





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Isildin 
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...   Erstellt am 21.11.2006 - 00:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Drow zog zischend die Luft ein, als sie sich den Kopf an etwas stieß, aber das was Luft sein sollte, war Wasser. Sie lebte noch und war zumindest halbwegs bei Bewußtsein. Erschrocken riss sie die Augen auf und war einer Panik gefährlich nahe. Sie brauchte einen Moment um sich unter Wasser zu orientieren und schwamm dann so schnell sie eben noch konnte auf ein Licht zu. Das es wirklich die Oberfläche war, erkannte sie erst, als sie Wasser spuckend und nach Atem ringend einen Felsen umklammerte. Das Gewässer in dem sie sich befand, war hier nicht einmal wirklich tief, fiel wenige Meter vor ihr aber in einem Wasserfall herab. Es war Nacht und der Mond schien beinahe voll auf sie herunter. Jeder einzelne Knochen im Leib tat ihr weh und ihre Zähne schlugen vor Kälte unkontrolliert auf einander. Sie glaubte sich zu erinnern, daß Elian eben noch bei ihr gewesen und sie im Arm gehalten hatte, konnte ihn aber nirgends entdecken. Halb kriechend, halb schwimmend und watend erreichte sie das Ufer, wo sie in die Knie ging sich wünschte, sie wäre ertrunken, statt mutterseelen allein in einer ihr völlig fremden Welt gelandet zu sein.




Elian ...
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...   Erstellt am 21.11.2006 - 00:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Elians Augen öffneten sich schlagartig, als ihm die Luft ausging und er bemerkte, dass sein Fuss an irgend etwas festhing, was er als Fels erkannte, den sie wohl ins schleudern gebracht hatte. Das letzte bisschen Luft entwich ihn strömenden Blasen seinem Mund, bis er es endlich schaffte sich loszumachen und die Oberfläche zu erreichen. Laut und mit rasendem Herz rang er nach Atem, den er auch fand und mit einem schmerzenden Körper zur Seite schwamm, um das Wasser zu verlassen. Eher schlecht als recht erreichte er das Ufer, an dem auch Isildin kniete, schaffte es aber nicht noch irgend etwas zu tun, was seinen Körper angestrengt hätte. Still blieb er liegen und starrte die Drow aus leeren Augen an.





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Isildin 
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...   Erstellt am 21.11.2006 - 12:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als Isildin endlich wirklich wieder bei Bewußtsein war, schlug sie nur langsam die Augen auf und trotzdem drehte sich die Welt mit ihrem hellen Himmel über ihr. Eilig verschloß sie sich wieder vor diesem Anblick, der ihr in den Augen weh tat. Die Helligkeit nicht gewöhnt, konnte sie nicht so einfach ins Licht sehen. Mühsam richtete sie sich auf und fand sich an der selben Stelle wieder, an der sie gestern aus dem Wasser gekrochen war. Inzwischen spürte sie die Kälte nicht einmal mehr. Nur ein taubes Gefühl durch drang ihren Körper, der wenigstens alle Schmerzen überdeckte. Auf ihren Kleidern hatte sich Rauhreif gesammelt, so kalt war es in der Nacht gewesen und sie fürchtete schon, daß sie sich irgend etwas erfrohren hatte. Als sie sich auf den Armen abstützte und langsam auf die Knie hoch rappelte, entdeckte sie auch Elian. Seine Brust hob und senkte sich gleichmässig, aber ob er bei Bewußtsein war, konnte sie nicht sagen. Es schien auch nicht wirklich wichtig zu sein- wenn sie nicht sofort etwas Wärme in ihren steiffen Körper bringen würde, würde zumindest sie nicht mehr lange genug leben um heraus zu finden, wie es ihm ging. Da ihre Beine noch nicht gehorchen wollten, kroch sie mehr, als das sie ging auf das Unterholz zu und begann einigermassen trockenes Gras und kleine Stöcker zusammen zu suchen.




Elian ...
Scharfschütze
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...   Erstellt am 21.11.2006 - 12:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als Elian erwachte, brauchte er einen Moment, bis er sich orientieren konnte. Unter Schmerzen richtete er sich etwas auf und schaute sich nach der Drow um. Vielleicht hatte sie mittlerweile einen anderen Weg gefunden, sich das Leben zu nehmen, was natürlich sehr schade wäre, da er nun an der Reihe wäre, sein persönliches Recht zu fordern.
Er entdeckte sie schließlich bei dem erbärmlichen Versuch Feuer zu machen, tat aber nichts um ihr zu helfen.
Er wandte den Blick zu dem Wasserfall und sprach dann über seine Schulter nach hinten.
So wirst du das nie hinkriegen...





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Isildin 
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...   Erstellt am 21.11.2006 - 12:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Drow reagierte erst gar nicht und starrte ihn nur an. Wieso lebten sie beide noch? Das war so sicher nicht geplant gewesen. Ausserdem verstand sie nicht wirklich, warum er ihr gefolgt war- sie hatte nicht den Eindruck, daß er sich umbringen wollte. Sie hörte auf, das Holz zusammen zu scharren und sah hinauf in den Himmel, der ihr so unglaublich hell vorkam, daß sie sich kurz fragte, wie man dieses intensive Licht auf Dauer aushalten konnte.
Vielleicht ist das auch besser so erwiedertes sie schließlich leise. Dann würde sie eben erfrieren, all zu schmerzhaft würde es nicht mehr sein, da ohne hin schon alles taub und gefühllos war. Sie ließ von dem Holz ab und lehnte sich mit dem Rücken an einen Felsen. Offenbar hatte ihr Überlebensinstikt sie sehr wohl dazu gebracht nach Wärme zu suchen, aber jetzt, als sie darüber nach dachte, wäre es vielleicht wirklich besser, es einfach sein zu lassen.
Du bist frei....
fügte sie flüstern und mit einem leichten Lächeln auf den blau angelaufenen Lippen hinzu.

[Dieser Beitrag wurde am 21.11.2006 - 12:55 von Isildin aktualisiert]




Elian ...
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...   Erstellt am 21.11.2006 - 13:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Erst als sie ihre Worte hörte begriff er, was das hieß. Gut, er fühlte sich nicht gerade wohl, da so ziemlich alles weh tat, was irgendeine Art von Schmerz zuließ - aber er hatte das zurückbekommen, was ihm das wichtigste war. Seine Freiheit.
Sein Blick suchte die Drow und als er sie sah, wußte er, dass er noch nicht ganz frei war. Und solange Isildin sich dort befand, würde sich das auch nicht ändern.
Mit einem schmerzverzogenen Gesicht richtete er sich komplett auf und ging auf sie zu, während er ihr Lächeln erwiderte.
Ja, das bin ich in der Tat.
Als er jedoch vor ihr ankam, wich das Lächeln. Nichts Gutes war mehr in seinem Gesicht zu erkennen, als er sie fester gegen die Felswand presste und sie von oben herab anfunkelte.
Du jedoch nicht mehr,flüsterte er dann kalt in ihr Ohr.
Von heute an, wirst du tun, was ich getan habe, erleben, was ich erlebt habe und fühlen, was ich gefühlt habe. Du bist weniger Wert, als eine Sklavin, die ich mir zugelegt hätte, denn du bist vogelfrei und nichts von dir würde ich brauchen. Nur aus purem Eigennutz werde ich dich bei mir halten und auch nur solange du tust, was ich und wann ich es will - wenn nicht, wirst du dir bald nichts mehr wünschen, als das du doch im Unterreich geblieben wärest. Ich werde einen weiteren Versuch dein Leben zu beenden nicht akzeptieren, da ich nun darüber entscheide. Hast du das verstanden?
fragte er dann geduldig. Es war nun ihre Entscheidung. Entweder sie tat, was er verlangt, oder er würde sie zwingen, was hier und jetzt beginngen konnte.





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Isildin 
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...   Erstellt am 21.11.2006 - 13:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Isildin zuckte zusammen und wünschte sich schon jetzt, sie wäre im Unterreich geblieben, oder ertrunken. Auch ohne seine Worte wußte sie, daß sie in seiner Hand war- sie kannte sich hier oben nicht aus und durfte nirgendwo hoffen, Hilfe zu bekommen. Es gab wohl nicht einen, der die Drow nicht hasste, oder wenigstens fürchtete. Ihr Blick fiel wieder auf den Fluss, der sie eigentlich hätte bei sich behalten müssen und sie verfluchte still Lloth dafür, daß sie noch am Leben war. Ihrer Meinung nach war das eindeutig das Werk der rachsüchtigen Göttin, der sie gedient hatte. Obwohl erst wenige Stunden vergangen waren, schien das in einem völlig anderem Leben gewesen zu sein und in etwa so weit entfernt wie das Ende der Welt. Ohne den Blick zu heben, nickte sie stumm und schien sich damit ab zu finden. Wehren konnte sie sich ohne hin nicht, etwas für das sich kämpfen gelohnt hätte, besaß sie nicht, also sollte er tun, was er wollte und sie würde folgen.

[Dieser Beitrag wurde am 21.11.2006 - 13:15 von Isildin aktualisiert]




Elian ...
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...   Erstellt am 21.11.2006 - 13:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zufrieden stellte er fest, dass Isildin tatsächlich gehorchte und konnte nicht vollends abstreiten, dass ihm dieses Gefühl von Macht über sie gefiel - wenn es ihm auch ein klein wenig leid tat.
Dann sollten wir etwas tun, damit dein Körper warm wird. Ich kann niemanden mit abgefrorenen Körperteilen gebrauchen
sagte er dann in Anbetracht der bläulichen Lippen, und dem kaltem Körper. Die Restfetzten ihres Kleides löste er von Schultern und ließ es auf den Boden gleiten, ehe er das von sich entfernte, was einmal ein Hemd gewesen war. Der effektivste Weg Wärme zu schaffen, war ganz klar, die eigene Körperwärme zu teilen, weswegen er sie weg von dem kalten Stein zu sich zog. Dann fuhr er die blauen Lippen entlang um sie kurz darauf zu küssen, wobei er feststellte, dass er das nicht nur tat, um seine neu gewonnene Sklavin am Leben zu halten.





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