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Olaf ...
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...   Erstellt am 19.01.2007 - 14:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nur in jedem vierten Haushalt leben noch Kinder


Berlin (dpa)

Nur in jedem vierten Haushalt in Deutschland leben nach Angaben von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) noch minderjährige Kinder. An einer besseren Kinder-und Familienförderung führe deshalb kein Weg vorbei, unterstrich die Ministerin.


Bei der Bundestagsaussprache über den zwölften Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung waren sich alle Parteien einig, dass die Kinderbetreuung auch für die unter Dreijährigen ausgebaut werden müsse. Über die Wege dazu bestehen jedoch zwischen den Fraktionen nach wie vor deutliche Unterschiede.

Union und SPD forderten ihre Kollegen in der Bundesregierung auf, den «Nationalen Aktionsplan für ein kindgerechtes Deutschland 2005 bis 2010» weiter zügig umzusetzen und die Ganztagsbetreuung von unter Dreijährigen und Kindergartenkindern auszubauen. Von der Leyen sagte, alle Kinder benötigten «optimale Startbedingungen». Dazu gehörten bessere Bildungschancen, aber auch «Wärme und Emotionalität».

Deutliche Kritik kam dagegen von der Opposition. Die FDP-Politikerin Miriam Gruß bezeichnete die bisherigen Vorhaben als nicht ausreichend. Die Abgeordnete der Grünen, Ekin Deligöz, hielt vor allem der Union vor, immer noch einem überholten Familienbild anzuhängen. «Fördern sie Kinder, nicht den Trauschein», sagte Deligöz mit Blick auf die nach wie vor bestehenden Steuervorteile von Verheirateten auch ohne Kinder.


Nach Auffassung der Linksfraktion verhindern die Föderalismusreform und die geänderten Zuständigkeiten für die Kinder- und Jugendhilfe eine bessere Kinderbetreuung. Die Forderung der SPD nach einem Rechtsanspruch auf Betreuungsangebote auch für ganz kleine Kinder sei richtig. Allerdings lasse sich nach Preisgabe der Bundeskompetenzen ein solcher Rechtsanspruch nur noch schwerlich umsetzen, sagte die Abgeordnete Diana Golze.

Die CDU-Politikerin Michala Noll möchte ein zunehmendes Engagement von älteren Menschen bei der Kinderbetreuung stärker gewürdigt wissen. SPD-Fraktions-Vize Nicolette Kressl forderte alle Fraktionen auf, bei der notwendigen Hilfe für Familien mit Kindern «Schubladen- Denken» zu überwinden. Die Bundesregierung ist verpflichtet, Bundestag und Bundesrat in jeder Wahlperiode einen Bericht über die Lage junger Menschen und den Stand der Kinder- und Jugendhilfe vorzulegen.


Quelle: http://www.szon.de/news/politik/aktuell … ml?apage=0





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Earl ...
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...   Erstellt am 24.01.2007 - 20:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


da muss unsere Generation woll einiges kompensieren *g





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Alle Menschen sind Würmer, aber ich bin wenigstens ein Glühwurm.


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