<Ubiquity> unregistriert
| Erstellt am 14.07.2006 - 02:46 |  |
NOMAD NO MORE (von Gareth Knapman und den SchauspielerInnen Ubiquity Theatre)
Ort: Volkshaus (Hintergarten) - Karl-Liebknecht-Str. 32, 04107 Leipzig
Datum: 18. - 30. Juli 2006 (außer 20., 24. und 27. Juli).
Zeit: 21.00
Karten: Telefon - 0049 (0) 341 30 80 140 + Abendkasse
Information und Bilder: www.ubiquitytheatre.co.uk
ÜBER DAS THEATERSTÜCK
Vom 18. – 30.07. 2006 bringt die Theatergesellschaft Ubiquity Theatre eine groß angelegte Theaterproduktion unter dem Titel „Nomad No More“ auf die Bühne. Die Aufführungen werden im Rahmen des Leipziger Sommertheaters im Volkshaus auf der Karl-Liebknecht-Straße stattfinden.
Ubiquity setzt bei der Erschaffung von „Nomad No More“ auf eine besondere Technik, die in den letzten 15 Jahren von britischen Theatergruppen entwickelt wurde und auch innerhalb von Ubiquity durch die kreativen Erfahrungen des Briten Gareth Knapman Anwendung findet. Dabei skizziert Regisseur Knapman vorab grob den Handlungsverlauf und Grundzüge der Charaktere des Stücks, während die einzelnen Dialoge und die Ausgestaltung der Charaktere in den Proben von den Schauspielern in Zusammenarbeit mit Knapman improvisiert und erarbeitet werden. Dies führt zu einer außerordentlichen Glaubwürdigkeit der Charaktere: Die Schauspieler bringen ihre eigenen Lebenserfahrungen ein, nicht nur, um ihre Rolle glaubhaft darzustellen, sondern auch, um am Stück „mitzuschreiben“.
Gareth Knapman über „Nomad No More“:
„Das Stück ist eine düstere Geschichte, die sich mit den Problemen des Einzelnen in einer modernen Gesellschaft beschäftigt, die aus Gewinnern und Verlierern besteht: Ein Mann begibt sich auf die Suche nach Gründen für den Selbstmord seines Bruders. Dabei werden zentrale Themen der heutigen Gesellschaft aufgegriffen, speziell Depressionen, Midlifekrise, der Aufbau von zwischenmenschlichen Beziehungen sowie die Auswirkungen lebensverändernder Entscheidungen.
„Nomad No More“ ist mitnichten ein fröhliches Stück. Trotzdem glaube ich, dass ein solches Stück gerade in einer Stadt wie Leipzig zum Nachdenken anregt – einer Stadt, die, wie meine Heimatstadt Birmingham, eine solch brisante Mischung aus positiven und negativen Eindrücken darstellt – man denke beispielsweise an das Stadtbild und finanzielle und soziale Unterschiede.“
Regisseur: Gareth Knapman
SchauspielerInnen: Fleur Poad; Steve Walter; Andreas Wilcke; Susanne Winkler

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