HERZLICHES WILLKOMMEN IM KAWASAKI 200/250 SINGLE FORUM - DAS FORUM FÜR KAWASAKI KLEINE LUFTGEKÜHLTEN EINZYLINDER LATEST NEWS SSM 2017 - Eine tolles Treffen - Danke an Elke und Ronny für die Mühe! *** Nächstes Small Single Treffen voraussichtlich am Pfingswochenende 2018 (18. - 20. Mai 2018) / Genaueres dazu folgt im März 2018 * Bitte schon mal vormerken :-) ***

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KLX ...
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...   Erstellt am 21.09.2017 - 11:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Raineu schrieb

    Guten Abend Semmel,

    heute Abend hatte ich mal wieder ein paar Minuten Zeit für Brummer. Ich habe die Grundplatte mit den Unterbrecherkontakten, den Zündversteller und den inneren Deckel abgebaut um Zugang zur „nackten“ Nockenwelle zu bekommen.

    Erste Feststellung: Ich war erstaunt wie stramm die Steuerkette ist. Kontrolle des Kettenspanners ergab, dass dieser richtig eingestellt war.
    Ich habe dann den kompletten Kettenspanner ausgebaut, sodass der Druck auf die Steuerkette beseitigt war. Jetzt kam die

    Zweite Feststellung: die Nockenwelle hat keinerlei Spiel! D.h., es spricht, entgegen aller Theorien, nichts für eine eingelaufene Nockenwelle. Diese Feststellung hat mich doch sehr erstaunt!

    Jetzt stehe ich vor der Frage was die Ursache für die Probleme sein kann. Lass mich die Fakten noch einmal in Kurzform zusammenfassen:

    - Brummer lief einwandfrei bis zuletzt. Nur der Drehzahlmesserwellenanschluss am Zylinderkopf war ausgehängt.

    - Nachdem ich die Drehzahlmesserwelle, die ja über ein kleines Schneckengetriebe mit der Nockenwelle in Verbindung steht, richtig in das Tachometerantriebsrad im Zylinderkopf eingehängt und die Welle festgeschraubt hatte, funktionierte zwar der Drehzahlmesser, aber der Motor sprang nicht mehr an. (andersherum war es eigentlich besser )
    .
    - Zahlreiche Versuche rund um Vergaser und Zündkerze brachten keinen Erfolg.

    - Erst das drastische vorverstellen des Zündzeitpunktes ließ den Motor wieder starten. Das „richtige“ einstellen des Zündzeitpunktes, gemäß Reparaturanleitung, reproduziert den Fehler zu 100%.

    - Da das das gleiche Fehlerbild wie bei meinem alten Motor war, bei dem sich die Nockenwelle mehrere Millimeter auf und ab bewegen ließ, ging ich auch hier von einer eingelaufene Nockenwelle aus.

    - Dann die Erkenntnisse von Heute: Nockenwelle hat kein Spiel. –

    Im Moment bin ich recht ratlos. Wie hängt meiner Fummelei an der Drehzahlmesserwelle mit dem akuten Problem zusammen? Können Arbeiten an der Drehzahlmesserwelle (und nur da) die Ventilsteuerzeiten so dramatisch verstellen?

    Hat irgendjemand eine Idee, einen Tipp?

    Gruß von Rainer dem ratlosen.


Nein , allerdings würde ich mal alles auf Null setzen , d.h. Nockenwelle checken ob OT= OT Kolben
Richtige Bohrungen benutzt am NW-Zahnrad
UND : erst den Drehzahlmesserantrieb einbauen und dann NW rein , sonst verklemmt sich das !!!
Ventilspiel neu einstellen
Neuer (!) Kontakt
dann gem WHB einstellen statisch und der Appatatus mechanicus müsste laufen
Gruss
Ronny

[Dieser Beitrag wurde am 21.09.2017 - 11:34 von KLX aktualisiert]





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...   Erstellt am 21.09.2017 - 22:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Roni,

Danke für die Tips. Ja, so werde ich das machen. Am Samstag habe ich ein bisschen Zeit dafür.

Den Drehzahlmesserantrieb hatte ich nicht ausgebaut. Es war lediglich so, dass sich, nach einer Fahrt, die Drehzahlmesserwelle aus der Verschrauben gelöst hatte. Ich hatte die dann zunächst ganz halbherzig wieder festgeschraubt und bei der nächsten Fahrt festgestellt, dass der Drehzahlmesser nicht mehr anzeigte. Das war Stand am Freitag Abend als Brummer noch einwandfrei lief. Es war also nur der
Drehzahlmesserwellenzapfen nicht richtig in den Drehzahlmesser Antrieb eingerastet. Das habe ich dann am Sonntag korrigiert und damit fing das ganze Elend an.

Die Nockenwelle und das Nockenwellenzahnrad hatte ich auch nicht demontiert. Insofern gibt es da keinen Kontrollebedarf.
Aber all die anderen Punkte werde ich natürlich kontrollieren. Trotzdem ist es mir ein Rätsel, wie dieses Problem von Jetzt auf Gleich auftreten konnte.

Gruß
Rainer





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...   Erstellt am 23.09.2017 - 23:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Raineu schrieb

    Hallo Ronny,

    Danke für die Tips. Ja, so werde ich das machen. Am Samstag habe ich ein bisschen Zeit dafür.

    Den Drehzahlmesserantrieb hatte ich nicht ausgebaut. Es war lediglich so, dass sich, nach einer Fahrt, die Drehzahlmesserwelle aus der Verschraubung gelöst hatte. Ich hatte die dann zunächst ganz halbherzig wieder festgeschraubt und bei der nächsten Fahrt festgestellt, dass der Drehzahlmesser nicht mehr anzeigte. Das war Stand am Freitag Abend als Brummer noch einwandfrei lief. Es war also nur der Drehzahlmesserwellenzapfen nicht richtig in den Drehzahlmesser Antrieb eingerastet. Das habe ich dann am Sonntag korrigiert und damit fing das ganze Elend an.

    Die Nockenwelle und das Nockenwellenzahnrad hatte ich auch nicht demontiert. Insofern gibt es da keinen Kontrollbedarf.

    Aber all die anderen Punkte werde ich natürlich kontrollieren. Trotzdem ist es mir ein Rätsel, wie dieses Problem von Jetzt auf Gleich auftreten konnte.

    Gruß
    Rainer


In der Tat etwas seltsam, dass das nur aufgrund einer losen Drehzahlmesserwelle geschehen sein soll. Kommt mir mehr als spanisch oder japanisch vor, ganz ehrlich. Ich habe aber leider auch keine Idee,
was Ursache dessen sein kann? Loser Unterbrecher etc schliesse ich mal 1fach aus...

Gruß vom SemmeL

PS: Gespannt bin ich - was unser Rainer da herausbekommt, bei der Analyse





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...   Erstellt am 24.09.2017 - 22:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo neun Ronny, hallo Semmel und alle Anderen,

ja es geht weiter. Spannend. Die Idee von Ronny, dass der OT der Kurbelwelle nicht mit dem OT der Nockenwelle übereinstimmt erschien mir schlüssig. Also, sowie Ronny empfohlen hat, alles auf null, und von Anfang an.

Gleichlauf von Kurbelwelle und Nockenwelle mittels OT überprüft. Passt (leider, war meine große Hoffnung) 100%.

Ventileinstellung geprüft. Standen zu eng. Korrigiert gemäß Reparaturhandbuch.

Zündzeitpunk kontrolliert und gemäß Reparaturhandbuch eingestellt.

Unterbrecherkontakt geprüft: 0.3-0,4 mm = okay.

Gestartet: keine Zündungen.

Zündung ca. – 10° (bezogen auf die Unterbrecherträgerplatte): Brummer springt an und läuft relativ gleichmäßig. Zündzeitpunk langsam auf Sollwert gedreht. => Brummer läuft weiter, allerdings etwas langsamer.

Zündung aus. Neustart mit sollwert Zündung. Bummer springt nicht an. Gleiche Prozedur wie oben durchgeführt. Brummer startet, lässt sich zündzeitpunktmässig auf Sollwert bringen.

Neuer Startversuch mit Sollwert: Brummer läuft konstant und gleichmäßig. Mehrmals neu gestartet. Alles scheint okay. Probefahrt ca. 25 km mit ca. vier mal Neustart, alles sieht gut aus.

Dann: Ampel, mitten auf der Straße, Motor aus. Anlasser gedrückt: Heftige Fehlzündung. Kein Motorlauf. Ich habe Brummer auf die Seite geschoben und die Zündung wieder auf ca. Zehn Grad vorgestellt. Motor ließ sich starten und ich konnte vorsichtig nach Hause fahren.

Heute, Sonntag, mit dem Mut der Verzweiflung weiter geschraubt. Nochmal alle Einstellungen überprüft. Sind okay. Dann habe ich von Lady (meine Ausschlacht Z200) den Kondensator ausgebaut und getauscht. Keine Änderung. Dann die Zündspule umgebaut und Startversuch mit Solleinstellungen des Zündzeitpunks.

Unglaublich: Brummer lief, gleichmäßig und sauber. Probefahrt, ca. 7 km, 105 km/h, plötzlich Motor aus, als hätte man die Zündung abgeschaltet. – Unglaublich: Brummer lief, gleichmäßig unsauber.

Probefahrt, ca. 8 km, 105 km/h, plötzlich Motor aus, als hätte man die Zündung abgeschaltet. – OK, ich will es nicht zu spannend machen. Benzin war alle. Auf Reserve geschaltet und lief Brummer wieder einwandfrei. Ich bin gut nach Hause gekommen.

Fazit:

Obwohl die Symptome auf einen Nockenwellenschaden, vergleichbar mit meinem ersten Motor, hingedeutet haben, scheint im Moment alles darauf hinzudeuten, dass es schlicht und einfach die Zündspule war. Nach dem Ausbau habe ich sie durch gemessen. Die Werte liegen im vernünftigen Bereich. Primär 4,4 Ohm, sekundär 12 kOhm. Soweit also nicht auffällig. Auch die Messung des Kondensators zeigte mit 250 nF genau den Sollwert.

Eine Erklärung dafür, dass Brummer mit der stark vorgestellter Zündung immer wieder lief, (und somit der Eindruck entstand, dass die Zündung in Ordnung sei) könnte daran liegen, dass bei dem stark vorgestellten Zündzeitpunk die Kompression deutlich niedriger war und sich deshalb einfacher ein Zündfunke ausbilden konnte (ich habe einmal gelesen, dass, je höher die Kompression ist, umso mehr Energie für den Zündfunken erforderlich ist.).

Hierzu ein interessantes Experiment am Rande: Ich habe den Zündkerzenstecker abgeschraubt und das Zündkabel direkt an den Anschluss der Zündkerze gehalten. Dann den Motor gestartet und das Kabel langsam von dem Anschluss entfernt. Bis auf eine Entfernung von ca. 8 bis 10 mm zwischen Zündkabel und Zündkerzenanschluss lief der Motor weiter. Das deutet auf eine Zündspannung von mindestens 10-20 kV hin. Was ein gesunder Wert sein dürfte.

Gruß und schönen Abend
Rainer

PS: Soviel ich sehe, habe ich Jubiläum. Meint 400er Beitrag.





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...   Erstellt am 24.09.2017 - 23:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Dann mal 2 Glückwünsche, lieber Rainer!

Einen Glückwunsch zum Erfolg!
Das eine Zündspule so fies sein kann, wie arg ist das denn? Ich hätte das einer Wärmeempfindlichkeit zugeordnet, die den Widerstand auf unendlich bringt und damit keinen Funken mehr zustande bringt...

und das DICKE DANKE fürs erforschen!

Den 2. für 400 Beiträge!
denn davon lebt ein Forum - auch dieses hier!

Sonntagsgrüße vom SemmeL
der sich tierisch freut, dass sich ein als schwerwiegend angenommenes Problem "nur" in Form einer defekten Zündspule entpuppt!





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