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Gleumes025 



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...   Erstellt am 23.10.2009 - 13:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Weinfreunde,

ich habe mich am Mittwoch, den 21. Oktober,zum erstenmal an die Weinherstellung gewagt. Ich habe aus 20 kg Quitten Saft hergestellt und diesen nach Rezept angesetzt. Doch leider tut sich nichts im Gärballon. Da im Rezept nicht stand, dass man die Hefe vorher vorvermehren sollte, habe ich das Fläschchen so hineingeschüttet. Wird es noch zur Gärung kommen, oder war die ganze Arbeit umsonst? Gibt es noch Hoffnung für die knapp 15 Liter Wein?




Szegedi 
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 23.10.2009 - 13:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hallo,
naja im rezept steht es leider nicht, da davor die punkte z.b. die hefe usw. mal durchgelesen werden sollte.
bis jetzt ist noch nix kaputt, aber ich würde wenn du noch weitere hefe daheim hast, dann nochmal nen gärstarter ansetzen und die dann morgenabend wenn der gärstarter sowei ist, dazukippen.

und vielleicht als kleinen tipp, würde ich danach trockenhefe verwenden, die ist einfacher zu handhaben und hat noch ein paar mehrere vorteile.

mfg




vladdi78 ...
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 23.10.2009 - 16:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wenn Du Flüssighefe einfach so in den Ballon reinkippst kann es durchaus 2 - 3 Tage dauern, bis eine nennenswerte Gäraktivität eintritt. Das kannst du - wie schon erwähnt - durch das Ansetzen eines Gärstarters verkürzen.





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B!

Ehli ...
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 23.10.2009 - 16:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Keine Panik Gleumes025,
seit Mi. sind grad mal 2 Tage vergangen. Das ist noch keine Zeit.
Hast Du die Quitten gekocht? Du schreibst nach Rezept, dann denke ich ja. War's dann evtl. noch zu heiß als Du die Hefe zugegeben hast? Sind genügend Trübstoffe drin und in Schwebe? Einfach mal ordentlich schütteln falls Die sich am Boden abgesetzt haben.
Klar wäre ein Gärstarter bei Flüssighefe optimaler gewesen aber selbst mit Trockenhefe dauert's manchmal eben ein wenig länger.
Gruß Andy




tiga ...
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 23.10.2009 - 19:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo
vladdi78 schrieb

    Wenn Du Flüssighefe einfach so in den Ballon reinkippst kann es durchaus 2 - 3 Tage dauern, bis eine nennenswerte Gäraktivität eintritt. Das kannst du - wie schon erwähnt - durch das Ansetzen eines Gärstarters verkürzen.

Ich hatte 3 Flaschen Fluessighefe und davon war nur eine noch aktiv. Bei den anderen beiden Flaschen habe ich den Starter nach 2-3 Tagen weggegossen. Da tat sich nichts. Wenn man die Hefe also direkt in den Ansatz schuettet, ist das ne Art russisches Roulette. Im Idealfall gaert es. Im weniger guenstigen Fall passiert nichts und im unguenstigsten Fall ist der ganze Ansatz durch die kaputte Hefe versaut. Es kann sich ja auch Schimmel oder Essig bilden wenn man vorher die Kultur nicht ueberprueft





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gruss
jan

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Ehli ...
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 24.10.2009 - 00:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vorsicht tiga,
nicht schnell angären und Essig werden sich die Hersteller der Flüsighefen nicht gefallen lassen
Selbst wenn Die Gezüchteten nicht aktiv werden sollten müssten zumindest wilde Hefen einen Job verrichten um zu Essig zu gelangen. Den Vorgang habe ich vor ettlich Jahren erleben dürfen Apfel/Birnenmost -> extrem leckerem Essig Hat aber rein gar nichts mit Gärproblemen zu tun gehabt sondern nur mit nicht vorhandener "Sterilität" (sprich Obsmücken) im
Mostkeller und im Ansatz.
Andy




tiga ...
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 24.10.2009 - 14:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo
2/3 meiner Fluessighefen waren Schrott. Ich habe nicht so lange gewartet, bis sich da dann mal irgendwas bildet.
Wenn sie nicht tun was sie sollen, interessiert mich der Rest nicht mehr. Kann dir also nicht sagen was mit einem Ansatz passiert waere, wenn ich die da direkt reingeschuettet haette.
Wenn sich der Aufwand lohnen wuerde, haette ich wohl auch an den Hersteller geschrieben.
Ich verwende jetzt nur noch Trockenhefe und auch dort mache ich erst einen Starter um zu sehen ob sie noch was taugt. Ist kaum Arbeit und man kann sehr leicht pruefen ob die Hefe aktiv ist, ohne einen ganzen Ansatz zu versauen.





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gruss
jan

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vladdi78 ...
100 Liter Wein
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...   Erstellt am 25.10.2009 - 02:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Moinsen!

Ein paar kleine Korrekturen:

- Essig kann man nur aus Wein machen (ab 5 Vol-%? Jedenfalls muß genug Alkohol da sein, damit Schimmel nicht wachsen kann!). Aus dem unvergärten Ansatz selbst kann man keinen Essig machen, da kommt nach einer Woche eher etwas pelziges raus, das furchtbar stinkt und existenzphilosophische Fragen mit dir diskutieren will (die Rede ist hier vom Schimmel). Essig entsteht durch Abbau / Umbau von Alkoholmolekülen (in das Ethanol wird ein Sauerstofatom reingeklöppelt) - solange die nicht da sind ists auch essig mit Essig.

- Trockenhefe kann durchaus auch zicken, die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering. Trotzdem ist ein Gärstarter niemals verkehrt.

- Durch "kaputte" / inaktive Hefe geht der Ansatz nicht flöten. Er gärt nur nicht. Wenn man flugs noch aktive Hefe reinkippt und der Ansatz gärt dann sauber durch, sinkt am Ende die kaputte Hefe mit der anderen (jetzt durch den Alkohol auch kaputten) Hefe zu Boden - feddich. Mehr passiert nicht.

Ich kann aber die Beobachtung bestätigen, hatte meinen ersten Jobeer-Wein so hergestellt: Ansatz gemacht, Hefe rein ... nix passiert. Nach 2 Tagen panisch Trockenhefe in notablen Mengen hinterhergeschüttet - siehe da, es ging los. Welche Hefe am Ende die Arbeit verrichtet hat - k.A.! Aber das Ergebnis war trinkbar.

[Dieser Beitrag wurde am 25.10.2009 - 02:33 von vladdi78 aktualisiert]





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B!


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