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georgdraese ...
Superflieger
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...   Erstellt am 02.05.2008 - 07:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Ki-51 wurde bei Mitsubishi vom gleichen Team 1938 entwickelt, das auch schon die Ki-30 entwickelt hat. Sie sollte als taktischer Aufklärer sowie leichtes Erdkampfunterstützungsflugzeug dienen, wobei eine Geschwindigkeit von ca. 420 km/h gefordert wurde, um auch von kleinen Plätzen aus starten zu können. Ferner sollte die Ki-51 zwölf 15kg Bomben tragen oder alternativ vier 50kg Bomben. Da dieses Flugzeug in erster Linie als Aufklärer konzipiert wurde und der Bombenschacht , den es gar nicht gab, eh für Kameras gedacht war, wurden die Bomben an Racks unter den Flügeln getragen. Als Abwehrbewaffnung waren vorgesehen zwei 7,7mm Mg´s in den Flügeln und ein nach hinten feuerndes 7,7mm Mg´s für den Radiooperator. Die ersten beiden Prototypen wurden im Juni und August 1939 fertig gestellt. Weitere elf Ki-51 wurden zwischen September und Dezember 1939 nachgeliefert. Nach diversen Veränderungen an der Cockpitkanzel, den Instrumenten für den Radiooperator, der einige Kameras installiert bekam, dem Motorschutz sowie dem Ölkühler und einiger anderer Dinge ging die Ki-51 in Produktion. Zwischen 1940 und 1944 wurden von Mitsubishi 1459 Maschinen gebaut. Während dieser Produktion wurden nur noch zwei Veränderungen vorgenommen: einmal wurden in den Fahrwerksbeinen je ein 68 Liter Tank eingebaut und die 7,7mm Mg´s in den Flügeln wurden durch 12,7mm Mg´s ersetzt. Das Charakteristischste an diesem Flugzeug war das nicht einziehbare Fahrwerk mit dessen Verkleidung. Sicherlich war die Ki-51 mit ihrer Geschwindigkeit den alliierten Flugzeugen weit unterlegen, aber dies machte sie wett durch eine sehr gute Manövrierfähigkeit und war damit so erfolgreich, das ein weiterer Hersteller, Tachikawa noch weitere 913 Ki-51 bis Juli 1945 baute.



Die Firma Nichimo aus Japan ist bis heute der einzige Hersteller, der uns die Ki-51 im Maßstab 1:48 bieten kann. Der Kit ist sicher schon 25 Jahre alt und wurde vor einiger Zeit von der Firma noch mal neu aufgelegt.



Das Bild seitlich am Karton zeigt uns schon mal, wie später das Cockpit aussehen wird.







Mal vom Alter abgesehen macht dieser Bausatz doch einen guten Eindruck. Was mich jedoch etwas stört, sind die etwas zu deutlich hervorgehobenen versenkten Nieten neben den versenkten Gravuren.





Schöne dünne Höhenruderhinterkanten mit feinen Details, wie man sehen kann.



Die Piloten sind etwas Unförmig, aber ich würde diese eh nicht einbauen, um das schöne Cockpit ohne diese besser sehen zu können.

Neben den 15Kg Bomben liegen auch die 50kg Bomben dem Bausatz bei. Wer die Wahl hat, hat die Qual, oder?



Auch die Cockpitkanzel mag für die damalige Zeit in Ordnung gewesen sein, aber sie entspricht nicht mehr dem heutigen Standart und sollte ersetzt werden. Wohl dem, der eine Tiefziehkanzel von Falcon hat. Sonst bleibt einem nur selber Tiefziehen.

Nichimo hat sich sonst bei der Detaillierung sehr viel mühe gemacht. Vor allem das Cockpit weiß zu überzeugen, auch wenn da das eine oder andere sicherlich Austauschbar ist. Es gibt ja auch eine gute Vorlage, nämlich das Heft über die Sonia von Maru Mechanics.







Neben einem fast komplett in Japanisch gehaltenem Bauplan liegt dem Bausatz ein zwei Din A4 Seiten umfassendes Memo in Englisch bei. Dort finden wir sporadische Farbangaben nach Gunze´s Farbsystem, jedoch ohne z.B. auf dieses matte Dunkelblau einzugehen, in der die erste Maschine lackiert werden kann.



Mit dem beiliegendem Decalbogen lassen sich lassen sich vier Maschinen dekorieren.




Die erste Maschine gehört zur 49th Air Squadron und ist auf der Oberseite in einem unüblichem mattem Dunkelblau lackiert. Die Unterseite ist in einem Graugrün gehalten.

Die zweite Maschine gehört zur 71th Air Squadron und ist komplett in einem hellen Graugrün lackiert gewesen. Der Spinner war Weiß und die Propeller Dunkelbraun.

Die dritte Ki-51 gehörte zur 1st Squadron des 67th Independence Air Corps und war komplett in Silber lackiert und darauf eine dunkelgrüne Flecktarnung.

Die vierte Maschine gehörte zur 48th Sqadron des Independent Corps und war auf der Oberseite Dunkelgrün und Unten Hellgraugrün lackiert.

Was soll ich sagen…..eine schöne Maschine, die zumindest Teilweise eine sehr interessante Lackierung hatte, nämlich Dunkelblau. Das Problem ist nur, die Ki-51 ist schwer zu bekommen.
In diesem Sinne…
Euer George





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